Oh, du bist mir zuvor gekommen:

    Zitat

    Du versuchst Dich zu finden, Du legst Dich nicht fest. M.LL hatte sich festgelegt ohne zu wissen was er ist und was er sucht und anstrebt.

    Festlegen worauf?

    M.LL ist eine Ehe eingegangen, hat Familie gegruendet, hat eigentlich, obwohl er seine Frau sehr geliebt hat, spaeter erst begriffen, diese raeumliche Naehe ist fuer ihn Gift gewesen. Dabei gehe ich nur aus von seinen ganzen Beitraegen. Er will lieben und geliebt sein, aber er braucht die raeumliche Distanz, seine Einsamkeit.


    Du suchst Dich erst noch, Du laesst Dir die Freiheit zu schauen, wo Dein Weg ist.M.LL hatte sich entschieden und leidet heute daran, es falsch entschieden zu haben, weil eben andere Menschen dran haengen.


    Jedenfalls sehe ich es so.Deshalb sehe ich Euch unterschiedlich. Natuerlich kann ich mich enorm irren.

    Zitat

    dann habe ich mich wohl geirrt. Jedenfalls sind die Beitraege von WA fuer mich persoenlich sehr viel Bodenstaendiger als bei M.LL

    Dass du dich geirrt hast, sagt keiner. Weiß auch keiner, ob es so ist.


    Eine Sache kann ich jedoch mit ziemlicher Gewissheit sagen, WA wird kaum etwas mit der Aussage anfangen können, dass er "bodenständiger" als Mr. LL ist.

    Zitat

    Ja, ich sehe meine Zukunft nicht als determiniert an

    Best sentence ever.




    Kannst du dich erinnern, dass ich dich in einem bestimmten Kontext / einer Geschichte mal als Spock bezeichnet habe, dessen wager Schätzung man mehr Wert beimessen sollte als der fundierten Meinung eines anderen. :)^


    Ich greife mal wieder in die (Film-) "Trickkiste":


    You always have a choice!

    tsunami

    Bei mir war es ja auch eine Frage.Erklaere Du Dich doch erst einmal, wieso Du zu glauben scheinst, in WA den M.LL zu sehen in 10 Jahren.


    Dann waere man ja schon weiter. Ich bleibe bei meiner Aussage die ich von den wenigen Beitraegen beider gelesen habe, sie sind ein Unterschied. Du glaubst an etwas anderes.


    Dann kannst du mich ja berichtigen wenn ich im Irrtum liege.

    Tsunami

    Zitat

    Kannst du dich erinnern, dass ich dich in einem bestimmten Kontext / einer Geschichte mal als Spock bezeichnet habe, dessen wager Schätzung man mehr Wert beimessen sollte als der fundierten Meinung eines anderen.

    Puh, nein. Worum ging es da?

    eichhoernchen

    Zitat

    M.LL ist eine Ehe eingegangen, hat Familie gegruendet, hat eigentlich, obwohl er seine Frau sehr geliebt hat, spaeter erst begriffen, diese raeumliche Naehe ist fuer ihn Gift gewesen.

    Vielleicht hast du da nicht ganz Unrecht. Ich bin mir nämlich bereits bewusst, dass dauerhafte räumliche Nähe Gift für mich ist. Ich hatte eine relativ lange Beziehung, 4-5 Jahre, inklusive Zusammenwohnen. Dann habe ich mich irgendwann getrennt, es gab noch eine Weile ein Hin und Her, bis ich dann irgendwann endlich völlig frei gewesen bin.


    Ich habe natürlich draus gelernt, achte sehr stark auf meinen Freiraum, auf meine Bedürfnisse nach Einsamkeit und ich tue alles in meiner Macht stehende, um in meiner jetzigen Beziehung unsere Zeit nicht mit "Mittelmäßigkeit" zu verschwenden. Das gelingt mir (uns) auch ganz gut, es ist immer sehr schön mit ihr und ich habe es in der Zeit um Weihnachten auch locker eine Woche am Stück mit ihr ausgehalten.


    Das, was es für mich so schwierig macht, ist die Tatsache, dass Dinge für mich nicht mehr so "einfach" sind wie früher. Vor einigen Jahren noch war man halt in genau eine Frau verliebt, alles glasklar. Punkt. Ich bin in meine Freundin verliebt, gar keine Frage, aber ich spüre auch, dass ich mich im Grunde auch oft von anderen Frauen angezogen fühle. Ich tanze Tango und meine Tanzpartnerin ist ganz sexy. Wenn man dann mehrere Stunden lang engen Körperkontakt hat bei diesem Tanz, der durchaus sehr erotisch sein kann und die "Magie der Nacht" hinzukommt, dann versinke ich darin. Es gibt diese Aussage beim Tango (oder Tanzen allgemein):"Verliebt für drei Minuten" und dieses Gefühl kenne ich nur zu gut. Es ist fast so wie beim Lesen eines guten Buches. Wenn man es zuschlägt, braucht man erstmal ein paar Minuten, um wieder in der Realität anzukommen.


    Ich habe das Gefühl, dass diese Anziehungskraft zu mehreren Frauen niemals wieder weggehen wird. Mir ist aber auch bewusst, dass es eben nur das ist: Anziehungskraft. Dem muss man nicht nachgeben, könnte man aber. Für mich würde es emotional wahrscheinlich nicht einmal einen Unterschied in Hinblick auf meine Freundin machen, ob ich jetzt was mit meiner Tanzpartnerin anfange oder nicht. Verstehen die meisten Frauen wahrscheinlich nicht und ich habe auch Verständnis dafür, dass sie es nicht verstehen. Ich glaube, dass es einfach signifikante Unterschiede im emotionalen Erleben zwischen Mann und Frau gibt.


    Ich will definitiv mal eine Familie gründen, aber ich habe den Eindruck, dass das im Endeffekt eine ziemlich rationale Entscheidung wird. Es wird niemals "die Richtige" kommen, weil meine Liebesfähigkeit sehr stark von mir selbst abhängt. Wenn ich mich selbst mehr öffne, empfinde ich mehr Liebe. Das kann ich zwar nicht jeder Frau gleichermaßen entgegen bringen, also die Frau muss für sich genommen schon einige anziehende Eigenschaften besitzen, aber generell bin ich diesem ganzen "große Liebe"- Ding skeptisch gegenüber eingestellt. Dazu spüre ich einfach, wie sehr es von meiner eigenen emotionalen Offenheit abhängt und weniger davon den 100% richtigen Menschen zu treffen. Versteh mich nicht falsch, meine Freundin ist natürlich etwas ganz Besonderes für mich, aber wenn man genau hinguckt, haben die meisten Frauen auf ihre Weise etwas Besonderes an sich.


    So, um nun meine eigene Parallele zu MrLL zu ziehen: Ich frage mich, ob ich das alles "falsch" sehe und irgendwann eine Familie aus einer rationalen Überlegung heraus gründe, um dann Jahre später festzustellen, dass ich mich getäuscht habe und ich entweder eine Frau treffe, die doch "die Richtige" ist oder ob ich irgendwann schlicht und ergreifend den Rappel bekomme und meinem Gefühl nachgeben will, dass ich mich auch zu anderen Frauen angezogen fühle. Für mich ist eine monogame Beziehung (oder Ehe) mehr ein Akt der Selbstbeherrschung und weniger etwas, das ich auch so empfinde. Ich fürchte nur, dass 99,9% der Frauen das anders sehen und Erwachsenwerden wohl bedeutet diesen Umstand akzeptieren und damit leben zu müssen.

    whocares

    Zitat

    du hast eindeutig bewiesen das du copy und paste beherrscht

    Wenn du Schlaumeierin mal auf das Datum sowie auf die Seitenanzahl geguckt hättest, dann hättest du diesen Thread nicht um zwei völlig sinnlose Posts erweitert.

    Weltenarchitekt ist es nicht so egal welche Entscheidung man im Leben trifft, das auch eine vordergründige gute Entscheidung immer ihre Schattenseite hat. So empfinde ich das jedenfalls, es gibt nichts gutes ohne etwas negatives dabei. Aber man kann das gut annehmen.


    Ich verstehe auch sehr gut, das dich deine Tanzpartnerinnen gleichermaßen reizen wie deine Freundin.


    Das ist normal das einige Menschen etwas besonderes Reizvolles für einen austrahlen und nicht nur der jeweilige Partner der einzige ist, nur weil Monogamie das verlangen soll.


    Ich lebe auch schon lange in längerfristigen Beziehungungen und dennoch kann ich frei darüber verfügen, wer noch interessant für mich ist, mein jetziger Partner weiß das und lässt mir die Freiheit, er sieht mich nicht als Besitz an, mir unterhalten uns auch teilweise darüber und manche Details, an dessen ich ihn teilnehmen lasse, sind auch für ihn reizvoll. Ich kenne sogar keine richtigen Singlephasen in meinem Leben obwohl ich vogelfrei bin, weil ich seit der sexuellen Erwachung immer gute Partner um mich hatte.


    Der jetzige gibt immens mir die Nähe, die ich haben will in der ich mich absolut geborgen fühle und gleichzeitig den Abstand und die Einsamkeit, die ich brauche und mich zu entfalten. Das ist eine der Punkte warum er er für mich besonders ist, weil ich sonst keinen Menschen kennen gelernt habe im Leben der mich so leben lässt als ob ich in erster Linie ein Einzelmensch bin. Die Besonderheit haben auch nicht die, die ich laufend kennenlerne.


    Jeder hat seine Aufgaben im Leben und weil ich autistische Eigenschaften habe und deswegen kein Gehirn das subjektiv filtert, auch kein Schema für Frauen und Männer zulässt, kann ich dir auch sagen, das es signifikante emotionale Unterschiede bei Frauen und Männern nicht gibt. Es ist nur das ganz persönliche Empfinden deines Gehirns, Filterfunktion etwas subjektives. Ich sehe es ohne diese persönlichen Filter rational und logisch.