Wie kommst Du darauf, daß die Frau den TE nicht mehr mag? ???


    Übrigens, ich gehe nie ins Fitnessstudio und bin trotzdem untergewichtig...


    Schwimmen, Radfahrern oder durch den Wald spazieren ist doch viel schöner, als in einer stickigen Bude bei komischer Musik an noch komischeren Geräten herumzuturnen!


    Vielleicht geht es dieser Frau ähnlich, längst nicht jeder geht gern in ein Fitnessstudio!


    Daß die Frau in der Wohnung und vor den Kindern raucht, finde ich viel bedenklicher, als 10 Kilo zuzunehmen...Irgendwie scheint sie tatsächlich etwas unzufrieden zu sein mit ihrem Leben.


    Hat sie denn genug Kontakte außerhalb der Familie?

    @ Aedgiva

    Ich sehe auch nicht, warum die Frau den TE jetzt nicht mögen sollte. Nur weil sie scheinbar frustisst heißt dass ja noch kein nicht mehr mögen des Partners.


    Sie raucht doch gar nicht? In den Postings des TE steht nur, dass sie vor den Kindern Schokolade isst und der Großen auch was gibt.

    Zitat

    Wie kommst Du darauf, daß die Frau den TE nicht mehr mag?

    Och, sowas kommt oft vor ;-)

    Zitat

    Übrigens, ich gehe nie ins Fitnessstudio und bin trotzdem untergewichtig

    DER war gut! Ersetze das "trotzdem" durch ein "weil" welches für DICH-, aber nicht zwangsläufig für jemanden anderst gilt ;-)

    Ich verstehe nicht, wieso hier dermaßen auf den TE eingedroschen wird.


    Ich selber hatte auch eine Phase, wo ich ca. 12 Kilo zugenommen habe. Ich bin auch klein, ca. 158, und bei mir sah man das extrem! Mein damaliger Partner hat mir nie was gesagt - im Nachhinein hätte ich es mir gewünscht gehabt! Die Kilos runterzubekommen war echt harte Arbeit.


    Der TE sagt nicht, dass er seine Frau betrügt oder betrogen hat - er sagt nur, dass er sich nicht mehr so körperlich angezogen fühlt. Und nochmal, die beiden sind Mitte 20!


    Auch mit Kindern, sollte man sich für seinen Partner noch hübsch machen.


    Ich finde, der TE sollte mit seiner Frau offen sprechen. Wenn sie ihn liebt, wird sie ggf. mehr auf ihre Ernährung achten bzw. mit ihm darüber sprechen, was beide anders machen können.

    Ich sehe das auch so wie Lostgirl.


    Warum wird er hier teilweise als Unmensch hingestellt nur weil er möchte dass seine Frau


    etwas abnimmt und vor allem sich gesünder ernährt weil es einfach besser für die Gesundheit ist? Das ist doch absolut nichts schlimmes!


    Im Gegenteil, ich finde es schlimm wenn man sich so wenig für seinen Partner interessiert dass es einem egal ist wenn er sich ungesund ernährt und das Risiko für viele Krankheiten erhöht. Man sollte doch gegenseitig auf sich achten und man kann sich dann auch gegenseitig Verbesserungsvorschläge machen!

    Ich glaub traurig finden hier nicht die meisten, dass der TE was dagegen hat sondern wie er damit umgeht. Er scheint lieber über seine Frau als mit ihr zu reden. Warum nicht gemeinsame Bewegung als Familie statt er allein in die muckibude und sie hockt bei den Kindern?

    Ich denke hier ist das WIE entscheidend. Die Unterstellung, dass sie einfach keine Lust hat und Faul ist stand doch von Anfang an klar im Raum. Da war kein Interesse an ihr spürbar, da wurden keine Fragen gestellt wie es ihr wohl geht oder wie man da ein gutes Gespräch anfangen kann. Nö. Es ging von Anfang an darum sie in die gewünschte Richtung zu schupsen und sich hier Rückendeckung dafür zu holen, dass sie halt wirklich mal den Arsch hochbekommen könnte. Und das kommt nicht so nett rüber.


    Und wenn diese Haltung da ist, dann ist das auch nichts was sich einfach so gibt sondern es ist eine grundlegende Problematik innerhalb der Ehe und der Augenhöhe. Hier halt noch an Kleinigkeiten spürbar, aber eben dann schon wichtig sich damit zu beschäftigen.


    Da muss der Te nun gar nichts zu schreiben, aber vielleicht mal in sich gehen, wie das so ist, mit den Wertschätzung ihrer Tätigkeit von seiner Seite aus und dem Respekt und dem Interesse und soweiter. Denn daran kann er arbeiten, während sie das mit dem Gewicht selbst wollen und dann selbst machen muss.

    Zitat

    Ich denke hier ist das WIE entscheidend. Die Unterstellung, dass sie einfach keine Lust hat und Faul ist stand doch von Anfang an klar im Raum. Da war kein Interesse an ihr spürbar, da wurden keine Fragen gestellt wie es ihr wohl geht oder wie man da ein gutes Gespräch anfangen kann. Nö. Es ging von Anfang an darum sie in die gewünschte Richtung zu schupsen und sich hier Rückendeckung dafür zu holen, dass sie halt wirklich mal den Arsch hochbekommen könnte. Und das kommt nicht so nett rüber.

    Ich habe seine Nachricht absolut anders interpretiert. Nirgendwo war was zu lesen davon, dass er kein Interesse an ihr hat. Aber vielleicht fasse ich es einfach anders auf als der Rest hier, weil ich selber mal in der Situation war, wo ich stark zugenommen habe und mir einen Partner gewünscht hätte, der mir mal nett aber bestimmt "in den Arsch" getreten bzw. mir die Augen geöffnet hätte.


    Ist es wirklich besser, der TE wartet, bis er seine Frau gar nicht mehr anziehend findet und betrügt sie dann wirklich mal? Sorry, aber das Auge isst nun mal auch mit.

    Schon, aber bei zehn Kilo? Noch nichtmal ein Jahr nach Entbindung? Das ist ein Witz, ehrlich. Sie ist ja nicht aus dem Nichts aufgegangen, ohne es zu merken, dass ist ja nochmal was anderes.


    Gerade das sie immer wieder sagt:" Morgen fang ich an." zeigt ja, dass sie das Problem durchaus sieht und nur keinen Zugriff findet. Da könnte man, so als liebevoller Partner, auch erstmal fragen wie man helfen kann, statt mit den anderen Frauen zu kommen.

    Zehn Kilo sind bei kleiner Körpergröße sehr viel! Bei mir kam es auch nicht aus dem "Nichts" sondern aufgrund einer Depression. Trotzdem hätte es nicht sein müssen, und mein Gewicht habe ich dann auch runterbekommen (nachdem mir mal ein Bekannter eine krasse Ansage gemacht hat, wie ich den aussehe - aber es hat gefruchtet ;-D )


    Und zu sagen "Ich fange Morgen an" ist ehrlich gesagt eine Ausrede. Wer will, fängt heute und im Jetzt an.


    Und wo ist er ihr mit anderen Frauen gekommen? Das hat er doch nur hier geäußert, und das finde ich überhaupt nicht schlimm.

    Ich habe eine absolut durchschnittliche Körpergröße. Und ich habe auch schon mal knappe 10kg mehr gewogen als jetzt, war dabei jedoch immer normalgewichtig. Natürlich machen 10kg mehr oder weniger auf den Rippen optisch einen gewissen Unterschied, aber da kann man, finde ich, noch laaaange nicht von "sich gehen lassen" sprechen. Vor allem dann nicht, wenn die Frau erst vor einigen Monaten entbunden hat.


    So wie der TE seine Frau beschreibt, war sie vor den Schwangerschaften ja schlank. Jetzt hat sie 10kg mehr. Vermutlich ist sich noch laut BMI normalgewichtig oder halt leicht übergewichtig. Jedenfalls noch nicht in einem Bereich, in dem man das Gewicht als totaaaal gesundheitsschädigend sehen könnte.


    Offensichtlich gefällt sie sich selbst mit dem Gewicht auch nicht optimal und möchte, wenn sie die Kapazitäten dazu hat, von sich aus gegensteuern. Das klingt für mich nicht danach, dass immer weiter und weiter zunehmen möchte.


    Ich muss sagen, dass ich das Drama bei nur 10kg Gewichtszunahme bei einer zuvor schlanken Frau nach einer erst einige Monate zurückliegenden Geburt nicht nachfühlen kann.


    Würde ich jetzt, einfach so und ohne Grund, 10kg zunehmen, wäre ich immer noch normalgewichtig. Würde mir ein Bekannter dann eine krasse Ansage machen, wie ich aussehe, würde ich ihm einen Vogel zeigen und ihn auslachen. Ich finde, das ist ein generelles Unding, wenn sich Menschen, die das wirklich rein gar nichts angeht, in solche Belange einmischen und gesunde Körper kritisieren.


    Ich meine, wer mag und wem das wichtig ist, der kann ja selbst einen Blick in den Spiegel werfen oder hin und wieder auf die Waage steigen. Wenn man nicht gerade schwanger ist oder war oder (physisch oder psychisch) krank ist oder Medikamente nimmt, kann man sein Gewicht, wenn einem das wichtig ist, selbst im Auge behalten und so gegensteuern, wie es sich für einen selbst gut anfühlt. Ist ja nicht so, als wäre man plötzlich 10 oder 12kg schwerer, das ist ja ein Prozess.

    Zitat

    Würde ich jetzt, einfach so und ohne Grund, 10kg zunehmen, wäre ich immer noch normalgewichtig. Würde mir ein Bekannter dann eine krasse Ansage machen, wie ich aussehe, würde ich ihm einen Vogel zeigen und ihn auslachen. Ich finde, das ist ein generelles Unding, wenn sich Menschen, die das wirklich rein gar nichts angeht, in solche Belange einmischen und gesunde Körper kritisieren.

    Mir hat es damals echt die Augen geöffnet. Aber wo du Recht hast - die feine Art war es nicht! Im Nachhinein hätte ich mir aber eine direkte Ansage auch von meinem damaligen Partner gewünscht, da kam nix. Ich habe mir damals aufgrund meiner Depression und der Medikamente einfach mal das Recht rausgenommen, alles zu essen und überhaupt nicht mehr auf mich zu achten. Als ich anfing, abzunehmen, war ich noch lange nicht von meiner Depression geheilt. Aber dieser Akt der "Selbstliebe" und sich um sich selber zu kümmern, hat mir geholfen da rauszukommen. Ich bin im Nachhinein froh, diese "Ansage" bekommen zu haben. Den keiner in meinem übrigen Umfeld hatte sich getraut und das hat mir am Ende auch keinen Gefallen gebracht.


    Bei mir waren die 10 Kilo mehr damals durchaus im Übergewichts-Bereich und das ist auch gesundheitlich nicht wirklich vorteilhaft.

    Mich hat nur ein bisschen gestört, dass das bei dir ein Bekannter war. Dass auch krassere Ansagen manchmal helfen können, da bin ich bei dir. Nur kennen eine Bekannte meistens nicht so gut wie der Partner, gute Freunde oder Familienmitglieder, um einschätzen zu können, was jetzt für die individuelle Person wirklich hilfreich ist - oder was als übergriffig empfunden würde. Dass der sprichwörtliche Tritt in den Hintern bei dir wirklich motivierende gewirkt hat, freut mich :-)


    Und sich um sich selbst zu kümmern ist oft, auch wenn es nicht ums Gewicht, sondern um ganz andere Dinge geht, hilfreich. Ich habe selbst noch keine Kinder, kann mir aber vorstellen, dass das sich um sich selbst kümmern, gerade mit einem Baby, phasenweise etwas zu kurz kommen kann. Weil man voll und ganz darauf fokussiert ist, sich um jemand anderen, den man furchtbar lieb hat, zu kümmern. Dazu kommt noch, dass sich in etlichen Fällen nach einer Schwangerschaft die Schilddrüse erst wieder einpendeln muss. Dann sind die Kapazitäten zum Abnehmen vielleicht einfach nicht so gegeben. Aber das bleibt ja nicht für immer so. Die Hormone normalisieren sich nach der Entbindung und / oder dem Abstillen ja wieder. Und aus Babys werden Kinder. Dann hat man wahrscheinlich auch wieder mehr Ressourcen für sich selbst übrig.