• Meine Partnerin lässt sich total gehen

    Mir reicht’s und ich weiß nicht mehr weiter: Ich bin seit über 15 Jahren verheiratet und wir haben Kinder. Wir haben viel gemeinsam erlebt und durchlebt. Das hat uns lange zusammengeschweißt. Auch das erotische Moment war lange Zeit echt schön. Sprich wir sind wirklich lange Jahre aufeinander total abgefahren und hatten unseren Spaß. Und dann – ich…
  • 144 Antworten

    Hey ihr zwei*:), schön das ihr euch so gut versteht mit eurem Amerika-Kauderwelsch, aber könnten wir mal zum Thema zurückkommen, bitte? (Den Rest könnt ihr doch über PNs regeln:)z.)

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    in so situationen würds aber denk ich wunder wirken, wenn einfach wär da stünde, der in die hände klatscht und sagt "so, jetzt wird zähne geputzt.... hopp ins bad mit dir!". also wie bei einem kleinen kind das nicht in die gänge kommt. klingt blöd, aber schon mal auf diese weise versucht? sie 1-2 wochen ins bad peitschen und hoffen, dass sich der rhythmus von selbst einstellt?

    Mea culpa, wie stellst du dir das vor? Wir reden von einer Frau Ende 30. Trotzdem wird an deiner Beschreibung etwas deutlich: Wenn es dir nicht gut geht, könntest du jmdn. gebrauchen, der deinen inneren Schweinehund überwindet. Vielleicht ist das bei meiner Frau ja auch so ähnlich. Eine Frage an dich: Wenn du etwas vorhast, dich z.B. mit deinem Freund treffen willst, dann kommst du doch sicher aus den Pötten, oder?

    @ Hexenheuler,

    du kannst dich hier jetzt rechtfertigen wie du willst, du wirst hier nicht die Hilfe kriegen die ihr braucht. Und du musst letztendlich selbst entscheiden, ob deine Liebe noch reicht, diese Ehe aufrechtzuerhalten.

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    Wenn dich jede Bewegung an ihr aufregt, ja, dann ist die Liebe wohl wirklich weg.

    Dachte ich auch, wobei ich mich frage, ob es nur ein momentaner Zustand ist.

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    Und - das gibt mir eigentlich noch mehr zu denken - einige persönlichere Dinge: die Art, wie sie manchmal hektisch an der Zigarette zieht; die Art wie sie kaut. Völlig absurd und ungerechtfertigt, sich darüber aufzuregen, aber - so befürchte ich - vermutlich ein Zeichen, dass die Liebe weg ist. :-(

    Der Bemerkung steh ich jetzt doch etwas kritisch gegenüber :-/ selbst wenn die Partnerschaft weniger problematisch ist als bei euch, ist man manchmal einfach von seinem Partner genervt - ich glaube, das kennt jeder. Das liegt eher an der eigenen Unzufriedenheit als am Partner an sich - denke ich .... :-/

    Es scheint ja noch Anlass zu Hoffnung zu geben! Danke, Gwendolynn@:). Glaube, ich nehme im Augenblick einfach alles ein wenig zu ernst. Gibt es noch wen, der das kennt, dass man so genervt ist von seinem Partner, dass einen einfach alles an ihm zu nerven scheint?

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    du wirst hier nicht die Hilfe kriegen die ihr braucht. Und du musst letztendlich selbst entscheiden, ob deine Liebe noch reicht, diese Ehe aufrechtzuerhalten.

    Das letzte stimmt sicher. Aber ich finde es schon hilfreich, mich mit anderen darüber auszutauschen, ob sie eine gewisse Form der Vernachlässigung für eine Charakterfrage, oder für krankhaft halten. Deshalb finde ich Brooks Beobachtungen bei seiner Frau auch sehr interessant. Sehe nicht, wie man da so einfach urteilen kann, dass dies zwei verschiedene Welten sind: die Faule und die Kranke?!


    Und mal so gefragt: Wenn sich hier auf med1 in den verschiedensten Formen über z.B. komplizierte chirurgische Verfahren oder Wirkungen von Psychopharmaka ausgetauscht wird, rufen auch nicht sofort alle: da hilft nur professioneller Rat!


    Ich meine, ich versuche mir ja professionell helfen zu lassen. Aber die Meinung anderer ist bei der Suche nach Antworten sehr hilfreich. Noch dazu hat es eine Tagebuchfunktion: Die Dinge genau aufzuschreiben hilft schon per se, da man seine Gedanken ordnen muss.

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    Gibt es noch wen, der das kennt, dass man so genervt ist von seinem Partner, dass einen einfach alles an ihm zu nerven scheint?

    Solche Phasen gibt es zeitweilig in fast jeder langjährigen Partnerschaft und sind Anreiz, an der Beziehung zu arbeiten. Leider gibt es hierfür keine Patentrezepte.


    Uns hatte u.a. mal folgendes geholfen: Jeder schrieb auf einem Din-A4-Blatt stichwortig auf, was einem am Partner gefällt und was einen stört (jeweils einzeilig). Dazu macht man in der Mitte einen senkrechten Strich und hat so links und rechts eine Spalte. Bei uns war es jeweils so, dass die "Positiv-Seite" deutlich umfangreicher war.

    Zwischen deiner Frau und der von Brooks & Dunn gibt es einen großen Unterschied: Seine Frau pflegt sich (Hygiene), seine Frau kümmert sich um die Kinder und kellnert nebenbei. Wobei deine Frau aus wohl psychischen Gründen sich nur dazu aufopfern kann ihren Halbtagsjob nachzugehen, und sonst nichts. Und da es bei euch ja nicht erst seit gestern diese Probleme gibt, kan man bei deiner Frau krankhafte Benehmen und bei Brooks& Dunn seiner Frau von BEQUEHMLICHKEIT reden.:)^

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    Eine Frage an dich: Wenn du etwas vorhast, dich z.B. mit deinem Freund treffen willst, dann kommst du doch sicher aus den Pötten, oder?

    Das, was ich bis jetzt gelesen habe, klingt nach depressivem Verhalten. Und eine der grundlegenden Merkmale einer Depression ist, dass man sich eben nicht mehr aufraffen kann. Dass man handlungsunfähig ist, wie innerlich gelähmt. Egal, was man sich vornimmt, egal, was für Konsequenzen Nicht-handeln hat.


    Wenn sie depressiv ist, und du ihr androhst: "Aendere dich, oder ich gehe!" - sie wird trotzdem nichts tun KöNNEN.

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    Wenn sie depressiv ist, und du ihr androhst: "Aendere dich, oder ich gehe!" - sie wird trotzdem nichts tun KöNNEN.

    Wieso bist Du Dir da so sicher? Manchmal braucht es einen gewaltigen Tritt in den Allerwertesten, damit jemand sich endlich entschließt etwas zu tun, aktiv zu werden. Das ist bei Alkoholikern z.B. ähnlich. Mein LG hat diesen Tritt gebraucht bzw. diese ganz klare Ansage von mir gebraucht. Wobei ich nicht gesagt habe "Ändere Dich oder ich gehe", sondern "Ich bin am Ende und kann SO nicht mehr (mit Dir) leben." Ich finde das auch nur fair dem Partner gegenüber ihm deutlich zu sagen, was los ist und vorher die Konsequenzen aufzuzeigen. Still leiden und dann plötzlich sich zu trennen (weil es für einen selbst und die Kinder überlebensnotwendig ist!) halte ich für den schlechteren Weg.

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    Zwischen deiner Frau und der von Brooks & Dunn gibt es einen großen Unterschied

    Naja, vielleicht bin ich zu nah dran, um das so klar wie du zu erkennen?! Jedenfalls hatte ich am anfang auch das Gefühl, es liegen Welten dazwischen, doch nach Brooks ersten Antworten schien es mir schon nicht mehr so.

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    Das, was ich bis jetzt gelesen habe, klingt nach depressivem Verhalten. Und eine der grundlegenden Merkmale einer Depression ist, dass man sich eben nicht mehr aufraffen kann. Dass man handlungsunfähig ist, wie innerlich gelähmt. Egal, was man sich vornimmt, egal, was für Konsequenzen Nicht-handeln hat.

    Hm, sie rafft sich auf: zur Arbeit zu gehen, mir im Haushalt zu helfen. ???

    @ Brooks:

    Da sind noch ein paar Fragen offen *:)

    Nachtrag: Aber sie hat auch ein enormes Schlafbedürfnis. Sie wundert sich sogar selber drüber!

    Kleine Korrektur an den Bildern, die aus manchen Beiträgen sprechen:

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    Erstens (zum letzten mal): Das mit der Hygiene ist nicht (mehr) so dramatisch, war aber zu der Zeit als sie sehr trauerte sehr drastisch.

    Ich sag da nix mehr zu! Wie genau wollt ihr es wissen, es gibt einen Grad der Hygiene, der manchmal verhindert hat, dass ich bestimmte Dinge (mit ihr 8-)) tun wollte. |-o


    Daraus geht hervor: Wir haben noch Sex :)^