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    Wenn eine Frau aber ständig von Emanzipation, Gleichstellung, Quoten, "Frauen sind die neuen Männer" etc. schwaffelt, aber gleichzeitig darauf besteht, dass der Mann zahlt, weil "sich das eben so gehört", dann kann ich solche Frauen nicht ernst nehmen. Die haben ein Glaubwürdigkeitsproblem.

    Wobei man da aber nochmal unterscheiden muss, zwischen dem, was jemand wichtig und gut für die Gesellschaft allgemein findet und dem, was persönlich im Rahmen einer Paarbeziehung bevorzugt und gelebt wird. Ich finde Gleichberechtigung in der Gesellschaft nämlich sehr wichtig und setze mich z.B. in der Berufswelt gegen Benachteiligung ein. Rein privat jedoch, wenn es nur um mich selbst und (m)einen Mann geht, lege ich andere Maßstäbe an, da lasse ich mich gerne einladen und bin auch gar nicht an Gleichstellung interessiert. Das schließt sich nicht gegenseitig aus, wie ich finde.

    Stimpy, ich war vielleicht nicht originell, aber immerhin hast du's verstanden.

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    Ich gehöre nicht zu den Männern, die sich über Ihren Erfolg bei Frauen definieren.

    Naja. Du jammerst hier seit Jahren.

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    Warum? Weil ich Dinge beim Namen nenne? Vielleicht sollten sich einige Frauen fragen, warum Sie so darauf anspringen. Getroffene Hunde bellen?

    jaja. DAS war wirklich originell^^


    Ach, was schreib ich hier... Mach mal weiter:-/

    @ Nomadd:

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    Wenn eine Frau aber ständig von Emanzipation, Gleichstellung, Quoten, "Frauen sind die neuen Männer" etc. schwaffelt, aber gleichzeitig darauf besteht, dass der Mann zahlt, weil "sich das eben so gehört", dann kann ich solche Frauen nicht ernst nehmen.

    BINGO! Genau das ist der Punkt. :)=

    @ G.W. von Rue:

    Zitat

    Ich finde Gleichberechtigung in der Gesellschaft nämlich sehr wichtig und setze mich z.B. in der Berufswelt gegen Benachteiligung ein.

    Du setzt Dich für Männer ein? Das finde ich vorbildlich! :)=

    Ich zahle faßt immer, weil einfach die dicke Brieftasche ;-D für meine Frau zu hinderlich wäre. Das Geld was ich bezahle ist aber immer unser Gemeinsames- ich bin viel zu bequem, um ständig alles ausrechnen und vorrechnen zu müssen, zudem wäre mir das schlichtweg einfach zu blöd- es gibt nur unser Geld, nicht mein oder dein Geld.

    @ avanti:

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    Naja. Du jammerst hier seit Jahren.

    Auch wenn Du es Dir persönlich vielleicht nicht vorstellen kannst, aber einige Menschen entwickeln sich durchaus weiter. Meine Ansichten in Bezug auf Frauen und Beziehungen haben sich in letzter Zeit stark verändert. Und darüber bin ich sehr froh.


    Trotzdem, netter Versuch...vielleicht fällt Dir ja noch was Besseres ein.

    Tut mir leid Aurora, ich finde Dein persönliches Frauenbild auch etwas unausgegoren.


    Wieso soll der Mann nur bei den ersten Dates den Spendablen mimen? Quasi als Reminiszenz an die Steinzeit bzw. Mittelalter? Dann muss sich Mann also im Winter immer ein paar Wildschweinhälften in der Kühlkammer frischhalten?


    Für mich hat eine Beziehung einen ähnlichen Stellenwert wie eine Freundschaft. Gerne mache ich den ersten Schritt und gebe die 1. Runde. Aber es sollte auch spätestens beim nächsten Treffen, etwas ähnlich geartetes gezeigt werden.


    Dabei erwartet natürlich niemand 1 Bier für 1 Bier. Aber eine Freundschaft sollte ideell und materiell ausgeglichen sein. Ob Anfang oder Ende spielt da kaum eine Rolle.


    Zeigt nur, wie unsicher und unselbstbewusst Frauen in der heutigen Zeit immer noch sind.

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    Das schließt sich nicht gegenseitig aus, wie ich finde.

    Doch meiner Meinung schliesst sich das schon aus: Mann verdient mehr, weil er ja Frau einladen muss.


    Historisch gesehen kommt dieses einladen (müssen) daher, das Frauen über kein eigenes Einkommen verfügten oder nicht verfügen durften (in D bis Anfang der 60er!). Wenn Mann also Frau kennenlernen wollte, musste er sie einladen, weil sie nicht mal über Geld fürn Bus verfügte. Das hat sich (Gott sei Dank) geändert.


    Da beide gleich verdienen (zumindestens sollten sie das) gibt es eigentlich keinen Grund mehr für solches antiqutierte Verhalten.

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    Bisher habe ich hier von den anwesenden Frauen keinen plausiblen Grund gelesen, warum ein Mann die Frau bei einem Date einladen sollte außer "Weil ich eine Frau bin", "Weil das männlich ist", "Weil ich es erwarte".

    Kommt wohl auch darauf an, was du unter einem plausiblen Grund verstehst. Mir ist beispielsweise das Selbstverständnis des Partners wichtig. Ich will jemanden an meiner Seite wissen, der bereit wäre, für mich zu sorgen. Plausibel? :-)

    Ich verstehe diese Argumentation mit der "Wahlfreiheit" nicht. Selbst wenn ich mit einer Frau diskutiere, die eine so grundehrlich konsequent konservative Einstellung hat wie GWvR (die Einstellung von Aurora liegt mir da noch weniger, muss ich sagen), kann ich einerseits Männer "wählen", die meine nicht-konservative Einstellung teilen und eine konservative Einstellung wie die von GWvR dennoch ablehnen. Erst Recht gilt das in Bezug auf Frauen, die sich in Sachen Emanzipation die Rosinen rauspicken, oder einfach ohne besondere Prinzipien das Prinzesschen spielen. Das kann ich sogar dann negativ bewerten, wenn solche Frauen mir gar nicht über den Weg laufen und für mich überhaupt keine Konkurrenz darstellen, weil die Männer, für die ich mich interessiere, mit solchen Frauen nichts anfangen können/ wollen.


    Übrigens finde ich es alles andere als "männlich", einem Prinzesschen nach der Pfeife zu tanzen ("weil sie es kann").

    Hmmmm, in mehreren anderen Fäden war aktuell das Thema dass Frauen es generell leichter hätten Männer abzuschleppen als umgekehrt. Also dass Männer sich eben durch Dates und Einladungen einschmeicheln müssen um eine Frau zu erweichen. Während frau einen Mann quasi direkt nach dem kennenlernen fragen ob man die Nacht gemeinsam verbringen möchte.. ??Und deswegen sind Frauen die viele Bettteiler hatten Schlampen und männliche Schlampen Helden :-/ ??


    Die Frauen die auf eingeladen werden bestehen finden vermutlich tatsächlich dass Frau-Sein ein ausreichender Grund ist sich einladen zu lassen. Eben weil man es kann.


    Ich selbst lasse mich gern einladen und lade auch selbst gerne ein. Ich bin da eine große Befürworterin vom abwechselnden einladen.


    Allerdings ist es mir auch schon desöfteren passiert dass Männer bei ersteren Dates darauf bestanden haben die ganze Rechnung zu zahlen. Ich habe mich dann halt irgendwann revanchiert. ZB waren ein Date und ich zuerst Essen wo er darauf bestanden hat zu zahlen, das Tretboot fahren in Anschluss habe dann ich gezahlt.


    Wenn ein Date aber wirklich viel mehr Geld als ich hat und ich nicht das Gefühl habe demjenigen danach etwas zu schulden, dann lasse ich mich schon einladen.


    Bei meinem aktuellen Freund bin ich die, die momentan ein bisschen mehr Geld zur Verfügung hat als er, also zahle ich öfter mal. Wenn die finanzielle Situation irgendwann umgekehrt sein sollte weiß ich aber dass er mich auch öfter mal einladen würde.


    Ich bin also auf der Gleichberechtigungsseite. Und finde auch,dass Frauen die darauf bestehen dass Mann immer zahlt sich schon irgendwie aushalten lassen.

    Zu Zeiten, als ich noch auf Frauensuche war, habe ich für die Frau selbstverständlich nicht bezahlt- da hat jeder seine Sachen selbst zu zahlen und halte das auch für vernünftig und gerecht- und wenn eine Frau das blöd fand, hat sie Pech gehabt, dann nahm ich meinen Hut ...und tschüß ... ich stehe nicht auf Parasiten...

    ... einzige Ausnahme: die Frau verfügte beruflich bedingt über deutlich weniger Geld und musste mit dem Geld sehr sparsam sein- dann übernahm ich das solidarisch... (das mache ich u.U. aber dann nicht nur bei Frauen so, sondern als Mensch)