• Meine Schwiegereltern (Mutter) zerstören mein Leben

    Hallo, ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll und wende mich deshalb mal hier an euch, um neutrale Meinungen zu erhalten und evtl. sind ja auch ein paar Tipps dabei. Ich befinde mich aktuell in folgender Lage: Ich habe vor 8 Mon. ein süßes Kindchen zur Welt gebracht, nach der Geburt hatten mein Freund und ich riesigen Stress, ich war in…
  • 83 Antworten

    @ fusselino

    ich würde gerne meine nachfrage nochmal wiederholen wollen – gab es schonmal eine aussprache, und wenn ja: wie lief die?


    gruß

    Ich kenne das nur zu gut . Bei uns ist das damals auch vollkommen schief gelaufen . Selbst nach unserem Auszug . Ich war immer die böse. Vielleicht bekommt ihr es irgendwie hin . Ich hoffe es für euch.

    Zitat

    Es war der größte Fehler dort je einzuziehen und erst Recht ihm das Sorgerecht zu geben.

    Habe ich das richtig verstanden? Hat er das alleinige Sorgerecht?


    Wenn ja – warum? ":/

    Hallo mal zuerst *:)


    Einleitend hast du geschrieben, dass es dir bewusst ist, dass du durch deine Depression einiges vernichtet hast.


    Das ist vollkommen falsch !!


    Deine Krankheit hat dir sehr zugesetzt und die Fehler haben deine Schwiegereltern und dein Mann gemacht, die hätten dir beistehen müssen, eine Krankheit kann jeden passieren.


    Nun, ich weiß ausd eigener Erfahrung, alt und jung gehört nicht unter ein Dach. Das funktioniert äußerst, ja äußerst selten.


    Alleine schon, dass du um einen eigenen Schlüssel betteln musstest.


    Ich kann dir nur einen Rat geben, sprich ein klares Wort mit deinem Mann, dass es so nicht weitergehen kann, gegebenenfalls drohe ihm auszuziehen, wenn sich keine Änderung einstellt.


    Bezüglich deines Kindes gehe dann zum Jugendamt und bitte um Hilfe. Es gibt ja Frauenhäuser, wo du unterkommen kannst. Denn wenn dein Mann nicht jetzt zu dir steht und hinter seiner Mami steht, dann wird er es immer tun, und das hat dann keine Zukunft, denn du wirst kaputt und deine Schwiegermutter hat es dann erreicht, was sie wollte.


    Also hab Mut für das Gespräch mit deinem Mann und hab Mut gegebenenfalls für eine Veränderung. Das Wichtigste ist, dass du für dein Kind da sein kannst und das kannst du nur, wenn es dir psychisch wieder besser geht.


    Du wirst sicher von diversen Stellen unterstütz werden.


    Hab Mut und alles Gute :)* :)* @:) @:)

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    Hast Du denn mal unter vier Augen ein ruhiges Gespräch mit ihr geführt? Dass Du Dich als Mutter übergangen fühlst? Dass es vielleicht schon ein "wir" geben kann, aber doch Ihr beide als Vater und Mutter die Hauptverantwortlichen seid?

    Genau da würde ich auch ansetzen bevor es Richtung Anwalt und Jugendamt geht.


    Immerhin kennst du die SchwiMu bereits etliche Jahre, und es war ja vorher alles ok - da muss doch ein normales Gespräch möglich sein?


    Außerdem würde ich, auch wenns schwerfällt, mich auch mal ein Stückweit in die Lage der SchwiMu versetzen. Sie hat sich jetzt monatelang (?) um das Kind gekümmert und fast alles selbst entschieden, sie fühlt sich einfach verantwortlich. Ich kann mir gut vorstellen dass es da auch nicht so einfach ist, ein Kind um das man sich intensiv gekümmert hat wieder "loszulassen". Vor allem dann nicht wenn man eh schon eine übergriffige Persönlichkeit ist.

    @ josie81

    Wenn die Schwiegermutter an Vertrauen verliert, weil die Schwiegertochter eine Depression bekommen hat, was nach der Geburt ja nicht so selten ist, zeigt für mich nur ein ablehnendes Verhalten.


    Sicher wird man mit dem Anwalt und dem Jugendamt abwarten, aber das Gespräch muß einmal zwischen dem Mann und ihr stattfinden.


    Dazu gehört dann auch noch zwingend, dass sich der Mann hinter seine Frau stellt und nicht hinter seine Mutter!!


    Das wäre meiner Meinung der erste Schritt!


    Denn der Generationenkonflikt kann einen vernichten, wenn man unter einem Dach wohnt. ;-)

    Fusselino

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    Richtig, eigentlich wollten wir in diesem Jahr heiraten.. aber da ich ja krank geworden bin, will er das nun nicht mehr und statt unser Hochzeitsreise, wird es dann nun eben eine Reise mit Freunden.. sehr toll das alles so verkraften zu müssen nebenbei noch.

    Möchtest du ihn denn aktuell noch heiraten?

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    Es ist ein Albtraum. Die Hölle.

    Ja, so liest es sich. Ich sehe hier auch Problem und Lösung zugleich in der Passivität, die, sehr nachvollziehbar, bei dir noch sehr stark drin ist. Du siehst zurzeit noch nicht so recht, was du gewinnen wirst, wenn du wieder aktiver und selbstbestimmter wirst. Bislang siehst du wohl eher die Dinge die du verlieren kannst und die Dinge, die du auch verlieren wirst. Zu letzteren gehört nicht deine Tochter.

    Ich kann Dich nur davor warnen einfach mit Deinem Kind auszuziehen. Das geht garantiert nach hinten los, gerade vor dem Hintergrund Depressionen.


    Für Dich gibt es nur zwei Möglichkeiten von der eine scheinbar keine Möglichkeit mehr ist, wenn Du Deinen Partner bereits verloren hast.


    Du musst Dir unbedingt rechtlichen Beistand nehmen, wobei dieser auf Familienrecht spezialisiert sein sollte. Nur unter Abstimmung mit diesem Beistand solltest Du handeln um nicht Gefahr zu laufen das man Dir das Kind mit Erfolg entzieht. Natürlich wäre es am besten wenn Du Dich mit der aktuellen Situation so anfreunden könntest das Du dabei glücklich werden kannst, aber wenn es wirklich nicht geht, dann geht es eben nicht und Dir bleibt keine andere Wahl wenn Du selbst dabei nicht untergehen möchtest!!!

    Es ist immer ein zweischneidiges Messer: zuerst würde ich mich aber wirklich als ganze "Familie" zusammensetzen, mit Papa, Oma, Opa .


    Es ist dann abzuwägen, wieviel du wirklich auf sie angewiesen bist, gewisse Sachen gehen natürlich gar nicht, aber ich finde auch dass du bei gewissen Sachen überreagierst (siehe Beispiel mit Milch). Anderseits, hätte ich um den Hausschlüssel betteln müssen, wäre ich dort nie eingezogen. Ihr seit 8 Jahre zusammen, zieht dann in "seine" Wohnung und du musst um den Schlüssel betteln? ich glaub da lief schon vor der Geburt eurer Tochter etwas gewaltig schief.


    Ich würde abwiegen: komme ich ohne ihr klar? habe ich Zeit mich genügend um meine Tochter zu kümmern? (Arbeit usw.)Wenn das der Fall ist, kannst du ruhig mal ordentlich Gas geben. Ansonsten würde ich wirklich ein ruhiges Gespräch führen und dann kannst du immer noch entscheiden.

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    ich bekomme graue Haare mit 23 j.

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    Ein Paar sind wir übrigens bereits seit mehr als 8 Jahren.

    Hier mag der grund liegen, wieso die Schwiegereltern die TE nach wie vor wie ein Kind behandeln: Als sie sie als Freundin des Sohnes kennen gelernt haben, war sie offenbar noch ein Kind. Und es ist gerade für ältere Menschen schwerer, aus der Rolle: Eltern-Kind/Freunde des Kindes auf die Ebene der gleichberechtigten Erwachsenen zu wechseln.

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    Ich bin 8 Wochen vor der Geburt eingezogen

    Wie war denn eure Zukunfstplanung? War das KInd geplant, war es geplant, dass du / ihr bei den Eltern im Haus wohnt? Oder hattet ihr im Vorfeld ein eigenständiges, von den Eltern unabhängiges Leben geplant? Wo hast du bis 8 Wochen vor der Entbindung gewohnt, wo hat er zu der Zeit gewohnt?


    Das liest sich für mich jetzt, völlig abgesehen von der Depression, nicht nach erwachsener Lebens-und Zukunftsplanung.

    An alle die denken, dass die TE hier 'überreagiert':


    Wenn so gravierende Grenzverletzungen aufgetreten sind, überhaupt keine Unterstützung vom Freund bezogen werden kann und sie zudem subtilen Drohungen bezüglich des Verbleib des Kindes ausgesetzt ist, dann ist sie in einer emotional bedrohten und verzweifelten Lage und zu Recht sensibilisiert.


    Sie hat keinen Rückzugsraum und erlebt ständige Eingriffe in ihr Privatlebenund das schon monatelang. Die Schwiegereltern kennen offenbar gar keine Grenzen, wenn sie sogar ins Schlafzimmer eindringen und sich ungefragt an der Unterwäsche zu schaffen machen, ich meine HALLOOOOO?


    Es sind ihre Empfindungen, es geht gegen ihr Gefühl und sie ist offensichtlich verzweifelt deshalb, was gibt euch das Recht, die Empfindungen eines anderen in so einer Lage herabzuwerten?

    @ Fusselino

    Lass Dir von dem Wutreflex vieler weiblicher Posterinnen hier bitte nicht das Hirn vernebeln. Die Suppe badest am Ende immer Du aus und niemand hier, der sich empört auf die Brust klopft und nach Anwälten, Jugendämtern und Flucht mit Kind aus der Wohnung schreit.


    Hole Dir FACHLICHE Beratung. JURISTISCH und PSYCHOLOGISCH. Die emotionale Zustimmung die Du hier erfährst darf Dich ruhig trösten, aber wirklich bewerten kann Dich hier niemand. nur ein Anwalt/Jugenamt-Berater kann sagen was man darf und was nicht und nur ein Psychologe kann Dir sagen wie "schwach" oder "stark" Du wirklich bist um für ein Kind (mit-)verantwortlich zu sein.

    Zitat

    Nun, ich weiß ausd eigener Erfahrung, alt und jung gehört nicht unter ein Dach. Das funktioniert äußerst, ja äußerst selten.

    Das ist absolut richtig. Als temporäre Notsituation ja, aber nicht auf Dauer. Das geht auch schief mit seelisch gesunden Menschen ohne Depression.

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    Dazu gehört dann auch noch zwingend, dass sich der Mann hinter seine Frau stellt und nicht hinter seine Mutter!!

    Auch das ist richtig. Dein Freund darf sich nicht auf der eigenen Mutter ausruhen weil die schuftet, tut und macht. Eigentlich muss ER DICH stützen damit man die Mutter gar nicht mehr braucht oder nur ab und zu. Er macht es sich glaube ich bequem weil er so wie es ist am wenigsten Arbeit hat und immer vorschieben kann, dass Du ja labil und unberechenbar bist und man Dir kein Kind anvertrauen könne -> das beurteilt nicht Dein Freund, nicht die SchwieMu, niemand aus dem Forum, sondern nur ein Psychologe. Und wenn der sagt, Du bist noch nicht reif, dann findet sich Wege, wo Jugendamt, Psychologe, Juristen, etc. mitzureden haben und nicht Deine SchwieMu, die alles diktiert.

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    Ich kann Dich nur davor warnen einfach mit Deinem Kind auszuziehen. Das geht garantiert nach hinten los, gerade vor dem Hintergrund Depressionen.

    Seh ich auch so. Was ist denn nun mit dem klärenden Gespräch? Habt ihr Euch mal zusammengesetzt in der Familie und das thematisiert?


    "Normal" ist für mich, dass Vater, Mutter und Kind in einer eigenen Wohnung ihr eigene sLeben führen und die Großeltern ab und zu mal babysitten dürfen damit Mama und Papa ins Kino können damit sie nicht vergessen, dass sie auch Mann und Frau sind. DAS ist für mich normal.

    Genau so ist es. Die Familie sollte eine Einheit bilden. Vater und Mutter sollten über das Kind bestimmen, wachen und für sie sorgen. Übergriffige Einmischungen der Mutter (auch wenn sie monatelang die Ersatz-Mutter war) sollten langsam abnehmen, sonst sehe ich da in dem Haus keine Zukunft für die Familie.


    Wichtig ist vor allen Dingen, erstmal gesund werden. Denn wenn deine Therapie noch nicht beendet ist, bist du deiner Schwiegermutter nicht gewachsen.


    Wie sieht es denn mit der Unterstützung von deiner Familie aus?