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    Der Einzige Unterschied ist, dass ich dann das Haus hätte bzw das, was schon abgezahlt ist und sie nicht und das findet sie unfair.

    ist es auch . Bei einer Trennung steht sie mit nichts da.


    Klar müsste sie in der Mietwohnung Miete zahlen.


    Vielleicht kann man wenigstens vereinbaren, dass sie bei Trennung einen bestimmten Betrag bekommt, muss ja nicht komplett der ganze Anteil sein, den sie mitgetragen hat.


    Aber dass sie dein Haus mitabzahlt und selber davon gar nichts hat ":/


    Weist du eine Trennung tut eh weh und dann mit nichts da zu stehen macht es doppelt schwer


    Ihr Gier nach zu sagen ist unfair, es ist nur vernüftig auch zu fragen, was ist wenn.


    Wenn beide ein Haus abzahlen oder eben nur die Hälfte , dann sollten beide auch etwas davon haben.


    Zu sagen sie würde sonst ja auch Miete zahlen müssen trifft da die Sach- und Gefühlslage nicht.


    Vereinbart einen Betrag, den sie bekommt, falls sie auszahlen muss.

    Habe die Seiten soweit gelesen, bis mE korrekte Aussagen zur ZUGEWINNgemeinschaft kamen.


    Und ich kenne dieses Thema SEHR SEHR SEHR SEHR gut aus eig. Beziehung......


    EGAL was du tust, es wird IMMER Thema zwischen !! euch sein.


    Außerdem versucht sie/ihre Eltern, dich auch noch über n Tisch zu ziehen mit den vielen Vereinbarungen.


    Zusammenfassung:


    Lass dir das Haus geben, zahl Bruder aus (sofern der Erbvertrag gemäß Beratung insoweit passend ist) und zieh ein -


    ABER OHNE diese Tante am Hals, die hoffentlich arbeitet (Unterhalt) und solange ihr noch keine Kinder habt.


    Dann such dir eine liebe, nette Dame, die dich wertschätzt als Mensch und nicht als Geldautomaten.


    Du kannst dir ihre Liebe nicht mal mehr (zurück?)verdienen, wenn du ihr alles überträgst....

    ich würde als allererstes die elern beider seiten komplett bitten, sich zurück zu nehmen.


    ihr zwei wart vermutlich glücklich bis zu diesem thema.


    nun stehen deine eltern da, die dir ihr haus überschreiben wollen - gegen beachtenswerte bedingungen (wegen denen ich persönlich den vorschlag prinzipiell ablehnen würde, denn wer mir etwas schenkt, schreibt mir bite nich vor, was ich mit dem geschenk tue).


    und für deine eltern ist klar: die frau soll davon keinen vorteil haben, nachher haut die ab und das familienerbe ist futsch. was, wenn sie sich scheiden lässt und dann anrecht an eurem famileinbesitz hat?


    ihre eltern stehen da und haben vermutlich sorge, ob du sie nur als günstige bank nutzen willst für anfallende kosten am haus und sie dann irgendwann vor die tür setzt. was, wenn dach, heizung oder andere kostspielige dinge im haus kaputt gehen und ihre tochter tausende und abertausende beisteuert und am ende blank da steht, weil du eine andere hast?


    und nun sitzen auf beiden seiten böse zungen auf den schultern und mahnen, dem anderen nur nicht weiter zu trauen, als man ihn sieht und sich gegen jedwede boshaftigkeit abzusichern.


    unter diesen umständen solltet ihr zwei mal durchatmen und die fronten an euch abprallen lassen. was wollt denn ihr zwei eigentlich? und ist es dieses haus wert, die ehe in so eine unnötige schieflage zu stecken?


    wenn du das haus annehmen möchtest, dann sollten deine frau und du euch ohne eltern beraten lassen und als front auftreten, was auch bedeutet, die jeweils eigenen eltern ein stück weit in ihre grenzen zu verweisen.

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    unter diesen umständen solltet ihr zwei mal durchatmen und die fronten an euch abprallen lassen. was wollt denn ihr zwei eigentlich? und ist es dieses haus wert, die ehe in so eine unnötige schieflage zu stecken?


    wenn du das haus annehmen möchtest, dann sollten deine frau und du euch ohne eltern beraten lassen und als front auftreten, was auch bedeutet, die jeweils eigenen eltern ein stück weit in ihre grenzen zu verweisen.

    :)^ :)= ein sehr guter Lösungsansatz und die Frage ist berechtigt ! :)z


    Es ist und war noch nie gut, wenn sich die Eltern in eine Ehe oder allg. in eine Paarbez. einmischen !

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    Nachdem ich das meiner Frau erzählt habe (wir sind übrigens seit 1 Jahr verheiratet), hat sie angefragt, ob sie nicht auch in das Grundbuch übernommen werden könnte. Meine Mom war von diesem Vorschlag nicht sehr begeistert, um es mal freundlich auszudrücken.

    Und wie lange seid ihr ein Paar / kennt ihr euch schon? Deutlich länger oder eher Blitzhochzeit?


    Generell kann ich die Mutter da gefühlsmäßig verstehen. Dass das Haut irgendwann mal unter'm Hammer landet oder die Ex es sich krallt ist kein schöner Gedanke, wenn man das Haus trotz der Aufgabe noch irgendwie als "Familiensache" sieht.


    Trotzdem würde ich sagen: Kopf ausschalten. Wenn du das Haus übernimmst und dort einziehst, ist das komplett deine Angelegenheit und somit auch deine Angelegenheit, ob deine Frau dann mit ins Grundbuch kommt. Allerdings dann natürlich auch mit in die Kreditverträge.

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    Für meine Eltern ist es total weltfremd das hart erarbeitete Haus, einfach mal so an die Schwiegertochter mitzuvererben.

    Auch ohne Grundbuch wäre sie aber ohnehin deine Erbin, sollte dir was zustoßen.

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    Die Eltern meiner Frau haben diesbezüglich eine komplett gegensätzliche Meinung.

    Die geht das mMn am Allerwenigsten an.

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    Die Eltern meiner Frau fungieren in dieser Geschichte übrigens als Berater meiner Frau.

    Das ist natürlich legitim. Bedeutet aber hoffentlich nicht, dass deine Frau ihre Meinung übernimmt, sondern sich eine eigene Meinung bildet.

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    Als nächstes kam der Vorschlag bzw die Forderung meiner Frau, dass wenn Sie mit mir in das Haus einziehen würde, sie jeden Euro der zur Tilgung der Schulden bei der Bank eingesetzt werden würde im Falle einer Scheidung von mir zurück erhalten würde (notariell festgelegt). Das heißt meine Frau würde sich an den laufenden Kosten für Strom, Heizung, Internet, Versicherungen etc 50/50 beteiligen aber der Rest würde von ihr im Falle einer Scheidung komplett eingefordert werden.

    Halte ich für unfair. Wenn man schon auf Nummer sicher gehen will, dann aber bitte für alle Seiten. Ihr Vorschlag ist Rosinenpickerei. Sie lebt das Haus schließlich mit ab und wohnt dort mietfrei. Ich sehe es also ganz genau so wie deine Eltern und dein Bruder.

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    Ok, ich muss zugeben, dass in diesem Zusammenhang "Miete von der eigenen Frau einfordern" sich wirklich etwas weltfremd und gemein anhört.

    Ja, tut es. Aber mei, dann hört es sich eben so an. Wenn man es ganz genau nehmen will, hört es sich auch gemein an schon zu planen, was man alles zurückkriegt, sollte man sich scheiden lassen. Also auch hier: Entweder oder. Entweder knallhart kalkulieren oder hoffen dass es gut geht und die Ehe nicht zerrechnen.

    ach du lieber Himmel. Ich würde niemals einen Partner ins Grundbuch miteintragen. Das gibt Probleme, denn ich würde bei aller Liebe nicht davon ausgehen das die Ehe ewig hält, tut es meist nicht. Reden wir uns mal nichts schön und in ein paar Jahren stehst du vor dem Ruin. Nix da. Was andere machen würden ist doch ihr Ding, was du machen möchtest interessiert.

    Die Rechtslage ist hier doch ganz einfach. Das Erbe bzw. die Schenkung wird dir ganz allein gehören. Das werden deine Eltern in den Schenkungsvertrag mit aufnehmen, weil sie da das letzte Wort haben. Und im Falle einer Trennung würde deine Frau natürlich nicht ohne irgendwas dastehen. Bei der Vermögensaufteilung würde das Haus deinem Anfangsvermögen hinzugerechnet und zum Trennungszeitpunkt kann ein Gutachten erstellt werden. Der Zugewinn wird dann geteilt. Und wenn deine Eltern pfiffig sind, werden sie nach dem ganzen HickHack mit deiner Frau und den Schwiegereltern ebenfalls in den Schenkungsvertrag aufnehmen, dass das Haus im Falle deines Todes nur an deine Kinder oder falls es keine gibt, an deinen Bruder vererbt werden kann oder an deine Neffen/Nichten.


    Ich hatte schon ein Haus vor meiner Ehe und nach meiner Heirat wäre ich und auch mein Mann nie auf die Idee gekommen, dass er mit ins Grundbuch muss/will. Und natürlich beteiligt er sich an allen Kosten... Er wohnt doch dort. In einer Mietwohnung müsste er das doch auch ":/

    Als mein Mann und ich mit Hausbau anfingen, war ich noch Studentin ohne Einkommen oder Rücklagen. Alles Eigenkapital kam von meinem Mann. Nur er steht im Grundbuch, etwas anderes wurde auch nie in Erwägung gezogen, von keinem.


    Als Absicherung für mich hat mein Mann eine Risikolebensversicherung abgeschlossen. Da kann ich dann seinen großen Sohn ausbezahlen und den restlichen Kredit tilgen.

    1/2:


    Puh, so jetzt endlich alles gelesen und hier kommen meine ganzen Antworten (ich glaube ich saß jetzt fast 2h an dieser Antwort). Ich hoffe ich habe niemanden ausgelassen. Vielen Dank jedenfalls schonmal an alle.


    Also das Thema mit dem Grundbucheintrag ist eigentlich vom Tisch. Die Idee kam von der Mom meiner Frau. Für meine Frau selbst ist das eigentlich kein Thema mehr. Ihre Eltern haben meiner Meinung nach eine etwas naive Vorstellung von Geld in der Ehe und Erbe.

    @ Til28

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    Wenn du oder dein Bruder nicht grade extrem an dem Haus hängt , dann evtl. verkaufen und dein Anteil dann auf irgendein Konto packen oder ins Schließfach.

    Nein, das würde notariell untersagt sein! Meine Eltern hängen emotional noch am Haus und möchten das nicht.

    @ mariposa

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    Du liebe Güte, sie ist 26 Jahre alt und hat hoffentlich einen Beruf, in dem sie Rentenansprüche erwirbt. Und so schnell wird man nicht obdachlos, es gäbe von Dir ja etwas zu erben. Und welchen Grund sollten eure möglichen Kinder haben, sie aus dem Haus zu werfen? Fällt Dir da etwas ein? :-/

    Ich habe ihr gestern Abend nochmal von dem Thread erzählt und das sie z.B. paranoid diesbezüglich genannt wurde.Meine Frau hat wie gesagt, einige Jahre beim Scheidungsanwalt gearbeitet und dadurch viel Unschönes gesehen. Sie hat dann einige hypothetische Szenarien genannt, wo z.B. gierige Kinder bzw dessen zukünftige Partner einen negativen Einfluss auf das Kind hätten und Forderungen geltend machen könnten, wodurch Sie aus dem Haus geschmissen werden könnte.

    @ LolaX5

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    Als nächstes kam der Vorschlag bzw die Forderung meiner Frau, dass wenn Sie mit mir in das Haus einziehen würde, sie jeden Euro der zur Tilgung der Schulden bei der Bank eingesetzt werden würde im Falle einer Scheidung von mir zurück erhalten würde (notariell festgelegt). Das heißt meine Frau würde sich an den laufenden Kosten für Strom, Heizung, Internet, Versicherungen etc 50/50 beteiligen aber der Rest würde von ihr im Falle einer Scheidung komplett eingefordert werden.

    Das heißt, dass du dir vorstellst, dass sie sich voll an der Kreditrückzahlung beteiligen soll ohne irgendwie im Grundbuch zu stehen?! Wenn ja, finde ich das ganz schön dreist von dir!!! :-o


    Entweder es ist dein Haus und du zahlst den Kredit alleine oder sie soll sich an der Kreditrückzahlung beteiligen und kommt dafür auch ins Grundbuch (muss ja nicht unbedingt ein 50% Anteil sein).

    Danke, dass war ja eigentlich die Kernfrage des Threads, ob oder wieviel der Kreditrückzahlung meine Frau im Falle der Scheidung zurück erhalten soll.

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    Deine Eltern sind mir unsympathisch. Ihr Angebot hat zig Pferdefüße. Wenn sie das Haus nicht loslassen können, dann sollen sie eben noch nicht übergeben.

    Hast du dafür kein Mitgefühl, wenn meine Eltern noch emotional am Haus hängen und nicht wollen, dass das Ding unter dem Hammer geht? Meine Eltern sind der Meinung, dass ich aus eigener Kraft niemals in einem Haus leben könnte. Das wollen Sie mit ihrer Geste ermöglichen. Wenn ich dann zum Dank, das Haus nach 1 Jahr verkaufen würde, wäre das nicht gerade fair oder?

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    Ich hätte an der Stelle deiner Frau keine Lust auf diese Konstruktion. Ich finde es schon großzügig von ihr, dass sie sich überhaupt auf so eine Wohnsituation (dein Elternhaus, deine Eltern die weiter bestimmen wollen & dann noch die zusätzlichen Mieter) einlassen würde. Und du willst ihr nicht einmal ihr Geld zurückgeben, wenn sie ohne Grundbucheintragung den Kredit mitabbezahlt und es zur Trennung kommen sollte? ":/

    Ich habe nirgends gesagt, was ich will. Ich war mir nicht sicher, was richtig und was falsch ist, deswegen frage ich ja nach weiteren Meinungen.


    Übrigens haben wir in der jetzigen Mietwohnung auch einen Untermieter.

    Zitat

    Zur Sache mit dem Kredit: Wie hoch müsste der denn sein, um den Bruder auszuzahlen? Könnte es nicht sein, dass diese Summe auch schon für eine nette Eigentumswohnung reichen würde? Dann könnt ihr euch gemeinsam etwas aufbauen und eine 50:50 Lösung bzgl. Finanzierung und Grundbuch umsetzen.

    Bin kein Fan von Eigentumswohnung!

    @ Oldie49

    Das ist doch gerade der Vorteil, bei einer frühzeitigen Schenkung, dass das Haus sicherer ist, wenn die Eltern nach 10 Jahren pflegebedürftig werden. Abgesehen davon, gibt es noch recht gute Rücklagen bei meinen Eltern.


    Eine Pflege soll nicht notariell festgelegt werden.

    @ Sense

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    Dein Bruder ist doch fein raus, wenn er ausgezahlt wird. Offenbar möchte er nicht im Haus leben. Das zunächst leistet Deine Frau mit der Kreditrate mit ab. Im Falle Deines Todes hat der Bruder gesetzlich womöglich wiederum anteilig Erbanspruch, sofern testamentarisch nichts anderes geregelt ist.

    Mein Bruder möchte nicht nur, dass er sein Erbe erhält, sondern möchte auch das sein Bruder glücklich ist und nicht über den Tisch gezogen wird. Daher fragte ich um seine Meinung, ob dieses Modell fair wäre.

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    Deine Eltern pochen auf Verbindlichkeit, das Haus dürfe nie verkauft werden. Frage: ist es denn das Traumhaus, das ihr zwei haben wollt? Die Traumgegend? Noch jung genug und Platz für Kinder da? Anbindung, Infrastruktur, alles optimal? Oder bist Du derjenige der mit dem Erbe den Stammhalter und damit die Bürde des Erhalts des emotionalen Wertes "des hart erarbeiteten Eigenheimes" übernehmen soll?

    Naja das Haus ist erstens mal gut isoliert was für mich und meine Erfahrungen, die ich in Mietshäusern sammeln konnte, keine Selbstverständlichkeit ist. Ich hasse hohe Luftfeuchtigkeit und die daraus resultierende Gefahr der Schimmelbildung. Die Gegend ist mehr oder weniger die gleiche, wie vorher (gleicher Ortsteil, nur am anderen Ende). Platz für (2) Kinder ist absolut vorhanden.


    Das einzige was uns nicht passt ist die Größe der Küche und ein Behindertengerechtes WC, welches wir (noch) nicht benötigen. Dadurch würden wir wohl die vorherige Küche zum WC umbauen und WC + Zimmer in eine große Wohnküche ändern. Beim Keller handelt es sich leider nur um einen Halbkeller und die Höhe von 2 Metern ist nicht optimal, um einen Powerrack aufzubauen. Außerdem ist das komplette Haus renovierungsbedürftig.


    Aber ich vermute mal ich hätte ähnliche Probleme bei anderen Häusern auch, weil in dieser Preisklasse alle Häuser kleine bzw normale Küchen beinhalten.

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    gibt es da eigentlich eine zuverlässige Expertise über den Wert?

    Nein, die gibt es (noch) nicht. Erst wollten meine Eltern jmd kommen lassen, der das Haus schätzt. Nachdem man aber Vergleichswerte durch Nachbarn / Internet etc bekommen hat, wollten die evtl das sparen.

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    Dazu kommt die eigene Arbeitskraft (sofern nicht auch fremdvergeben und bezahlt), neben den Kosten also, Haus und Garten instand zu halten. Arbeitskraft neben Job = minus Freizeit, die man auch mit Reisen oder anderem Lebensluxus verbringen kann.

    Ja, das weiß ich und das passt meiner Frau auch nicht sonderlich in ihren Kram. Gartenarbeit verabscheut sie (war bei mir früher auch so) und das könnte u.U. Konfliktpotential geben.

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    Sorry, überlesen: es sollen ja zwei Zimmer untervermietet werden. Da hätte ich ja auch sowas von keine Lust drauf im Eigenheim. Sind die Zimmer separat?

    Nein, aber in unserer jetzigen Wohnung haben wir auch bereits 1 Zimmer untervermietet. Wir sind das also gewohnt. Im Haus könnte man wenigstens sagen, dass die Untermieter nur das WC im EG nutzen dürfen und 1 WC wäre dann wenigstens nur für uns.

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    LolaX5


    Wenn mit der Schenkung bewusste und unbewusste Erwartungen an den Beschenkten entstehen gibt das jede Menge Potential für Familiendrama. Ich würde mich nicht freiwillig in so eine Lage begeben.

    Ein sehr guter Hinweis! vielleicht der beste bis jetzt

    Ich würde dann den Notar bitten in die Papiere zu dokumentieren, dass ich keine bewussten oder unbewussten Erwartungen, abgesehen von dem was vereinbart wurde, zu erfüllen. Meine Mom hat leider den Hang zur Übergriffigkeit.

    @ Til28

    Naja, meine Eltern entscheiden was, wieviel und wann sie vererben. Ich kann Ihnen da nicht reinreden. Es wäre schon ein Traum für mich in einem Haus zu leben. Das wissen meine Eltern, das weiß mein Bruder. Mein Bruder hat ne schöne & riesige Eigentumswohnung im Zentrum der Stadt. Ich will aufjeden Fall, dass alle glücklich bleiben bei der ganzen Angelegenheit. Meiner Frau muss ebenso mit den Konditionen glücklich und zufrieden sein..

    @ Eleonora

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    Und, wenn ich das richtig überflogen habe, haben die Eltern deiner Frau auch ein Haus das irgendwann vererbt wird ... also kommt ihr 'Honig' doch noch, oder?

    Joa, da sind es aber 3 Kinder, also wird da gedrittelt. ;-)

    @ dove89

    Danke, dass du auch auf meine eigentliche Kernfrage geantwortet hast. ;-) Viele Leute sind nicht auf diesen Aspekt eingegangen, nachdem erstmal wahrscheinlich emotional die Empörung über die Grundbuchanfrage überwiegt hat.

    @ wintersonne

    Auch dir Danke für deine Meinung bzgl meiner Kernfrage. Momentan tendiere ich ihrem Willen nach zu kommen, dass sie ihr Geld im Falle einer Scheidung 1:1 heraus bekommt. Ich muss jedoch klären, ob ich dann nicht im Falle einer Scheidung finanziell ruiniert wäre.

    @ Funfan

    wie gesagt, meine Frau war oder ist gar nicht so erpicht auf den Grundbucheintrag, wie hier alle denken. Dieser Punkt bzw dieser Vorschlag kam seitens den Eltern meiner Frau. Sie selbst hat sich von diesem Vorschlag mittlerweile deutlich distanziert.

    2/2:

    @ hag-tysja

    Ja, dieses Thema hat uns die letzten Wochen ziemlich depressiv gestimmt. :-(


    Es kamen viele Zweifel auf bzgl der Ehe.


    Ich bin jetzt froh, dass ihr in meiner Entscheidungsfindung weitergeholfen habt. Deswegen bin ich euch allen sehr dankbar.


    Gestern habe ich mit meiner Frau geredet und wir sind momentan was das Thema anbelangt nicht mehr schlecht gelaunt.

    @ mnef

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    Und wie lange seid ihr ein Paar / kennt ihr euch schon? Deutlich länger oder eher Blitzhochzeit?

    Ungefähr 5 Jahre sind wir schon zusammen. Kennen tun wir uns seit 6 Jahren.

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    Halte ich für unfair. Wenn man schon auf Nummer sicher gehen will, dann aber bitte für alle Seiten. Ihr Vorschlag ist Rosinenpickerei. Sie lebt das Haus schließlich mit ab und wohnt dort mietfrei. Ich sehe es also ganz genau so wie deine Eltern und dein Bruder.

    Interessant! Ich glaube du bist die erste, die sich auf die Seite meines Bruder ansiedelt.

    @ tinke

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    Und wenn deine Eltern pfiffig sind, werden sie nach dem ganzen HickHack mit deiner Frau und den Schwiegereltern ebenfalls in den Schenkungsvertrag aufnehmen, dass das Haus im Falle deines Todes nur an deine Kinder oder falls es keine gibt, an deinen Bruder vererbt werden kann oder an deine Neffen/Nichten.

    Die Frage ist, ob die das können? Aber wir müssen hier sehr vorsichtig sein, weil hier keine Rechtsberatung erlaubt ist und wir möchten nicht, dass dieser Thread deswegen geschlossen wird.

    Abgesehen davon ob es rechtlich geht finde ich diese Idee der Ehefrau gegenüber sehr unfair. Sie soll für das Ausbezahlen des Bruders 1/4 des Hauses abtragen. Und im Todesfall des Ehemanns soll sie leer ausgehen und noch schnell ausziehen. Der Bruder erbt dann das Haus, das er halb ausgezahlt bekommen hat nocheinmal. Wenn die Eltern auf solche Ideen kommen, würde ich die Schenkung ablehnen.

    @ MatzeBerlin

    Ich will dir nicht zu nahe treten aber du hast bis jetzt kaum etwas von dem begriffen was hier gesagt wurde. Du mußt dir über deinen! Standpunkt klar werden.


    wenn ich das lese:

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    Naja, meine Eltern entscheiden was, wieviel und wann sie vererben. Ich kann Ihnen da nicht reinreden. Es wäre schon ein Traum für mich in einem Haus zu leben. Das wissen meine Eltern, das weiß mein Bruder. Mein Bruder hat ne schöne & riesige Eigentumswohnung im Zentrum der Stadt. Ich will aufjeden Fall, dass alle glücklich bleiben bei der ganzen Angelegenheit. Meiner Frau muss ebenso mit den Konditionen glücklich und zufrieden sein..

    Nein deine Eltern entscheiden eben NICHT! sondern DU entscheidest für Dich! wann & wie du agierst...wann du ein Erbe annimst oder nicht & wie es abläuft. Du mußt zufrieden sein-nicht andere. Du mußt mit der Lösung leben können.


    Deine Eltern wollen vielleicht das "beste" spielen aber jetzt schon mit dir & deiner Hoffnung auf ein Haus. Das ist der völlig falsche Weg. Dein Bruder ist zu einem frühen Zeitpunkt fein raus-er hat ne Eigentumswohnung aus der er nicht unbedingt weg will/muss & bekommt egal wie es ausgeht Kohle.


    Du jedoch wirst zum Spielball & sollst etwas aufgedrückt bekommen mit einem Haufen Pflichten.


    Ein Haus ist nicht nur schöner Wohnen sondern auch ne Menge Arbeit. Wenn deine Frau sich zudem schon nicht gerne die Finger dreckig macht & Arbeit scheut ist das die denkbar schlechteste Vorraussetzung-das nur nebenbei.> (meiner Meinung nach sowieso grundsätzlich die falsche Frau fürs Leben.)


    Ich sags nochmal klipp & klar! Nimm die Zügel in die Hand! Werde Selbstbewusster! Mach dir & den anderen deinen Standpunkt klar! Lass dich nicht treiben!


    Sollte es die kleinste Unstimmigkeit geben-lass deine Eltern abtreten bis der Erbfall eintritt. Das klingt hart aber sonst bist DU der Dumme.