Du weisst wo sie wohnt. Du kennst die Familie. Warum um Himmelswillen schaltet ihr nicht das Jugendamt ein???


    Was sie macht, ist ihre Ding. Ssie ist ja erwachsen aber hier wird ein Kind häufig Gefahr ausgesetzt. Wo ist das Kind wenn sie wegfährt oder die Nächte durchsäuft? Gerade unterstützt ihre Familie dieses Verhalten - z.B Wohnung der Bruder als Unterkunft.

    Warum ist lesen so schwer, Luci und Elaf?


    Das Jugendamt wurde bereits eingeschaltet, es fanden Gerichtsverhandlungen statt.

    @ hannah 31

    Ich kann deinen Rückzug aus dem Faden sehr gut verstehen. Posts von Menschen, die irgendeinen Senf von sich geben ohne vorher gelesen zu haben, was der aktuelle Stand ist, solltest du einfach ignorieren.


    Die Problemlage ist sehr komplex. Die Familie hat bereits sehr viel versucht. Du hast Kontakt zum Bruder aufgenommen. In deiner Macht steht nicht sehr viel als eher Aussenstehende.


    Ehrlich gesagt wüsste ich ebenfalls nicht, wie ich einer Situation handeln würde. Am ehesten fällt mir noch ein, dass ich den Kontakt nicht abbrechen lassen würde. Offenbar gibst du ein kleines Mindestmaß an Halt, den sie bei ihrer Familie nicht hat. Allerdings würde ich sehr deutlich machen, dass du mit ihrer Lebensweise oder mit dem Kindesumgang nicht einverstanden bist und eine andere Meinung dazu hast. Das hast du getan und tue es einfach weiterhin.


    Hoffentlich melden sich einige Menschen, die sich mit solch einer Problematik besser auskennen.

    Ich denke auch, wenn du vor dem JUgenamt erzählen würdest, was du alles weist (und die Familie ja nicht) sehen vielleicht die Entscheidungen des JUgenamtes anders aus.


    Du fragtest auch nach der Freundschaft mit ihr....um dich zu schützen, solltest du von dir aus den KOntakt abbrechen, tut dir nicht gut. Und nicht warten bis sie es tut..dann bist du die, die handelt und fühlst dich nicht s doof, als wenn sie es tut.


    Wenn du das Jugenamt informierst, hast du auch deine Pflicht getaan und dann würde ich mich raushalten/ lass dich da nicht so tief emotional mit reinziehen, denn ganz ehrlich gluabe ich auch nicht, dass du irgendetwas bei ihr bewirken kannst. Du kannst sie und ihr Verhalten nicht ändern, dies zu glauben und weiter zu versuchen, würde nur Augenwischerrei sein und dich sozusagen zur Mittäterin machen. Das hast du nicht verdient.


    Und meine Zeilen sind wirklich nicht angreifend gemeint, sondern eher dich schützend.

    @ heute_hier:

    DANKE..

    Zitat

    Ich kann deinen Rückzug aus dem Faden sehr gut verstehen. Posts von Menschen, die irgendeinen Senf von sich geben ohne vorher gelesen zu haben, was der aktuelle Stand ist, solltest du einfach ignorieren.

    Ja total. Ich hab mich so geärgert, weil das wirklich ein hochkomplexer Sachverhalt ist und ich das einfach garnicht leiden kann, wenn man nicht ordentlich liest und einfach irgendeinen verurteilenden Blödsinn schreibt, der die halbe Realität weglässt.

    Zitat

    Ehrlich gesagt wüsste ich ebenfalls nicht, wie ich einer Situation handeln würde. Am ehesten fällt mir noch ein, dass ich den Kontakt nicht abbrechen lassen würde.

    Ich schwanke ständig zwischen Kontakt abbrechen und eben doch halten, weil sie sich mit dem Kind ja wirklich allen Menschen entzogen hat, die sie als GEGEN sie empfunden hat. Hin und wieder, so wie jetzt wenn sie im Sommer zuhause ist, nimmt sie zu diesen Menschen natürlich wieder Kontakt auf. Aber die wissen nichts über ihr Leben im Ausland. Sie hat sich allen entzogen, gemeinsam mit ihrem Kind. Darum fand ich das Kontakt halten eben auch wichtig.

    Zitat

    Hoffentlich melden sich einige Menschen, die sich mit solch einer Problematik besser auskennen.

    Danke.. weisst du es gibt auch noch so viele Aspekte an der Geschichte, die man in einem Posting garnicht alle erzählen kann. Zum Beispiel hat sie mir immer eingeredet, der Kindesvater wäre unzumutbar und auch teilweise gewalttätig. Natürlich kann ich jetzt nicht beurteilen ob das so ist oder nicht. Ich war ja nie dabei. Aber das hat sie damals auch als Grund angegeben warum sie nach Paris geflüchtet ist. Ich weiß immer nicht was die Wahrheit ist und was nicht. Es ist extrem undurchschaubar.

    Zitat

    In deiner Macht steht nicht sehr viel als eher Aussenstehende.

    Ich frage mich seit sie ins Ausland gegangen ist, wie ich da einschreiten könnte. Habe auch viel mit meiner eigenen Verwandtschaft darüber geredet, aber alle raten mir immer mich herauszuhalten. Ich telefoniere auch nicht täglich mit meiner Freundin, sondern vielleicht einmal im Monat. Daher weiss ich garnicht alles, wie sie genau ihren Alltag verbringt. Wie gesagt, mir wurde immer wieder gesagt, dass dem Kind nichts mehr schaden kann als von der Mutter getrennt zu werden. Ich weiß jetzt natürlich nicht ob das stimmt, aber das ist die einhellige Meinung innerhalb meiner Familie. In Zusammenhang dazu, dass sie immer meinte der Kindesvater sei gewalttätig und ihre Mutter eine Psychopathin hielt ich es für das Beste, das der Kleine bei der Mutter bleibt. Diese wirklich alarmierenden Geschichten wie diese Männer Geschichte, kamen erst vor einem halben Jahr das erste Mal sogrichtig heraus. Ich wusste davor, dass sie viele Sexpartner hat. Aber wie gesagt, das haben viele Alleinerzieherinnen, da ist sie auch nichts Besonderes.

    @ wintersonne:

    Das mit dem Jugendamt frage ich mich eben auch, ob man das tun sollte. Im Moment ist so eine Umbruchsituation. Der Kleine ist jetzt glaub ich grad beim Kindesvater zum Sommerurlaub und sie überlegt eben in die Wohnung ihres Bruders zu ziehen. Dann wäre sie fix wieder in ihrem Heimatland und dann könnte man da bestimmt was machen. Vielleicht sollte ich mich doch nochmal mit ihrer Familie zusammen setzen. Aber wie gesagt, ich kann nicht richtig einsehen, ob sie ansonsten auch eine "schlechte" Mutter ist. Ich sehe es ja nicht mit eigenen Augen.


    Ja, Kontaktabbruch überlege ich eben auch seit ein paar Monaten..


    Ich muss dazu sagen, auch ich lebe nicht mehr in unserem Herkunftsland. D.h. das ist auch alles ein bisschen stille Post. Ich weiß darum nur aus zweiter Hand was zwischen ihr und der Familie vorgefallen ist. Wir leben alle woanders. Das macht es nicht einfach. Um das Jugendamt zu informieren müsste ich selbst mal wieder in meinem Herkunftsland sein und mich mit den Eltern von ihr treffen oder so. Was hältst du davon?

    Liebe hannah,


    ich denke keiner will dich hier verurteilen oder dich nur kritisieren aber wenn du dich an ein Forum wendest und um Hilfe oder Sichtweisen bittest solltest du auch damit rechnen dass du Beiträge zu lesen bekommst die dir nicht so gefallen werden.


    Natürlich bleibt es dir überlassen beleidigt das Weite zu suchen .


    Doch warum dann erst andere fragen ? Du solltest uns schon zugestehen dass wir hier unsere ehrlichen Meinungen schreiben und ja ich finde es nach wie vor schlimm was mit diesem unschuldigen kleinen Jungen getrieben wird .


    Und tut mir leid dass ich für deine Freundin und ihr Befinden wenig Interesse habe denn sie kann sich wehren ihr Kind ist ihr sber auf Geweih und Verderb ausgeliefert und da würde ICH Himmel und Hölle in Bewegung setzen um ihn dort wegzubekommen


    Notfalls würde ich als Zeugin aussagen .


    Irgendwie kann ich nicht glauben dass wenn so viele Menschen ( du , der Bruder ,die Mutter und letztendlich der leibliche Vater des Kindes ) das gleiche aussagen dass sie nicht gehört werden .


    Dies kann ich nicht nachvollziehen.sorry


    Einfach nochmals versuchen und nicht einfach aufgeben schließlich geht es um ein kleines Kind

    Liebe hannah ,


    sorry sollte ich dir mit meinem Beitrag zu nahe getreten sein .


    Immer wenn Kinder involviert sind reagiere ich ziemlich emotional.


    Und nein ich finde nicht dass ein Kind unter allen Umständen bei der Mutter bleiben sollte .


    Deine Freundin ist momentan nicht in den Lage ihrem Kind eine gute Mutter zu sein .


    Und sorry zu schreiben dass Alleinerziehende häufig wechselnde Männerbekanntschaften haben ist schon etwas dreist .


    Ich war auch alleinerziehend aber ich wollte meinem Kindern nicht zumuten ständig mit wechselnden Männern Kontakt haben zu müssen


    Deine Freundin ist krank keine Frage und sie braucht dringend Hilfe doch dafür muss sie dann auch bereit sein .


    Doch so wie sie sich verhält und was du uns hier alles mitgeteilt hast glaube ich nicht dass sie einsieht dass ihre Probleme auch viel mit ihrem eigenen Verhalten zu tun haben .


    Ich glaube dir dass du dich sehr bemüht hast und dass es eine sehr schwierige Situation ist aber ich denke trotzdem dass man handeln sollte und das Jugendamt informieren muss .

    @ Ankelina:

    Zitat

    ich denke keiner will dich hier verurteilen oder dich nur kritisieren aber wenn du dich an ein Forum wendest und um Hilfe oder Sichtweisen bittest solltest du auch damit rechnen dass du Beiträge zu lesen bekommst die dir nicht so gefallen werden.


    Natürlich bleibt es dir überlassen beleidigt das Weite zu suchen .


    Doch warum dann erst andere fragen ? Du solltest uns schon zugestehen dass wir hier unsere ehrlichen Meinungen schreiben

    Liebe Ankelina, sorry, aber alles was nur ein moralischer Aufschrei ist ohne die Geschichte wirklich gelesen bzw. verstanden zu haben, hilft einfach nicht. Wie gesagt wurde ich schon einmal vor Jahren hier auf das Hässlichste attackiert, für ein "Vergehen", dass bei anderen Userin Jahre später respektvoll und mit viel Ruhe behandelt wurde. Und genau wie es euch überlassen bleibt, nicht ordentlich zu lesen und Anschuldigungen rauszufeuern, so bleibt es mir dann überlassen zu entscheiden, dass es wohl eine Fehlentscheidung war hier um Rat zu fragen. Mit Anfang 20 war ich naiv genug mich hier "virtuell" fertig machen zu lassen - heute ist mir meine Zeit zu schade. Daher kam der ,Schließungsgedanke'.


    Jetzt zum Rest den du geschrieben hast, der ja sehr konstruktiv war. Ich überlege auch gerade ob nicht doch nochmal geschlossen das Jugendamt aufzusuchen doch das Richtige wäre. Und vielleicht ist es Quatsch und es wäre besser, der Kleine wäre nicht mehr bei der Mutter. Ich werd überlegen ob es nicht sinnvoll wäre, mit dem Bruder so etwas in die Richtung auszumachen. Er weiss jetzt alles was ich so über die Situation denke und er hat es auch schon an die "böse Großmutter" weitergegeben. Vielleicht entwickelt sich aus diesem gemeinsamen Wissen ja doch noch etwas sinnvolles. Aber ich denke halt auch immer, ich gehöre doch nichtmal zur Familie und möchte mich nicht in irgendwelche Rechtsstreits einmischen. Ich fühle mich trotz allem als Aussenstehende. Ich mach mir um den Jungen schon seit seiner Geburt Sorgen. Auch die ersten Jahre waren sicher sehr schwierig zwischen zwei ständig streitenden Eltern. Und ich kann ja nicht beurteilen, ob der Vater nun wirklich gewalttätig ist. Zum Schluss schickt man ihn von der kranken Mama zum gewalttätigen Vater. Oder in ein Heim und dann wäre es doch besser gewesen bei der Mutter. Damit könnte ich noch weniger leben als mit der jetzigen Situation. Finde es den Alptraum, dass er beide Eltern verlieren könnte..


    Trotz ihrer ganzen Geschichte dürft ihr euch beide Eltern keinesfalls als den klassischen "Assi" vorstellen, der sein Kind täglich zu McDonalds schleift und daneben Schnapsflaschen trinkt. Sie sind eigentlich sehr interessante, auch sehr gebildete Menschen. Meine Freundin ist auch ein toller Mensch neben all dem. Aber irgendwie spürt sie sich in den letzten Jahren nicht mehr. Ich vermisse den Menschen der sie einmal gewesen ist und hab eben das Gefühl, dass sie in eine seltsame Realitätswahrnehmung abdriftet. Ich verstehe durchaus dass man null "Mitleid" hat, wenn man Aussenstehender ist. Aber stellt euch vor, das wäre eure Schwester... so ähnlich fühlt sich das an.

    Es gibt hier nur eine Lösung, die Kindsmutter muss selber einsehen, dass es so nicht gehen kann und eine Therapie machen. Alles andere wird nicht funktionieren. So lange die Kindsmutter keinen Leidensdruck hat wird sie aber4 nichts ändern.

    Zitat

    Um das Jugendamt zu informieren müsste ich selbst mal wieder in meinem Herkunftsland sein und mich mit den Eltern von ihr treffen oder so. Was hältst du davon?

    ja das ist sicher ein guter Weg. Wenn du aber in nächster Zeit nicht nach Deutschland kommst, kannst du das Jugentamt auch telefonisch informieren. Du musst doch die Entscheidung, wo der Junge am besten aufgehoben ist nicht treffen. Die vom Jugenamt sollen nur genau hinschauen, Kontrollen durchführen.... das Jugentamt trifft auch nicht leichtfertig eine so schwerwiegende Entscheidung.

    Du sagst, du kannst nicht beurteilen, wie der Vater tatsächlich ist. Hast du ihn je persönlich kennengelernt? Tut mir leid, wenn ich das überlesen haben sollte.


    Wäre es eventuell eine Idee, Kontakt zu ihm aufzunehmen? Ihr wart ja nun lange beste Freundinnen, du wirst ihm doch sicherlich zumindest namentlich bekannt sein?


    Du sagtest, es besteht mittlerweile gemeinsames Sorgerecht. Dann hat er das Recht und nebenher auch die Pflicht, sich angemessen um sein Kind zu kümmern. Vielleicht ist er gar nicht informiert darüber, wie es seinem Kind bei der Mutter geht? Nur so eine Idee.

    Liebe hannah ,


    natürlich hast du mit deiner Freundin Mitleid ihr seid viele Jahre eng befreundet es wäre schlimm wenn es nicht so wäre.


    Wir hier kennen sie aber nicht und das was du uns hier geschrieben hast ist schon krass und grenzwärtig.


    Und ja ich gebe offen zu der kleine Junge hat mein ganzes Mitleid denn er ist noch klein und muss hilflos alles über sich ergehen lassen .


    Und wenn ich an deiner Stelle wäre und die Wahl hätte würde ich mich immer für das Kind und gegen die Freundin entscheiden .


    Denn dieses Kind hat es schon schwer genug .


    Deine Freundin kann einem natürlich leid tun aber man kann nicht alles mit ihrer Krankheit entschuldigen .


    Dies schreibe ich dir als Mensch der schon viel schlimmes und unheimlich belastendes erlebt hat aber nie niemals hätte ich meine Kinder unter meinem Erlebten leiden lassen


    .Deine Freundin verhält sich extrem und wenn das Jugendamt da nicht handelt verstehe ich ehrlich gesagt die Welt nicht mehr .

    Ankelina, du hast aber schon verstanden, dass die Freundin mit Kind in Frankreich sitzt und die TE ganz woanders? Was glaubst du denn, was für einen Handlungsspielraum die TE hat? Soll sie mal eben mit der Wumme in Vorhalte in Frankreich einmarschieren, der Freundin das Kind klauen und es hier irgendeinem Jugendamt in die Hand drücken?


    Deine Vorwürfe ziehen nicht, gar nicht. Hol mal tief Luft und bedenke die Schwierigkeiten, die sich hier auftun, bitte.

    @ gauloise

    Danke für deine Zurechtweisung ich habe schon verstanden dass die Freundinnen zur Zeit weit entfernt voneinander wohnen stell dir vor ich bin des Lesens mächtig.


    Aber man kann sich mit der Familie auch mal am Telefon austauschen und das Jugendamt könnte man eventuell auch per Post benachrichtigen .


    Aber sorry dass ich mich hier eingemischt habe ich sehe schon mit dir an ihrer Seite kann ja nichts mehr schief gehen ;-D

    @ alle:

    Erstmal vielen Dank für die Auseinandersetzung, das ist sehr hilfreich für mich :)* Ich würd euch gerne gemeinsam antworten, weil sonst wieder Teile verloren gehen, die fürs Verständnis wichtig sind.


    Zum Jugendamt Thema:

    Zitat

    ja das ist sicher ein guter Weg. Wenn du aber in nächster Zeit nicht nach Deutschland kommst, kannst du das Jugentamt auch telefonisch informieren. Du musst doch die Entscheidung, wo der Junge am besten aufgehoben ist nicht treffen. Die vom Jugenamt sollen nur genau hinschauen, Kontrollen durchführen.... das Jugentamt trifft auch nicht leichtfertig eine so schwerwiegende Entscheidung.

    Ja ich denke auch, dass das wahrscheinlich das Beste wäre, bin aber hin und her gerissen. Es fällt mir aber echt nicht leicht sie da anzuschwärzen. Es ist ja auch so, dass ich jetzt hier nur die negativen Seiten dargestellt habe. Sie ist aber auch eine gute Mutter in vielen Dingen. Sie macht mit dem Sohn jedes Wochenende Ausflüge, ihre Wohnung ist immer picobello sauber, der Junge immer schön angezogen. Also ich hab jetzt vielleicht auch ein falsches Bild vermittelt, dass sie ihn komplett verwahrlosen lässt, aber davon kann nicht die Rede sein. Ich weiß ja von den negativen Dingen nur mit Sicherheit, dass sie den Kleinen ein paar Mal im Taxi abends mit zu einem Liebhaber genommen hat, dass sie gerne feiern geht - wo das Kind dann ist weiss ich persönlich nicht, da ich ja nicht in Paris lebe - aber ich nehme mal an sie hat dann einen Babysitter. Und dass sie den Jungen eben - was ich schlimm finde - mit ins Ausland geschleppt hat.


    Ihre Familie scheint aber mehr mitbekommen zu haben, sonst hätten die ja nicht das Jugendamt eingeschaltet. Wobei sie ja immer meinte, dass ist vollkommen zu unrecht gewesen. Das sieht ja jeder anders.


    Also ich muss sagen, meine Eltern waren haushoch überfordert als ich ein Kind war. Sie haben Hausgebaut und nebenbei uns drei Kinder erzogen und gearbeitet. Oft sah es aus wie in einem Saustall und gebaut wurde daneben auch noch - und auch uns hat einmal irgendein Nachbar das Jugendamt vorbei geschickt. Aber ganz ehrlich: Ich hätte NIEMALS ohne meine Eltern leben wollen. Das wäre mein Alptraum gewesen, denn ich liebe meine Familie über alles und finde meine Eltern haben einen super Job gemacht. Und ich und meine Geschwister sind alle drei fleissige Gesellschaftsmitglieder geworden, mit funktionierenden Beziehungen und guten Hochschulabschlüssen. Darum bin ich schon ein bisschen vorsichtig was das Jugendamt angeht...

    Zitat

    Du sagst, du kannst nicht beurteilen, wie der Vater tatsächlich ist. Hast du ihn je persönlich kennengelernt? Tut mir leid, wenn ich das überlesen haben sollte.


    Wäre es eventuell eine Idee, Kontakt zu ihm aufzunehmen? Ihr wart ja nun lange beste Freundinnen, du wirst ihm doch sicherlich zumindest namentlich bekannt sein?

    Den Vater kenne ich relativ gut, hab ihn in den ersten Jahren oft mit dem Kleinen erlebt. Allerdings kann ich von außen nicht abschätzen, ob er wirklich gewalttätig und cholerisch wird in den eigenen vier Wänden, wenn er mit dem Kind und meiner Freundin alleine ist.


    Für mich war der erste Stand als sie nach Paris ausgewandert ist, dass sie panische Angst vor diesem Kindesvater hat und nicht möchte, dass der Sohn weiterhin in seiner Nähe ist. Das ist es was sie mir vermittelt hat. Ich hab keine wirkliche Möglichkeit herauszufinden ob das wahr oder unwahr ist. Sie lügt was ihre Verwandtschaft angeht offensichtlich ziemlich viel - was ich jetzt erst durch den Bruder weiß. Darum schwebe ich auch hier in einer Ungewissheit. Wie die zu lösen ist weiss ich nicht.

    Zitat

    Ankelina, du hast aber schon verstanden, dass die Freundin mit Kind in Frankreich sitzt und die TE ganz woanders? Was glaubst du denn, was für einen Handlungsspielraum die TE hat? Soll sie mal eben mit der Wumme in Vorhalte in Frankreich einmarschieren, der Freundin das Kind klauen und es hier irgendeinem Jugendamt in die Hand drücken?


    Deine Vorwürfe ziehen nicht, gar nicht. Hol mal tief Luft und bedenke die Schwierigkeiten, die sich hier auftun, bitte.

    Es ist momentan eine Umbruchphase. Meine Freundin ist eine mit dem Kopf in den Wolken. Mal will sie das dann will sie wieder das. Arbeiten tut sie ja nicht. Der Sohn muss dann dorthin wo sie eben hin will. Ob sie sich letztendlich dafür entscheidet in der Wohnung des Bruders zu bleiben, weiss derzeit kein Mensch. Das war nur ihre letzte "Idee", die sie mir vor zwei Wochen erzählt hat. Vielleicht geht sie aber auch nach Frankreich zurück.


    PS: Ich und sie stammen aus Österreich. Ich sitze in Deutschland und die Wohnung des Bruders ist in Wien.

    Zitat

    .Deine Freundin verhält sich extrem und wenn das Jugendamt da nicht handelt verstehe ich ehrlich gesagt die Welt nicht mehr .

    Der Richter hat ihr jedenfalls sechs Monate nachdem sie nach Paris abgehauen ist - sie musste für die Verhandlung nach Österreich fliegen - jedenfalls das geteilte Sorgerecht zugesprochen. Also hat das Jugendamt wahrscheinlich nicht genug gegen sie in der Hand gehabt. Das ist ja immer alles eine Frage dessen, was das Jugendamt überhaupt beweisen kann oder mit eigenen Augen mitbekommen hat.


    Aber so geht es ja auch mir. Ich finde ihr Verhalten auch extrem, sonst hätte ich es hier nicht geschrieben und denke auch dass sie Borderlinerin ist. Aber das alles gibt noch lange nicht das Recht einer Mutter ihr Kleinkind wegzunehmen. Zumindest habe ich es bisher immer so gesehen und alle Menschen die ich um Rat gefragt habe und die sie kennen bisher auch. Auch meine Mutter und meine Schwester, die kennen auch all diese Geschichten.


    Also ich weiss nicht... Ihr sprecht ja schon sehr, sehr aus der Distanz. Da kann man schnell mal gleich eine totale "Asse" Persönlichkeit in das hinein lesen was ich geschrieben habe. Aber wie ich ja oben geschrieben habe - sie macht auch sehr viel mit dem Kind was eine gute Mutter dann doch wieder ausmacht. Und sie liebt es ja über alles.


    Darum ist es für mich nicht so super einfach mit dem Finger zu zeigen und zu verurteilen. Der Kleine liebt die Mutter sicher abgöttisch. Ich weiss auch nicht was das Richtige ist/wäre..