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    Solange da ein kleines Entgekommen, beispielsweise in Form von Signalen ist, kann ich darauf aufbauen, aber wenn man mir allein die Initiative überlässt, halte ich mich logischerweise schon aus Respekt zurück.

    Die würden dir auch sofort sagen, dass du ihnen zu nahe kommst. Wenn du immer wieder die Erfahrung machen musstest, dass Leute dich ausgenutzt und nicht respektiert haben, würde ich nicht mehr auf Leute zugehen, weil sich dieses Muster immer wiederholen wird. Und falls doch mal Leute auf dich zugehen sollten, würde ich sofort Grenzen aufzeigen, wenn dich etwas stört.


    Kannst du denn überhaupt noch Leute respektieren, nachdem, wie du in all den Jahren behandelt wurdest? Und noch wichtiger: Kannst du noch vertrauen?


    Ich kann das z.B. nicht mehr.....

    So, es reicht langsam, Frau BenitaB....bzw. Fräulein, denn eine Frau bist du noch nicht.


    Du kannst wirklich NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS anderes als beleidigen. Du tust es in jedem deiner Beiträge und bist einer der größten Trolls, die ich je lesen mußte. Normalerweise überlese ich deine Beitäge, wenn ich schon diesen Namen BenitaB lese, aber da ich hier aktiv mitgepostet habe, mußte ich mir mal wieder Dümmliches von BenitaB reinziehen.


    Der einzige, der hier Kotzbrocken ist, bist DU.


    Der TE kann sich wohlformuliert ausdrücken und hat Benehmen, Du nicht. Also...all Deine "Tips" wende bitte für dich an, denn nur dort gehören sie hin.


    Und ich werde immer wieder deine Beiträge melden, bis sowas wie du endlich mal von der Bildfläche verschwindet. Du bist ein klassischer Diskussionszerstörer.

    Ich finde, auch wenn ich Benitas uebergriffige Art nicht unterstuetze, die Idee mit dem Coaching echt gut.


    Danei koenntest Du sicherlich noch einiges ueber Dich und Deine Wirkung auf andere erfahren und bestimmt hilfreiche Tipps bekommen, wie Du daran arbeiten kannst.


    Am Aussehen wird es sicherlich nicht liegen. Ich kenne objektiv wirklich haessliche Menschen, die tolle Freundschaften und auch Beziehungen haben.


    Alles Gute

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    Noch mal: Ich beiße mir im Ansatz die Zähne aus und weiß nicht, wie ich diese erste Hürde nehmen kann. Danach komme ich halbwegs zurecht,

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    Am Aussehen wird es sicherlich nicht liegen. Ich kenne objektiv wirklich haessliche Menschen, die tolle Freundschaften und auch Beziehungen haben.

    Am Aussehen nicht, aber an der Ausstrahlung. Diese zeigt das Wesen eines Menschen, und als ich dein Bild sah, dachte ich,mir steht eine Schaufensterpuppe gegenüber - da kommt nichts rüber. Ich schreib das jetzt ganz subjektiv und will dich keinesfalls verletzten.




    Ich habe einen Bruder, mit dem ich aber keinen Kontakt habe, weil wir schon als Kleinkinder getrennt wurden. Ich weiß aber wie er aussieht und wie er so ist, da wir uns später im Erwachsenenalter noch 2-3 mal gesehen haben: er sieht völlig unscheinbar aus, halbglatze schon mit 20, klein, schmächtig, Sprachfehler... sein "Problem" ist aber eher, dass er keinerlei Ausstrahlung hat. Er wirkt wie ein 7jähriger, völlig unreif und auch unecht. Er hat bis heute nie eine Freundin gehabt ud ist mittlerweile 46 Jahre.




    Und der Gedanke kam mir bei deinem Bild: du wikst darauf abweisend, kalt, etwas arrogant und unecht (vlt ist es auch nur unsicherheit). Du musst lernen zu dir zu stehen und aus der Not eine Tugend machen. Beispiel: du kanntest doch sicherlich Dirk Bach https://www.google.de/search?q…_AUIBygB&biw=1366&bih=647: klein,dick und nicht gerade eine Schönheit. Aber der Mann hatte eine Austrahlung und eine witzige Art, dass ihn alle liebten. Auf das Aussehen kommt es nicht an... es ist die Art, die Austrahlung, die Menschen ausmachen

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    Die würden dir auch sofort sagen, dass du ihnen zu nahe kommst.

    Stimmt, die Alarmsignale springen bei mir mittlerweile relativ früh an.

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    Wenn du immer wieder die Erfahrung machen musstest, dass Leute dich ausgenutzt und nicht respektiert haben, würde ich nicht mehr auf Leute zugehen, weil sich dieses Muster immer wiederholen wird. Und falls doch mal Leute auf dich zugehen sollten, würde ich sofort Grenzen aufzeigen, wenn dich etwas stört.


    Kannst du denn überhaupt noch Leute respektieren, nachdem, wie du in all den Jahren behandelt wurdest? Und noch wichtiger: Kannst du noch vertrauen?


    Ich kann das z.B. nicht mehr.....

    Respektieren ist weniger ein Problem, auch wenn es bei denen schwer fällt, die aufgrund der Mund-zu-Mund-Propaganda das Gespräch immer wieder auf Computerprobleme lenken. Grundsätzlich war das ja kein Ausnutzen aus einer Anbiederung oder Naivität heraus, sondern man wurde regelrecht dazu gedrängt. Wohlgemerkt ganz ohne Böswilligkeit - für diese Leute war schon unterbewusst so alles in bester Ordnung, weil man mich mehr als Karikatur wahrnimmt. Und vertrauen sollte man jemandem sowieso nur in berechtigten Fällen, also war das in Bezug auf diese Personen nie gegeben.

    @ TragischerClownfisch

    Danke, wobei ich natürlich sagen muss, dass der erste Beitrag nicht optimal formuliert ist und ich noch mal hätte drüber schlafen sollen. Sehr wahrscheinlich ist es wirklich ein Zusammenspiel aus Aussehen und der Emotionsarmut.

    @ SinaSoundso

    Ebenfalls danke, ich werde das, jetzt, wo ich wieder mehr Zeit habe, mit in Betracht ziehen. Im Rahmen des Studiums hatte ich mal ein Kommunikationstraining, was in Bezug auf Vorträge usw. wirklich geholfen hat.

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    Naja, ich drücke die gleiche Verbindung ohne irgendwelche Abstriche einfach nur anders aus. Ändert das so viel daran? Es ist ja nicht so, dass ich etwas einfordern würde und nichts zurückgebe.

    Ich versuch mal eine Analogie um den Unterschied aufzuzeigen:


    Es wirkt als hättest Du gelernt ein Bad in einem Whirlpool zu beschreiben und würdest Dich gerne mit jemandem über dieses Thema austauschen. Das Gro der anderen die grob wissen was ein Whirlpool ist wollen reinspringen, ausprobieren und erleben was ein Whirlpool ist: ist das Wasser zu heiss oder nicht, wie fühlen sich die verschiedenen Stufen an, wie riecht es, wie ist die Luft aussen rum, wie laut ist es dort und so weiter. Das wollen die individuell erleben und auch für sich auswerten wie sich dieses Erlebnis anfühlt. Das ist eine andere Dimension als darüber zu reden. (Kennst Du Flatland? Das ist eine gute Geschichte über Dimensionsverständnis. Die Erlebnisdimension ist eine eigene, die für die meisten Menschen einfach sehr wichtig und selbstverständlich ist. Sie wird eher als unverzichtbar empfunden, weil sie Lebendigkeit & Vergänglichkeit erfasst, zwei wichtige Größen, die unsere Menschlichkeit stark definieren)


    Egal wie gut Deine Beschreibung ist, sie bleibt eine Beschreibung und kann nicht alle Aspekte abdecken, die jemand fühlt wenn er drin ist, weil die eben von individuellen Faktoren abhängen - einer mag das Wasser lieber wärmer als der andere und so weiter. Egal wie genau Deine Beschreibung ist - z.B. kannst Du die Wassertemperatur angeben, die Leistung der Zirkulationspumpe, die Features aufzählen - weder du noch Dein Gegenüber kann aufgrund dessen wirklich wissen wie das erleben dann tatsächlich ist.


    Zu Dir scheint jemand zu passen der mit Dir über Bäder im Whirlpool ausgiebig reden kann und das allein schon so wichtig findet, dass derjenige das immer wieder tun will, egal wann dann ein Whirlpool Erlebnis statt findet oder auch nicht.

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    Mein Beziehungsverständnis ist sehr liberal und ich enge den anderen nicht unbedingt mein.

    Wie stehst Du denn zu offenen Beziehungen? Ich vermute das hätte zu wenig Struktur für Dich und wäre eher kontraproduktiv?

    @ This Twilight Garden

    Danke, du hast vollkommen Recht. Es fällt mir mittlerweile ziemlich schwer, auf Kommando zu lachen, ohne dass es unecht wirkt. Allerdings hätte ich noch ein zweites Bild, auf dem das Problem zwar immer noch, aber nicht in dem Ausmaß besteht. Soll ich dir das noch mal schicken? Für die besagte Partnerbörse bleibt ja logischerweise nur dieser Ersteindruck.

    @ NotMichaelCaine

    Ja, ich verstehe, was du meinst, und du hast damit auch Recht. Aber dir ist auch bewusst, dass ich mich noch in einer Grauzone bewege, oder?

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    Wie stehst Du denn zu offenen Beziehungen? Ich vermute das hätte zu wenig Struktur für Dich und wäre eher kontraproduktiv?

    Grundsätzlich habe ich damit keinerlei Problem, da ich jede Form von Besitzergreifung ablehne. Schwieriger ist die praktische Umsetzung, da das ganze eine Partnerin erfordert, die wirklich verantwortungsvoll damit umgehen kann. Anderenfalls würde es auf eine Arbeitsteilung hinauslaufen, bei der man Zwischenmenschliche komplett outsourced, und dann wäre das Ganze nur noch eine große Lüge. Außerdem würden die anderen Männer keine Gelegenheit auslassen, um sich aufzuwerten, indem sie mich abwerten. Ich war mal mehrfach mit zwei platonischen Freundinnen in der Stadt unterwegs. Das war wie im Zoo, was wildfremde Typen da abgezogen haben.

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    Ja, ich verstehe, was du meinst, und du hast damit auch Recht. Aber dir ist auch bewusst, dass ich mich noch in einer Grauzone bewege, oder?

    Wie wir alle versuchst Du jemanden zu finden, der einigermaßen mit Deiner Art der Annäherung synchron läuft. Das ist schwierig weil der Hauptpunkt "emotionaler Austausch" über den die meisten Menschen eine Beziehung anfangs eingehen nicht wie bei der breiten Masse läuft sondern ein ähnliches Verständnis erfordert wie Du es hast. Ich verstehe dich so, dass Du Dich an den Emotionen anderer nicht störst, aber eine Partnerin brauchst, die darüber hinaus Deine Form der Verbindung leben kann und das was Du einbringst auch für sich als Basis für eine Beziehung akzeptiert.

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    Grundsätzlich habe ich damit keinerlei Problem, da ich jede Form von Besitzergreifung ablehne. Schwieriger ist die praktische Umsetzung, da das ganze eine Partnerin erfordert, die wirklich verantwortungsvoll damit umgehen kann.

    Was bedeutet für Dich verantwortungsvoll damit umgehen?

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    Anderenfalls würde es auf eine Arbeitsteilung hinauslaufen, bei der man Zwischenmenschliche komplett outsourced, und dann wäre das Ganze nur noch eine große Lüge.

    Kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen: Wie würde es aussehen, wenn das zwischenmenschliche aus einer Beziehung outgesourced wäre? Unter zwischenmenschlich lässt sich ja vieles subsummieren: Kommunikation ist ja auch zwischenmenschlich - eben auch Deine Art der Kommunikation. Die würde ja bleiben. Geht es um Sex?


    Geht es im Grunde genommen doch darum, dass die Partnerin Dir gegenüber schon Gefühle zeigen müsste auch wenn Du das umgekehrt nicht so kannst und Du dafür eine Art Garantie möchtest, dass sich das wenn ihr euch dafür mal entschieden habt in absehbarer Zeit auch nicht ändert? Mh - das wohl eher nicht, das würde wohl nicht dazu passen, dass Du jede Art von Besitzergreifung ablehnst.

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    Außerdem würden die anderen Männer keine Gelegenheit auslassen, um sich aufzuwerten, indem sie mich abwerten.

    In einer offenen Beziehung müsstest Du die anderen Männer nicht zwangsläufig kennen lernen - das wäre eine Frage der Gestaltung.

    @ NotMichaelCaine

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    Wie wir alle versuchst Du jemanden zu finden, der einigermaßen mit Deiner Art der Annäherung synchron läuft. Das ist schwierig weil der Hauptpunkt "emotionaler Austausch" über den die meisten Menschen eine Beziehung anfangs eingehen nicht wie bei der breiten Masse läuft sondern ein ähnliches Verständnis erfordert wie Du es hast. Ich verstehe dich so, dass Du Dich an den Emotionen anderer nicht störst, aber eine Partnerin brauchst, die darüber hinaus Deine Form der Verbindung leben kann und das was Du einbringst auch für sich als Basis für eine Beziehung akzeptiert.

    Das stimmt. Ganz ausschließen lässt sich allerdings nicht, dass ich den "normalen" Weg gehen muss. Frauen, die ähnlich ticken, findet man halt, wie du bereits sagtest, nicht in der Masse. Dann haben einige völlig weltfremde Ansichten zum Thema Verabredungen mit Online-Bekanntschaften, obwohl es immer Mittel und Wege gibt, Risiken auszuschließen. So nach dem Motto "Ich bin nicht so eine".

    Zitat

    Was bedeutet für Dich verantwortungsvoll damit umgehen?

    Dass wirklich eine Verbundenheit auf Kopfebene, letztendlich auch emotional ("Grauzone"), besteht und das Ganze nicht zu einem Etikettenschwindel ausartet.

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    Kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen: Wie würde es aussehen, wenn das zwischenmenschliche aus einer Beziehung outgesourced wäre? Unter zwischenmenschlich lässt sich ja vieles subsummieren: Kommunikation ist ja auch zwischenmenschlich - eben auch Deine Art der Kommunikation. Die würde ja bleiben. Geht es um Sex?

    Sagen wir mal, ich kenne ein paar wenige Frauen (gibt natürlich genauso geartete Männer), bei denen der Ernst des Lebens noch nicht wirklich angekommen ist und wo sich die Probleme dementsprechend stapeln. Die wenigsten sind tatsächlich so abgebrüht, dass sie so was tun würden, aber dann gäbe es jemanden, der das "Pflichtprogramm" regelt und die sachbezogenen Probleme von jetzt auf jetzt löst, während man sich außerhalb weiter austobt. Und wenn man bedenkt, wie untrennbar Beziehung und Sexualität für viele miteinander verbunden ist, dann glaube ich nicht, dass so eine Konstellation noch viel mehr als eine Escort-Dienstleistung und ich der absolute Trottel wäre. Körperliche Liebe schließe ich nicht kategorisch aus, aber es ist aus meiner Sicht mehr i-Tüpfelchen, wenn alles andere funktioniert - und ich nehme diesbezüglich auch keine Almosen. Dementsprechend könnte ich denke ich niemandem vertrauen, der Kommunikation und Sexualität strikt getrennt auf zwei unterschiedliche Bezugspersonen aufteilt.

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    Geht es im Grunde genommen doch darum, dass die Partnerin Dir gegenüber schon Gefühle zeigen müsste auch wenn Du das umgekehrt nicht so kannst und Du dafür eine Art Garantie möchtest, dass sich das wenn ihr euch dafür mal entschieden habt in absehbarer Zeit auch nicht ändert? Mh - das wohl eher nicht, das würde wohl nicht dazu passen, dass Du jede Art von Besitzergreifung ablehnst.

    Um eine Garantie geht's mir nicht, da jede Beziehung idealerweise nur so lange läuft, wie beide Seiten damit einverstanden sind - das ist nichts, wo man sich auf einem Level ausruhen sollte. Ich brauche den abgesteckten Rahmen nur insoweit, dass die andere Seite mir vermittelt, ob sie in mir nur einen platonischen Freund oder mehr sieht. Anders kann ich mich nicht öffnen. Und ich denke wirklich, dass mir hauptsächlich nur der Ansatz fehlt, um darauf aufzubauen.

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    In einer offenen Beziehung müsstest Du die anderen Männer nicht zwangsläufig kennen lernen - das wäre eine Frage der Gestaltung.

    Ja, womit wir wieder beim Thema Verantwortungsbewusstsein sind. Solange man eine Außenwirkung zulässt, wird es auch eine geben, die dann als Grundlage für dieses Abwerten genutzt wird.

    Ergänzung zum Thema "offene Beziehung":


    Ich fasse das noch mal kurz zusammen. Solange es darauf hinausläuft, dass die andere Seite mehr Freiheiten hat, bin ich dabei. Sobald es aber in Richtung Polyamorismus geht oder mein Gegenüber für bestimmte Facetten einer Beziehung einen Komplettersatz sucht, kann sich die betreffende Person gern von vornherein jemand anderen suchen. Das hat dann nämlich absolut nichts mehr mit gleicher Augenhöhe zu tun.

    Auch wenn Dir die Frage im ersten Moment sicherlich absurd erscheinen wird:


    Willst Du selbst etwas mit Dir zu tun haben?


    Wer viel an sich zu kritisieren hat und so wie Du Ablehnung von außen beklagt, könnte versuchen, sich selbst einmal gründlich "von außen" zu betrachten. Die Fragen an sich selbst wären dann z. B.:


    Wo bin ich diesem Menschen gegenüber, der ich bin, zu mäkelig, zu hart, zu ungeduldig? Wie könnte ich ihm freundlicher begegnen?


    Wenn Du selbst Dein Freund wärst, was würde Dir an Dir selbst auffallen - im Guten und im weniger Guten betrachtet? Würdest Du Dein Freund sein wollen?


    Wenn die Antwort auf die letzte Frage "nein" lautet: Was könntest Du ändern, dass Du GERN Dein eigener Freund wärest:

    Hab den letzten Satz gerade abgeschnitten:


    Wenn Dir nicht einfällt, was zu ändern wäre, wird es dringend Zeit, das mit anderen im Dialog zu klären. Denn nicht kann fruchtloser sein, als zu beklagen, was ich im Grunde nicht mal erkenne.

    @ SilkPearl

    Die Frage ist alles andere als absurd und ich werde versuchen, sie zu beantworten: Ich versuche mich so weit wie möglich zu depersonalisieren, da mir abstraktere Dinge wie eben die Interaktion mit jemandem wichtiger sind. Viele verwechseln das mit mangelndem Selbstwertgefühl, aber ich nehme schon wahr, dass ich vom Gesamtpaket eigentlich gewisse Chancen haben müsste. Dementsprechend bin ich mit mir auch (moderat) zufrieden und versuche einfach weiter zu optimieren, da viele meiner Stärken offensichtlich unsichtbar sind. Natürlich gibt es viele, die besser als ich sind, aber das ist das Normalste der Welt. Genauso gibt es zahlreiche Totalausfälle oder Blender, die nur leere Hüllen sind. Manche Beziehungspartner schaffen es, etwas zu erzählen und genau das Gegenteil davon zu machen, ohne dass der Gegenüber noch irgendwelche Zweifel entwickelt.

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    In einer offenen Beziehung müsstest Du die anderen Männer nicht zwangsläufig kennen lernen - das wäre eine Frage der Gestaltung.

    Ja, womit wir wieder beim Thema Verantwortungsbewusstsein sind. Solange man eine Außenwirkung zulässt, wird es auch eine geben, die dann als Grundlage für dieses Abwerten genutzt wird.

    Naja - eine offene Beziehung ist heute sicher noch etwas was von der Umwelt nicht zwangsläufig akzeptabel gilt. Insofern wirds von außen dazu ja immer Kritik und Bewertung geben. Ich vermute das ist Dir klar. Da kann eine Partnerin verantwortungsbewusst sein wie sie will: Sobald sie mit Mann Nr 2 irgendwo im Bekanntenkreis auftaucht wird darüber geredet werden und nicht nur positiv. Wenn Du das vermeiden willst kannst Du ihr nur Vorschriften dazu machen, die dann eigentlich der Grundidee von offener Beziehung zuwider laufen. Das würdest Du wiederum vermeiden wollen woraufhin die Beziehung zu Ende wäre.


    Außenwirkungen haben wir immer. Es sei denn wir werden Eremiten. Und andere Menschen beurteilen unsere Außenwirkung auch unterschiedlich. Darauf haben wir nur durch unser Auftreten begrenzt Einfluss, aber wie das aufgefasst wird hängt eben sehr von den Einzelnen ab, die momentan das Außen bilden.


    Der Eindruck, dass Du eine sehr sehr spezielle Frau brauchst, die ziemlich genauso tickt wie Du verfestigt sich bei mir gerade. Es klingt sehr nach "wasch mich aber mach mich nicht nass".

    Was die Klärung im Dialog angeht: Hab ich bei längerfristigen Bekannten versucht und ist ziemlich unmöglich. Kann man auch mit einer Wand reden, weil die sich nur selbst gern reden hören und sofort abschalten (sagen die sogar gegenseitig über sich). Eigentlich hab ich keine Vorbehalte gegenüber anderen sozialen oder intellektuellen Schichten, aber unter seinesgleichen findet schon ein ganz anderer Informationsaustausch statt. Allerdings "erreicht" man im Internet kaum jemanden, geschweige denn Gleichgesinnte, für ein Gespräch, auf dem man aufbauen kann. Da ist dieses Forum hier schon eine Ausnahme, aber speziell auf Partnerbörsen geht gar nichts. Da findet nur Selektion statt.