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    Frauen sehen im Schnitt besser aus als Männer

    Diese Auffassung finde ich jetzt schräg.

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    Du hast es bewusst überspitzt ausgedrückt, so dass der Spruch zur Karrikatur wird. So sind unsere Dialoge sicherlich nicht. Wir drücken es eigentlich nie vergleichend aus, sondern lediglich anerkennend.

    Ach so. Hier

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    Früher - so in meinen Zwanzigern - war ich ein Arsch und wollte meiner Partnerin gegenüber nicht zugeben, welche Frauen hübscher sind. Und sie war empfindlich, weil sie damit vermutlich ein Problem gehabt hätte.

    hattest du von "hübscher" geschrieben, also vergleichend.

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    Aber es gibt noch ein anderes "Kopfkino". Nämlich das, welches sich ganz deutlich wirklich nur im Kopf abspielt. Welches man/frau niemals in die Realität umsetzt, oder umsetzen will.

    Ja, gibt es und es gibt Menschen, die ihre Gedanken dann durchaus in die Tat umsetzen. Es hängt davon ab, wie intesiv sie sich in ihre Phantasien flüchten. Das Prinzip gilt ja nicht nur fürs Fremdgehen, sondern z B fürs Amoklaufen, etc. Vielleicht kann man sich das dann etwas besser vorstellen. Da wird ja explizit jede Phase in die Richtung, bis eine Phantasie in die Tat umgesetzt wird analysiert und natürlich fängt es zuerst einmal mit irgendwelchen aggressiven Computerspielen an.

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    Oder glaubst Du, dass ein Mensch der einen Porno guckt und sich daran....Du weißt schon... , sich daran selbstbefriedigt - wirklich eine reale Begegnung, realen Sex, oder gar reale Beziehung, mit genau dieser Darstellerin/diesem Darsteller wünscht? Ok, sicher mag es das auch geben - aber doch nicht in der Regel. Da geht es um den Reiz des jeweiligen Sex-Aktes und um sonst nichts.

    Naja, einige Männer wird es schon geben, die sich da in ihrer Phantasiewelt auch verlaufen. ;-D Aber auch ein gutes Beispiel. Viele verhalten sich dann wirklich wie viele Grobmotoriker in vielen Pornos, weil sie meinen, dass das "normal" ist. Ansonsten - natürlich kann es auch mit solchen Phantasien anfangen, dass sich jemand immer mehr mit anderen beschäftigt, sich immer mehr auch für andere interessiert und nicht nur, ob nun jemand gut ausschaut. ]:D

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    Ist das für Dich Fremdgehen?

    Meiner Ansicht nach ist mit: "Fremdgehen fängt im Kopf an" etwas anders gemeint bzw. meine ich es selbst auch. Damit ist ja nicht gesagt, dass jemand tatsächlich fremdgegangen ist, sondern dass zuerst der Gedanke kommt und dann die Tat. Je nachdem, wie intensiv sich jemand mit bestimmten Gedanken befasst, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch in die Tat umgesetzt wird. Das heißt ja nicht, dass niemand in der Lage ist, Phantasie Phantasie sein zu lassen, aber immerhin tun es wie viele? 1/3 oder 2/3 der Vergebenen? So falsch ist das also gar nicht. :)z ;-)

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    Vielleicht habe ich das auch etwas unglücklich formuliert. Ich empfand es damals nicht als Einschränkung diesem Moralkodex zu folgen, ich handelte einfach danach und fand es richtig.

    Naja, es gibt Menschen, die sich wirklich selbst eingrenzen und es gibt Menschen, die schlichtweg so denken und fühlen. Ergo gibt es auch keine Einschränkung in dem Sinn. Die gibt es nur bei entweder oder. Das ist das gleiche, sich zu entscheiden treu zu sein oder so zu sein. Das eine ist eine Entscheidung, das andere eine Veranlagung – eben, wie jemand ist.

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    Männer schauen gerne und Frauen sehen im Schnitt besser aus als Männer (das sagt sogar meine, obwohl sie eigentlich hetero ist). Das hat die Natur nicht ganz fair verteilt.

    Viele Frauen schauen auch durchaus auf rein Äußerliches von Männern, viele interessieren eben andere in einem gewissen Sinne nicht mehr, sprich, sie fallen einfach nicht mehr auf.


    Und wie Männer denken, wird hier z. B. gut erklärt. ;-D


    https://www.youtube.com/watch?v=PIKuDKxyc24

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    Es geht also nicht darum was mein Partner tut, sondern wie er damit umgeht.

    Hm, ich finde, jeder soll entscheiden, was der andere wissen darf oder was nicht. Für mich wäre ein Partner eher untragbar, der alles wissen will.

    Monika65


    Das ist das übliche Mißverständnis bei dieser Aussage ;-).


    Natürlich ist es von Fall zu Fall abzuwägen und es bleibt Jedem unbenommen was er erzählen will und was nicht.


    Wenn aber der Partner z.B. sich selbst so darstellt wie der TE hier anführt und sich im Nachhinein rausstellt, dass er es nur gesagt hat um seiner Meinung nach gut dazustehen, er gar nicht so lebt - dann ist das für mich schon mehr als grenzwertig was mein Gesamtvertrauen in ihn angeht. Das meine ich damit, "kommt darauf an, wie er selbst damit umgeht".


    Es geht dabei ja auch gar nicht um ein "Alles wissen wollen". Oft genug ergeben sich ja doch Gespräche in die ein oder andere Richtung. Das heißt dann sicher nicht, dass man sich komplett öffnen muß, es reicht ja z.B. zu sagen "Klar, ich mache SB" ohne genauer drauf einzugehen, wie oft, zu welchen Vorlagen (Fantasie, Pornos, Nachbarin ;-)....). Diesbezüglich kann man dann ja auch ausweichend antworten so dass das Gegenüber merkt "Ok, er/sie will das Thema an dieser Stelle nicht vertiefen" - alles völlig legitim in meinen Augen.


    Sagt er aber "Neeeeeein! Niemals! Du reichst mir doch vollkommen!" - tut es trotzdem - das knackst (m) ein Vertrauen an. Dass er meint mich belügen zu müssen. Das hat ja dann nichts damit zu tun, dass er einfach "nur etwas nicht erzählen möchte", sondern es hat in diesem Moment mit mir zu tun.

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    Männer schauen gerne und Frauen sehen im Schnitt besser aus als Männer (das sagt sogar meine, obwohl sie eigentlich hetero ist). Das hat die Natur nicht ganz fair verteilt.


    Comran

    Gibt es dazu belastbare Untersuchungen oder ist das die persönliche Auffassung von deiner Frau und dir? Ich kann das nämlich nicht bestätigen. Wenn man Attraktivität an Symmetrie, Wuchs usw. bemisst ist es m.E. ziemlich gleich verteilt.

    Also von aktivem Handeln. Alles fängt im Kopf an. Nach deiner Logik wärst du auch schon eine halbe Möderin, wenn ich mir überlege, was du hier alles geschrieben hast ;-) . Ich sehe einen gewissen Unterschied zwischen Denken und Handeln. Und dieses "Fremdgehen fängt im Kopf an" klingt für mich danach, als seien schon Gedanken verwerflich und das finde ich einerseits absolut impraktikabel und andererseits auch beengend und traurig.

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    Aber hey, wems gefällt. Ich halte ein Beklatschen von "meine Gedanken sind rein und sauber und ich kann niemanden attraktiv finden außer meiner holden Angetrauten!" nur für neo-viktorianischen Moralismus, um sich von der verkommenen "Gesellschaft" (die seltsamerweise immer nur schwammig gehalten wird) abzugrenzen.


    konjurer

    :)^ Ich nehme das eh keinem ab. Genauso wie "Iiiiich lüge nieeeeee". Jaja. ;-D :)_

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    Das ist das gleiche, sich zu entscheiden treu zu sein oder so zu sein. Das eine ist eine Entscheidung, das andere eine Veranlagung – eben, wie jemand ist.


    Kleio

    Gutes Beispiel. Wenn dann die Naturtreuen kommen und sich feiern für ihre moralische Überlegenheit kann ich nur die Augen verdrehen. Was eine unglaubliche Leistung, auf Schokolade zu verzichten, wenn man sie eh nicht mag. %-|

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    Gibt es dazu belastbare Untersuchungen oder ist das die persönliche Auffassung von deiner Frau und dir? Ich kann das nämlich nicht bestätigen. Wenn man Attraktivität an Symmetrie, Wuchs usw. bemisst ist es m.E. ziemlich gleich verteilt.

    Nun ja, Frauen werden mit viel interessanterer Mode- und Frisurvielfalt versorgt, machen auch oft "mehr" aus sich. Dazu ist die Figur einer Frau durch Becken und Brüste interessanter (die Kurven kann ein Kunsttheoretiker sicher besser begründen). Sie dürfen sich gesellschaftlich anerkannt auch viel mehr stylen als ein Mann. Dadurch gewinnt schlussendlich auch das Gesicht unter rein ästhetischen Gesichtspunkten.


    Das ist jetzt meine so objektiv wie mögliche Meinung dazu. Vermutlich werde ich aber keine Untersuchung ausgraben können, die diesbezüglich als "belastbar" genug gilt ;-)

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    Wenn aber der Partner z.B. sich selbst so darstellt wie der TE hier anführt und sich im Nachhinein rausstellt, dass er es nur gesagt hat um seiner Meinung nach gut dazustehen, er gar nicht so lebt

    Klar, dann ist er ein Blender.

    konjurer

    Ich habe erst überlegt Deinen Beitrag nur teilweise zu zitieren - dafür ist er aber zu komplex.


    Im Grunde machst Du damit dasselbe, was die "sexuelle Freiheitsbewegung" der 60er (siehe "Langhans" und Co.) damals getan hat: Ihre eigene Einstellung als "die Bessere hervorzutun, in einer Art Fanatismus.


    Sie wollten angeblich nichts Anderes als ein "Leben und leben lassen" - was sie aber genau deshalb nicht geschafft haben glaubhaft rüberzubringen, und vor allem, weil sie den Weg der Abwertung Anderer gewählt haben.


    Der hiesige TE macht nichts dergleichen, auch wenn es anfangs so rübergekommen sein mag. Und da kann er wohl noch so sehr (sich) erklären - da wird sich an diesem mißglücktem Eingangsbeitrag festgebissen.


    An dieser Stelle möchte ich Kleios Aussage nochmal hervorheben:

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    Das ist das gleiche, sich zu entscheiden treu zu sein oder so zu sein. Das eine ist eine Entscheidung, das andere eine Veranlagung – eben, wie jemand ist.

    :)z . Ich sage ebenfalls wie der TE: "Es ist so wie es ist. Ich fühle so. Ich will nichts Anderes, ich habe nicht das Bedürfnis." - das hat genausowenig wie bei einem Menschen der eine polygame Beziehung führt mit Moral zu tun. Es ist schlicht mein Empfinden.


    Eben: Leben und leben lassen. Nicht mehr und nicht weniger.