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    Vor allem, wenn die kleine Schwester erst seit ihrem Studienbeginn mit Männern zu tun hat, vor ihrer knapp 1-Jährigen ersten festen Beziehung nur auf einen Typen nach dem anderen reingefallen ist, die nichts anderes als mit ihr ins Bett wollten, woraufhin sie sich dann bei mir ausheult und sich fragt warum sie das nicht selbst erkannt hat... seit etwa 2 Jahren befindet sie sich in psychologischer Behandlung,

    Ok, das erklärt deine Sorge besser. Trotzdem sollte deine Schwester langsam in der Lage sein, auf sich aufzupassen, besonders nach den vielen schlechten Erfahrungen. Vielleicht könntest du ihren Freund besser kennenlernen und dir ein besseres Bild darüber machen, was er für einer ist. Ein älterer Freund kann durchaus auch seine Vorteile haben, weil die oft reifer sind und mehr Ahnung vom Leben haben. Aber einige nutzen ihre Reife leider aus, um zu manipulieren. Jedenfalls würde ich nicht zu sehr nach seinem Aussehen gehen. Etwas dick und Geheimratsecken sind nicht schlimm und mit 35 ist er auch noch lange nicht alt, sondern immer noch ein recht junger Mann.

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    Klar ein 35jähriger Alkoholiker ohne Wohnung nimmt sie an die Hand und für sie da ist. Parazellnuss glaubst du das wirklich??

    Soweit ich verstanden habe, ist seine Exfrau Alkoholikerin und hat ihn rausgeworfen. Das ist Pech, aber deshalb muss er kein schlechter Kerl sein.

    So und jetzt stellt euch mal vor, die Schwester der TE wäre eure Tochter und die kommt mit Anfang 20 mit einem Kerl an, der arbeitlos ist, im Moment wohnungslos weil ihn seine alkoholkranke Ex rausgeworfen hat und der auch noch schlechte Zähne hat - da wärt ihr bestimmt total begeistert, klar ]:D


    Ein 35jähriger, der mal schnell bei der Schwester seiner neuen Freundin "einzieht", also spätestens da würden bei mir auch alle Alarmglocken losgehen.


    Sorry, aber bei aller Liebe ist die Wahrscheinlichkeit, dass er gut für sie ist doch wirklich unwahrscheinlich!

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    Und natürlich fand er es toll dass ich so jung war, jünger als er. Was ist daran jetzt schlimm?

    Dass er dazu noch arbeits- und wohnungslos ist und daher sofort bei der zur Untermiete wohnenden neuen Freundin in die Wohnung der Schwester gezogen ist? Entschuldige mal, welcher normale 35jährige findet das denn nicht extrem gruselig?

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    Einen Mann, der sie nimmt, wie sie ist. Der sie auf Abstand hält, von dem dunklen Schatten der Vergangenheit und einer Überschwester...

    :)=


    Klar, deswegen wollte er auch gleich mal Aktfotos ohne Kopf von ihr ...

    Ich wäre nicht "begeistert" aber ich hoffe sehr, dass ich über meinem Nicht-begeistert-sein dann nicht gleich völlig vergesse, dass die zwanzigjährige eben eine Zwanzigjährige und keine Zwölfjährige ist.


    Es geht hier nicht darum zu beurteilen wie toll es ist, sondern darum ob sich eine ältere Schwester einmischen darf, ob sie die Partnerwahl ihre Schwester ,"aburteilen" sollte und ob sie mehr erwarten kann als eine Regel a la "bei Männerbesuch über Nacht bitte bescheid sagen damit ich weiß dass da noch jemand in der Wohnung ist"


    Schlechte Zähne, kopflosen Nackfoto - alles einfach nicht die Sache einer älteren Schwester.

    Abgesehen davon, dass alleine schlechte Zähne, Übergewicht, Alter, Arbeitslosigkeit und "Obdachlosigkeit" für mich kein Grund wären einen Menschen unsympathisch zu finden. Aber dass muss man ja auch nicht. Ich hätte sehr viele der glücklich verheirateten Männer in meinem Umfeld nie geheiratet. Deshalb würde ich aber noch nicht in Entsetzen ausbrechen das es andere Frauen tun.


    Ich denke, das hier hat was mit Überbehütung zu tun. Die TE würde die Kleine Schwester gerne schützen, kann es aber nicht.


    Irgendwann muss aber jeder selbst auf eigenen Beinen stehen, und es hilft nichts wenn die schon sowieso nur sehr wenig selbstbewusste Schwester jetzt noch in Hinsicht auf ihren Männergeschmack unter Druck gesetzt wird. Egal was man als große Schwester so richtig findet.


    Erwachsen werden bedeutet eben leider auch, die eigenen Fehler machen zu müssen, zu dürfen und auszubaden was dabei herauskommt.


    Davor würden einen mütterlich angehauchte ältere Geschwister oder die Eltern manchmal gerne "bewahren" aber das wäre falsch, es behindert sogar.

    Wenn die eigene Schwester so labil ist, dass sie sich selbst die Arme aufritzt, sich als "Missgeburt" bezeichnet und ernsthafte Probleme zu haben scheint, kann man dann immer noch sagen: Tjoa, du bist nicht die Mutter, sie muss ihr eigenes Leben leben?


    Und das soll die TE mit großen Bauchschmerzen alles auch noch in der eigenen Wohnung dulden mit dem Hinweis, joa, wenn sich jemand in mein Leben einmischen und mir vorschreiben würde, wen ich zu Besuch habe, gäb's Rambazamba? Also, ich weiß nicht. Das finde ich mindestens streitbar. ":/


    Ich persönlich könnte das, ehrlicherweise, nicht ab, weder die labile Schwester, für die ich mich garantiert verantwortlich fühlen würde, noch ihren Freund mit dieser Vorgeschichte

    , mag er sich noch so nett geben.


    Hier ging es jetzt ja meistens um die Schwester, was sie gefälligst dürfen soll und und und, aber da du, SnorkMaiden, den Faden eröffnet hast und scheinbar große Bauchschmerzen mit der ganzen Situation hast (was ich gut verstehen kann), möchte ich mal fragen, um was es dir eigentlich geht?


    Geht es dir um die psychischen Probleme deiner Schwester, die dich belasten ??und das ist legitim, auch wenn das hier öfter mal so nicht gesehen wird, dass psychisch kranke Menschen eine große Belastung für die anderen darstellen können und immer wieder so viel Gelassenheit gefordert wird, das alles mal eben so wegzustecken?? oder geht es dir eher, um den "fremden Mann" in deiner Wohnung?

    Ich sehe, so wie sich das hier darstellt, insgesamt kritisch. Wie kann jemand Selbstbewusstsein erlangen wenn er die Rolle der psychisch Labilen hat die man beschützen muss?


    Die besagte kleine Schwester ist in Therapie, ich frage mich was der Therapeut dazu sagen würde.


    Ich glaube, helfen als Angehöriger bedeutet nicht, dass man dann keine Sorgen hat, sich keine Gedanken machen darf - aber man muss wenn man dazu in der Lage sein will, auch wirklich abgrenzen was geht und was nicht. Ich habe psychisch kranke Angehörige und weiß genau, manches könnte ich nicht so dass es gut wäre, Sie würden schnell in eine Kinderrolle rutschen. Und die Gefahr sehe ich hier leider auch. Gerade weil ich mir sie Sorgen der TE durchaus vorstellen kann (leider!!!)

    Ich sehe, so wie sich das hier darstellt, insgesamt kritisch. Wie kann jemand Selbstbewusstsein erlangen wenn er die Rolle der psychisch Labilen hat die man beschützen muss?


    Die besagte kleine Schwester ist in Therapie, ich frage mich was der Therapeut dazu sagen würde.


    Ich glaube, helfen als Angehöriger bedeutet nicht, dass man dann keine Sorgen hat, sich keine Gedanken machen darf - aber man muss wenn man dazu in der Lage sein will, auch wirklich abgrenzen was geht und was nicht. Ich habe psychisch kranke Angehörige und weiß genau, manches könnte ich nicht so dass es gut wäre, Sie würden schnell in eine Kinderrolle rutschen. Und die Gefahr sehe ich hier leider auch. Gerade weil ich mir sie Sorgen der TE durchaus vorstellen kann (leider!!!)

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    Ich habe psychisch kranke Angehörige und weiß genau, manches könnte ich nicht so dass es gut wäre, Sie würden schnell in eine Kinderrolle rutschen. Und die Gefahr sehe ich hier leider auch. Gerade weil ich mir sie Sorgen der TE durchaus vorstellen kann (leider!!!)

    Ja, unterschreibe ich. Aber ob dann solche "Ratschläge" wie: "lass sie machen, du übertreibst, geht dich nichts an und wäre ich deine Schwester und du mischst dich ein, gäb's Rambazamba" hilfreich sind, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Das geht doch total am Thema vorbei...


    Die TE weiß ja gerade eben nicht, wie sie mit ihren Bauchschmerzen umgehen soll. Und dass sie diese Bauchschmerzen hat, ist voll legitim, ohne dass bei ihr ein Defizit zu sehen ist. Finde ich.

    Ich würde ihr dann eventuell selbst raten mal zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige zu gehen, oder zu einem Psychologen mit dem sie alles besprechen kann. Aber eben nicht einfach wie eine besorgte Glucke reagieren, auch wenn's schwer fällt.


    Ich meine schon, dass es wichtig für sie wäre zu verinnerlichen, dass auch ein psychisch Kranker erwachsen sein kann und was das für sie bedeutet. Dazu würden vielleicht Gespräche mit anderen in ähnlicher Lage helfen. Ich würde nie sagen,"stell dich nicht so an" - aber für meinen Geschmack klang doch sehr durch, dass sie ihre Schwester wie jemand deutlich Jüngeres ansieht. Und das ist bei aller Sorge nicht gut, es tut dann beiden nicht gut.

    @ SnorkMaiden2

    Deine Wohnung, deine Regeln. Dich stört die Anwesenheit dieses Mannes -> dann setz das durch. Wenn dann die Schwester mit weg ist, ist es ihre Sache. Du kannst deine Schwester schlecht beschützen oder bevormunden, sondern in dem Rahmen ihr nur deine Meinung zu ihrem Umgang mitteilen. Aber du kannst ihr klar machen, was in deiner Wohnung geht und was nicht.


    Dann kann das traute Paar sich selbst was suchen, sie sind schließlich auch erwachsen. Also in dem Punkt gäbe es für mich auch keine Diskussion.

    Jepp, genau meine Meinung, hab ich ja auf der vorherigen Seite schon geschrieben.


    Ich finde es nur befremdlich, dass hier alle auf die TE losgehen ??? .


    Würde die Schwester schreiben, dass sie einen 15 Jahre älteren arbeits- und wohnungslosen Mann kennengelernt hat, der gleich bei ihrer großen Schwester einziehen will und ob das ok wäre, würde wahrscheinlich alle "Lauf! Bis du irre!" und "Bloß nicht!" schreiben...

    Geschmacklos finde ich das erstmal nicht. Klar, er will eine Wichsvorlage und schonmal abchecken, ob sie ihm nackt zusagt. Aber fragen kostet nichts, auch wenns enorm plump ist. Nun ists an ihr, dem klare Grenzen zu setzen. Da sie offenbar fleißig mitspielt kann man ihm nun wirklich keinen Vorwurf machen.


    Schlimmstenfalls schickt deine Schwester im diese Bilder und er verbreitet sie irgendwann. Pech, sie ist alt genug.


    Vielleicht solltest du dich aber auch mal mit dem Gedanken anfreunden, dass die Kleine keine Kleine mehr ist. Sie ist kein Kind, sondern erwachsen. Vielleicht ist sie nicht die arme Unschuldige, die von dem Notgeilen ausgenutzt wird, sondern selbst genauso nur auf Sex und n bisschen Killekille aus... ;-)



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    meine Schwester, ein hübsches schlankes junges Mädel, neben diesem Kerl mit Bierbauch, Geheimratsecken und kaputten Zähnen zu sehen..

    Das geht dich absolut nichts an. Deine Gedanken sind dir unbenommen, wir alle denken uns bei sowas unseren Teil, aber sie sollten auch im Köpfchen bleiben. Und wenn sie die schönste Frau auf Erden wäre, wäre nichts dabei, einen kleinen, dicken und dummen Vollidioten zu daten, wenns ihr was gibt.

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    das musste ich erstmal verdauen...

    Ach je, du musst verdauen, dass die die Dates deiner Schwester zu hässlich sind? Schlimm schlimm...

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    und wusste auch nicht recht, wie ich darauf jetzt reagieren sollte.

    Du hast darauf nicht zu reagieren, punkt.


    Da es deine Wohnung ist, kannst du allenfalls - wenn es dir so wichtig ist - deutlich sagen, dass er nicht erwünscht ist und sie sich woanders treffen sollen. Das ist dein gutes Recht, alles andere nicht. Wenn ihr gleichberechtigte Mieter seid, müsst ihr eben wieder auseinanderziehen. Entweder, oder.