• Meine Theorie: Durchschnittlich aussehende Männer haben heutzutage gar keine Chance mehr!!

    Hallo zusammen, mittlerweile hat sich das Dating ja so ziemlich auf diverse Online-Plattformen verschoben. Hier geht es ja vorranging um's Aussehen und um nix anderes. Kaum jemand lernt noch jemanden im realen Leben kennen. Alle meiner Bekannten (m & w) benutzten tinder/lovoo und Co. Vor allem während Corona geht es ja auch kaum noch anders. Leider muss…
  • 1 Antworten

    Ja, das Wort "Ziel" impliziert eine Intentionalität, die natürlich so nicht gegeben ist, das stimmt. Es ist ja nicht so (mutmaßlich), dass "irgendwer das will".


    Aber durch den zwangsläufig ablaufenden evolutionären Prozess entstehen nunmal biologische Strukturen (Menschen, Tiere, Pflanzen), die auf "weitergabe der Gene" gedrillt und dafür optimiert sind.


    Letztlich ist absolut alles am menschlichen Dasein dazu in Bezug zu setzen und diesem Ziel untergeordnet, so trivial und bitter das irgendwie auch ist.

    Man wusste nicht was Gene sind ider daas sie existieren, aber woher Kinder kommen weiss selbst im Tierreich jeder.

    Aus dem Grund war gesellschaftlich früher noch viel mehr auf Blutsverwandschaft ausgerichtet. Der im Deutschen veraltete Begriff 'Oheim' für den Onkel mütterlicherseits war deshalb wichtig, da die Kinder der Schwester die einzigen Kinder waren wo der Mann 100% wusste, dass sie mit ihm verwandt sind. Deshalb haben Onkel von Mutterseite früher ift Schutzfunktionen für diese Kinder übernommen. In genug europäischen Sprachen gibt es bis heute deshalb Unterscheidungen zwischen Verwandtschaft über Brüder oder Schwestern.

    Das nur so als Randanekodete. Genverteilung ist tieftief in uns eingefräst. 'Pater semper incertus est' kommt nicht von Ungefähr ;)

    mark12345 schrieb:
    Kalinkana schrieb:

    Letztendlich entscheidet IMMER die Reife und der Charakter der Leute, ob sie eine langfristige Beziehung führen werden oder nicht.

    Es geht hier nicht um das Führen einer Beziehung, sondern um den negativen Rückkopplungsmechanismus, welcher sich scheinbar durch die viele Auswahl, die Frauen heutzutage haben, ergeben.


    Deshalb noch mal die Frage: Wieso haben Frauen so viel Auswahl und kriegen Einladungen en masse, während Männer richtig zu kämpfen haben?

    Du hast schon deine Antworten bekommen und nochmal: es ist scheißegal wer wieviele Leute aus welchen Gründen auch immer erobern kann. Einen reifen Menschen, der eine Beziehung will, interessiert sowas eh nicht, da so ein Mensch immer jemanden bekommen wird. Oder heißt das Ganze bei Dir nur: in Massen erobern und poppen können? Dann wird das Ganze ja noch widerlicher.

    nein du bist einfach nur ein gewöhnlicher ungzter Typ der dieses Weltbild übernommen hat


    dass eine 7 Frau keine kompitable liebenswerte Frau sein muss ist dir nicht in den Sinn gekommen(das trifft auch auf Männer zu), aber die gehts nur um Oberflächlichkeiten


    gleichzeitig beschwerst du dich darüber


    entweder du bewegst dich in dem Pool dieser Menschen und übernimmst ihr Mindset, musst dann aber zusehen auch möglichst gut auszusehen um bei den Frauen erfolgreich zu sein


    oder du steigst bewusst aus und versuchst anders eine Frau kennenzulernen, über Hobbys z.B., mit einer anderen Einstellung die sehr viel attraktiver und anziehender wirkt als du wahrscheinlich glauben möchtest

    Man muss auch einfach einen Umgang damit finden. Frustriert in der Opferrolle zu stecken macht alles nur noch schlimmer und einen noch viel unattraktiver.


    Ausserdem ist es ja fraglich, ob eine biologische Zielerfüllung abgesehen von kurzfristigen Dopaminstoß tatsächlich so toll ist und glücklich macht. Ist das Leben mit einem Weib (oder mehreren) automatisch besser?

    mark12345 schrieb:

    Was sagt ihr dazu?

    Neu ist dieser Sachverhalt nicht, die dargelegte Theorie habe ich schon vor nunmehr 25 Jahren in diversen Foren gelesen.

    Nur dass es damals noch nicht soviel Online Dating gab, ich fand allerdings dass das Online-Dating damals (so 2004 rum) noch besser funktionierte als dann etwas später um 2012 rum. Wie das heute mit Tinder, Lovoo usw ist weiß ich nicht, denke aber dass das noch eine ganze Ecke oberflächlicher geworden ist, auf beiden Seiten.


    Ich glaube ein wichtiger Faktor ist wie man sich selbst wahr nimmt. Sieht man sich selbst als eine 2 dann strahlt man dies auch aus und man wird dann auch nur als 2 wahrgenommen obgleich man in Wirklichkeit eine 5 ist.

    Und da spielt Online Dating auch eine gewisse Rolle, ich habe damals gemerkt dass mich das tierisch frustriert. An dem Punkt habe ich entschieden das Ganze nicht mehr ernst zu nehmen, da habe ich die Anschreiben generieren lassen von einem Programm das ursprünglich Manowar Songtexte generierte. ;-D Resonanz gab es darauf kaum, aber mehr als auf die händisch generierten Anschreiben. Naja, das waren Nachfragen warum sich "Sword","honour" oder "blood" in den Text verirrt haben ...


    Ich habe mich dann auf das real Life fokussiert und da eben auf kleine und kleinste Erfolgserlebnisse, sei es dass ich eine Frau angelächelt habe und sie zurückgelächelt hat oder ich mich nett mit einer unterhalten habe. Dadurch wurde die Sicht auf mich selbst besser und dadurch auch das Interesse des anderen Geschlechts größer.


    Meine Verlobte habe ich dann auch Offline kennen gelernt.

    Deine Theorie ist richtig, nur was bringt dir diese Erkenntnis jetzt?


    Aber ist eigentlich auch nichts neues, war meiner Meinung nach schon immer so.


    Du musst einfach Geduld haben und dich auf dein Glück verlassen, was anderes kannst du nicht tun.

    Typischer Frustfaden. Die meisten Männer (und Frauen) sind Durchschnitt. Die meisten Plattformen haben Männerüberschuss. Die meisten Durchschnittstypen bekommen ne Frau ab, da muss man kein Schönling sein - außer du hast solche Komplexe, dass Durchschnittstypen in deinen Augen die Superhübschen sind. Und mal unabhängig vom Aussehen nicht das eigene Auftreten verwechseln. Wenn du und deine Kumpels alle keine Frau begeistern könnt, dann liegt der Verdacht nahe, dass ihr mal eure (Flirt-)Art ändern solltet. Wenn die unangenehm ist, wird das nix. In deinem Beitrag steht aber kaum anderes als Optik Optik Optik.

    mark12345 schrieb:

    Meine Theorie:

    Heutzutage sind Frauen viel selbstständiger und daher auch wählerischer, suchen nicht mehr wie früher einen "Versorger" und können sich eben die bestaussehendsten Rosinen rauspicken. Dadurch ensteht so eine Dynamik (ich habe auch mal eine Aussehensskala von 1-10 mit einbezogen):

    Meine Theorie ist, dass die Mehrheit einen verlässlichen (in jeder Lebenslage) Partner sucht. Je älter man wird, desto wichtiger sind diese Qualitäten und man schaut eben nicht mehr drauf, dass der Boy möglichst süß sein muss ;-) Wie alt bist du denn?

    mnef schrieb:

    Optik Optik Optik

    Das ist aber auch unerlässlich, um die Opferrolle aufrechtzuerhalten. Das ist ja schicksalshaft gegeben und nicht änderbar (zumindest in großen Teilen), da kann man nichts für, da ist man das arme Opfer, da trägt man keine Eigenverantwortung.


    Das ist ja auch ein markantes Kennzeichen aller Fäden dieser Art.. schuls ist immer das aussehen. Niemals das eigene Verhalten.

    Ich frage mich auch, wo Männer wie der TE ihre Augen haben.

    Man sieht doch oft genug höchstens durchschnittlich aussehende Männer mit sehr hübschen Frauen!

    Natürlich weiß ich nicht, was der TE unter „hübsch“ versteht.

    Vielleicht ein perfekt durchgestyltes Topmodel?":/

    Ich kenne tatsächlich so jemand, dem es total wichtig ist, daß eine Frau absolut perfekt gekleidet und geschminkt ist.

    Und wenn das nicht der Fall ist, weil z.B. ihre Hosen nicht ganz zu den Schuhen passen, dann ist die Frau für ihn nicht mehr attraktiv...

    Aber wenn er dann, selten genug, eine Frau trifft, die seinen Ansprüchen genügt, dann ist er wieder total gehemmt. Dann kommen von ihm solche Sprüche wie:

    „ was will die denn mit einem wie mir, die kann doch jeden haben“.

    So kann das natürlich nie was werden, und er wird wohl den Rest seines Lebens irgendwelchen scheinbar unerreichbaren Frauen hinterherschmachten...

    Und einfach mal versuchen, mit Frauen aus dem Kollegen-und Bekanntenkreis zu flirten, sich im Gespräch austauschen und schauen wie es weitergeht, auf die Idee würden Typen wie er gar nicht kommen.

    Das wäre ja auch viiiel zu einfach....:-D

    ich finde es eher interessant, dass der TE, der vor über 2 Jahreb schon vom Online Dating gefrustet war, sich immer noch auf diversen Plattformen rumzutreiben scheint. "Irgendwann muss ja mal ne Granate dabei sein, die mich will"

    TE lasses doch einfach bleiben mit der online daterei. Siehst dich dass das für dich nicht das richtige zu sein scheint.

    Online "kauft und verkauft man". Online geht es immer auch um ein Produkt. Es kann eine interessante Aufgabe sein, sich als Produkt zu stylen und zu sehen wie man damit ankommt.@:)


    Für eine längere Beziehung finde ich das weniger zielführend. Ich würde dem TS auch die Suche im Real Life :)z

    rr2017 schrieb:

    Letztlich ist absolut alles am menschlichen Dasein dazu in Bezug zu setzen und diesem Ziel untergeordnet, so trivial und bitter das irgendwie auch ist.

    Ich finde es weder trivial noch bitter. Für mich ist die biologische Getriebenheit einfach keine sinnvolle Erklärung mehr für die Partnersuche, wo Kinder nicht mehr selbstverständlich sind, und sich auch gleichgeschlechtliche Menschen paaren. Biologische Erklärungen richten sich leicht gegen unsere Freiheit.

    Fiorentina2017 schrieb:

    Genverteilung ist tieftief in uns eingefräst. 'Pater semper incertus est' kommt nicht von Ungefähr ;)

    "Mater semper certa est". Ist doch ein grossartiger Witz: Der Mann ist der Mensch, die Frau ist bloss untergeordnet. Und ausgerechnet der Mann der doch seine Gene weiter geben will, weiss nicht mal ob das Kind von ihnen ist ;-D

    Möpi16 schrieb:

    Freiheit

    Ist halt dann eine philosophische Frage.. inwieweit man sich als geistiges Wesen empfindet, mit freiem Willen usw, oder ob man sich nur als eine Art Tier sieht

    Das Weitergeben von Genen ist sicher ein Ziel der Natur oder sonst irgendwem.

    Aber eben nicht das einzige Ziel, warum Lebewesen Sex haben und Nachkommen wünschen!

    Sonst würde es nicht schon seit Urzeiten Adoptionen von Kindern geben, aus den unterschiedlichsten Gründen.

    Diese haben nun mal nicht die gleichen Gene wie die Adoptiveltern, und waren von den leiblichen Eltern nicht erwünscht, warum auch immer.

    Und auch in der Tierwelt gibt es das, daß ein Tier sich um den Nachwuchs eines anderen Artgenossen kümmert.

    Manchmal ist der Drang, ein Jungtier zu versorgen, sogar so groß, daß sich ein Tier das Junge eines anderen Tiers klaut.

    Vielleicht hat mal jemand hier den Film über das Aufwachsen antarktischer Pinguine gesehen? Dort wurde auch gezeigt, wie ein Pinguin, dessen Küken gestorben war, mit aller Kraft versucht, sich ein anderes Küken zu „stehlen“...

    Gerade bei Vögeln gibt es das gar nicht so selten, daß verlassene oder verwaiste Küken von anderen Artgenossen adoptiert werden.

    Manchmal sogar von einer anderen Art, aber das ist in freier Natur wohl eher die Ausnahme.

    rr2017 schrieb:
    Möpi16 schrieb:

    Freiheit

    Ist halt dann eine philosophische Frage.. inwieweit man sich als geistiges Wesen empfindet, mit freiem Willen usw, oder ob man sich nur als eine Art Tier sieht

    Ich denke, das eine schließt das andere nicht aus!

    Auch Tiere haben einen eigenen Willen, natürlich in den Grenzen ihrer jeweiligen Art.

    Unterschiedliche Charaktereigenschaften gibt es nicht nur beim Menschen...