Weltenarchitekt

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    Die Frage ist: Muss ich dieser Anziehungskraft irgendwann nachgeben, so dass ich darüber hinauswachsen kann und ihr irgendwann so wenig Bedeutung beimesse, dass das Thema für mich uninteressant wird (muss ich das erledigen, um erfüllt sterben zu können)?

    Ich wuerde sagen, so lange du es so formulierst (mit diesem fetten "muss"), ist die Zeit noch nicht gekommen. Ich glaube nicht, dass wir irgendwas tun muessen, um es am Ende erledigt zu haben. (Mit dieser Vorstellung wuerden wir es nicht auf die richtige Weise tun; da klingt die Verbitterung durch, die ich vorher meinte.)


    Interessant ist: Kommst du irgendwann dahin, dass du es willst (egal ob du musst oder nicht)? Die Arbeit an der eigenen persoenlichen Entwicklung bestuende dann eher darin, dich wenigstens nicht aktiv daran zu hindern, dahin zu kommen (dir aber so lange noch die Moeglichkeit offen zu lassen, woanders hinzukommen). Eine Offenheit zu finden, die dir schliesslich auch gluecklich sein in einem solchen Leben ermoeglicht. Kann sein, dass du diese Offenheit schon besitzt... musst du selber entscheiden.

    Zitat

    Für mich ist eine monogame Beziehung (oder Ehe) mehr ein Akt der Selbstbeherrschung und weniger etwas, das ich auch so empfinde. Ich fürchte nur, dass 99,9% der Frauen das anders sehen und Erwachsenwerden wohl bedeutet diesen Umstand akzeptieren und damit leben zu müssen.

    Ich bin mal gespannt wie du empfindest, wenn du erstmal eine Frau kennen gelernt hast, für die du wirklich tiefe Gefühle empfindest und dir die all die emotionale Nähe und Wärme gibt, die du dich schon immer gewünscht hast. Wo du dich pudelwohl fühlst, wenn du sie siehst, und sie schrecklich vermisst, sodass es weh tut, wenn du sie nicht siehst.


    Dann möchte ich wissen, ob du sie dann immer noch mit anderen Männern teilen wollen würdest (sexuell gesehen).

    Ich glaube, dass diese Situation

    Zitat

    wenn du erstmal eine Frau kennen gelernt hast, für die du wirklich tiefe Gefühle empfindest und dir die all die emotionale Nähe und Wärme gibt, die du dich schon immer gewünscht hast. Wo du dich pudelwohl fühlst, wenn du sie siehst, und sie schrecklich vermisst, sodass es weh tut, wenn du sie nicht siehst.

    in WAs Lebenskonzept nicht wirklich existiert bzw. niedere Priorität hat.


    Deshalb hat diese Frage

    Zitat

    Dann möchte ich wissen, ob du sie dann immer noch mit anderen Männern teilen wollen würdest (sexuell gesehen).

    eine offensichtliche Antwort bzw. wurde schon von ihm gegeben.


    Es geht dann auch nicht so sehr um ein Teilen, als viel mehr darum, ihr die selbe Freiheit zuzugestehen, wie WA sie auch für sich beanspruchen möchte.

    Zitat

    Du weißt doch schon vorher, was da passiert?!"


    Diese Aussage hat mich echt sprachlos gemacht. So will ich "die Zukunft kennen" ja auch nicht verstanden wissen 8-).

    Ganz meine Linie. Wäre ja sonst arg zzz.


    Allerdings gibt es auch Gegenargumente. Zum Beispiel Sex. Da weiß man ja auch schon vorher, was passiert.

    _Tsunami_

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    Allerdings gibt es auch Gegenargumente. Zum Beispiel Sex. Da weiß man ja auch schon vorher, was passiert.

    :-D


    Gut es gibt sicher sooooo viele Variationen des Sex, dass man hoffentlich im Detail nicht vorher weiß, was passiert:=o. Aber du hast recht, das ist ein gutes Gegenargument. Mir war ja in diesem Moment gar keine Antwort eingefallen... Ich hatte nur überlegt, wie es sich lebt, wenn man niemals einen Film anschaut, der auf historischen Ereignissen beruht, oder niemals ein gutes Buch zweimal liest...:|N


    ...oder niemals wieder eine Frau aufreißt ;-); da weiß Mann ja auch schon, was passieren wird.

    Tommi83

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    Jetzt mal eine Frage an die Damen: Glaubt ihr, dass mein fettgedrucktes "Hallo" von oben, eine Chance gehabt hätte?

    Erstmal finde ich, wie du, dass das ein wirklich besonderer Moment war. Auch weil du beschreibst, dass du noch heute sehr gern daran zurückdenkst; und ich bin mir sicher, dass das Mädel auch immer wieder gern daran denkt.@:)


    Wenn du sie angesprochen hättest, wäre von ihr sicher eine positive oder zumindest freundliche Antwort gekommen, denn ihr hattet ja langen Blickkontakt und

    Zitat

    ... ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Und sie erst!

    Aber vielleicht wäre es dann eine Verabredung von vielen geworden, wer weiß, ob du dann heute immer noch so gern daran denken würdest...


    Allerdings hätte ich an deiner Stelle für das Ansprechen einen anderen Wortlaut gewählt als

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    "Hallo, wahrscheinlich hälst du mich für einen Trottel, aber wenn ich dich jetzt nicht frage, ob du mit mir einen Kaffee trinken gehen willst, beiß ich mir später in den Hintern. Achso, ich heiße übrigens Tommi |-o."

    Mir würde es seltsam vorkommen, wenn ein Mann, der mich anspricht, sich zunächst "kleinmacht", indem er sich als Trottel bezeichnet:-/ Und warum sollte sie dich überhaupt für einen Trottel halten? Weil du so schön abgerockt hast;-D? Das sah doch bestimmt cool aus8-).


    Der ultimative Spruch für diese Situation fällt mit jetzt auch nicht ein, aber dafür gibt es hier ja genügend andere Experten:)z.

    Hmm... kurze Umformulierung / Reduktion wirkt (vielleicht) Wunder:

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    "Hallo! Ich muss dich einfach fragen: Trinkst du einen Kaffee mit mir? Denn sonst beiß' ich mir später in den Hintern, dass ich dich nicht gefragt habe."

    Allerdings denke ich, dass es auch so schwierg ist. Ein bisschen Gelenkigkeit (á la Themroc) und Kreativität muss schon sein. Auch ein bisschen "Stottern" ist nicht das Schlimmste.

    Ich erzähl' einfach mal wieder eine Geschichte, eine Mini-Geschichte, obwohl es nicht mehr so meine Art ist.


    Heute stand ich mal wieder vor unserem Firmengebäude - zum Rauchen. Da läuft man immer "Gefahr", anderen rauchenden Kollegen zu begegnen. Und da kamen sie schon, im Zweier-Pack, zwei Kolleginnen. Die eine (blonde) Kollegin bewegte sich auf dem winterlichen Gelände etwas tapsig und unsicher, geriet leicht ins Trudeln, konnte sich aber gut fangen. Ich sagte, etwas ungewohnt für mich, aber ohne besondere Absicht: "Pass' auf, meine Liebe." Für den Bruchteil einer Sekunde, schien jegliches Eis zu schmelzen und sich eine Wolke der Sanftheit breit zu machen. Dann neckte die (blonde) Kollegin die andere Kollegin durch ein leichtes Kitzeln/Stupsen. Die brünette Kollegin, welche durch das Necken der anderen Kollegin einen leicht unsicheren Stand hatte, meinte dann zu mir: "Du mußt mich doch beschützen." Mir fiel keine sinnvolle Entgegnung darauf ein. Ich erzählte noch so ein bisschen ins Blaue. Dann war meine 5-minütige Raucherpause vorbei.

    Lewian

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    Ich wuerde sagen, so lange du es so formulierst (mit diesem fetten "muss"), ist die Zeit noch nicht gekommen. Ich glaube nicht, dass wir irgendwas tun muessen, um es am Ende erledigt zu haben. (Mit dieser Vorstellung wuerden wir es nicht auf die richtige Weise tun; da klingt die Verbitterung durch, die ich vorher meinte.)

    Interessanter Gedanke, aber vielleicht ist das nicht ganz richtig angekommen. Es sollte kein muss sein, welches ich nur tue, um es am Ende erledigt zu haben. Es war mehr so gemeint: Muss ich es tun, weil es mich innerlich so sehr dazu drängt, dass ich unglücklich bin, wenn ich es nicht tue.

    Zitat

    Interessant ist: Kommst du irgendwann dahin, dass du es willst (egal ob du musst oder nicht)?

    Sagen wir es so: Ich will ja bereits irgendwo dieser Anziehungskraft nachgeben, aber eine Beziehung (inkl. körperlicher Exklusivität) hat einen höheren Stellenwert für mich. Insofern ist es schlicht und ergreifend ein Abwägen der eigenen Prioritäten.

    scoot

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    Ich bin mal gespannt wie du empfindest, wenn du erstmal eine Frau kennen gelernt hast, für die du wirklich tiefe Gefühle empfindest und dir die all die emotionale Nähe und Wärme gibt, die du dich schon immer gewünscht hast. Wo du dich pudelwohl fühlst, wenn du sie siehst, und sie schrecklich vermisst, sodass es weh tut, wenn du sie nicht siehst.

    Ich fühle mich pudelwohl, ich bekomme emotionale Nähe und Wärme und ich vermisse sie auch hin und wieder mal, aber an der Schmerzgrenze bin ich deswegen glücklicherweise noch nicht und hab ich auch nicht vor zu sein. Ich wüsste auch nicht, warum das Vermissen irgendwas mit der Tiefe der empfundenen Gefühle zu tun hat. Tiefe Liebesgefühle sind das eine. Verlustgefühle das andere. Sie gehen bei vielen Menschen wohl Hand in Hand, bei mir aber höchst selten.

    Zitat

    Dann möchte ich wissen, ob du sie dann immer noch mit anderen Männern teilen wollen würdest (sexuell gesehen).

    Man könnte es so erklären: Es gibt das innere Kind in mir, das seinen Lolli ganz gewiss nicht teilen will. Mir sind Gefühle dieser Form also durchaus bekannt und zeitweise empfinde ich auch so (oder eben ein Teil in mir). Es gibt aber auch den Teil in mir (vielleicht der erwachsene Mann, was weiß ich), der einsieht, dass persönliche Entfaltung, Freiheit und demnach auch "wahre Liebe" (so weit man als Mensch dazu überhaupt fähig ist) über solchen Dingen stehen. Das ist wahrscheinlich total überzogener Idealismus, aber was solls. Eine Prise Idealismus tut mir gut ;-)


    Um deine Frage zu beantworten: Es kommt auf den Kontext an, ob ich sie teilen wollen würde. Zum einen würde ich das gleiche Recht für mich beanspruchen. Zum anderen würde ich versuchen abzuwägen, ob da eine Form der Respektlosigkeit vorliegt und sie es aus Machtgründen oder sonstwas tut - oder ob sie es tut, weil es ihrer persönlichen Entfaltung dient. Entscheidend ist für mich in letzter Konsequenz wohl, wie ihr Verhältnis zu mir ist. Wenn ich bzw. die Beziehung darunter leiden würde, dann würde ich es nicht wollen (oder die Beziehung aufgeben). Wenn die Beziehung dadurch bereichert werden würde, dann wäre das etwas völlig anderes.


    Ich bemerke an dieser Stelle nochmal, dass das ein Ideal ist, was ich hier beschreibe. Zum Teil empfinde ich so, zum Teil aber auch weitaus "egoistischer".


    Ich würde mir von dir lediglich wünschen, dass du deine eigenen Gefühle ein wenig kritisch betrachtest. Du schwebst gerade auf Wolke 7 und in ein paar Jahren sieht die Welt schon wieder anders aus.


    Tsunami hat es eigentlich schon ganz gut getroffen ;-)

    Tommi

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    Glaubt ihr, dass mein fettgedrucktes "Hallo" von oben, eine Chance gehabt hätte? Oder ist das doch zu dämlich, kitschig, praxisfremdes Hollywood-Denken?

    Ich stimme Chrysantheme zu. Warum dich selbst als Trottel bezeichnen? Das ist unnötig. Ansonsten finde ich, dass du dich selbst zu kritisch betrachtest. Ihr hattet schon einen Moment, der jegliche Rationalität aus den Gedanken entfernt. Du hättest auch hingehen können und einfach nur "Hallo, schön dich zu sehen" oder so sagen können. Ihr habt bereits kommuniziert. Deswegen ist es eigentlich egal, was danach kommt und je mehr Gedanken du dir darum machst, desto schlechter.

    Chrysantheme

    Zitat

    Ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass Frauen, wenn es um die Attraktivität von Männern geht, einfacher gestrickt seien als Männer.

    Du begreifst den Punkt nicht, vielleicht hilft ja ein Oskar-Wilde-Zitat: "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden."


    Das ist einfach gestrickt und berechenbar. Jetzt etwas klarer? Und das Verändern oder Verbiegen von Präferenzen (im Gegensatz dazu) kommt mir nun gerade nicht zu Pass, ist mit meinen Interessen kaum zu vereinbaren. Es ist nämlich ein Akt der Korrumpierung - der dir bestimmt nicht passieren kann, gelle?

    Zitat

    Meinst du damit, du würdest meinem Blick nicht ausweichen?

    zzz Nu verheb dich mal nicht, warum sollte mir sowas in den Sinn kommen? Oder verwechselst du schon mal lieber weggucken mit Blick ausweichen? :=o 8-)

    Ninova

    Zitat

    Beim Klassentreffen hat es übrigens nicht funktioniert: Einige haben immer noch die kleine dicke Uncoole von damals gesehen.

    Dann hast du es falsch angestellt, zu wenig agiert. Ich bin rumgeflitzt und hab mich überall mal sehen lassen. Einer meinte, er bringt mich aus dem Takt, wenn er mich zu ner Rede nötigt. Mitnichten. Bingo! freut sich die Rampensau. ;-D

    Zitat

    während die anderen schwelgten, dass "früher alles schöner gewesen" sein soll

    Jo, früher war auch schön, jetzt ist noch schöner ...

    Xan

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    wollte in dem Zustand nicht mein Glück versuchen. Deshalb bin ich an ihr vorbeigegangen und habe gegrüßt. Sie lächelt mich an und ich gehe weiter.

    Absolut richtig, wenn du blau bist.

    Zitat

    Darauf könnte ich aufbauen aber da mir ein großteil der Nacht fehlt weiß ich nicht wie das ankommt.

    Aufbauen ist zu viel gesagt, jedenfalls gut, dass ihr euch gesehen habt. Wie das ankommt? "Xan ist (war) besoffen". Das ist alles. Kein Ruhmesblatt, kein Beinbruch. Vor allem kein Thema um anzuknüpfen.

    Zitat

    Oder ich warte ab

    Nein, geh los.

    Tsunami

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    Ich sagte, etwas ungewohnt für mich, aber ohne besondere Absicht: "Pass' auf, meine Liebe."

    Das hat einen patronisierenden Unterton, deshalb schreckt man erstmal vor sowas zurück. "meine Liebe, mein Lieber" ist etwas von oben herab. Aber du bist damit durchgekommen. WA, was sagt der leadership primer noch gleich dazu? ;-)

    Zitat

    "Du mußt mich doch beschützen."

    Na bitte.

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    Mir fiel keine sinnvolle Entgegnung darauf ein.

    Arm um die Schulter und furchteregend den Horizont beäugen. ;-)

    Weltenarchitekt

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    Tatsache ist, dass beim Frauenaufreißen Männer meistens den ersten Schritt machen müssen und dass "männliche Eigenschaften" (z. B. Dominanz) dabei hilfreich ist.

    Das macht das Flirten und Frauenaufreißen ja auch viel spannender und prickelnder, wenn dieses "Mann-Frau-Ding" (so hast du es glaube mal genannt auf den vorangegangenen Seiten;-)) zum Tragen kommt. Und die Dominanz des Mannes beim Aufreißen finde ich sogar sehr wichtig, mir gefällt das; das gehört zum Spiel dazu. Es kommt natürlich darauf an, wie der Mann diese Dominanz einsetzt;


    einmal beispielsweise kam ein Mann auf mich zu, blieb vor mir stehen, musterte mich unsicher und faßte mir dann einfach ins Haar mit den Worten: "Schöne Haare hast du..." Das empfand ich als plumpe Anmache :|N und hab ihn abgewimmelt; ein anderes Mal war ich beim Einkaufen, habe gar nicht auf meine Umgebung geachtet, da kommt ganz plötzlich ein wildfremder junger Mann auf mich zu, bleibt vor mir stehen, lächelt mich an und küßt mich einfach so mitten auf den Mund:-o - ich war seeeehr überrascht! Und er griente ganz fröhlich und selbstbewußt auf mich herunter (ich bin ziemlich klein:=o) . Das wirkte ganz anders als die Anmache des ersten Typen...

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    aber ist es für mich nicht funktionell einfacher, wenn ich das erstmal so stehen lasse und sage:"Frauen sind so und Männer sind so" und mich anhand dieser Vorstellung entsprechend verhalte?

    Ja natürlich ist das einfacher und völlig nachvollziehbar.


    Was ich eben nicht mag sind diese verallgemeinernden Aussagen wie: "Frauen wollen immer eine Beziehung, Männer wollen eher nur Sex" , weil sich solche Allgemeinplätze mit meinen Erfahrungen überhaupt nicht decken. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass du explizit solche Aussagen getroffen hast:-).

    _Themroc_

    Warum so angriffslustig? Sollte ich dir irgendwie zu nahe getreten sein, tut mir das leid. Ich hatte meinen letzten Post an dich eher spaßig-ironisch gemeint und die Fragen rhetorisch; du hättest dich nicht so aggressiv rechtfertigen müssen.

    Danke für eure Antworten. Das mit dem "Trottel" war von mir gar nicht so selbst abwertend gemeint, gibt ja auch sympathisch verplante "Trottel", aber ihr habt recht: Weniger ist hier definitiv mehr!

    @ Chrysantheme

    Zitat

    Auch weil du beschreibst, dass du noch heute sehr gern daran zurückdenkst; und ich bin mir sicher, dass das Mädel auch immer wieder gern daran denkt.@:)

    Ich bin auch immer wieder überrascht, was für Kleinigkeiten einem den Tag retten können. Scheinbar völlig unbedeutende Dinge können das Leben so aufwerten. Zum Beispiel lernt man wochenlang für eine Uniprüfung und was davon übrigbleibt ist eine Note, über die man sich kurz freut, mit sich zufrieden ist und dann abheftet. Emotional kommt da nicht wirklich was bei rum. Auf der anderen Seite hat mir meine Tanzpartnerin letztens Kekse aus ihrer Heimat mitgebracht, innerlich hab ich gestrahlt.


    Ein ermutigender Gedanke, wenn man sich klar macht, wie wenig eigentlich nötig ist, um glücklich zu sein.

    Zitat

    Weil du so schön abgerockt hast ;-D? Das sah doch bestimmt cool aus 8-)

    Und wie ]:D




    Und nun bin ich spitzohrig:

    Zitat

    ein anderes Mal war ich beim Einkaufen, habe gar nicht auf meine Umgebung geachtet, da kommt ganz plötzlich ein wildfremder junger Mann auf mich zu, bleibt vor mir stehen, lächelt mich an und küßt mich einfach so mitten auf den Mund - ich war seeeehr überrascht! Und er griente ganz fröhlich und selbstbewußt auf mich herunter (ich bin ziemlich klein ) . Das wirkte ganz anders als die Anmache des ersten Typen...

    Hör doch nicht auf zu erzählen, wenns gerade spannend wird ]:D Wie hast du reagiert? Was hat der junge Mann zu dir gesagt?

    Auszug eines "Keller"fundes in einem Tanz-Forum und eigentlich an die holde Weiblichkeit gerichtet - m.E. trotzdem im Sinne von MK's Thema in Teilen nicht ganz uninteressant:

    Fortsetzung

    ;-)

    Chrysantheme

    Zitat

    Warum so angriffslustig?

    Naturell ;-) Wenn ich einen Anflug von Missverständnis oder gar (vorgetäuschter) Begriffsstutzigkeit rieche, nehme ich schon mal klare Worte in den Mund, wir sind hier ja nicht allein. Aber Schwamm drüber, sonst richten wir hier noch Schaden an. *:)

    Zitat

    Und die Dominanz des Mannes beim Aufreißen finde ich sogar sehr wichtig, mir gefällt das.

    Meiner Erfahrung nach, bist du da keine Ausnahme. Die häufigsten und schwersten Sünden von Männern beim Frauen kennenlernen sind Zurückhaltung, Vermeiden, Unterlassung. Dominanz ist dabei ein Werkzeug oder Outfit, das innere, substanzielle Qulitäten nicht ersetzen kann. Aber schon beim Kennenlernen (und dann auch später) kann ein Mann seine Energie quasi zur Verfügung stellen oder übertragen. Da ist dann die Frau der "Resonator".


    Schafft er das, ist das wie ein Kompliment oder Geschenk für die Frau. Weil sie sich in ihrer narzistischen Grundhaltung natürlich sofort einbildet, das sei ihr "Werk" ihn dazu gebracht zu haben. In dieser Küche entstehen auch die ganzen "Bad Guy"-Schnief Fäden von Frauen hier im Bez-Forum. Aus dem Missverständnis, sie sei nun ja etwas ganz anderes, die letzte Cola in der Wüste für den einsamen Wolf.


    Agieren allein reicht aber nicht aus, die Geschichten sind toll gewählt. Denn der Haar-Streichler macht ja etwas "harmloseres" als der Küsser. Trotzdem greift der Erste daneben, der Zweite macht es richtig.

    Zitat

    musterte mich unsicher und faßte mir dann einfach ins Haar mit den Worten: "Schöne Haare hast du..."

    Erster Verdacht: der war voll. Wie kann man derart neben der Spur liegen, Wette verloren? Wenn man diese Unsicherheit verspürt, und wer kennt das nicht, ist es unmöglich, das per uberacting zu kompensieren: inkongruent. Dann lieber mit einem unspektakulären "Hallo" ins Gespräch kommen und langsam ausbauen. Nicht ganz das, was Chrysantheme so mag, aber in dem Fall die einzige Option.

    Zitat

    ein anderes Mal war ich beim Einkaufen, habe gar nicht auf meine Umgebung geachtet, da kommt ganz plötzlich ein wildfremder junger Mann auf mich zu ... und küßt mich einfach so mitten auf den Mund

    ;-D :)^ Hut ab. Wahrscheinlich schon davor, aber bestimmt danach, hat er sich gefühlt wie 1 Mio $. Einfach klasse. Wenn Chrysantheme noch mehr zu der Begebenheit erzählt, dann sicher auch, dass der Kerl nicht 1/10 Sekunde zögerlich war (vielleicht hat er sich in einer Ecke vorbereitet ;-) ), sowas muss aus einem Guss rüberkommen. Schön an dem Beispiel ist auch, dass die Aktion nicht auf ein bestimmtes Ergebniss oder Erfolg angelegt war - so verstehe ich das jedenfalls. Damit fühlt die Frau sich auch nicht gedrängt oder in Gefahr: es war beim Einkaufen.

    Zitat

    Was ich eben nicht mag sind diese verallgemeinernden Aussagen wie: "Frauen wollen immer eine Beziehung, Männer wollen eher nur Sex" , weil sich solche Allgemeinplätze mit meinen Erfahrungen überhaupt nicht decken.

    Mit meinen auch nicht. Es kann sein, dass eine Frau - gerade bei einem bestimmten Mann - eben gern eine Beziehung möchte, umgekehrt soll es das ja auch geben :=o. Die ausschließliche Ambition dieser Spezies ist es aber bestimmt nicht.

    Tommi

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    Das mit dem "Trottel" war von mir gar nicht so selbst abwertend gemeint,

    Nein, es ist eine Form der Selbstironie. Aber ich habe damit auch keine guten Erfahrungen gemacht, überhaupt mit Ironie. Das geht eigentlich erst, wenn man über den Humor des Gegenüber etwas im Bild ist. Trottel ist objektiv eine Beleidigung, und man muss davon ausgehen, dass die Frau das erstmal auch nur so kennt. Unnötige Klippe.

    Zitat

    Auf der anderen Seite hat mir meine Tanzpartnerin letztens Kekse aus ihrer Heimat mitgebracht, innerlich hab ich gestrahlt.

    :)^ Ich hoffe, die mitlesenden Frauen hier können alle backen, oder? ;-)

    gehtso

    schönes Fundstück, alter Haudegen. "Regelwerk zum Tänzer-Aufreißen"