@ Flamechen79

    Zitat

    Das schaff t man alles auch als vollzeitarbeitende Mama,nebenbei

    Gratuliere, wenn Du soviel Energie hast. Das ist aber nicht selbstverständlich. Dann ist da noch die Frage ob man soviel arbeiten will. Ich finde das man sich auch etwas gönnen soll im Leben. Die Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Freizeit. Mit den Kindern muss man sich beschäftigen, im positiven Sinn um deren Entwicklung zu fördern. Dafür sollte man sich Zeit nehmen. Wenn es Dir aber Spaß macht nebenbei noch kreativ zu kochen und backen ist das schon ok. Das ist meine Meinung.

    @ Lostgirl_85

    Meine Meinung zu Beziehungen ist, das Männer und Frauen die sehr gut beziehungsfähig sind recht schnell in festen Beziehungen sind. Die sind dann quasi weg vom "Markt" und kommen vielleicht wieder wenn der Partner auf Dauer nicht ok ist oder die Beziehung aus anderen Gründen auseinander geht (z.B. Todesfall).


    Wenn das jemand verpasst sich rechtzeitig zu binden wird das später zunehmend schwerer. Auch die Individualität heute erschwert es das man einen gemeinsamen Nenner findet in einer Beziehung. Die klassische Rollenverteilung der früheren Generationen ergänzt sich da. Damals gab es nicht so viele Möglichkeiten sich zu entwickeln. Partnerschaft im engeren Sinn bedeutet im Prinzip das Gegenteil von individuell oder unabhängig. Die klassische Partnerschaft setzt auf "gemeinsam" und abhängig von einander. Diese Abhängigkeit, wenn man sich in eine Partnerschaft begibt, mit z.B. gemeinsamen Eigentum ist das Problem des "Bindungsängstlers". Dem fehlt im innersten das Vertrauen in einen Partner, irgendwie von jemand abhängig zu sein. Er strebt nach Unanhängigkeit. Das sind schlechte Erfahrungen aus der Kindheit. Wer mit Bindungen kein Problem hat der kennt so ein Vertrauensproblem gar nicht. Leider ist einem das meistens nicht bewußt das ganz im Innersten das Vertrauen schwach ist in eine Partnerschaft. Das ist die Bindungsangst. Mehr schreibe ich jetzt nicht dazu. Es gibt da die Bücher der Stefanie Stahl, oder eine Menge Videos auf Youtube und Infos im Netz.

    @ ABC01

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    iese Abhängigkeit, wenn man sich in eine Partnerschaft begibt, mit z.B. gemeinsamen Eigentum ist das Problem des "Bindungsängstlers". Dem fehlt im innersten das Vertrauen in einen Partner, irgendwie von jemand abhängig zu sein. Er strebt nach Unanhängigkeit.

    Das was du schreibst, stimmt in meinem Fall. Ich würde mir z.B. mit einem Mann niemals eine Eigentumswohnung zusammen holen, weil was ist im Falle einer Scheidung? Ja, diese Gedanken habe ich. Aber es bleibt die Frage, ob das gleich "Bindungsangst" ist oder vielmehr was anderes und zwar: Ich habe die letzten 15 Jahre viel und hart gearbeitet, ich habe nebenbei noch studiert - ich bin finanziell (abgesehen von einem Kredit) gut aufgestellt. Möchte man das alles riskieren? ???

    Ich habe mich einiges mit den Bindungsthemen in letzter Zeit beschäftigt. Das geht eindeutig in die Richtung Bindungsangst und Vertrauen. Was ich so mitbekommen habe mit der Zeit: Eine Beziehung kann funktionieren wenn einer der Partner eine sichere Bindung (keine Bindungsangst hat). Diese Personen sind meiner Meinung nach aber überwiegend in festen Beziehungen und knapp am Singlemarkt. Zumindest in den Jahren nach dem Jugendalter. Wenn dann noch weitere Kriterien für eine Auswahl dazu kommen wird es sicherlich sehr schwer sich zu binden.

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    Möchte ich das alles riskieren?

    mMn sattelst du das Pferd hier von hinten auf. Wenn das hier nicht untergegangen gibt, hast du momentan sowieso keinen Mann in deinem Leben, der dein potentiell Zukünftiger wäre. Ob und wenn ja was du riskieren willst, macht man doch idR von der Beziehung ab, die man führt. Und nicht schon lange vorher, ohne zu wissen welcher Mann noch in dein Leben treten wird, wie er die Sache sieht, was er will, was er nicht will und und und. Das sind ungelegte Eier.


    Ansonsten bleibe ich bei meinem ersten Beitrag - es ist selten ein Faktor das Problem für ungewolltes Singledasein.


    Zu hübsch, zu reich, zu unabhängig, zu nett - nein.

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    Das schaff t man alles auch als vollzeitarbeitende Mama,nebenbei.

    Ja, das hängt aber auch von der Größe des Gartens, von der Menge des angebauten Gemüses und der Menge des anfallenden Obstes ab und von der Zahl einzuweckender Konserven. Ja, man schafft das bei entsprechender Menge auch neben Vollzeitarbeit- aber es fehlt dann die Zeit an anderer Stelle. Sofern man Spaß daran hat, ist doch alles OK.

    Zitat

    Ich würde mir z.B. mit einem Mann niemals eine Eigentumswohnung zusammen holen, weil was ist im Falle einer Scheidung?

    Am Besten jeder wohnt in seiner eigenen Wohnung, hat sein eigenes Konto und sein eigenes Auto, führt seinen eigenen Haushalt und erwirtschaftet sein eigenes Einkommen. Auf Kinder sollte man am besten ganz verzichten, denn die könnte man im Trennungsfall nicht aufteilen.


    Ach, wozu überhaupt noch eine Partnerschaft führen? Da verliert man nur an Unabhängigkeit und eine Trennung hätte negative Folgen. Dann kann man es doch besser gleich lassen und maximal noch eine unverbindliche Freundschaft eingehen.


    Ich könnte mit solchen Gedanken im Hinterkopf und diesen Ängsten vor Abhängigkeit und vor Trennungen niemals eine Partnerschaft auch nur anbahnen.

    Zitat

    Ach, wozu überhaupt noch eine Partnerschaft führen? Da verliert man nur an Unabhängigkeit und eine Trennung hätte negative Folgen. Dann kann man es doch besser gleich lassen und maximal noch eine unverbindliche Freundschaft eingehen.

    DerPolemiker