• Meine Schwiegereltern (Mutter) zerstören mein Leben

    Hallo, ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll und wende mich deshalb mal hier an euch, um neutrale Meinungen zu erhalten und evtl. sind ja auch ein paar Tipps dabei. Ich befinde mich aktuell in folgender Lage: Ich habe vor 8 Mon. ein süßes Kindchen zur Welt gebracht, nach der Geburt hatten mein Freund und ich riesigen Stress, ich war in…
  • 83 Antworten

    Hi Krümi, es spielen unterschiedliche Thematiken rein, den von dir genannten Ebenenwechsel von Kind/Freund des Kindes zu Erwachsen, was echt schwierig ist wenn alle unter einem Dach wohnen und in ihren alten Rollen verbleiben und natürlich den Hintergrund der psychischen Krankheit. Da die TE aber mittlerweile wieder arbeiten geht und ansonsten gerade versucht (lies: nicht gelassen wird) sich ihr eigenes Leben aufzubauen und zu organisieren, unterstelle ich mal, dass es ihr mittlerweile wieder deutlich besser gehen könnte, wenn nicht ständig jemand in ihr Privatleben eingreifen würde sie auch Unterstützung vom Freund erfahren würde.


    Ich denke die SchwieMu müsste realisieren, dass es an der Zeit ist, dass die junge Familie ihr eigenes Gleichgewicht und ihre eigenen Strukturen und Normalität schafft.


    Mit Kontrolle und Überwachung kann es die TE nicht schaffen, Vertrauen in sich und ihre eigenen Fähigkeiten zu gewinnen, dort jemals ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Ankämpfen gegen so ein Schwiegermonster kostet Kraft und Energie, die sie eigentlich für ihr Kind und sich selbst bräuchte. Ich sehe das Risiko, dass sie wenn sie dort bleibt, nicht zu ihrer eigentlichen Stärke findet und in alten schwachen Mustern verbleibt. Es wird gar nicht zugelassen, dass sie stark ist, indem ihr ständig jemand subtil mit Verweis auf die Vergangenheit Inkompetenz oder Labilität unterstellt und deshalb alles aus der Hand nimmt.


    ich denke, eine Lösung unter diesem Dach ist nur möglich, wenn der Freund mitspielt, jetzt seine eigene Familie anfängt zu untestützen. Er muss doch realisieren, dass auch gerade seine Beziehung auf dem Spiel steht. Wenn DANN sogar Drohungen fallen wie "du kannst gehen, aber das Kind bleibt hier", sehe ich wirklich schwarz. Jeder hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und die TE ist in meinen Augen nicht dazu verpflichtet, mit ihrem Kind dort zu bleiben, wo ihr ein eigenes Leben, eigene Strukturen nicht gestattet wird.

    oh und und um den Weg in die eigene Normalität, die eigenen Strukturen zu finden, da schliesse ich mich vollumfänglich den Empfehlungen von Gürteltier an. Was ist deine Meinung, Krümi?

    Zitat

    Was ist deine Meinung, Krümi?

    die habe ich noch nicht gebildet, weil bisher die Antworten der TE auf die entscheidenden Fragen ausgeblieben sind.


    Hat sie z.B. selbst ein stabiles Elternhaus, wo sich bis zur Kita jemand um ihr Kind kümmern kann und sie einen "Unterschlupf" findet, sind die Möglichkeiten anders, als wenn sie ohne Wohnung, mit ggf. kleinem Einkommen und ohne Betreuung für ihr Kind aus dem haus "flieht". Denn dann, da beide das Sorgerecht haben, würde das Kind bei Einbeziehung des Jugendamtes wohl beim Vater im gewohnten Umfeld bleiben (müssen), da das Kindeswohl unter den derzeitigen bedingungen nicht gefährdet ist.


    Hat sie schon mal alleine gewohnt, traut sie sich das überhaupt zu? Was will sie primär – soll sie dort, wo sie jetzt wohnt, anders behandelt werden oder will sie dort raus-notfalls auch mit einer Trennung vom Kindesvater berbunden? etc etc

    Wichtig wäre ja vorallem: liebt sie ihren Freund? Will sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm?


    Ich kann mir schon vorstellen, wie belastend und einschneidend es ist, wenn das Schwiegermonster (hab leider auch eins, aber zum Glück weeeeit weg :)^ :)= ) dauernd präsent ist und dann noch das Kind vereinnahmt. Da würde ich auch durchdrehen. Pille Palle und hysterisch klingt das nur für den, der das nicht tagtäglich aushalten muss.


    Zusammenwohnen oder "mal zu Besuch" ist da schon ein Unterscheid.


    Meine Mutter meint auch oft, sie wisse was für meine Kinder besser ist...aber wenns mir zu blöde wird, geh ich ;-)


    Zum übereilten Auszug zu raten, den Freund und alles einfach Hals über Kopf zurücklassen- das reizt einen natürlich, aber es ist m.E. wenig langfristig durchdacht. Vorallem wenn Liebe im Spiel ist.


    Dass sie da raus muss, seh ich genauso. Aber mit Verstand und Planung! Und nicht ohne dem Freund ne realistische Chance zu geben, mitzukommen...sofern SIE das will.


    Es kamen ja schon hilfreiche Tipps, die auch so machen würde. So schnell wie möglich Klartext sprechen und zwar mit ALLEN Beteiligten.


    Vielleicht sehen die Schwiegereltern es ein? (und haben ihr Verhalten womöglich als gar nicht sooo schlimm erachtet).


    Vielleicht braucht der Freund auch einfach die "Pistole auf der Brust" , um den Ernst der Lage zu kapieren.


    Ich finde, er sollte alt genug sein, um sich zwischen "Mutti" und seiner Frau und seinem Kind zu entscheiden. Wenn er sie liebt, wird er mitgehen. Wenn er nicht den Mumm hat,wars eh nicht der Richtige...wer will schon so einen Lallo %:| ]:D


    Zu den eigenen Eltern würd ich nicht gehen. Wenn schon weg, dann nicht in die nächste "Abhängigkeit" sondern eigenständig ;-) und deswegen "durchdacht und geplant".


    ich wünsche dir, liebe TE alles alles Gute und den Mut, es wirklich klar und deutlich anzusprechen. Nur so kannst du es ändern. :)* :)* :)*

    Dieses neue Recht, nach dem der Mann die gleichen Rechte wie die Frau hat, ist einfach frauenverachtend.


    Sie zu das du da weg kommst, mit Kind und ohne Mann.

    Zitat

    Dieses neue Recht, nach dem der Mann die gleichen Rechte wie die Frau hat, ist einfach frauenverachtend.

    Hast du zu heiß gebadet? :-D

    Mein Partner macht seit dem nur noch, was er will.. er geht bis halb 9 uhr morgens weg, sagt mir nicht, was er gemacht hat und lauter solche tollen Dinge.


    Nun habe ich ich mit einer Nachbarin hier angefreundet und auf einmal... ist sie abweisend.. seltsamerweise, nach dem seine Mutter mit ihr gesprochen hat, diese Frau will mich einfach überall durch den Dreck ziehen.


    In drei Wochen folgt der nächste Albtraum, dann sind wir eine Woche mit denen im Urlaub.. jeden Tag NOCH enger aufeinander, noch! Der Urlaub wurde gebucht, bevor der ganze Stress war.


    Gespräche führe ich mit meinem Freund jeden, aber auch wirklich jeden Tag, aber nichts passiert.. er sagt immer, dass das alles ok sei, schließlich wollen die nur das Beste für Hanna und außerdem wohnt er hier gerne, gut und günstig und er sieht es nicht ein, weil ICH alles zerstört habe (weil ich krank geworden bin.. naürlich aus purer Absicht) nun meinetwegen so einen Aufwand zu betreiben.


    Meine Eltern sind ebenso machtlos wie ich.. er will nicht mehr, dass sie meine Tochter sehen usw.. nur Stress.. vorher war auch da das Verhältnis gut..


    Ich möchte morgen bei dem Jugendamt anrufen und mich mal erkundigen.

    Zitat

    Sie zu das du da weg kommst, mit Kind und ohne Mann.

    Auf keinen Fall sollte sie das tun, unbedingt gehört vorher eine Beratung aufgesucht. In ihrer Situation hat sie im Moment die eher schlechteren Karten und sollte sie einfach mit dem Kind gehen (ich glaube allerdings gar nicht, dass sie das durchziehen könnte), hätte sie womöglich bei einem späteren Sorgerechtsstreit das Nachsehen.

    Fusselino, was meinst Du zu dem, was Gürteltier32 geschrieben hat? Hast Du die Absicht, Dir fachliche Beratung zu holen?

    Ich kann wirklich nur eie Warnung an alle Schwangeren aussprechen: Bitte gebt eurem Mann nicht das Sorgerecht und dem Kind nicht seinem Namen, wenn ihr unverheiratet seid.. dann soll er euch eben einen Antrag machen.


    Ich dachte auch, dass wir ja eh in diesem Jahr heiraten und habe ihm deshlab alles gegeben.. jetzt im Nachhinein frage ich mich warum.. er hätte es doch eh alles bekommen mit der Hochzeit wenige Monate später.


    Ich habe damit ein ganz, ganz fettes Eigentor geschosssen, was mich im schlimmsten Fall alles nun kosten kann und mein Kind kann ich auch *verlieren*, wenn es ganz dicke kommt.


    Überlegt euch gut, was ihr macht!


    Ich habe auch nach 8 Jahren Beziehung blind vertraut.


    Vertrauen ist gut, aber gebt nicht alle eure Rechte unnötig ab.


    Ich wurde genauso gewarnt vorher. von sehr vielen.. aber ich habe mein eigenes Ding durchgezogen.

    Oh, da steht ja inzwischen, dass Du Dich beim Jugendamt beraten lassen willst. Aber das kann nur der erste Schritt sein.

    Ich bin/ war in Behandlung.


    Von Anfang an war ich in der Ambulanz und hatte dort Gesprächstherapie und medikamentöse Begleitung.. aktuell warte ich auf meinen Platz in einer Praxis, stehe auf der Warteliste, so lange ist noch die Ambulanz für mich zuständig.


    Die Depression ist nicht mehr da, ich habe nun mit den Folgen zu kämpfen.. das sagt auch mein Therapeut.