• Meine Partnerin lässt sich total gehen

    Mir reicht’s und ich weiß nicht mehr weiter: Ich bin seit über 15 Jahren verheiratet und wir haben Kinder. Wir haben viel gemeinsam erlebt und durchlebt. Das hat uns lange zusammengeschweißt. Auch das erotische Moment war lange Zeit echt schön. Sprich wir sind wirklich lange Jahre aufeinander total abgefahren und hatten unseren Spaß. Und dann – ich…
  • 144 Antworten

    Quod erat demonstrandum! ;-D

    (Müssen die Schüler das eigentlich heute noch unter ihre Mathe-Beweise schreiben?)


    Hey Angie, ich würde es mir trotzdem verbitten, so genannt zu werden! Aber ich hätte auch (mind.) ein Paar echt geile Pumps in meinem Schrank, wenn ich eine Frau wäre 8-).


    Wer lacht da? Ich habe sehr schöne Beine, jawohl - vllt bisserl haar-ich :=o

    .. und das passt auch noch:

    Zitat

    Na ja, eine Antwort gibt es irgendwie immer!

    Hab' mal an anderer Stelle gelesen, wie die Damenwelt darüber diskutierte, das Männer "immer" so häßliche Schuhe kauften. Und die Männer hielten immer dagegen, dass sie ja auch bequem und praktisch, halt funktional sein müssten!


    *:) Hallo ihr Damen, falls ihr es noch nicht wisst, es gibt Männer, die sehen das an einem Frauenfuß auf jeden Fall anders! ;-) Stimmt doch Männer, oder?!


    Mal schaun, was nun folgt *smile*]:D Hexenheuler unterwegs als Chauwi :=o

    Habe einige interessante Hinweise in den PNs gelesen, die ich gerne zitieren möchte:

    Zitat

    Hi Hexenheuler, was willst du eigentlich wieder hinbiegen? Wenn jetzt irgendwelche Leute etwas schlechtes über deine Frau denken, dann ist das ihr Problem. Du hast doch nur versucht das ganze zu verstehen....

    Genau, versuche zu verstehen ...


    Außerdem einen Hinweis auf eine Studie der TU Braunschweig: Als dritthäufigsten Grund für einen Seitensprung geben sowohl Frauen (38 %) als auch Männer (36 %) an: "Der Partner lässt sich gehen!" Link


    Das gibt doch zu denken, oder?!


    Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch, dass kurz darauf der Grund "Der Partner vermittelt das Gefühl, unattraktiv zu sein" (f 33 %; m 23 %) genannt wird. Das zeigt doch, wie heikel das Thema ist. Wenn man von den Zahlen ausgeht, sind die Frauen sogar noch empfindlicher, was dieses Thema angeht. Deckt sich auch mit meiner - nicht repräsentativen - Beobachtung, das Frauen Männern eher einen Kommentar über ihr Erscheinungsbild "reindrücken" als andersherum.


    Mal eine gewagte These (ich muss ja mal an meinen Minuspunkten arbeiten:=o): Bevor Mann Frau sagt, dass sie zu schlampig wird, trennt Mann sich lieber, da Mann weiß, Frau reagiert eingeschnappt oder schlimmer, ändert aber nix.

    Zitat

    Nichtsdestotrotz wäre es angebracht, würde ich mich auch innerhalb der eigenen vier Wänden ein wenig attraktiver als bisher zurechtmachen.

    Es gibt ja einen Unterschied zwischen nicht zurechtmachen (ungeschminkt/ungekämmt/bequemen "unsexy" Klamotten) und Vernachlässigung der Körperhygiene inklusive Geruch...

    Zitat

    Es gibt ja einen Unterschied zwischen nicht zurechtmachen (ungeschminkt/ungekämmt/bequemen "unsexy" Klamotten) und Vernachlässigung der Körperhygiene inklusive Geruch...

    Das denke ich auch.


    Und ich denke nachwievor, dass deine Frau, Hexenheuler, wirklich ein ernstzunehmendes Problem hat. Selbst, wenn das mit der Hygiene von deiner Seite aufgebauscht war, sehr einseitig perspektiviert, halte ich allein das Verhalten deiner Frau Euren Kindern gegenüber für bedenklich. Wenn sie den ganzen Tag lieber Nintendo in der Badewanne spielt, anstatt ihrer Verpflichtung den Kindern gegenüber nachzukommen (und gerade für so kleine Kinder muss man einfach sorgen, da kann man nicht sagen 'Ha die sind schon groß und kümmern sich um sich selbst'), ist m.E. da etwas nicht in Ordnung.


    Wie oft kommt es denn vor, dass sie sich so enorm zurückzieht und soviel Zeit für sich braucht?

    Hallo Hexenheuler - diese Oberflächlichkeiten wie Schuhe (von denen ich gaaaaanz viele besitze ;-) und Kleidung lass ich mal beiseite, denn:


    Nachdem ich diesen Faden durchgelesen habe, würde ich gerne mal folgende Seite beleuchten:


    - welche Art Anerkennung, Lob, Dankbarkeit (z.B. dass sie Fehlgeburten etc. und die schwere letzte Entbindung auf sich genommen und durchgestanden hat) bekommt deine Frau von Dir?


    - welche Angebote wie Zuhören, Verständnis äußern, Trösten, Geborgenhalten, Mitfühlen, Mitweinen, Anlächeln, Ermutigen machst du ihr, mit diesen Wunden (Todesfälle in der Familie, Fehlgeburten) oder anderen Belastungen, die sie fühlt, umzugehen?


    Zwischen "PsychologIn" des Partners/der Partnerin zu sein und den anderen nur funktionieren wissen zu wollen ist ja noch ein weites Feld.


    - Kann Deine Frau mit Dir über ihre Probleme sprechen?

    Vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge und PNs. Es ist viel gesagt worden, auf das ich noch gar nicht eingegangen bin. Das liegt u.a. daran, dass ich versuche, die Dinge hier am Laufen zu halten und mich dem Faden nur widmen möchte, wenn ich Zeit für mich allein habe. Mein Schlaf-Wach-Rhythmus ist ziemlich durcheinander, so dass ich gestern um 21:00 Uhr völlig geschafft ins Bett gefallen bin und heute um 4:00 Uhr aufgewacht bin. Bin so viel Schlaf schon gar nicht mehr gewohnt.

    Zitat

    Zwischen "PsychologIn" des Partners/der Partnerin zu sein und den anderen nur funktionieren wissen zu wollen ist ja noch ein weites Feld.

    Hierauf fallen mir ad hoc eine Menge Antworten ein. Ich möchte aber nicht in die "Verteidigungsschiene" oder eine Rechtfertigung laufen, also versuche ich später noch mal in Ruhe eine ehrliche Antwort zu geben.


    Jetzt mach ich erstmal Frühstück für mein Schatzi.:)z


    :)D

    guten Morgen Hexenheuler *:) - ja bitte! ganz entspannt nachdenken und überlegen! und richtig: bloß nicht angegriffen fühlen, darum gehts überhaupt nicht :)^ . Hab nur überlegt, ob deine Frau vlt alles in sich reinfrißt und sie sich alleine fühlt.

    Nee, Parnassia*:), ich fühlte mich nicht von dir angegriffen (für wie empfindlich hältst du mich?)! Es ist nur so, das man bei solch einer Antwort automatisch in eine Art Verteidigung/ Rechtfertigung verfällt. Aber wie du sagst, geht es mir nicht darum, sondern vielmehr darum, Klarheit zu finden. Gar nicht so einfach, das sachlich zu beantworten. Ich versuch ’s mal so:


    Ich denke, ich bin ein Mensch, der da ist für seine Freunde, seine Familie, eben die, die er mag und liebt, wenn sie einen brauchen. So auch in den letzten Jahren für meine Frau und meine Kinder. Das hat für mein Berufsleben schon entscheidende Konsequenzen (Kündigung, etc.) gehabt. Mir fehle – wie mir von Freunden gesagt wurde – da auch ein Stück gesunder Egoismus. ??? Als ich in den letzen 3 Jahren auch noch Probleme bekam mit immer häufiger und länger (Tage) auftretenden Migräneanfällen fingen die Schwierigkeiten in der Familie an, mir über den Kopf zu wachsen.


    An der Stelle kommt es zu einer Synergie zwischen Anspruchsdenken und Erwartungshaltung: Es geht uns beiden schlecht, ich kann manchmal einfach nicht mehr, meine sie müsse mich auch mal unterstützen, indem sie sich um die Kinder kümmert. Darunter verstehe ich aber nicht, dass man die Kids vor dem Fernseher parkt. Anders schafft sie es aber manchmal offenbar nicht, was mich sehr ärgert. Trotzdem werde ich meinen Ansprüchen bezüglich des richtigen Umgangs mit den Kindern auch immer weniger gerecht. Im Gegenteil bin ich ungehalten und zu häufig unkontrolliert.


    Wer Kinder hat, kennt das vielleicht: Der Tagesablauf ist so durchorganisiert, dass es kritisch wird, wenn nicht alle "richtig funktionieren". Da muss die Kleine morgens in die Schule, der Sohn danach in die Kita und ich zur Arbeit. Wenn ich so unter Druck stehe, kann ich lustige (oder vermeintlich lustige) Aktionen meiner Kinder nicht witzig finden, sondern reagiere gereizt und überzogen.


    Leider haben wir ja keine Großeltern, zu denen die beiden gelegentlich könnten. Ich denke, das wäre schon eine ganz schöne Entlastung. Aber jetzt, wo beide durch Kita und Schule die meiste Zeit des Tages gut versorgt sind, sollte es ja auch so gehen. Bloß Zeit für uns als Paar haben wir so auch nicht. Auch hier nagt allerdings mein Anspruch an mir: ich möchte die Kids ja auch nicht den ganzen Tag "irgendwo" abladen. In einem anderen Faden habe ich zu folgendem Zitat ja schon einen Kommentar abgegeben: (Der Zusammenhang war allerdings ein völlig anderer!)

    Zitat

    ... den meisten [Eltern] ist egal was mit ihrem Kind tagsüber passiert ... ob das personal wechselt und wie ihre Kinder betreut werden......Hauptsache ... sie müssen sich nicht selbst kümmern. Die Mütter ... haben ... zwar ihren Kindern gegenüber ein schlechtes gewissen, ...

    @ Hexenheuler

    Wenn du schon aufgrund eurer Probleme gekündigt wurdest, ist es da nicht schon überfällig etwas zu tun??? Ich meine, irgendwo hört doch der Spass auf. Deine Migräneanfälle können durchaus psychischer Natur sein, und ihr solltet nicht hier im Forum von Laien Hilfe suchen, sondern schnellstens einen Therapeuten finden... das gilt auch für dich. Kinder sind nunmal anstrengend, aber das weiss man, bevor man sich die Süssen anschafft. Wenn man aber sieht, und das in euren Fall ja nun schon einige Jahre das ihr überfordert seit, da fass ich mich an den Kopf, das du bzw. ihr nicht schon viel früher reagiert habt und euch Hilfe holt. Jetzt wo das Mädchen fasst in den Brunnen gefallen ist, ....

    Zitat

    Wer Kinder hat, kennt das vielleicht: Der Tagesablauf ist so durchorganisiert, dass es kritisch wird, wenn nicht alle "richtig funktionieren".

    Klar hat der Tag Struktur, aber ein nicht "richtig funktionieren" der Kinder muss man immer einkalkulieren.

    Zitat

    Da muss die Kleine morgens in die Schule, der Sohn danach in die Kita und ich zur Arbeit. Wenn ich so unter Druck stehe, kann ich lustige (oder vermeintlich lustige) Aktionen meiner Kinder nicht witzig finden, sondern reagiere gereizt und überzogen.

    Wie lässig. Sorry, aber wir gehen beide arbeiten und haben zwei behinderte Kinder die in die Kita müssen. Der Haushalt und der Garten wollen auch bedient werden.


    Klar, jeder definiert "Druck" anders, aber bitte, das muss man sich doch überlegen bevor man zwei Kinder in die Welt setzt.

    @ Lotte

    Zitat

    Wie lässig. Sorry, aber wir gehen beide arbeiten und haben zwei behinderte Kinder die in die Kita müssen. Der Haushalt und der Garten wollen auch bedient werden.

    Du hast wirklich meinen aufrichtigsten Respekt, wenn Du das alles unter einen Hut bekommst!


    Aber ich glaube, es hilft nicht viel hier zu demonstrieren, wie belastungsfähig man selbst ist, wenn die persönliche Schmerzgrenze des TE diesbezüglich anscheinend schon längst überschritten ist. Jede/r hat sein eigenes Päckchen zu tragen und jede/r kommt damit anders zurecht :)*

    Zitat

    Aber ich glaube, es hilft nicht viel hier zu demonstrieren, wie belastungsfähig man selbst ist

    ,


    Nicht meine Absicht. Aber manchmal hilft es auch zu sehen das andere noch größere Päckchen zu tragen haben um selbst wieder "in Spur" zu kommen und sich an den Haaren zu ziehen. Und das meine ich nun im positiven Sinne.

    Zitat

    wenn die persönliche Schmerzgrenze des TE diesbezüglich anscheinend schon längst überschritten ist.

    Kinder sind aber nunmal kein Fernseher oder Radio. Bevor man Kinder in die Welt setzt muss man sich mit allen Konsequenzen klar sein ob man dieser Aufgabe gerecht werden kann.


    Nun handelt es sich beim TE auch noch um zwei Kinder die nach und nach auf die Welt gekommen sind. Sorry, aber merkt man dann nicht schon beim ersten Kind das es mit einem zweiten "noch" schwieriger werden wird alles zu händeln?


    Die Kinder tun mir leid, denn sie können nichts dafür.

    Zitat

    Kinder sind aber nunmal kein Fernseher oder Radio. Bevor man Kinder in die Welt setzt muss man sich mit allen Konsequenzen klar sein ob man dieser Aufgabe gerecht werden kann.

    Natürlich hast du Recht. Nur kann man auch nicht jeden Fall vorher abklären und überblicken. Dass z.B. der Partner irgendwann einmal psychische Probleme bekommen könnte und einen im Haushalt überhaupt nicht mehr unterstützen kann, man arbeiten, den Haushalt und die Kinder machen muss, kann man vorher weder riechen, noch geht man davon aus, wenn man sich für ein Kind entscheidet.

    Zitat

    Aber manchmal hilft es auch zu sehen das andere noch größere Päckchen zu tragen haben um selbst wieder "in Spur" zu kommen und sich an den Haaren zu ziehen.

    Ehrlich gesagt, halte ich von so etwas überhaupt nichts. Ich persönlich kenn es aus eigener Erfahrung, man fühlt sich nur noch mehr als Versager, weil man ja nicht einmal das vergleichsweise kleinere Päckchen vertragen kann. Ich glaube auch nicht, dass es mit solchen Demonstrationen hier getan ist. In meinen Augen wäre professionelle Hilfe, z.B. von einem Therapeuten hier viel eher angebracht.