@ Placebo0906

    ja darüber könnte man auch nachdenken. Ich bin mir da nicht sicher, ob ich das finaziell auch alleine stemmen könnte. Aber das müsste ich mal ausrechnen und auch zur Sprache bringen.

    @ LilaLina & Marie27

    Hmm so ein Notar ist so teuer, deswegen hatte ich gehofft, ihr spielt den Notar. ;-D


    Übrigens gab es noch einen weiteren Punkt über den diskutiert wurde: Was ist, wenn man Kind(er) kriegt. Meine Frau hat Bedenken, dass ein Kind bei Volljährigkeit meine Frau aus dem Haus schmeißen könnte, wenn ich schon verstorben wäre.

    Ohne in den Bereich der Rechtsberatung abzudriften, scheinen hier doch einige Rechtsgeschäfte nacheinander abzulaufen. Ob man dann aus Praktikabilitäts-(oder steuerlichen) Gründen Schritte zusammen fassen sollte ist ein anderes Thema.


    Schritt 1: Deine Eltern schenken Dir und deinem Bruder das Haus 50:50. Also stehen du und dein Bruder mit jeweils 50% Anteil im Grundbuch.


    Schritt 2: Du willst deinen Bruder auszahlen (ihm also seine 50% abkaufen), kannst den Ablösebetrag aber nicht alleine finanzieren. Selbst gemeinsam mit deiner Frau ist es schwierig, so dass ihr dann untervermieten wollt. Jedenfalls soll die Finanzierung dann von dir und deiner Frau gemeinsam erfolgen. Da wäre es für mich allerdings logisch, dass ihr zumindest von der "gekauften" Hälfte auch 50% zustehen. Im Endeffekt würden Dir also 75% gehören und deiner Frau 25%.


    Wenn dann tatsächlich jetzt schon über die Frage diskutiert werden sollte, ob sie dann auch nur 25% der lfd. Betriebskosten zahlen muss oder noch besser, Dir eine Miete für die fehlenden 25% (sie nutzt das Haus ja zu 50%, gehören würden ihr dann aber nur 25%), würde ich persönlich dringend dazu raten mit dem Notar über einen Ehevertrag zu reden, den man meines Wissens auch nachträglich abschließen kann. Dieser Ehevertrag sollte dann aber nicht nur das Thema Haus, sondern auch gleich alles andere mit regeln, was im Fall der Fälle wichtig wäre.


    Ansonsten den Streit in der jungen Ehe nicht eskalieren lassen und versuchen (aber das gilt ja immer) Verständnis für die Position des Partners aufzubringen.

    Ich empfinde Deine Frau als kalt und berechnend, so wie Du sie hier beschreibst. Selbst den Fall, dass Du stirbst, will sie noch gewinnbringend abgedeckt haben. :(v


    Sicher, dass das die große Liebe ist?


    Ich würde an Deiner Stelle unbedingt den Willen Deiner Eltern respektieren; und Du hast keinerlei Garantie dass Deine Ehe ewig hält, wenn das jetzt schon so komisch abläuft.

    Zitat

    Meine Frau hat Bedenken, dass ein Kind bei Volljährigkeit meine Frau aus dem Haus schmeißen könnte, wenn ich schon verstorben wäre.

    %-|


    Misstrauen und Berechnung auf ganzer Linie, selbst gegenüber den eigenen (noch nicht einmal gezeugten) Kindern. Igitt!

    @ lucky-lorenzo

    Nein die Betriebskosten würden 50/50 behandelt werden, das ist kein Problem. Aber danke trotzem für den Input.

    @ Ella71

    Im Falle das ich sterbe will sie nicht Gewinn machen, sondern nicht von heute auf morgen obdachlos sein. Ich habe ihr in dem Zusammehang auch das Stichwort Wohnrecht genannt.


    Zur Verteidigung muss ich noch sagen, dass meine Frau mal für einen Scheidungsanwalt gearbeitet hat, wenn ich mich recht erinnere und sie eine Art Sicherheit haben möchte.

    Wir hatten übrigens gerade so ein Beispiel im Freundeskreis. Die Eltern wollten der Tochter was Gutes und haben ihr vorzeitig das Erbe gegeben --> ein riesen Grundstück um dort ein Haus bauen zu können. Die Eltern wollten aber nicht, dass der Ehemann (immerhin nach 15 Jahren Beziehung und 2 Kindern) da mit ins Grundbuch eingetragen wird. Sie hat das im großen Streit aber durchgesetzt, ihn eintragen lassen, die Baufirmen beauftragt... und sich 4 Wochen später fremdverliebt, getrennt und muss ihn nun auszahlen

    . ??Superätzend für die ganze Familie, da das Grundstück vom elterlichen Grundstück abgezeigt wurde und sie nun die Hlfte verkaufen muss um ihm die Kohle geben zu können. Familienstreit steht nun an der Tagesordnung??


    Die Eltern meines Freundes haben sich nach 20 Jahren uA getrennt, da der Vater nicht auch das Haus überschrieben bekommen hat.


    [[]]


    [[]]


    Tja, trotzdem - also ich bin bei Toffifee, ich würd das auch nicht machen. Schon gar nicht gegen den Willen der Eltern. Lieber beraten lassen und eine gute Alternative finden, mit der Deine Frau genauso gut leben kann.


    Bin gespannt, was Du weiter berichtest und drücke Euch die Daumen :)*

    Naja Ella, das find ich ein wenig zu flach gedacht.


    Es ist nur natürlich, das man sich Gedanken macht wenn solche gravierenden Änderungen im gemeinsamen Leben auftauchen. Das ist auch legitim. Wie man sie dann allerdings äußert..steht auf einem anderen Blatt. Matze gibt uns hier in seinen Worten wieder was seine Frau grad fühlt und denkt.


    Ich finde zwar auch, das sie ein gewisses Grundvertrauen haben sollte in ihren Ehemann, aber kann auch ihre Gedankengänge nachvollziehen.


    Deshalb...ich weiß ich wiederhole mich...fachliche Beratung für beide unabhängig von den Eltern.

    Wohnrecht ist ja durchaus etwas das man Vertraglich regeln kann, ebenso kann man auch im Falle deines Todes mit einem Testament vorsorgen ;-) auch was in Zukunft dann Kinder betrifft, die die Mutter aus dem Haus haben wollen würden..


    Also ich kann diese Bedenken schon alle verstehen auch wenns berechnend wirken kann von deine Frau.. aber besser doch vorher alles abklären als dann Streitereien haben..


    Und das sie doch auch abgesichert sein will kann ich schon verstehen.. aber in welcher Form kann man ja genau absprechen und regeln..


    Finde daher auch den Tipp sehr gut euch mal notariell beraten zu lassen bzw. einen Ehevertrag aufsetzten zu lassen.. ;-)

    Zitat

    Im Falle das ich sterbe will sie nicht Gewinn machen, sondern nicht von heute auf morgen obdachlos sein. Ich habe ihr in dem Zusammehang auch das Stichwort Wohnrecht genannt.

    Wie kommt sie denn darauf überhaupt? Wieso sollte ein gemeinsames Kind sie rauswerfen? Das erbt so ein Haus ja nicht alleine, wenn man verheiratet ist. Gibt da ja auch verschiedene Möglichkeiten, wie man das gestaltet, z. B. dass das Kind das volle Erbe erst bekommt, wenn beide Eltern tot sind.


    Ich finde es auch sehr merkwürdig von deiner Frau und würde sie auch nicht einfach so ins Grundbuch eintragen lassen.


    Hat sie übrigens bedacht, dass auch die finanziellen Verpflichtungen an ihr hängenbleiben, wenn du stirbst und sie mit ins Grundbuch und in die Kreditverträge will?

    Dies ist keine rechtliche Beratung, sondern eine emotionale: nimm das Haus ausschließlich auf deinen Namen und lass deine Frau keinen Cent an deinen Bruder zahlen. Lasst die Hütte ordentlich schätzen, dann wirst du bei der Bank ja als Eigentümer problemlos den halben Wert als Kredit bekommen.


    Spart eine Menge Diskussionen und Ärger. Wenn ihr euch scheiden lasst oder du stirbst bekommst sie eh die Hälfte, solange ihr eine gewöhnliche Gütergemeinschaft bildet.


    Wenn du das Haus nicht alleine tragen kannst, verzichte darauf. Dann sollen es lieber deine Eltern frei verkaufen und dich und deinen Bruder auszahlen.

    Zitat

    Die Eltern meiner Frau haben diesbezüglich eine komplett gegensätzliche Meinung.

    Die Meinung der Schwiegereltern ist hier irrelevant, denn sie haben deinen Eltern nicht reinzureden und deine Frau ist volljährig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte.

    Zitat

    Meine Frau hat Bedenken, dass ein Kind bei Volljährigkeit meine Frau aus dem Haus schmeißen könnte, wenn ich schon verstorben wäre.

    Für eine einjährige Ehe macht sie sich ganz schon paranoide Gedanken.

    Erbschaften und Schenkungen werden bei der Zugewinngemeinschaft unterschiedlich im Scheidungsfall behandelt. Es kann natürlich auch in einem Ehevertrag individuell geregelt werden. Auch ein Testament ist bei Eigentum von Wohneigentum immer von Nöten, sonst kommt ein böses Erwachen, wenn plötzlich die gesetzliche Erbfolge eintritt.


    Der ganze Komplex ist voller rechtlicher Fallstricke. Hier hilft nur eine ausführliche Beratung für diesen Einzelfall durch einen Fachmann.


    Und ich würde auf meine Frau auch nach über 29 Jahre Ehe nicht sofort die Hälfte eines geerbten Grundeigentums im Grundbuch eintragen lassen. Einen solchen Wunsch kann ich nicht nachvollziehen.

    @ MatzeBerlin

    Auch ich rate dir dringend euch von einem Notar beraten zu lassen.


    Ich teile dir mal meinen Laienrat mit.


    Ihr habt keinen Ehevertag lebt als in der Zugewinngemannschaft. Damit steht im Falle einer Scheidung 50% deines Vermögens deiner Frau zu. Logischerweise auch 50% vom Haus.


    Ansonsten muss ich sagen, dass deine Frau Einen an der Waffel hat was ihre Ansichten bezüglich der Rückzahlung des Tilgungsanteil im Falle einer Scheidung anbelangt. Ich vermute, dass so ein Vertag gar nicht möglich ist. Aber bitte lasst euch beraten.


    Außerdem bin ich der Meinung, dass du ziemlich gutgläubig bist und dir jeder erzählen kann, was er will. Ich verstehe deinen Bruder, dass er sofort das Geld will, hinterfrage aber seine Begründung. Die echte Begründung ist wahrscheinlich, dass er nicht sicher ist, gerade auch aufgrund der Streitaigkeiten mit deiner Frau sein Geld zu kriegen.


    Ich finde es auch grenzwertig, dass deine Frau offensichtlich schon jetzt ernsthafte Zweifel an eurer Ehe hat, sich zusammen spinnt, dass ihr noch nicht geborenes Kind sie apäter mal aus dem Haus werfen könnte.


    Und zum Schluss noch was zu dem Thema Eltern und Beziehung. Eltern sollten sich aus einer Bezeihung raus halten, das gilt für beide Seiten.


    Denn auch du könntest entscheiden, dass du deine Frau ins Grundbuch aufnimmst, sobald du als alleiniger Eigentümer darin stehst. Das Haus gehört dann nicht mehr deinen Eltern und ich finde auch sie haben sich dann rauszuhalten.

    Zitat

    Ihr habt keinen Ehevertag lebt als in der Zugewinngemannschaft. Damit steht im Falle einer Scheidung 50% deines Vermögens deiner Frau zu. Logischerweise auch 50% vom Haus.

    Nö. Es heißt ja nicht umsonst Zugewinngemeinschaft. Ihr steht also nur 50% vom Zugewinn zu. Wurde auch schon erläutert auf der letzten Seite. Erbschaft fällt wohl raus, bleibt die gekaufte Hälfte vom Bruder und davon eben die Hälfte = 25% vom Haus.

    Zitat

    Und zum Schluss noch was zu dem Thema Eltern und Beziehung. Eltern sollten sich aus einer Bezeihung raus halten, das gilt für beide Seiten.

    ich finde es in so einem Fall schon legitim, dass die Eltern nicht wollen, dass ihr vielleicht hart zusammengespartes Haus einfach so an die Schwiegertochter verschenkt wird...