Die junge Familie lebt bei den Eltern der Frau im Haus in ihrer "Heimat".


    Einkäufe kann sie zusammen mit ihren Eltern erledigen und auch die Kinder dort abgeben.


    Sie hat also viel Unterstützung.


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/748427/Nutzer/ld10i/

    Zitat

    Unsere Wohnsituation ist so dass wir aktuell zur Miete bei ihren Eltern wohnen, wir haben einen eigenen Stock und somit eine normale Wohnung, nur eben dass unter uns die Eltern wohnen. Die größere von den Kindern ist oft unten, sieht sie fast täglich, übernachtet dort öfters mal, fährt auch hin und wieder einkaufen mit ihren Eltern und all solche Sachen.


    Sie hat alle um sich da wir in ihrer "Heimat" leben...

    danae

    Zitat

    Immerhin schreibt er, er bringt das kind meistens ins Bett.

    Stimmt, dazu musste ich breit grinsen, zumal ich solche Äußerungen von meinem Mann zur Genüge kenne: "Ich mache hier doch schon alles!", "Machst du eigentlich auch mal etwas?", "Immer muss ich die Spülmaschine ausräumen (50 : 50 bei uns ;-D ), "Weißt Du eigentlich, wie man einen Staubsauger bedient?" Solche und ähnliche Sprüche höre ich tagtäglich. Sie lassen mich vollkommen kalt. Im vergangenen Jahr war ich insgesamt 31 Wochen im Krankenhaus bzw. in der Reha. Mein Mann weiß also ganz genau, was ich täglich erledige. Er schaffte zwar mit Hilfe einer Putzfrau den Haushalt, den Garten aber nicht. Danach sind seine Sprüche minimal weniger geworden, aber sie kommen wieder, dessen bin ich mir sicher. Mein Schatz braucht das einfach für sein Selbstwertgefühl ... ;-)


    Sorry für OT!

    Darum ging es mir ja gerade nicht. Ob die Eltern eine Hilfe oder eher eine zusätzliche Belastung sind, hängt ja auch stark vom Verhältnis ab und vom Zustand der Eltern und deren Ansprüchen und ja, auch deren Bereitschaft zu helfen.


    MIr ging es aber gerade darum, dass ich die verschiedenen Angaben des Te nicht zusammen bekomme. Einerseits arbeitet er täglich zehn Stunden in der Firma und ist ausserdem sportlich sehr aktiv. Logischweise kann er, eine gewisse Fahrzeit eingeplant, selten vor 21 Uhr zu Hause sein, so unter der Woche. Dennoch gibt es an häufig den Großen alleine ins Bett zu bringen, zu kochen und andere Arbeiten zu erledigen die halt täglich und in einem gewissen zeitlichen Rahmen erledigt sein müssen. Das kann ich mir nicht vorstellen, einfach rein zeitlich. Waschen, Einkaufen, Putzen, klar kann man am Wochenende machen, aber Kochen und ins Bett bringen steht ja nun täglich an.


    Ich habe einfach den Eindruck, dass der Te sich an der Stelle vielleicht selbst ein wenig über die Verteilung täuscht und einen anderen Eindruck hat in Bezug auf die Häufigkeit der Arbeiten. Das pasisert ganz leicht, ist mir auch passiert als gerade mein Mann viel mit den Kindern zu Hause war, während ich gearbeitet habe. Man verliert schnell aus dem Blick wieviel wirklich jeden Tag ansteht und denkt dann:"Aber ich hab doch gewaschen, was hat sie/er denn?" Dazu passt auch das "faul" welches der Te hier in den Raum gestellt hat.


    Alles in allem kann ich mich nur denjenigen anschließen die für mehr Kommunikation plädieren. Es könnte sein, dass seine Frau sich unter zu großen Druck setzt, es könnte sein, dass sie auf verschiedenen Ebenen mauert, weil sie sich mit hormonellen Problemen oder so defizitär fühlt und damit nicht umgehen kann, es könnte sein, dass sie auf passiv-aggresive Art ihre Unzufriedenheit mit der Beziehung und ihrem Leben kommuniziert. Man weiß es einfach nicht, aber ganz sicher wird man es nicht rausfinden in dem man sagt:"Schatz, du wirst zu fett", sondern in dem man ein offenes Gespräch sucht und sich erstmal nach dem Befinden des Gegenüber erkundigt. Wie sind deine Tage? Wie fühlst du dich? Ist Mutter-sein das was du dir vorgestellt hast? Wie ist es mit deinen Eltern? Was macht dir Sorgen und was Freude?


    Mal so ein wenig Interesse am Gegenüber wäre gut und davon merk ich in allen Threads eher wenig.

    Zitat

    Einkäufe kann sie zusammen mit ihren Eltern erledigen und auch die Kinder dort abgeben.


    Sie hat also viel Unterstützung.

    Zitat

    hin und wieder

    Und deswegen steht es ihr nicht zu überfordert zu sein? Weil ihre Eltern in der Nähe sind darf sie nicht unzufrieden sein? Und selbst wenn sie nur Fett wird um ihn zu ärgern, was versuchst du damit zu beweisen?

    Ich kann jetzt leider nicht auf alle Beiträge einzeln eingehen da mir dazu leider die Zeit fehlt, dafür bitte ich um Entschuldigung.


    Also generell muss ich vorweg folgendes klären, wenn es vielleicht so herüberkam als würde ich nur eine heiße 20 Jährige wollen, dem ist nicht so. Ich bin mir dem bewusst dass man mit Familie nicht das selbe Leben hat wie früher und dass es Veränderungen gibt die auch härter sein können für BEIDE. Mir geht es um einen langfristigen Aspekt, ich möchte einfach eine GESUNDE Familie haben, dass wir alle fit sind, lange leben und unser Leben genießen können ob nun heute oder in 20 Jahren. Selbstverständlich weiß ich dass ich als Raucher kein bestes Beispiel bin, aber ich reduziere es soweit es geht und nach 10 Jahren Rauchen ist es nun mal nicht eben so leicht es einfach einzustellen, aber ich gebe mein bestes und ziele darauf hinaus irgendwann komplett davon weg zu kommen.


    Und die Leute die andere Themen von mir gelesen haben, ja wir hatten so unsere Probleme welche aber eigentlich größtenteils geklärt sind. Wir haben es bisher immer geschafft eine Lösung zu finden und auch alleine weil wir eben schon so viel zusammen durchgemacht haben würde ich niemals auf den Gedanken kommen Schluss zu machen deswegen. Deswegen schreibe ich ja hier und frage nach Hilfe und Möglichkeiten an die ich eventuell nicht denke.


    Also ich habe jetzt erstmal entschieden die Sache ruhig anzugehen und mal zu schauen was in einem Jahr passiert. Vielleicht fängt sich das alles von alleine, wenn die Zunahme natürlich extrem wird dann führt kein Weg daran vorbei es mal auf dem harten Weg anzusprechen. Aber ich werde eben nicht zusehen wie meine Frau sich in Diabetes oder sonst welche Krankheiten stürzt.


    PS: Sie hat etwa 10kg mehr auf den Rippen als vor der Schwangerschaft, ist aber auch nicht besonders groß daher könnt ihr euch bestimmt denken dass sich 10kg optisch schon sehr äußern können und auffällig sind.

    10 kg find ich jetzt nicht so viel, hatte nach meiner SSW 18 kg mehr als vorher, bei mir verschwand das, ganz ohne irgendwas extra zu tun, nach knapp drei Jahren von alleine. Ich war halt wieder arbeiten, bewegte mich mehr und hatte weniger Zeit zu essen. Also ich persönlich empfinde 10kg nicht als "total gehen lassen"

    Also 10 kg mehr als vor der Schwangerschaft sind natürlich nicht wenig, aber das Kind ist auch noch kein Jahr alt. Und 10 kg.... gut die sieht man und es macht sicherlich optiscg einen Unterschied ob sie 60 oder 70 kg wiegt, doch meiner Meinung nach ist das jetzt auch nicht so extrem vor dem Hintergrund dass das Kind noch unter 1 Jahr alt ist. Und so arg gesundheitsgefährdend ist ein solches Gewicht nicht.... Ich denke sie war vorher wahrscheinlich Normalgewicht und jetzt ist sie halt oberes normalgewichtig, denn du vergleichst sie ja gern mit den Fitnessmäusen und diese Fitnessmädels sind schon eher sehr schlank und durch trainiert.


    Meine Bekannte war immer richtig dünn etwas über 50 kg bei 1.68 m. Dann kam das erste Kind, das ist jetzt 6 und sie hat in der Schwangerschaft nicht nur deutlich zugenommen, sondern hat auch danach trotz Ernährung Sport nie wieder ihr altes Gewicht bekommen. Vielmehr hat sich die gesamte Figur und Statur total verändert. Sie ist in allem etwas üppiger geworden und wiegt so um die 60-63 kg seit Jahren.

    Zitat

    daher könnt ihr euch bestimmt denken dass sich 10kg optisch schon sehr äußern können und auffällig sind.

    Ja. Aber ich würde es, v.a. an Stelle deiner Frau, zu schätzen wissen, wenn du das Problem körperliche Attraktivität konstruktiv ansprichst, ohne was vorzuschieben. Wie groß ist sie denn? 10kg machen jemanden rein gesundheitlich gesehen nicht von topfit zu schwer adipös, selbst wenn sie nur 1,50m wäre. 10 Jahre rauchen dürften gesundheitsschädlicher sein und vor allem dir zeigen, dass Gewohnheiten und Süchte auch mit "Mühe geben" nicht so einfach beizukommen ist.

    Also sorry IchBins91,

    was ich immer noch nicht verstehe ist, dass du dich selber einer gesundheitsschädlichen Tätigkeit frönst und diese klein redest

    Zitat

    Selbstverständlich weiß ich dass ich als Raucher kein bestes Beispiel bin, aber ich reduziere es soweit es geht und nach 10 Jahren Rauchen ist es nun mal nicht eben so leicht es einfach einzustellen, aber ich gebe mein bestes und ziele darauf hinaus irgendwann komplett davon weg zu kommen.

    und das Verhalten deiner Frau, was in meinen Augen ein ungefähr gleichgroßes Risiko darstellt, groß redest. Deine Motivation mit der GESUNDEN Familie ändert doch gar nix daran. Das nennt man bigott.


    Deine Frau kann doch für sich genauso gut ungefähr folgendes in Anspruch nehmen: "Ich weiß, dass mein Essverhalten gerade nicht das gesündeste ist, aber ich bemühe mich ja den Zuckerkonsum zu gut als möglich in den Griff zu bekommen. Das ist aber jetzt nach der 2. Schwangerschaft nicht so einfach. [sein's kleinreden]


    Aber ich will eine gesunde Familie und mein raucht und hört einfach nicht damit auf. Gut er macht es zwar nicht vor den Kindern, aber rauchen tut er weiterhin. Er hört einfach nicht damit, wo das Rauchen doch so ungesund ist." [Das Verhalten des Partners großreden.]


    Merkst du was??? Du zeigst mit dem Finger auf deine Frau, wo du dich doch mit den Fingern derselben Hand an deine eigene Nase fassen könntest.


    Mir geht es mit meinem ganzen Geschreibsel nicht darum dir das Rauchen zu verbieten damit du das Recht erlangst deine Frau anklagen zu können, sondern darum, dass du erkennst, dass du selber in deinem Leben eine exakt ähnliche Baustelle hast. Und eigentlich bei dir bleiben kannst.


    Du nimmst für dich ich in Anspruch die Sache mit dem Rauchen irgendwann in den Griff zu bekommen, warum gesteht du das nicht genauso deiner Frau zu?


    Ok, ich habe das vernommen:

    Zitat

    Also ich habe jetzt erstmal entschieden die Sache ruhig anzugehen und mal zu schauen was in einem Jahr passiert. Vielleicht fängt sich das alles von alleine, wenn die Zunahme natürlich extrem wird dann führt kein Weg daran vorbei es mal auf dem harten Weg anzusprechen. Aber ich werde eben nicht zusehen wie meine Frau sich in Diabetes oder sonst welche Krankheiten stürzt.

    Beobachte aber in diesem Jahr bitte auch dich selber.

    Herrschaftszeiten, danke für diesen Faden nach Feierabend. Ich habe mich gerade beim Lesen sehr prächtig amüsiert. Und mich ein ganz bisschen fremdgeschämt. Wischt euch mal den Schaum vom Mund, ja? ;-D


    Der TE und seine Frau sind noch sehr jung, da darf man sich schon mal über Nichtigkeiten aufregen. Er, weil er hektisch zwischen Job, Muckibude und zu Hause rumspringt, sie, weil er einfach nie da ist und sie Langeweile hat. Der Alltag mit Kindern in diesem Alter ist zwar anstrengend, auch wirklich schön...aber konkret öde. Man liebt sie so sehr, aber man verblödet wirklich. Und man ist abends völlig fertig von eigentlich nix.


    Und dann kommt - viel zu spät - der Mann reingehopst, sagt, hey, puh, ich bring jetzt noch eben den Großen ins Bett, ich habe heute im Job dasunddas, heute Abend im Gym dasunddas gemacht, trommelt sich auf die Brust und ist seehr zufrieden.


    Da sagt man dann eben als ganz normale trotzige Kleinkindmutter nur noch, du kannst mich mal und gib mir die Milka. ;-D Das regelt sich aber hin, binnen weniger Jahre.


    Das ursprüngliche Problem ist in meinen Augen keins.

    Ich finde nichts Amüsantes an dem Szenario und an dessen Diskussion. Ich denke, dass die Ehefrau sich in der Situation gefangen fühlt und womöglich ihren Mann gar nicht mehr mag, aber nicht weiss wie sie da herauskommt, und sich deshalb jetzt gehen lässt. Die Situation kann ohne Kommunikation und Offenlegung der Befindlichkeit der Frau nicht besser werden. Aber welche Frau wird zugeben "im Grunde mag ich Dich nicht mehr" - wenn mit zwo Kinderchens gesegnet und finanziell abhängig...


    Der TE kann immerhin testen, ob seine Frau ihn mittlerweile widerlich findet. Und zwar durch ihre Reaktion, wenn er sie überraschend in seine Arme nimmt.

    @ TE

    Dein Plan klingt vernünftig :-) Ich würde Dir aber raten, die Sache wenn dann eher bei der Wurzel zu packen - und wenn Du Dir große Veränderungen wünschst, eben bei Dir selbst auch eine vornehmen und das Rauchen aufhören.


    Gauloise hat absolut recht und ich entschuldige mich wenn ich mich im Ton vergriffenen habe.


    Die Kleinkindjahre sind knallhart - einerseits sauanstrengend, auf der anderen Seite eben "öde". Ich habe den Eindruck, im Moment lebt Ihr ja eher nebeneinander her als ein gemeinsames Leben. Und ganz klar habt Ihr da - ich denke gegenseitig - oft einen völlig unterschiedlichen Blick auf die Dinge. Du findest die Zigaretten nicht so schlimm, sie ihre Schokolade - wobei beides Blödsinn ist in meinen Augen (na ja, ich gestehe, als Kind eines Vaters der sich zu Tode geraucht hat als ich 13'war kann ich 10 kg Zunahme nicht gleich schlimm finden wie Zigaretten)


    Druck machen hilft natürlich überhaupt nicht.


    Ich wünsche Euch sehr, dass sich wenn die Kids größer sind das Problem in Rauch *g* auflöst.