Hier is ja wieder Leben in der Kist!! :-o

    Jo män, homiez and babez, da komm ich auch mal wieder krass reingerockt...


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    @ Gulli

    Na Säckel? Lebst du auch noch? ;-)

    Zitat

    hab grad auch Stochastik und der Schund is WIRKLICHER Hardcore-Schwachsinn

    Deine Hand, Alter! Am Donnerstag hab ich einen Test in "Operationsforschung". Voll die Seuche sag ich dir! Voll die Seuche!


    Ich hoffe, das ist das letzte Mal in meinem Leben, dass ich mich mit solchem Schwachsinn rumschlagen muss!


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    @ Vibe [von mir ge-homiezte Wörschn von "NegativSchwingung"]

    Zitat

    aber genau dieses "Schachspielen" finde ich soooo nervig

    Du sagst es old mofucker! ;-D Am Anfang macht es Spaß. Man kann es zur "Wissenschaft der Manipulation" perfektionieren. aber irgendwann merkt man "ich bin gut" und es funktioniert und dann macht der ganze Mist keinen Spaß mehr. Da will man am liebsten hingehen:


    "Tach.


    Ich weiß, wir müssten jetzt ne halbe Stunde labern.


    Ich würde mir Mühe geben, mich für dich interessant zu machen. Würde mir sicher auch wieder gelingen. Ist mir bisher immer gelungen.


    Aber wollmer uns das nicht schenken?"


    Ja, hast Recht. Das kann nerven. Weil man von vornherein weiß, wo es hingeht und was rauskommt. Verdammt noch mal, es ist langweilig, wenn man merkt, dass die Frau genau macht was man will! Wenn sie reagiert, wie man es berechnet, wenn der eigene Plan voll aufgeht. Ich will LEBÄÄÄÄÄN und kein Rollenspiel steuern! :-o Man man man. Wenn ich so zurückdenke, war unter denen, die ich "aufgerissen" habe, keine einzige, die mir geistreich Konter gegeben hat. Nicht Eine, die mein Spiel "durchschaut" und mich aus dem Konzept gebracht hat! Alle spielten mit, in der Preislage: "Los unterhalte mich!"


    Ich würde was drum geben, mal eine kennenzulernen, die den Spieß umdreht. Die ihrerseits mich an der Nase herumführt. Nicht im Sinne einer Verarschung, sondern im Sinne der Spielführung. Eine, die selbst entscheidet. Die mich durchschaut und zu reagieren weiß.


    Aber das normale Kennenlernen ist eben kein Schachspiel. Es ist viel anspruchsloser. Es ist Monopoly. Wenig Denken, ein bisschen Bluff, viel Erfahrung, einfache Ziele.


    "Komm, sei nett zu mir!" ... das ist es, was die Damen fordern und erfüllt haben wollen. Sie wollen bewundert und umworben werden.


    Ich würde gern mal eine kennenlernen, die mir die schlagkräftige Dame meines Charmes gleich mal aus der Hand nimmt und mir ihren Turm vor meinen König setzt. So, dass ich überrascht bin und erstmal überlegen muss.


    Frauen spielen entweder mit oder verteilen Körbe. Aber das Spiel selber bestimmen tun sie nie. Das ist erstaunlich...


    So, ich geh erstmal eene roochen. 8-)´


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    So, bin wieder da.


    Im Bett ist es übrigens dasselbe.


    Wieviele hübsche Mädchen habe ich gesehen, deren Gesicht mir den Atem stocken ließ.


    Dann habe ich sie angesprochen und gemrkt 'es läuft wie eh und je'. Und in der Kiste haben sie brav mitgemacht, alles mitgemacht, alles mit ausprobiert und alles genossen, aber selber die Initiative ergriffen, mich mal richtig angepackt, mich mal für ihre Lust benutzt (wer wünscht sich das nicht? ;-D ) haben mich vielleicht zwei. :-(


    Da kann man echt die Lust verlieren, weil man merkt 'es ist jedes Mal dasselbe'.


    Nun gut...


    Ach übrigens, Vibe:

    Zitat

    Buddha sagt: Bedenke, Glück bedeutet manchmal nicht, das zu kriegen was man will...!

    Hut ab! Das passt! Denn oftmals ist das, was man will gar nicht das, was man braucht.


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    So, nun aber mal zu surface.


    Sag mir doch erstmal, in welchen Singlebörsen du dich herumtreibst, oder wie man sowas findet. Meinetwegen per PN. Würde mich auch mal interessieren.


    Deine Erfahrungen mit alleinerziehenden Frauen kann ich übrigens nicht teilen. Im Gegenteil. Alle die ich von dieser "Sorte" kennengelernt habe - und das sind *nachdenk* fünf an der Zahl (also zu denen ich heute noch Kontakt habe) -


    Moment! Ich hol mir erstmal ein Eis aus dem Kühlschrank! Fette Idee! ;-D Erdbeer-Eis. In der Waffeltüte. :-p "RIOS-Eiskrem", ausm PENNY! Geiles Zeuch!


    Weiter...


    ...also alle diese Frauen waren verheiratet oder in langen Beziehungen, haben daraus ein oder zwei Kinder und leben jetzt allein und sehr selbständig, da muss ich dir Recht geben. Und alle sind in der Weise desillusioniert, dass sie sagen 'Nie wieder heiraten!' "Beziehung" hingegen käme schon in Frage. Aber einen "Knacks" haben sie nicht.


    [Man! Das Eis ist lecker!!]


    Interessant ist auch, dass sich mit allen fünfen aus der anfängliochen Liebschaft eine echte Freundschaft entwickelt hat, die über die Jahre bis heute kontinuierlich besteht. Liegt vielleicht auch daran, dass sie sich alle mit mir über ihre späteren Lover unterhalten, wenn sie mit denen Sorgen haben. Ich bin ja ein großer Frauenverstehen. ;-)


    Aber ich muss sagenb, gerade die Selbständigkeit und zwangsläufige Reife junger Mütter gefällt mir sehr! Allerdings sind alle hier zitierten Frauen Mitte oder Ende Zwanzig. Wie das Klientel "alleinerziehede Mutter" mit Ende Dreißig aussieht, kann ich nicht sagen.


    So. Mit dem Rest deines Textes kann ich offengesagt nicht allzuviel anfangen. Also was du damit sagen willst. Vor allem was du mit dem "Test" meinst, verstehe ich nicht:

    Zitat

    deshalb ist mir mks noch offenstehender test den ich für mich machen will...

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    So, dann mal den Editor die Wörter zählen lassen ... ok, passt.


    Mein Eis ist alle, es ist Mitternacht.


    Ich geh jetzt Zähneputzen, schreib meiner Prinzessin noch ne SMS und dann zzz.


    Machts gut Alle!!


    Ach so! Kann mich mal einer aufklären, was es mit diesem "Player Guide" auf sich hat? Wat dat? :-|

    @Maschinenkanone

    Hallo,


    ich habe mir gerade dein Regelwerk durchgelesen aus reiner Neugierde was Mann fuer eine gute Ansprechtaktik haelt. Ein guter "Guide" finde ich im grossen und ganzen,


    allerdings etwas aufgepuscht. Ich meine mit aufgepuscht dass es sich anhoert als waere es eine verfluchte, nur den Maennern von Gott auferlegte Last immer den ersten Schritt zu machen und das "Spiel zu fuehren".


    Dem ist meiner Meinung nach nicht so. Mann ( und Frau ) sollte das nicht so engstirning sehen und meinen sich an bestimmte Regeln halte zu muessen. Wo bleibt denn da die Natuerlichkeit, die aufregenden Gefuehle die Spontanitaet mit sich bringt?


    Du schreibst dass es fuer dich schon langweilig wird weil es immer wieder gleich ablaeuft und Dein Plan genauso aufgeht wie Du Dir es vorstellst. Du gibst den Frauen dafuer die Schuld dass sie Deinen Plan nicht durchschaut haben. Warum loesst Du dich nicht mal selbst von Deinem Regelwerk? Es gibt bestimmt viele (interssante) Frauen die auch sehr gerne die Initiative ergreifen und eine "Fuhrungsrolle" beim "Spielen" uebernehem (ich bin da nicht alleine) , nur kann ich mir vorstellen, da Du direkt drauflos schiesst ( Regel 6 /7 ) nimmst Du deiner *Kirsche die Moeglichkeit vorweg SELBST die Initiative zu uebernehem.


    Es ist immer leicht die Schuld bei den anderen zu suchen, manchmal sollte man aber sein eigenes Verhalten fraglich pruefen um auszuschliessen dass man nicht selbst die Ursache fuer des Anderen Handeln ist. Es koennte ja sein dass Du in der Hinsicht auf viele Frauen etwaszu dominant wirkst, und somit lassen sie sich eben leiten. Du bist doch nicht der Massstab der Dinge. Wir sind ja ALLE Gott sei Dank verschieden*:)


    *Finde ich schoen gesagt von Dir:-D


    Gruesse,

    Hm, alles schön gesagt und theoretisch auch richtig aber leider muss ich da die kalte Dusche der Realität reinhalten. ;-)

    Zitat

    Ich meine mit aufgepuscht dass es sich anhoert als waere es eine verfluchte, nur den Maennern von Gott auferlegte Last immer den ersten Schritt zu machen und das "Spiel zu fuehren".

    Das hab ich nicht erfunden. Aber unzählige Male beobachtet.

    Zitat

    Dem ist meiner Meinung nach nicht so.

    Es geht ja nicht um Meinung, sondern um Erfahrung. Und meiner Erfahrung nach ist es so, wie ich es schildere. Meiner Meinung nach sollten Frauen auch ... und so weiter und so fort.


    Warum sie es aber dennoch nicht machen, weiß ich nicht.

    Zitat

    Mann (und Frau) sollte das nicht so engstirning sehen und meinen sich an bestimmte Regeln halte zu muessen. Wo bleibt denn da die Natuerlichkeit, die aufregenden Gefuehle die Spontanitaet mit sich bringt?

    Völlig richtig. Doch das ist unrealisitscher Konjunktiv. "...sollte das nicht so engstirning sehen..." Stimmt. Sollte nicht. Mich hätte das sehr gefreut. Ist aber eben leider so.

    Zitat

    Du schreibst dass es fuer dich schon langweilig wird weil es immer wieder gleich ablaeuft und Dein Plan genauso aufgeht wie Du Dir es vorstellst. Du gibst den Frauen dafuer die Schuld dass sie Deinen Plan nicht durchschaut haben.

    Nein. Von "Schuld" ist nirgends die Rede. Und dieser Begriff hat auf diesem Gebiet auch keinerlei Gültigkeit. Es sind Feststellungen, die ich aufgeschrieben habe.

    Zitat

    Warum loesst Du dich nicht mal selbst von Deinem Regelwerk?

    Weil dann nichts passiert. Guck dir den "Jungmann-Thread" hier an. So viele junge Männer gucken "freundlich in die Welt". Was haben sie davon? Wer wartet, bis ihn eine Frau anspricht, der wird eher schwarz, als dass das passiert. Frag mich nicht warum das so ist, aber es ist so.

    Zitat

    Es gibt bestimmt viele (interssante) Frauen die auch sehr gerne die Initiative ergreifen und eine "Fuhrungsrolle" beim "Spielen" uebernehem

    Irrtum. Möglicherweise gibt es die, aber das erste Eis tauen sie nicht auf. Ich kann das "statistisch" belegen. ;-) Ich habe mal überschlagen. Im Laufe habe ich ungefähr 60 Frauen angesprochen. Ich selber bin von drei Frauen angesprochen worden. Noch Fragen?


    Dein Idealismus in allen Ehren ... von der Idee her teile ich den auch. Nur ist er (leider) völlig unrealistisch.

    Zitat

    Es ist immer leicht die Schuld bei den anderen zu suchen, manchmal sollte man aber ...

    Ich wiederhole: Es geht nirgends um "Schuld".

    Zitat

    Wir sind ja ALLE Gott sei Dank verschieden

    Hm. Das ist auch eine edle Aussage. Und damit kann man in jeder Kritik bestehen. Doch erstmal ist das eine weiche Aussage. Denn wenn man mit solch global-profanen Aussagen ins Feld rückt, muss man erstmal den Wertebereich derselben einkreisen.


    Auf der Ebene physischer Bedürfnisse sind alle Menschen gleich. Essen, Ausscheiden, Schlafen, Bumsen. Grundbedürfnisse.


    Auf der psychischen Ebene herrscht auch weitestgehende Kongruenz. Jeder wird gern gelobt. Jeder fühlt sich von Beleidigungen beleidigt. ...Enttäuschung, Wut, Liebe, Stolz, Eifersucht, bla bla. Emotionale Funktionalismen, oder besser noch Algorithmen, die durch einfache Ursachen ausgelöst werden und bei Allen mehr oder weniger gleich ablaufen.


    Auf der Ebene der Persönlichkeit gibt es erste tatsächliche Unterschiede. Auf der Ebene der Selbstreflexion wird es dann wirklich vielfältig.


    Also so generalisierte aussagen wie "Wir sind alle verschieden" kann ich nicht recht ernstnehmen. Das ist ungefähr so wahr oder weise wie der Spruch "Jeder hat sein Bündel zu tragen."


    Doch davon abgesehen, was hilft uns die Erkenntnis, der allgemeinen Verschiedenheit weiter?


    Frage: Wie viele Männer hast du angesprochen? Wie oft wurdest du abgelehnt?


    Dass alle Menschen verschieden sind mag schön sein. Und meinetwegen auch richtig. Aber es hilft keinen Zentimeter weiter in der ebenso trivialen wie realen Problematik, dass Frauen angesprochen werden wollen und das in 95% der Fälle selber nicht tun.

    Zitat

    Es koennte ja sein dass Du in der Hinsicht auf viele Frauen etwaszu dominant wirkst, und somit lassen sie sich eben leiten. Du bist doch nicht der Massstab der Dinge.

    Selbstverständlich nicht. Wie kommst du darauf?


    Was "Dominanz" angeht, das bin ich sicher nicht. Im Gegenteil. Mir sind einige entfleucht, weil ich sie nicht an die kurze Leine gelegt habe. Weil ich keine Lust habe, einen auf Pascha zu machen. Ich will, dass eine Frau selbst entscheidet, was sie will und wünscht. Und dass sie sich traut, auch etwas alleine oder mit Anderen zu unternehmen, ohne sich verpflichtet zu fühlen, mich vorher um "Erlaubnis" fragen zu müssen.


    Es ist aber leider so, dass ein Großteil der Frauen von Männern nur eines will, nämlich Sicherheit. Sie wollen wissen "wo sie hingehören". Die meisten Frauen können mit "persönlichem Entscheidungsfreiraum" nichts anfangen. Da fühlen sie sich verloren. Ich bin kein Chauvinist, überhaupt nicht, nur ist das, was ich gerade schrieb, leider eine beobachtbare Tatsache. Die meisten Frauen wollen, dass Männer für sie bestimmte Fragen klären, ihre Welt klar umreißen und ihnen somit Halt geben. Wie ein Geländer. Und das fängt schon beim Kennenlernen an. Der Mann "muss den ersten Schritt" machen. Ob das gut oder schlecht, richtig oder falsch, schön oder mißerabel ist spielt keine Rolle. Es geht nicht um Bewertung. Es ist eine Tatsache.


    Gott sei Dank sind nicht alle so. Ich komme gerade von einem Treffen mit drei früheren Freundinnen. Wir haben uns über ein Jahr nicht gesehen. Mit denen war ich vor 10 Jahren am Wochenende immer in den Diskos unterwegs. Die sind heute noch wie früher und machen nur was sie wollen. Die sind echt köstlich. Da ist nichts mit "Mann, mach mal!" Die packen selber zu. ;-D Und das war schon immer so.


    Und was mein Auftreten anbelangt ... also mir wird immer wieder mal bestätigt, dass ich recht "präsent" wäre. Oder manche Frauen haben es so formuliert: Ob man mich kennt oder nicht, meine Anwesenheit wäre "spürbar". Ob das so ist, weiß ich nicht. Ich stehe ja nicht außer mir. Aber vielleicht ist es diese "Präsenz", die Frauen davor zurückschrecken lässt, auf mich zuzukommen. Fakt ist jedenfalls, dass mich zwar etliche freundlich oder auch offen interessiert angucken, aber ankommen tut keine Einzige.

    ... wurd auch schon angesprochen :-) ...

    ... ich bin zwar selbst 100%ig davon überzeugt, dass Mann in fast allen Fällen nur Erfolg hat, wenn er die Sache erstmal selbst in die Hand nimmt, dennoch wurd ich auch schon vom Gegenteil überzeugt.


    Weiß nicht genau, wieviele Frauen / Mädels ich angesprochen hab, seit ich sowas überhaupt mach. Nach meiner Zählung sinds 11, die ich angeplappert hab oder sonstwie von mir ausgehend den Kontakt hergestellt hab, davon wars 2mal n "Erfolg" :-)


    Davon ham sich 5 wieder gemeldet bzw ich hatte / hab noch Kontakt zu ihnen. Die Bilanz is für mich okay, wenn ich davon ausgeh, dass bis letztes Jahr Frühjahr NIX gind mit Frauen. Woran lags? Ich hab vorher nix selbst gemacht.


    Allerdings sind mittlerweile auch 2 Frauen direkt auf mich zugegangen. Das war einmal die schöne Geschichte mit der Musikerin (MK erinnert sich bestimmt) und an Silvester eine in Karlsruhe. Die kamen beide direkt auf mich zu und ham mich angesprochen.


    Jedoch muss ich sagen, dass ich da beidesmal schon gute Vorarbeit in Sachen Blickkontakt geleistet hab und jeweils kurz davor war, selbst rüber zu gehn. War also eindeutig sichtbar, dass ich angetan war :-) Die eine war 26, die andre 27. Ob sowas am Alter liegt weiß ich nicht aber ich schätz, dass etwas ältere Frauen (älter als ich) sich eher überwinden, mich anzusprechen. Irgendwie herrscht da sowieso immer eine völlig offene, lockere Atmosphäre, wenn ich mich mit älteren Frauen unterhalt oder auch schon vorher beim Blickkontakt. Die traun sich wohl mehr und sind schon mehr gewohnt. Auch kommen da immer die interessantesten Gespräche raus, ich unterhalt mich weit gerner mit älteren als mit gleichaltrigen oder jüngeren!


    Will mich da jetzt aber auch nicht festmachen, hab gerade 'ne 17-Jährige "am Start". Warum weiß ich au ned, is genau so eine, um die ich normalerweise 'nen Bogen mach... Irgendwie rockt die mich aber wahnsinnig! :-x


    Und ich bin in derselben Zwickmühle wie MK: Wie gesagt rockt die mich wahnsinnig und zwar auf 'ne durchweg schöne Art und Weise und auf ihre Art. Aber hald nur auf und wegen ihrer Art. Und da liegt schon der Hund begraben... Sie kann mir nichtmal annähernd das "bieten", was mir eine ältere Frau bietet. Nicht dass mich ihre Anwesenheit langweilt, nein. Ich bin 100% bei ihr wenn wir was unternehmen. Gern sogar, die Zeit ist göttlich. Aber dann fehlt mir wieder die Kehrseite, das Andere. Ich kann mich bei ihr genauso fallen lassen wie bei jeder andren auch, wenn nicht sogar besser und dennoch hab ich das Gefühl, immer selbst die Sache im Griff zu haben. Heißt nicht, dass das nicht schön ist, mir machts wahnsinnig Spaß, selbst was zu steuern. Aber mir fehlt der Teil, in dem ICH gerockt werde. Nicht nur innerlich durch ihre Faszination, die sie an sich hat. Sondern dass ich AKTIV gerockt werd. Und den Teil hab ich bisher ausschließlich bei den zwei älteren erlebt (26 und 42). Das sind Welten! Nicht dass die "besser" sind oder mir "mehr bieten". Nein. Die strahlen was andres aus, können ganz andre Gefühle vermitteln.


    Eine elende Scheiße, wie ich find.


    Einerseits will ich doch nie ein Mädel verletzen und andrerseits will ich doch noch ich selbst bleiben. Ich hab da das Gefühl, mich unter Wert zu verkaufen, wenn nicht meine komplette Bandbreite dessen, was ich geben und aufnehmen kann, zumindest halbwegs abgedeckt ist. Ich will ja nicht nur genießen, ich verwöhn ja auch zuuuu gern, vermittel gern Gefühle und leb gemeinsam Stimmungen aus. Und auch DA unterscheiden sich die weiblichen Wesen leider stark, nämlich darin, wie empfänglich sie dafür sind.


    Ich verstehs nicht, warum Frauen es schaffen, sich auf nur eine einzige Person total blind zu fixieren. Ich kann das sicher auch, dazu brauchts aber die Richtige. Wenn die da is, das merk ich dann. Vorher brauch ich micht nicht zu fixieren. Weder für SIE noch fürt MICH. Für mich wärs ne Zwangssituation und für Sie wärs 'ne Lüge meinerseits.


    Jedenfalls steck ich wieder mal in der Klemme. (auch wenns relativ schön is :-D) Möcht die süsse nicht verletzen, hab ihr das Dilemma auch schon komplett dargelegt. Ich lass ihr JEDE Freiheit. Aber ich weiß, dass sie auf Dauer damit nicht klarkommen wird. Und ich auch nicht. Ich KANN mir nicht jede Freiheit nehmen, wenn sie das nicht auch will. Ich erzähl ihr wirklich alles und auch gern, wenn ich nicht wüsste, dass es ihr wehtut.


    Warum kann ein Mädchen nicht einfach selbstbewusst genug sein, um über der Sache zu stehen? Ich hätt das früher auch nicht gekonnt, hätt mich angeklammert. Da war ich gegenüber Frauen und mir selbst in Bezug auf Frauen nicht sicher genug. Mittlerweile hab ich (gottseidank) erkannt, dass das nicht der Weg ist. Der ists erst dann wenn das BEIDE wollen. Und das zu finden is schwer.


    P.S.: für die, die jetzt meinen, ich sei ein Arschloch: für euch bin ichs gern 8-) keine Diskussion diesbezüglich also.


    Gruß Gullideggl

    Ja, Gulli...

    ...das ist wiedermal so ein Text von dir, den ich selbst nicht anders schreiben würde. Verblüfft mich ab und zu, dieses Phänomen. Deckungsgleichheit bis hinunter zu einzelnen Redewendungen oder ausdrücken.

    Zitat

    Ich verstehs nicht, warum Frauen es schaffen, sich auf nur eine einzige Person total blind zu fixieren.

    Du sagst es! Versteh' ich auch nicht. An jedem Menschen gibt es doch etwas erlebenswertes zu entdecken! Sowohl seelisch und geistig als auch körperlich. Mit letzterem meine ich keine reine Physis, sondern Leidenschaft. Also "körperlich" im Sinne von "körperliches Erleben".


    Ich war wie gesagt heute Nacht bei drei Freundinnen. Die kenne ich seit Urzeiten. Und jede von denen hat eine klare Anziehungskraft auf mich. Heute genau so wie damals. Dazu kommt, dass ich sie schon als Mädchen zwischen 17 und 19 kannte. Jetzt sinds junge Frauen, nicht weniger attraktiv, im Gegenteil, denn "Weiblichkeit" wird mit der Zeit immer vollkommener und verführerischer. Sie blödeln zwar genau so rum wie früher, aber neben diesem Geblödel besitzen sie heute Teifgründigkeit. Das wiederum macht sie menschlich anziehend. Hübsch sind sie außerdem. Aber richtig!! Top gepflegt so wie so und entsprechend gekleidet auch.


    Also an dieser dreifach geballten Ladung Verführungskunst und Ästhetik ist mir mal wieder richtig bewusst geworden, dass es so viel zu entdecken gibt, in der Frauenwelt. Bei den Dreien konkret steht das für mich zwar überhaupt nicht zur Debatte, nein, ich meine, dass generell jede Frau (die etwas "auf sich hält" selbstverständlich) "erlebenswert" ist. Und damit wiederum meine ich nicht den "Geschlechtsakt". Das ist mir überhaupt nicht so wichtig. Was wichtig ist, ist ein bisschen Zeit miteinander verbringen. Den Anderen menschlich zu entdecken. Bis zu der Grenze, wo es emotional verbindlich wird und die Entscheidung "Beziehung: ja/nein". Bis zu dieser Grenze gehe ich mit jeder (für mich interessanten) Frau gern. Übertreten tue ich diese Grenze nur sehr selten. Einerseits, weil ich das selber so gut wie nie will, andererseits der Frau wegen, um sie nicht enttäuschen zu müssen.


    Ich übertrete diese Grenze nur mit Frauen, denen gegenüber ich diese Frage klar bejahen kann.


    Aber ich sehe keinen Grund, warum ich bis zu dieser Grenze nicht mit einer Vielzahl von Frauen gehen sollte. Dazu gehört sicher auch ein bisschen Erotik. "Triebbefriedigung" hingegen gehört für mich definitiv nicht dazu. Denn das macht (meistens) alles kaputt.


    Und ich hätte meinerseits auch überhaupt kein Problem damit, wenn eine feste Freundin von mir ihrerseits mit anderen Männern solche "Wegstrecken" gehen würde.


    Okay, Gulli. Wieder zurück zu dir.

    Zitat

    Ich lass ihr JEDE Freiheit. Aber ich weiß, dass sie auf Dauer damit nicht klarkommen wird. Und ich auch nicht. Ich KANN mir nicht jede Freiheit nehmen, wenn sie das nicht auch will.

    Du sagst es. So etwas geht nur in beiderseitigem Einvernehmen. Und selbst da ist es schwierig, weil man vorher nicht sagen kann, wie man im konkreten Einzelfall dann tatsächlich empfindet. In einer "festen Beziehung" ist alles "moralsich Verwerfliche" klar durch Verbote geregelt und ein ebenso klarer Strafkatalog steht für jede mögliche "Verfehlung" bereit. Während ein Kuss für einen anderen Menschen bei den meisten noch als Kavaliersdelikt durchgeht und vom Sünder auf Knien um Absolution gebeten werden darf, bedeutet ein genitaler Andock-Akt in den meisten Fällen den klaren und endgültigen Verstoß. Dabei werden zwei Sachen völlig übersehen:


    1. Dass wirkliche "Untreue" auf seelischer Ebene stattfindet und ein Geschlechtsakt nicht im Mindesten so viel emotionale Sprengkraft besitzt, wie beispielsweise ein vertrauter Abend in tiefen Gesprächen und...


    2. dass die Pimperei einfach eine Sache ist, die Spaß macht und (wenn sie aus Abenteuerlust geschieht!) gar keine Gefährung der eigenen Gefühlswelt darstellt.


    Okay, es gibt Menschen, die wirklich immer nur einen Menschen wollen. Und für die ist ein fremdgeführter Geschlechtsakt dann auch etwas entsprechend Dramatisches. Das ist in Ordnung. Aber das gilt eben nicht für alle.


    Viel häufiger aber ist es so, dass sich Menschen mit dem Mittel der "Moral" und des "Verbotes" der Verantwortung ihrer Selbstentwicklung zu entziehen versuchen! Das klingt ketzerisch, ich weiß, denn "Moral" ist schließlich etwas "durchweg Gutes" und wer einem solchen Heiligtum die Verwendung als "Mittel zum Zweck" unterstellt, muss ein echter Judas sein. Ich werde aber umgehen erklären, was ich meine.


    Konkret heißt das, es wird ein Reglement aufgestellt, dass beispielsweise "Gucken" erlaubt ist, "Küssen" schon die Kriegserklärung bedeutet und "Pimpern" den Weltkrieg auslöst. Der Volksmund formuliert das in solchen "Weisheiten" wie:

    Zitat

    Appetit holen kann er sich woanders. Aber gegessen wird zu Hause!

    Hinter so einem Reglement - das noch dazu sozial vollkommen akzeptiert und damit heiliggesprochen ist - kann man sich super verstecken und alle Fünfe der Selbstreflexion geradesein lassen. Das erwähnte Reglement ist nicht nur sozial, sondern sogar rechtlich abgesegnet! Das wiederum geht natürlich auf religiöse Ursprünge zurück, als den biblischen Ehebruch. Heute ist "Fremdgehen" so häufig und so allgegenwärtig und die Treue hat quantitiativ so an Bedeutung eingebüßt, dass - würden heute entsprechende Gesetze gemacht werden - das Delikt "Ehebruch" kaum als hinreichend für eine Scheidung erachtet werden dürfte. Das dürfte heutigen "Gesetzemachern" vermutlich heute so absurd erscheinen, wie die Strafe des öffentlichen Steinigens für Diebstahl.


    Stellt euch mal mal die Gesichter von scheidungswillgen Ehepartnern vor, denen ein Richter sagen würde:

    Zitat

    "Tut mir leid, 'Fremdgehen' ist als Scheidungsgrund nicht mehr gültig." ;-D

    Und satt dessen würde der den Eheleuten mit auf den Weg geben:


    "Lernen Sie mal, wieder miteinander zu reden, oder lernen Sie es überhaupt mal!"

    Weiter...

    Also, eine "feste Beziehung" ist überschaubar und berechenbar. Bietet (in meinen Augen) aber auch nur begrenzte Lebendigkeit und Risikobereitschaft. Denn bestimmte Risiken werden von vornherein "ausgeschlossen". Dass die dadurch erzeugte "Sicherheit" nur eine infantile und realitätsferne Vision ist, sieht man daran, wie oft auch solche "fest gemauerten" Weltgebäude auseinanderbrechen. Selbst der heilige Schwur der Ehe - sogar wenn religiösen Menschen ihn unter den Augen Gottes schließen! - kann nichts ändern an der profanen Tatsache, dass es keine "emotionale Ewigkeit" gibt. Man kann Liebe nicht "einwecken" oder einschweißen. Sie lebt nicht "bis ans Ende unserer Tage". Sondern einzig in der Gegenwart. Und deshalb muss man sich jeden Tag darum bemühen. Sie pflegen wie ein Lebewesen. Denn das ist sie: ein Lebewesen. (Etwas poetisch formuliert, geb ich zu, aber das ist nur Formsache.) Lässt man sie verkümmern, macht sie sich aus dem Staub. Und Eheschwüre oder christliche Segnungen beeindrucken sie dabei überhaupt nicht.


    Sicher ist die Ehe genau als ein Versprechen um das "Bemühen um die Liebe" gedacht. Doch für die meisten Menschen ist die Ehe nichts anderes als ein Strohsack, auf dem sie sich nach geschlossener (und vollzogener ;-) ) Ehe - ermattet von der, den Trau-Altar zum Ziel habenden, vorausgehenden Liebesbuhle - den Rest ihres Lebens abhängen können.


    Eine "offene Beziehung" hingegen ist eine viel größere Herausforderung an die "Arbeit an sich selber". Da ist nichts "geregelt". Also emotional meine ich. Und darin besteht das Risiko. Aber auch die Chance, sich von einer sozial und moralisch ferngesteuerten emotional unreflektierten Marionette zum emotional selbstreflektierten Menschen zu entwickeln.


    Eine offene Beziehung ist in meinen Augen weit anspruchsvoller, als eine sogenannte feste. Zu letzterer gehört nur, dass man hin und wieder auftauchende Impulse der Lust auf andere Personen erfolgreich unterdrückt. Wenn man Glück hat, verdichtet sich das nicht zur Neurose und man wird tatsächlich zufrieden alt. Eine offene Beziehung hingegen bedeutet immer wieder "Beschäftigung mit sich selbst".


    "Beschäftigung mit sich selbst" meine ich natürlich im Hinblick auf Emotionalität.


    Und selbstverständlich kenne auch ich feste Beziehungen, die wirklich funktionieren und zwar deshalb, weil sich die Beteiligten aufrichtig darum bemühen. Aber das sind leider sehr wenige.


    Ich schweife schon wieder ab... :-/

    Zitat

    Ich erzähl ihr wirklich alles und auch gern, wenn ich nicht wüsste, dass es ihr wehtut.

    Stimmt, das ist ein heikler Punkt. Es ist schwer einzuschätzen, was man mit "zuviel Ehrlichkeit" bei einem Anderen anrichtet.


    Ich persönlich war früher sehr offen. "Viel zu offen" wie sich immer wieder herausstellte. Denn ich habe die Mädels damit verscheucht. Also ich habe keine Weibergeschichten zum Besten gegeben, aber eben meine Ansichten dargelegt.


    Heute bin ich da konservativer. Ich halte erstmal den Ball flach und gucke was sich entwickelt. Dann, Stück für Stück, wenn es relevant wird, erzähle ich ein bisschen von mir.


    Ich habe auch festgestellt, dass ich, je älter ich wurde, immer weniger so lebe, wie ich theoretisch beführworte. Also wenn ich eine Freundin hatte, dann hatte ich in den letzten Jahren in dieser Zeit auch keine Andere. Aber ausschließen kann ich es eben nicht. Und "präventiv" gebe ich diesen Konjuktiv nichtmehr preis. Wenn der Fall eintritt, dass ich jemand Anderen kennenlerne, habe ich immer noch Zeit, das zu offerieren. Wenns dann rummst, hat es wenigstens einen realen Grund und geht nicht aufgrund einer erklärten Theorie kaputt.


    Ich merke gerade, ich labere die ganze Zeit nur von mir. Ich selbstherrliches Schwein.


    Na ja, ist vielleicht auch ein Teil der Selbstbewusstwerdung.

    Zitat

    für die, die jetzt meinen, ich sei ein Arschloch: für euch bin ichs gern...

    Jo Määän! Dat is genau der richtige Keimstopp für Betroffenheitsfanatiker und Moralschwuchteln! ;-D


    Ich schließe mich der Aussage an!