Motivationspfad: Große Liebe erst später im Leben gefunden?

    Hallo*:)


    Nachdem ich eine für mich ungesunde Beziehung nun beenden konnte, würde ich mich über Erfolgsgeschichten von anderen Usern hier freuen, die auch ihren Partner erst später im Leben getroffen haben (ggf. auch erst spätere Familiengründung).


    Da ich nun in einigen Tagen 35 Jahre alt werde, versuche ich mich mit positiven Geschichten zu motivieren und mich nicht runterziehen zu lassen (was nicht immer so leicht ist...)


    LG@:)*:)

  • 34 Antworten

    Das Internet ist eher vom Gegenteil voll. Die positiven Geschichten werden ja auch nicht unbedingt geteilt. Wofür auch?


    Wieso aber bist du so pessimistisch eingestellt? Du hast ja in den letzten Jahren, wenn ich deine alten Threads korrekt interpretiere, einige Männer kennengelernt. Deshalb sehe ich da keinen Grund für Pessimismus.


    Die Wahl der Männer kannst du nur verbessern. ;)

    Verhueter schrieb:

    Das Internet ist eher vom Gegenteil voll. Die positiven Geschichten werden ja auch nicht unbedingt geteilt. Wofür auch?


    Wieso aber bist du so pessimistisch eingestellt? Du hast ja in den letzten Jahren, wenn ich deine alten Threads korrekt interpretiere, einige Männer kennengelernt. Deshalb sehe ich da keinen Grund für Pessimismus.


    Die Wahl der Männer kannst du nur verbessern. ;)

    Die Wahl war ja das Problem;-D Ich lerne zu wenig Männer kennen, die wirklich in ihrer männlichen Polarität sind und selbstbewusst (was mir wichtig ist). Bzw. sind sie es dann "zu viel", was wiederum in Egozentrik umschlägt.


    Die Mitte davon wäre toll:-D

    Ich habe eine Ehe hinter mir, die die Hölle auf Erden war. Mein Mann verstarb vor 4 Jahren. Ich habe mir geschworen, nie wieder einen Mann in mein Leben zu lassen. Man sollte nie ' nie ' sagen. Vor 2 Jahren lernte ich einen Mann kennen, das Gegenteil von meinem verstorbenen Mann, er wurde zur Liebe meines Lebens. Bei ihm habe ich erst erfahren, was Liebe ist. Wir schweigen uns nicht an, können uns stundenlang unterhalten, einfach die gleiche Wellenlänge. Er sagt immer, wir beide sind seelenverwandt. Ich bin 60 +. LG

    Mein Vater verliebte sich im Pflegeheim mit 90 Jahren noch einmal....


    Ich bin 70 und hatte das Glück, 3 x auf die große Liebe zu stoßen. Alle leider inzwischen verstorben. In jungen Jahren hatte ich eine total beschissene Ehe. Und genau daraus habe ich gelernt.


    Du hast in deinem anderen Faden im April einen Faden eröffnet, weil sich eigentlich dein Bauchgefühl wegen Unstimmigkeiten wegen des Typs schon meldete. Ich schrieb dazu, kannze abhaken den Typ, Zeitverschwendung.

    Das ist genau das, es knickt schon kurz nach dem Kennenlernen irgendwie ein, etwas stört, etwas haut nicht hin. Hätte ich das erkannt, wäre ich sofort weg, weil es ja nicht passt.

    Du hast hier immer wieder rumgeeiert, mit dir selbst, mit ihm. Für die Zukunft solltest du gleich sagen, nö, entspricht nicht meinen Vorstellungen und tschüs. Du verplemperst Zeit, deine Lebenszeit.


    Man kann sich in jedem Alter verlieben, da scheinst du schon wieder Ängste zu pflegen, dass es nicht so sein könnte. Du bist dir nicht sicher, dass das Leben dir das bieten wird, wärst du sicher, würdest du doch gar nicht solche Frage stellen.


    Du musst bloß aufpassen, dass du dich aus lauter Bedürftigkeit nicht wieder verbiegst, immer gleich weg mit dem, was nicht passt. Bis der Richtige dann auftaucht. Man muss schon innerlich fühlen, selbst wenn es noch nicht so weit ist, wie sich Glück wirklich anfühlt. Sieh dich als 85 jährige, die im Leben zurückblickt und wo Karl-Hermann dir ins Ohr flüstert, dass er dich immer noch liebt wie am ersten Tag.


    Das sind aufbauende, die Seele schmeichelnde Gedanken.


    Millionen Menschen finden sich auch mit 35 aufwärts.

    Mit Ängsten ist es nicht so leicht zu sagen "Ach, ich habe einfach keine Angst mehr".


    Im Gegenteil, ich versuche meine Ängste zu akzeptieren und anzunehmen. Und indem ich aber hier einen Thread erstelle und um positive Erfahrungsberichte hoffe, versuche ich natürlich einfach mich zu motivieren und meine Ängste zu schmälern:)z

    Ich hatte drei langjährige Beziehungen (fünf Jahre), die jeweils im beiderseitigen Einverständnis beendet worden sind, weil wir uns in verschiedene Richtungen entwickelt hatten. Nach der dritten Beziehung wollte ich mein Leben eigentlich als Singel einrichten und glücklich sein. Mit 36 Jahren trat dann mein jetziger Partner in mein Leben. Wir sind heute, 18 Jahre später, immer noch super glücklich miteinander. Es ist also völlig unabhängig vom Alter, um den passenden Partner zu finden.
    Über eine Sache bin ich mir aber sicher: ohne meine vorherigen drei Beziehungen hätte ich diese Beziehung niemals in dem Format führen können, wie ich es heute tue.

    dolorous schrieb:


    Über eine Sache bin ich mir aber sicher: ohne meine vorherigen drei Beziehungen hätte ich diese Beziehung niemals in dem Format führen können, wie ich es heute tue.

    Darf man fragen, wieso genau? :)

    ErdeundMond_1986 schrieb:

    Ich lerne zu wenig Männer kennen, die wirklich in ihrer männlichen Polarität sind und selbstbewusst (was mir wichtig ist). Bzw. sind sie es dann "zu viel", was wiederum in Egozentrik umschlägt.

    Die Mitte davon wäre toll :-D

    Was sind denn deine Vorstellungen von der "Mitte", also von weder zu wenig, noch von zuviel ganz konkret vom Verhalten des Mannes her?


    Beschreib doch mal, was du als zu wenig "männliche Polarität und Selbstbewusstsein", genau richtig, oder eben als zuviel und Egozentrik empfindest.


    Ich stelle jetzt einfach mal diese Frage, ohne eine Late-Lovestory hinzuzufügen, nach denen du eigentlich gefragt hattest.

    Zu wenig männliche Polarität: Ein Mann, der total unsicher ist. Ein Mann, der nicht selbstbewusst ist. Ein Mann, der der Frau die Führung überlässt.


    Bei aller Emanzipation, finden doch viele Frauen einen Mann sexy, der sehr straight ist.


    Egozentrisch wird es, wenn im Alltag der Beziehung die Bedürfnisse der Frauen kaum bis gar keine Rolle spielen. Wenn der Mann nicht bereit ist, auf Kompromisse einzugehen.


    Aber in der Kennenlernphase ist ein "aggressiveres" Vorgehen vom Mann oft erfolgreicher als wenn der Mann sich nichts traut.


    Die guten Beziehungen in meinem Leben (ja, die hatte ich auch:-D) und die großen Lieben meines Lebens, waren überwiegend KEINE attraktiven Männer. Ein Mann war sogar stark übergewichtig. Aber sie waren extrem selbstbewusst und darin habe ich mich verliebt.

    Zitat

    Die guten Beziehungen in meinem Leben (ja, die hatte ich auch:-D) und die großen Lieben meines Lebens, waren überwiegend KEINE attraktiven Männer. Ein Mann war sogar stark übergewichtig. Aber sie waren extrem selbstbewusst und darin habe ich mich verliebt.

    Das glaube ich dir gern.

    Aber nach deinem letzten Faden hab ich den Eindruck, du kannst manchmal echtes Selbstbewusstsein nicht von einem aufgesetzten unterscheiden, kann das sein?


    Ein Mann, der im Beruf erfolgreich ist, kann selbstbewusst sein, oder auch nicht.

    Für mich ist z.B. eine große Fixierung auf Statussymbole und andere Äußerlichkeiten ein Zeichen, daß es mit dem Selbstbewusstsein nicht so weit her ist.

    Und den Einsamen Wolf zu spielen, ist bei unsicheren Männern auch oft nur so ein Kunstgriff.

    Etwa so wie bei deinem letzten Typen...;-)

    Genau, bei den "schwierigen" Männern in meinem Leben, war dieses Selbstbewusstsein eben nicht echt. Das zu erkennen, dauert aber...sowas findet man erst im Laufe von mehreren Wochen oder Monaten raus.


    Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.


    Dennoch würde ich sagen, dass gutes Aussehen bei einem Mann überhaupt nicht ausschlaggebend für Erfolg bei Frauen ist. "Echtes" Selbstbewusstsein macht einen Mann enorm sexy...umgekehrt habe ich oft das Gefühl, dass das nicht ganz so ist. Bei einer Frau wird doch schon enorm aufs Aussehen geachtet, wenn es um eine potentielle Partnerin geht.

    Layla101 schrieb:
    dolorous schrieb:


    Über eine Sache bin ich mir aber sicher: ohne meine vorherigen drei Beziehungen hätte ich diese Beziehung niemals in dem Format führen können, wie ich es heute tue.

    Darf man fragen, wieso genau? :)

    Na klar! Jede Beziehung hat mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Von jedem Partner habe ich sehr viel lernen können! Und nach jeder Beziehung wusste ich ziemlich genau, was ich nicht mehr möchte. Dazu muss ich sagen, dass ich mein "Beuteschema" nach jedem Mann neu definiert habe. Anfangs hätte mein aktueller Partner aus für mich heute lächerlichen Gründen keine Chance gehabt.

    dolorous schrieb:
    Layla101 schrieb:
    dolorous schrieb:

    Dazu muss ich sagen, dass ich mein "Beuteschema" nach jedem Mann neu definiert habe. Anfangs hätte mein aktueller Partner aus für mich heute lächerlichen Gründen keine Chance gehabt.

    Leider habe ich mein Beuteschema bisher noch nicht wirklich geändert, das ist wohl auch das Problem gewesen...


    Inwiefern hätte dein aktueller Partner nicht in dein altes "Beuteschema" gepasst?