Aber ich finde seine Freundin verhält sich trotzdem ein wenig seltsam, bzw. wenn mir einer so kommen würde, ähhhhhhh............ich hätte ehrlich damit ein kleines Problem. :-/


    Somit, ich kann malguckn's Aussage (auch wenn sie vielleicht ein wenig übertrieben sein mag) in gewisser Weise schon verstehen. ":/


    Dazu muss ich vielleicht aus sagen, das ich evtl. einiges lockerer sehe als andere. Ex-Beziehungen sind für mich eben Ex-Beziehungen, da wird nie mehr was sein, aber ich habe zu einigen noch guten Kontakt. Wer damit ein Problem hat, naja, selbst schuld, bzw. ich würde mich sicherlich um eine Lösung bemühen, aber es ginge gar nicht, wenn mir jemand das Messer an die Brust setzt. :|N

    Naja es ist ja keine Exbeziehung, sondern eine gute Freundin gewesen mit ich geschlafen hab.


    Zur Wichtigkeit: In den letzten 8 Monaten hatte ich durch meine Freundin keinen wirklich Kontakt mehr zu ihr, also kann es mir auch nicht so wichtig sein.


    Und meine Freundin liebe ich, also würde ich das ihr zuliebe auch "offiziell" beenden, anstatt es weiter im Sande zerlaufen zu lassen. Damit sie ihren Frieden finden kann. Weil es sie wirklich (und das ist kein vorgespieltes Drama) fertig(!) macht.


    Einzige Einwendung ist die von malgucken, bzgl. das ich den Weg des geringsten Widerstandes gehe und sowas in Zukunft öfter zu erwarten hab. Das macht mir Sorgen?!


    Aber normalerweise gehe ich eh immer meinen Weg. Ist es da schlimm mal eine Ausnahme zu machen? Und ich kann sie ja auch verstehen: Ich würd am Rad drehen wenn es umgekehrt so wäre.

    Ach und bedenkt, dass sie erst 19 ist.. Ab einem gewissen Alter ist es normal, dass man verschiedene Sexbeziehungen vor der aktuellen Liebesbeziehung hatte. Da gehen beide Seiten lockerer mit um. Für sie ist das, was ich hatte "krass". Und das kann ich aus ihrer Sicht verstehen.

    "Im Sande verlaufen lassen" ist nun auch nicht besonders schneidig... insofern koennte man fast zu der Meinung kommen, der "offizielle Abschluss" unterscheidet sich von "deinem Weg" eigentlich nur in Bezug auf den konkreten Modus des Kontaktabbruchs, so dass ich mich frage, was zum Teufel spricht dagegen, und warum fragst du hier ueberhaupt, wenn du eh schon mit Sandy abgeschlossen hast?


    Es sei denn, das eigentliche Problem ist ein anderes (naemlich dass du dir von der Eifersucht deiner Freundin deinem Umgang nicht vorschreiben lassen willst). Vergiss nicht, die Instanz, zu entscheiden, ob es "schlimm ist, eine Ausnahme zu machen" bist du selber. Die Schwierigkeit dabei liegt dann vermutlich darin, ehrlich zu dir selber zu sein darueber, was du vom Verhalten deiner Freundin haeltst. Du bist dabei, um des lieben Friedens Willen einzulenken – das ist genau dann OK, wenn es fuer dich OK ist.

    Zitat

    Und ich kann sie ja auch verstehen: Ich würd am Rad drehen wenn es umgekehrt so wäre.

    Wie gesagt, wenn du ohnehin schon weisst, was du tun willst, warum dann im Forum fragen?

    @ scootturner

    Zitat

    Für sie ist das, was ich hatte "krass". Und das kann ich aus ihrer Sicht verstehen.

    Das ist aber ihr Problem. Wenn sie damit nicht klar kommt, kannst du nur wenig daran ändern. Vergangenheit ist


    Vergangenheit, die kannst du nicht ungeschehen machen.


    Entweder sie akzeptiert deine Vergangenheit oder sie akzeptiert es nicht. Insofern sehe ich bei dir Verständnis nur bei ihr nicht und genau das ist der Haken.

    Zitat

    Es ist Sande verlaufen zu lassen.


    Aber das funktioniert ja nicht, wie man sieht. Viel zu oft kommt das Thema nochmal hoch.

    Klar, weil sie nicht damit klarkommt. Sie hat Angst und ist unsicher. Du kannst ihr Sicherheit vermitteln, indem du ihr keinen Grund für Eifersucht gibst.

    Zitat

    Somit, ich kann malguckn's Aussage (auch wenn sie vielleicht ein wenig übertrieben sein mag) in gewisser Weise schon verstehen.

    Das liegt daran, dass ich schon krankhaft eifersüchtige Frauen erlebt habe, die ihre Männer bis in kleinste Detail kontrollieren wollen. Da dürfen die Männer nicht mal eine Stunde abends mit den Kollegen ein Bier trinken gehen, weil sie ja sonst verunsichert wird oder sie ja betrügen könnten.

    Nunja, ich habe mich jetzt dafür entschieden. Hier wurden mir 2 Lösungswege vorgeschlagen, und ich habe mich für einen entschieden.


    Es ist einfach so: Ein Treffen mit Sandy erscheint mir ausgeschlossen. Das empfinde ich, und ich hoffe die Mehrzahl von euch auch, als richtig. Ich würde verrückt werden vor Eifersucht, wenn sie meine Freundin mit jemandem trifft, mit dem sie mal was hatte (sofern ich eben nicht vom Gegenteil überzeugt wurde, dass da eh nichts laufen könnte. Aber das ist hier mit Sandy nicht der Fall.)


    Also warum sollte ich sie dann noch in der Schwebe halten?


    malgucken hat mich davor gewarnt oder sieht die Gefahr, immer den nachgebenen Weg zu nehmen. Das war hier aber nicht meine Motivation. Ich hielt es für richtig. Und das werde ich von Situation zu Situation neu bewerten und nicht immer einfach "nachgeben".


    Was hat es nun für einen Unterschied gemacht es im Sande verlaufen zu lassen oder es Abschzuschließen? Nur den, dass es im Falle eines Beziehungsendes mit meiner Freundin kein zurück zu einer Freundschaft mit Sandy gibt. Und ich weiß grad nicht, ob mich das traurig machen soll, oder mir das egal sein soll. (Weil wer weiß schon, was aus meiner Beziehung wird?)

    Zitat

    malgucken hat mich davor gewarnt oder sieht die Gefahr, immer den nachgebenen Weg zu nehmen.

    Weil es einfacher ist Dinge gleich am Anfang zu klären bzw. die Grenzen abzustecken. Später die Grenze verschieben zu wollen wird schwierig.

    Zitat

    Was hat es nun für einen Unterschied gemacht es im Sande verlaufen zu lassen oder es Abschzuschließen?

    Dass du nicht die Dinge unausgesprochen zwischen euch sind, denn sowas kann irgendwann als Bumerang zurückkommen. Das mit dem nachgeben meinte ich eher so, dass du deinen Standpunkt vertreten sollst, weil ansonsten du immer um des lieben Friedens willen einlenken wirst. Das solltest du für dich selbst entscheiden ob du damit leben kannst.


    Du kannst nicht mehr machen als den Kontakt zu Sandy abbrechen und ihr durch körperliche Zuneigung bzw. Zärtlichkeiten zeigen, dass du deine Freundin attraktiv findest. Ihr Komplimente machen oder ihr eine Überraschung bereiten. Wobei ich davon ausgehe, du machst das schon.


    Reagiert deine Freundin nur bei Sandy so oder generell?

    @ scoottuner

    Mir fällt einiges zu deiner Situation ein. Ob du es hören willst, weiß ich natürlich nicht. ;-)


    Du magst die Sandy nicht deine Exaffäre nennen, aber da ihr Sex hattet, war sie eine Affäre, und eine Affäre gehört natürlich beendet, wenn du dir nicht das Hintertürchen offen halten willst "mich juckts gerade in der Hose - wärst du so nett.... :=o ", falls deine Freundin mal verreist sein sollte.........

    Zitat

    Nur den, dass es im Falle eines Beziehungsendes mit meiner Freundin kein zurück zu einer Freundschaft mit Sandy gibt. Und ich weiß grad nicht, ob mich das traurig machen soll, oder mir das egal sein soll. (Weil wer weiß schon, was aus meiner Beziehung wird?)

    Wie soll ich das verstehen? Wäre sie doch als Hintertürchen nicht schlecht?


    Normalerweise ist es immer mal drin, dass man in der Freizeit Exen begegnet. Wenn eine Beziehung beendet ist, heißt das ja nicht, dass man den Verein wechseln muß (oder sonstige Begegnungsquellen). Das wäre Kinderkram. Allerdings muss ein Schlußstrich unter den Sexkontakt gezogen werden, und der Exaffäre muss zur Kenntnis gebracht werden, dass Derjenige jetzt eine Freundin hat.


    Allerdings scheinen du (Scoottuner) und deiner Freundin aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein, denn du willst ja auch nicht, dass ihr Männer über den Weg laufen, mit denen sie mal etwas hatte. Wenn du das so siehst (.....gut, vielleicht sieht man das so in deinem Alter), dann darfst du natürlich nicht von ihr verlangen, dass sie etwas erträgt was du nicht ertragen würdest.


    Mit Malguckn bin ich teilweise einer Meinung. Ich sehe schon die Gefahr, dass bei übertriebener Eifersucht noch mehr Forderungen kommen, allerdings halte ich es für ein absolutes No-Go, eine Exaffäre nicht offiziell zu beenden und sich ein Hintertürchen offenzuhalten.


    Nehmen wir mal an, du hättest dieser Sandy gesagt, dass zwischen euch definitiv nie wieder etwas laufen würde und würdest ihr deine Freundin vorstellen, dann müßte es schon mal drin sein, dass du mit dieser Sandy, wenn du willst, einen Kaffee trinkst, falls ihr euch in der Stadt trefft. Das ist ja kein Date.


    Wenn du dir das verbieten läßt, dann kann es sein, dass deine Freundin als nächstes sagt "Du, die Blondine am Zeitungsstand lächelt dich so aufreizend an. Ich möchte nicht mehr, dass du dort die Zeitung kaufst." Und du - da du aus dem gleichen Holz geschnitzt bist, wirst dann vielleicht sagen "Dein Ex arbeitet bei Mc Donalds. Ich möchte nicht mehr, dass du dort ißt." ---> Dann könnt ihr euch fröhlich gegenseitig einengen.


    Ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist, meine Meinung verständlich zu machen.


    Du wirst sowieso machen, was du willst. ]:D

    Noch etwas darfst du nicht vergessen.


    Der von mir zitierte Text (deiner Aussage) zeigt ja, dass du dir nicht wirklich schlüssig bist, ob du es als Verlust empfinden würdest, wenn du nichts mehr mit Sandy anfangen kannst.


    Vielleicht nimmt ja deine Freundin genau das wahr (80% der Kommunikation ist ja das UNausgesprochene) und tillt deshalb so aus.


    Jede noch so kurze Affäre muss beendet werden - sonst ist es ein Hintertürchenoffenhalten für Hosenjucken. ]:D


    Allerdings heißt das nicht, dass man mit einer Exaffäre nicht mehr reden kann. Das wäre Kindergarten.


    Der Schlusstrich unter die Affäre muss gezogen werden. Manche Exe kleben so zusammen und loben sich in den Himmel, dass man sich fragen kann, warum die überhaupt getrennt sind. ;-)


    (Ich meine jetzt nicht dich, scoottuner, ich spreche nun allgemein.)

    Huch huch, huch! Sandy ist keine Affäre! Ich war mit ihr 1 Jahr befreundet, bevor wir das erste Mal miteinander geschlafen haben. Dann vergingen wieder 9 Monate normale Freundschaft, bis etwas passierte. Im Grunde waren es 2-3 Jahre normale Freundschaft mit 3-4 mal Sex in großen Abständen. Im Vordergrund stand also die Freundschaft, und um die ging es mir ja auch!


    Das "Hintertürchen" bezog sich nicht auf Sex mit Sandy, sondern auf die Freundschaft, die ja im Vordergrund stand.