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    Denn meist wissen die Männer ganz genau, was sie wollen: sie wollen sich nicht festlegen.

    Zitat

    Weltenarchitekt

    :)^ Einer der besten Saetze seit langen. Maenner wissen ganz genau was sie wollen.

    Ja. Und bei den Frauen ist es fast genauso. Da gibt es die Frauen, die sich festlegen wollen und jene, die sich nicht festlegen wollen. So legen sich die einen fest, und die anderen nicht.


    Im Endeffekt bekommt jeder, was er/sie will. Großartig. :)^

    *Spontan auftauchende Mitleserin*


    Moin, liebe Stranginsassen!


    Sehr, sehr cool, dass so viele die ich kenne, noch da sind (Themroc, WA, Kuhlio etc), der Strang als Philosophie-AG weiterlebt und so viele Leute mit tollen Gedanken dazu gekommen sind (Schwarzer Tee, Hermina...).


    Bin begeistert!


    Hat noch jemand Kontakt zu Herrn Maschinenkanone? Hab zum letzten Mal vor einem halben Jahr von ihm gehört.


    Ansonsten: Weiterhin ein tolles Niveau hier. Lesestoff.


    Ich hab grad andere "Baustellen", als hier mitzurede deshalb: *:)


    *Wieder abtauchende Mitleserin*

    WA

    Zitat

    Was würdest du sagen, wie stellt man denn fest, wie weit man sich wirklich selbst traut?

    Es geht dabei um zwei Sachen. Erstens: "Was traue ich mir zu?", zweitens: "Was traue ich mich zu tun?" Das sind nämlich zwei Paar Schuhe.


    Die erste Frage beantworte ich mit einer Mischung aus kritischer Projektion und gemachten Erfahrungen. Die Projektion besteht aus "Was wäre wenn"-Situationen. Drei Skins wollen dich aufmischen, was tust du? Du verlierst deine ökonomische Basis, was dann? Damit das nicht bei guten Vorsätzen oder Selbstbetrug bleibt, vergleiche ich meine Projektion mit erlebten Episoden, die in die jeweilige Kategorie fallen. Damit weiß ich in etwa, was ich mir wohl zutrauen würde.


    Frauen: der Fall ist einfach und richtig zu entscheiden, mittlerweile. Es ist so, wie Schwarzer Tee es beschrieben hat. Ich brauche ein gewisses Energieniveau, das sich aus anderen Quellen nährt. Fühle ich mich körperlich angeschlagen, Probleme im Job oder sehe ich scheiße aus, ist jeder Versuch Schwachsinn. Solche Mankos stinken drei Meilen gegen den Wind. Gut drauf und proper, sind mir meine Frauenkörpersprache-Lektionen ;-) in Fleisch und Blut übergegangen. Das liest sich wie ein Menü. So, liebe mitlesenden Mädchen: vor drei Stunden ist Themroc im Bus über eine gefallen, die er zwei Jahre nicht getroffen hat. Glücklicherweise konnte er mit Robinson Crusoe sagen:"I've got my week's work done by Friday", und war überhaupt prächtig in Stimmung. Die Dame ist geschmolzen, konnte ihr Glück selber nicht fassen (wg. Zufall im Bus) und platzt heraus: "Du siehst aber verdammt gut aus". Sollte mich mal morgens sehen.


    Ich sah natürlich aus wie immer, aber die Power überträgt sich und schon sehen sie, was sie sehen möchten.


    Zurück, zweite Frage: "Was traue ich mich zu tun?" Da kann man allerdings ran und die Grenzen verschieben. Das ist wie Training, das ist Training. "Just do it (tm)". Da kann man immer üben, egal wie man aussieht oder drauf ist, es geht nicht um Erfolg, sondern inner game. Gibt eigentliche keine Entschuldigung da zu schwächeln. So umreißt man dann das Potential.


    Ehrlichkeit: Gäb's keine Fische, müsste man sie erfinden:

    Zitat

    Ehrlichkeit bedeutet nicht, dem Sprechdurchfall zu verfallen und dem Gegenüber ungefragt jegliche innere Regung mitzuteilen.

    Ehrlichkeit ist manchmal nur, nicht die Unwahrheit zu sagen. Und aufrichtig zu antworten. Wie? - naja, ich bin Waage ;-)

    Zitat

    Diese Fragen [Ehrlichkeit] sind doch sehr vielschichtig. Nehmen wir mal "Kann ich Ehrlichkeit erwarten?". Wenn ich diese Frage stellen würde, dann wohl aus zwei Gründen: a) ich fühle mich unsicher und benötige Bestätigung oder b) ich setze damit ein Zeichen:"Ich erwarte Ehrlichkeit", das wäre dann quasi die rhetorische Frage.


    Wenn ich diese Frage hören würde, dann wäre mir klar: a) mein Gegenüber fühlt sich unsicher und braucht Bestätigung oder b) mein Gegenüber erwartet prinzipiell Ehrlichkeit von mir.

    Du hast völlig Recht. Auch die Frage der Ehrlichkeit (wie die des Vertrauens), macht man hauptsächlich mit sich selber aus, das ist Teil der inneren Regeln. Das war mein Fazit:

    Zitat

    Und deshalb werden diese Fragen auch nicht gestellt.

    Optimismus

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    ... Breischleicher?

    Weil sie dich nicht so richtig scharf finden oder schüchtern / ängstlich sind. Find's heraus, von Fall zu Fall.

    Xan

    Erzähl mal mehr über die Romantik, falls du nicht wieder Pause machst. Meine Entjungferung war nämlich ungeheuer romantisch, hat die ganze Nacht gedauert, Sternenhimmel incl. Ich hab gesagt "zu romantisch zum poppen", aber Opti hat Recht, das ist wahrlich kein Hinderungsgrund. Du musst die Romantik nur als Teil sehen, Zuckerguss. Wichtig ist die Frau, nicht die Sterne. Also, wenn du nicht gerne zwei Sachen gleichzeitig betrachtest, guck auf die Frau. ;-)

    Ninova

    Wiedergänger?, was soll das denn? "Philosophie"? Wir tippen hier die praktischen Handgriffe, die ein Kerl drauf haben muss. Klar, für Weibsvolk fällt das schon unter Philosophie. "Bin begeistert", na, dann mal Arsch hoch. Hör auf zu klatschen und lege die Finger auf die Tastatur. "Andere Baustellen" haben wir alle.

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    viele die ich kenne, noch da sind

    :)z

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    Ehrlichkeit ist manchmal nur, nicht die Unwahrheit zu sagen.

    verstösst absolut gegen meine Prinzipien. Jeder kann das machen wie er will, aber sowas sehe ICH als ein Zeichen von Schwäche, kommt für mich nicht in die Tüte. Da enthaltre ich lieber Info vor, da muss ich wenigstens nicht lügen.;-)

    eine Weihnachtsgeschichte (ohne Sex und ohne Aufreißen)



    Gestern war die Weihnachtsfeier unserer Firma. Ich kam dort zwei Stunden nach dem offiziellen Beginn an. Habe am Eingang erstmal ein neon-violettes Armbändchen bekommen und 8 Spielchips. Auf den Begrüßungscocktail, der mir von der Bedienung als süß bestätigt wurde, habe ich verzichtet, und mir gleich ein kleines Bier bestellt. War bei meiner Ankunft eh schon angetütert, also weiter im Text. Beim Anblick des proppevollen Raums, wo die Leute sich über das Buffet hermachten, bekam ich gleich einen Anflug von Klaustrophobie. Vielleicht war es aber auch ein bisschen sowas wie eine leichte Form von Misanthropie.


    Habe mich also gleich mit meinem Bier in die Raucher-Lounge begeben. Dort war es zwar eher kalt und zugig, weil ein großes Fenster sperrangelweit offen war, aber zumindest hatte man dort Platz. Da habe ich dann mehr oder weniger den Großteil des Abends verbracht. Hatte eh keinen Hunger. Phasen des Schweigens wechselten sich damit ab, dass ich extrem laut war und die Leute vollquatschte. Ein bisschen, kam mir der Gesprächsablauf vor, wie im Forum. Ich glaube, nicht nur XXX war da, sondern auch Tsunami.


    Den anderen Teil des Abends habe ich beim Spiel zugebracht. Da gab es ein paar low-level Utensilien für Roulette und Black Jack. Die Idee war gut und für die Leute sehr unterhaltsam. Es steckt wohl in jedem ein kleiner (Glücks-) Spieler. Die "vereinfachten Regeln" waren allerdings unter aller Kanone, also sehr weit entfernt von den realen Casino-Regeln. Beim Roulette konnte man nur auf Rot oder Schwarz setzen, also zum Beispiel kein Plein, Cheval oder Carré. Bin also direkt zum Black Jack Tisch und habe dort das Spiel beobachtet. Die Regeln, nach denen dort gespielt wurde, waren so ziemlich das Kurioseste, was ich je gesehen habe. Ich denke, die dort zu sehende Spielweise gibt es kein zweites Mal. Nachdem ich die offensichtliche "Schwäche" der Regeln erkannt habe, was wirklich nicht schwer war, habe ich den am Tisch sitzenden Spielern erstmal erklärt, wie sie in Null-Komma-Nix die Bank bzw. den Dealer ausnehmen können. Gesagt, getan. Habe dem Dealer aber dann anschließend noch dazu bewegt, eine der "Regeln" zu ändern, da das Spiel sonst sehr einseitig und ziemlich sinnfrei ist.


    Ich glaube, eine der Kolleginnen will was von mir. Zumindest hat sie, schon gut angetrunken, mir mehrmals am Abend in einem lauten Befehlston gesagt, ich solle mich auf den freien Platz neben sie setzen. Sie schien es lustig zu finden. Ich nicht. Ich lass mich doch nicht rumkommandieren. Später hat sie noch einen Essens-Gutschein für 2 Personen gewonnen, was ich feststellte, als ich neugierig auf den gerade von ihr ausgepackten Gewinn schaute. Sie sagte so etwas wie, dass sie gar nicht wüsste, mit wem sie dahin gehen solle. Ich sagte ihr, dass sie bestimmt jemanden finden würde und verkrümelte mich schnell.




    Falls die Kollegin aus der Geschichte hier mitlesen sollte: @:)

    Ich bin heute zufällig in einem Bücherladen über diese Buch gestolpert und mir gleich gekauft:


    http://www.amazon.de/Warum-f%C…egelneurone/dp/3455095119


    Die Ideen und Erklärungen in diesem Buch stimmen erstaunlich oft mit meiner eigenen wahrnehmung und Erfahrungen überein (auch Theorien, die ich dadurch aufgestellt habe). Sehr empfehlenswert für alle, die über Zwischenmenschliche nonverbale Kommunikation was lernen wollen.:)^


    Gerade im Umgang mit Frauen ist es ein sehr aktuelles Thema, weil sie von Natur aus sehr empfindlich für die nonverbale Kommunikation sind.

    _Themroc_

    So sah es bei mir aus.


    War ne angenehme Sommernacht und wir auf einem Spielplatz. Sterne, großer Mond und wir am Schaukeln. x:)


    Sind uns dann natürlich näher gekommen und dann war die Frage, zu mir oder dableiben. Ich habe mich dann entschieden dazubleiben und so haben wir fast die ganze Nacht da verbracht. Dann habe ich sie nach Hause gebracht und bin auch nach Hause (an Sex hab ich zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr gedacht).


    Muss wohl echt die Frau genauer anschauen. ;-D

    @ Themroc

    Zitat

    Wiedergänger?, was soll das denn? "Philosophie"? Wir tippen hier die praktischen Handgriffe, die ein Kerl drauf haben muss. Klar, für Weibsvolk fällt das schon unter Philosophie. "Bin begeistert", na, dann mal Arsch hoch. Hör auf zu klatschen und lege die Finger auf die Tastatur. "Andere Baustellen" haben wir alle.

    ;-D


    Alle Achtung!


    Und wieder zeigt Themroc, wie´s in der Praxis geht: Frau hat "eigentlich" entschieden, nix zu machen.


    Mann fordert frech heraus.


    Frau ist kurz empört, grinst dann - und tut, was Mann sagt: Tippen!


    Und fühlt sich wohl dabei.


    Voila!


    Da ist der Weg von der Philosophie zu den "praktischen Handgriffen" (??!:-o ) nicht mehr weit, Jungs. MK hätte an dieser Interaktion seine helle Freude...


    (...und Herr T. weiß längst, dass ich ein Fan von ihm bin...)

    Habe mal eine interessante Frage: Angenommen ihr hättet erfahren, dass euer Partner früher viel fremdgegangen ist, wie würdet ihr reagieren bzw. damit umgehen? Im Grunde war das ja vor "eurer" Beziehung.


    Meine Freundin ist vor unserer Beziehung ihrem jetzt-Ex-Freund zwar nicht fremdgegangen, aber die Sachen, die sie gemacht haben, sind trotzdem komisch.


    1) Sie hat sich mit einem Typen 2-3 mal getroffen, aber da lief nichts. (Sagt sie)


    2) Sie hat mit ihrem besten Freund einen Film geguckt und gekuschelt. (Und mit dem trifft sie sich noch heute!)


    3) Sie hat mit mir in der Disco rumgemacht, als sie noch mit ihrem Ex zusammen war.


    Allerdings und das muss man fairerweise dazu sagen: Alles in den letzten 2-3 Monaten, in denen sie die Beziehung eh nicht mehr wirklich wollte.

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    Habe mal eine interessante Frage: Angenommen ihr hättet erfahren, dass euer Partner früher viel fremdgegangen ist, wie würdet ihr reagieren bzw. damit umgehen?

    Die Beine in die Hand nehmen und ein a.fish-förmiges Loch in der Tür hinterlassen. ;-D

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    Allerdings und das muss man fairerweise dazu sagen: Alles in den letzten 2-3 Monaten, in denen sie die Beziehung eh nicht mehr wirklich wollte.

    Genau deswegen. In meiner - wie mir hier im Forum oft bestätigt wurde - beschränkten Wahrnehmung, gibt es drei Gründe, gegen vereinbarte Treue zu verstoßen:


    - die eigenen Bedürfnisse sind wichtiger als die Loyalität dem Partner gegenüber -> na Danke. Auch wenn die Beziehung emotional schon abgeschrieben ist, ist es dennoch ein Zeichen von Charakter diese erst zu beenden. Wenn der Partner einem eh schon nichts mehr bedeutet, sollte das wohl nicht zuviel verlangt sein.


    - Ignoranz gegenüber den eigenen Bedürfnissen, sodass letztendlich ein Kontrollverlust eintritt -> werd alleine erwachsen. Ich möchte keine Mami sein, die dem Partner beim Erlangen geistiger Reife Händchen hält.


    ..und den dritten hab ich eben vergessen. Vielleicht bringen mich weitere Antworten wieder darauf. Insgesamt bin ich jedenfalls der Meinung, dass die Gründe für das Betrügen (und hinter vielleicht sogar noch belügen) des Partners in der eigenen Person liegen und nicht in der Beziehung. Deshalb spielt es in meinen Augen keine so große Rolle, ob er/sie als Grund anführt, der Partner wäre ja so unsensibel oder eine Niete im Bett gewesen. Das sind vielleicht Trigger, aber sie können nur triggern, was in dieser Person an Verhaltensrepertoire schon angelegt vorhanden ist.


    Ob Du das Verhalten Deiner Freundin als fremdgehen einstufst, musst Du mit Deinen Treuevorstellungen ausmachen. Die Du ihr auch kommunizieren solltest, sonst sind Missverständnisse vorprogrammiert.