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    Liebe FaSoLa,


    Verzeih, dass ich erst jetzt schreibe - ich wusste bei deinem Post nicht so recht, was ich antworten sollte. :°_ Du hättest dir auch ruhig Zeit mit der Antwort lassen können, ich bin da nicht pingelig.

    Kein Ding, du musst ja auch nicht sofort reagieren. Ich hab halt direkt auf deinen Beitrag reagiert, weil mich das Thema eh beschäftigt hat.

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    Zunächst: Ich hoffe, dir geht es mittlerweile wieder besser? Sind ja nun doch wieder einige Wochen ins Land gegangen.


    Was genau haben sie denn nicht verstanden? Deine Intentionen in Bezug auf den Ex? Mich zu erklären versuche ich meist schon gar nicht mehr. Ist ja doch immer dasselbe und sowieso eher sinnlos.

    Sie verstehen nicht, warum wir uns immer noch verstehen und uns treffen/getroffen haben, weil in ihrer Wahrnehmung der Ex halt der Ex ist und tendenziell entweder der böse Arsch, der sich getrennt hat oder zumindest eine persona non grata wird. Dass man das Ding ja meistens zusammen gegen die Wand fährt, wird in dieser Wahrnehmung ausgeblendet.


    Mir geht es ziemliche super. Eher so, wie du es vor ein paar Wochen beschrieben hast. Ich pflege meine Hobbies, überlege mir neue Dinge, erfreue mich daran, mich ganz ungebunden (also ohne Rücksprachen) spontan für Unternehmungen entscheiden zu können und merke auch, wie sehr ich die Zeit mit mir alleine gerade brauche.

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    Was ich allerdings nicht so ganz einordnen kann, ist deine Verwirrung. Einerseits verstehst du seine Beweggründe, andererseits bist du verwirrt? Woraus resultiert die denn? Doch eher das Gefühlschaos?

    Ich glaube, ich werde das nicht ganz auflösen können, weil ich dafür zu viele Details preisgeben müsste, damit es nachvollziehbar würde. Vielleicht lässt es sich so erklären, dass er eindeutig darin ist, dass die Trennung Fakt ist, aber gleichzeitig offenbart hat, dass es bei aller Eindeutigkeit eben auch ganz viele Zweifel gab, Dinge, die er vermisst, das viele positive in unserer Beziehung. Allerdings ist es auch so, dass das

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    Für mich allerdings noch immer vollkommen unverständlich - wenn mir jemand etwas bedeutet, weise ich ihn doch nicht von mir. Für mich geht das irgendwie nicht zusammen, allerdings nehme ich an, das liegt auch einfach an der Art der Trennung.

    Die Reaktion ist, die bisher von jedem kam und wo es mir ähnlich geht. Ich kann es nicht anders sagen, aber für ihn ergibt das alles Sinn (und ich glaube, man muss da bedenken, dass er auch andere Baustellen hat) und letztendlich ist es auch egal, weil die Liebe auf alle Fälle nicht (mehr) groß genug war, um mit mir in einen Dialog zu treten. Sondern Trennung die Lösung war, die für ihn das Beste war/ist.


    Immer noch verwirrend, oder?! ;-)

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    Mir dagegen machen gerade meine Päckchen wieder Angst. So allmählich krabbeln aus allen möglichen Ecken Männer, die mir auffallen. Sei es nun, weil ich Interesse hege oder sie - es erinnert mich daran, dass ich meine Päckchen habe. Zum momentanen Zeitpunkt weiß ich allerdings nicht einmal, wie weit fortgeschritten mein Umgang mit diesen Päckchen genau ist und wie sicher ich damit überhaupt umgehen könnte, wenn mir einer dieser Männer wirklich zu nahe käme. %:|

    Soweit ich mich erinnere, mochtest du nicht ins Detail gehen? Gilt das nach wie vor? Äußern sich deine Päckchen denn nur bei Liebesbeziehungen? Oder könntest du anderweitig testen, ob sie noch so viel Macht (?) Über dich haben? Und was würde schlimmstenfalls passieren, wenn du es einfach riskierst? Oder könnte dich das zu sehr anstrengen oder so?


    Und irgendwie finde ich es schade, wenn - sofern ich es aus deinem Geschriebenen richtig interpretiere - deine Päckchen eine an sich leichte, kribbelige, spannende Phase überschatten. (Wobei ich das Kennenlernen wegen all der Unsicherheiten und Unwägbarkeiten auf beiden Seiten eher anstrengend und nervig finde (bislang fand) als toll |-o )


    Was würde denn passieren, falls du einem nahe kämst und deine Päckchen

    Huhu @:)

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    Sie verstehen nicht, warum wir uns immer noch verstehen und uns treffen/getroffen haben, weil in ihrer Wahrnehmung der Ex halt der Ex ist und tendenziell entweder der böse Arsch, der sich getrennt hat oder zumindest eine persona non grata wird. Dass man das Ding ja meistens zusammen gegen die Wand fährt, wird in dieser Wahrnehmung ausgeblendet.

    Naja, verstehen kann ich das ehrlich gesagt auch nicht, aber wieso sollte man sich da großartig rechtfertigen? Es gibt Leute, die ein gutes Verhältnis zum Expartner haben und welche, die mit dieser Person nichts mehr am Hut haben wollen... Ist halt so. Ich käme nicht auf die Idee, mich für meine Entscheidung oder Einstellung in dieser Hinsicht zu rechtfertigen. Also hoffe ich, du lässt das an dir abprallen und sie hören allmählich auf, zu nerven ;-)

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    Mir geht es ziemliche super. Eher so, wie du es vor ein paar Wochen beschrieben hast. Ich pflege meine Hobbies, überlege mir neue Dinge, erfreue mich daran, mich ganz ungebunden (also ohne Rücksprachen) spontan für Unternehmungen entscheiden zu können und merke auch, wie sehr ich die Zeit mit mir alleine gerade brauche.

    Sehr schön! :)^ Ja, Die Auseinandersetzung mit mir selbst bekommt mir auch wirklich gut. Ich hab auch nach wie vor großen Spaß daran, neue Dinge auszuprobieren und mal ein wenig zu schauen, was das Leben sonst so zu bieten hat, obwohl mir meine Päckchen ganz oft im Nacken sitzen und mich (oft unsinnigerweise) zweifeln lassen. Belebe alte Dinge wieder, die ich lange vergessen habe oder die ich für die Beziehung zurückgeschraubt habe, und bin stellenweise wirklich erschrocken, wie sehr die letzten Jahre einfach mal so gar nicht mehr das waren, was ich mir eigentlich immer gewünscht habe. ":/

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    Vielleicht lässt es sich so erklären, dass er eindeutig darin ist, dass die Trennung Fakt ist, aber gleichzeitig offenbart hat, dass es bei aller Eindeutigkeit eben auch ganz viele Zweifel gab, Dinge, die er vermisst, das viele positive in unserer Beziehung.

    Nein, gar nicht sonderlich verwirrend, so gings meinem Ex ja scheinbar auch. Verstehe ich auch da nicht ;-D

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    Soweit ich mich erinnere, mochtest du nicht ins Detail gehen? Gilt das nach wie vor? Äußern sich deine Päckchen denn nur bei Liebesbeziehungen? Oder könntest du anderweitig testen, ob sie noch so viel Macht (?) Über dich haben? Und was würde schlimmstenfalls passieren, wenn du es einfach riskierst? Oder könnte dich das zu sehr anstrengen oder so?

    Nein, meine Päckchen bestimmen schon mein gesamtes Leben, also im Grunde würde es auch auf jede andere Person zurückfallen, die ich näher an mich heran lasse. Der Punkt ist nur, dass ich denen ja zu jeder Zeit aus dem Weg gehen kann, wenn ich das möchte und brauche und selbst bestimme, wie sehr ich mich jemandem öffne. Alles unverbindlich eben. Da ist es kein Problem, mit angezogener Handbremse zu fahren. Ich lass die anderen mal näher ran, mal halte ich wieder ein wenig Abstand, aber eben so, dass mir keiner wirklich zur Gefahr werden kann oder richtig hinter die Fassade schauen kann.


    Bei jemandem, der wirkliches Interesse hat, geht das aber deutlich schlechter, der wird zwangsläufig irgendwann auf meine Macken und Päckchen stoßen und vielleicht macht es ihm dann ja Angst oder vergrault ihn. Anstrengen würde es mich auf jeden Fall sehr, aus Angst, meine Päckchen nicht genug unter Kontrolle zu haben - wobei es der entsprechende Mann bestimmt wert wäre. Aber einfach allgemein die Angst, es möglicherweise zu vermasseln oder dass man von mir Schlechtes denken könnte... %:|


    Ich probiere das schon vermehrt auch mal aus, einfach zu sagen "Ich hab vor xy Angst" und zu schauen, wie es beim Gegenüber ankommt, aber die Unsicherheit bleibt bisher...

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    Und irgendwie finde ich es schade, wenn - sofern ich es aus deinem Geschriebenen richtig interpretiere - deine Päckchen eine an sich leichte, kribbelige, spannende Phase überschatten.

    Ja, tut es schon. Mir geht da die Leichtigkeit verloren. Momentan bemühe ich mich sogar noch eher, denen aus dem Weg zu gehen, die ich etwas sympathischer als andere finde oder mir verschlägt es wortwörtlich die Sprache... %:|

    Ja auch ich habe in meinem Leben so einige Päckchen zum tragen gehabt. Aber genau diese haben mich zu dem Menschen werden lassen der ich heute bin. Und auch ich kann mit Stolz zurück blicken auf all das Schwere das ich gemeistert habe . Es hat mich zu einer starken mitfühlenden und zu tiefen Gefühlen fähigen Persönlichkeit werden lassen. Für mich steht definitiv fest wer immer nur glückliche Zeiten erlebt ist nicht in der Lage eine bestimmte Tiefe im Leben zu erlangen. Für mich hat jedes schwere Päckchen auch immer etwas positives in sich gehabt. Es hat mich reifen und ganz werden lassen. Es gibt auch heute immer wieder Phasen in meinem Leben die mich zweifeln lassen mich sehr viel Kraft kosten aber ich gehe danach gestärkt aus diesen Krisen heraus.

    Ja auch ich habe in meinem Leben so einige Päckchen zum tragen gehabt. Aber genau diese haben mich zu dem Menschen werden lassen der ich heute bin. Und auch ich kann mit Stolz zurück blicken auf all das Schwere das ich gemeistert habe . Es hat mich zu einer starken mitfühlenden und zu tiefen Gefühlen fähigen Persönlichkeit werden lassen. Für mich steht definitiv fest wer immer nur glückliche Zeiten erlebt ist nicht in der Lage eine bestimmte Tiefe im Leben zu erlangen. Für mich hat jedes schwere Päckchen auch immer etwas positives in sich gehabt. Es hat mich reifen und ganz werden lassen. Es gibt auch heute immer wieder Phasen in meinem Leben die mich zweifeln lassen mich sehr viel Kraft kosten aber ich gehe danach gestärkt aus diesen Krisen heraus.

    Den Glauben an die Liebe behalten? Keine Ahnung. Ich habe ein richtiges Eifersuchtsdrama hinter mir. Ich hatte Angst, dass die Fähigkeit zu lieben, sich zu verlieben komplett ausradiert wurde. Das ist nicht der Fall, allerdings vertraue ich keiner Frau mehr. Hierbei beziehe ich mich auf das Eingehen einer Beziehung. Das geht nicht mehr. Ist einfach so. Wollte das eigentlich nicht wahrhaben.