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    Kein Mann muss bezahlen. Wenn er es doch tut, weil er sich eine schnelle Nummer erhofft, ist er selbst schuld.

    Genau. Manche Frau lässt sich offenbar so besser "überzeugen".

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    fortan auch mit Männern ausgehe, die ungern zahlen würden, ist das Dates auf Freiwilligkeit basieren und ich mir die Männer aussuche, die das erste Date zahlen.

    Ich halte das für eine eigenartige Auswahl, aber letztendlich tangiert es mich ja nicht.

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    Du, Avanti sagst z. B.: Ich bin ein freies Individuum, daher sehe ich es in bestimmten Situationen im Leben nicht ein, diese zu hinterfragen bzw. etwas Selbstreflexion zu betreiben. Stattdessen impliziere ich in meinen Aussagen, dass die Gegenseite missgünstig und wehleidig (Vorwurf von Unmännlichkeit?) ist.

    Ääääh.... What? Kreative Interprerationskünste... Chapeau.


    Bisher war das für mich nur ein Thread im Internet zu nem Thema, wo es keine besondere Gedankenleistung braucht, um die eigene Meinung zu sagen. Und auf einmal bin ich nicht reflexiv. Das ging ja schnell;-D


    In dem Punkt, dass ich hier mitleidiges Geheule sehe, damit hast du recht. Das ist doch auch schon mal was.

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    Ich halte das für eine eigenartige Auswahl, aber letztendlich tangiert es mich ja nicht.

    es ist nicht der einzige Punkt gewesen, der zur Entscheidungsfindung beigetragen hat...


    Ach, ich bin einfach nur froh, keine Dates zu haben. Da kann man ja offenbar einiges falsch machen. Früher war das viel einfacher, ich hab mich eigentlich einfach nur mit Jungs getroffen;-D

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    Gemeinsame Konten sind schon praktisch, nur wieso muss es unbedingt das Konto des Mannes sein, das das gemeinsame wird, wenn du schon gar keinen Versorger gesucht hast?

    Ich glaube mal, dass deine Frage nicht darauf abzielt, welche Kontonummer erhalten bleibt.


    Bei meiner Aussage ging es darum, dass es eben viele Paare gibt, die selbst in einer Ehe noch getrennte Konten haben. Dazwischen gibt es noch viele Mischvarianten.


    Sowas kam für mich nicht in Frage.Und auch heute ist ein "Versorger" eine sehr gefährliche Angelegenheit. Aber hier nicht das Thema. Ich hatte immer das Bild, dass jeder das verdient, was er kann und das kommt eben auf ein gemeinsames Konto. So kenne ich es aus der Familie und so habe ich mir das vorgestellt. Dabei hatte ich aber auch im Kopf, dass ich arbeiten gehe, was ich anfangs auch getan habe und das war keine Sekretärinnentätigkeit in Teilzeit.


    Ist eben anders gekommen und folglich gibt es nur noch einen Einzahler.


    Die Frage des Threads ist aber nicht "wieso" ich/er/wir uns darauf einlassen, sondern, dass es eben auch Männer gibt, die das gerne tun.


    Und obwohl er es mittlerweile gerne tut, war er bei den ersten Dates auch nicht Mr. Sugardaddy in Person. Deshalb sagte ich, dass die ersten Dates nicht unbedingt aufschlussreich sind. Ich bin da ein gutes Beispiel.


    Aber ich habe auch eine Freundin, die da unbedingt drauf besteht, dass der Mann sie einlädt. Sie hatte mich mal angerufen und war ganz fertig, weil der Mann ja nett war, aber auf getrennte Rechnungen besteht. Dabei muss ich auch anmerken, dass sie wohl eher einen Versorger sucht. Sie möchte Familie und Kinder und sich dann auch Vollzeit drum kümmern. Und wenn der Mann da zimperlich ist, ist das schwer. Aber beim 1. Date kann man das nicht erwarten.


    Aber mal anderes Thema: Ich hatte meine Dates eher Mitte 20. Muss es denn immer ein Essen sein?? Tuts nicht auch mal ein Besuch im Zoo oder ein Käffchen in der City? Da kann man sich beschnuppern und schauen, obs überhaupt Sinn macht weiter zu "investieren". Dann hat man auch nicht das Problem von vielen teuren Dates.

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    Ääääh.... What? Kreative Interprerationskünste... Chapeau.


    Bisher war das für mich nur ein Thread im Internet zu nem Thema, wo es keine besondere Gedankenleistung braucht, um die eigene Meinung zu sagen. Und auf einmal bin ich nicht reflexiv. Das ging ja schnell


    In dem Punkt, dass ich hier mitleidiges Geheule sehe, damit hast du recht. Das ist doch auch schon mal was.

    Dann schein ich ja gar nicht so unkreativ in meiner Kaffeesatzbetreiberei zu sein;-). Immerhin 2 von 1 getroffen:-).


    Aber ich muss leider nochmal zur selbstauferlegten Eigenbetrachtung kommen. Natürlich hat jeder seine Meinung. Nur finde ich auch, dass man diese auch begründen können sollte, wenn es zu einem tieferen Gespräch führen soll.


    Meinungsaustausch a la "S-c-h-l-a-m-p-e" und selber Du "Schlapp-s-c-h-w-a-n-z" finde ich im Netz sehr ermüdend. Im realen Leben dagegen manchmal sehr amüsant aber manchmal auch schockierend, wenn ernstgemeint.

    Sensibelmann, um mich keine Sorge. Ich bin versorgt. (Hihi, lustig in dem Zusammenhang, wegen Elternzeit sogar wörtlich zu nehmen;-D)


    Ich hatte aber ehrlich gesagt immer tolle Typen. Richtig nette, prima Jungs, mit denen ich immer viel Spaß hatte. (Ja, eine Ausnahme gibt's, aber mit dem hatte ich keine Dates).


    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass so richtig thematisiert zu haben. Eher so:


    -gehen wir ein Bier trinken?


    -Einladung? Klar! (Ich bin sehr charmant, ich schwöre das war süß, nicht schnorrerisch;-D)


    Und an dem Punkt hat nie jemand nein gesagt. Aber wir waren alle Studenten, es ging nie um teures essen gehen oder so. Sondern um ein Bier oder nen Kaffee in der Mensa oder, huuuuuu, pommescurrywurst. Und beim nächsten mal hat man sich auf ner Party getroffen, wo jeder nen sixer bei hatte und hat brüderlich geteilt.


    Dsquared, ja, 1 von 2 ist nicht schlecht. An dieser stelle herzlichen Glückwunsch.

    Ich lade ganz gern mal ein und werde auch selbst gerne mal eingeladen. Allerdings macht es auf mich einen sehr schlechten Eindruck, wenn frau meint, beim ersten Date unbedingt eingeladen werden zu müssen. Irgendwie stell ich mir dann vor, dass sie dann auch in einer potentiellen Beziehung versucht, mich vor sich herzuschubsen. Und als nichts anderes kann ich es sehen, nachdem es nun keine festen Rollenbilder mehr gibt, die vorschreiben, wer sich wann wie zu verhalten hat.


    Das ist vielleicht etwas philosophisch, aber man kann neue Freiheiten auch dazu benutzen, sich oder andere freiwillig einzuschränken und damit die Freiheit ad absurdum zu führen.


    Übrigens glaube ich nicht, dass Emanzipation bedeutet, nur die Pflicht zu bestimmtem Rollenverhalten abzuschaffen. Man muss sich nur einmal anschauen, wie sehr manche "Emanzen" auf klassische Frauen, die sich aus freien Stücken für ihre Rolle entscheiden, herabsehen. Je nachdem, wen man fragt, geht es auch um das zwanghafte Abschaffen von Rollenbildern durch sozialen Druck. Aber das ist wieder ein anderes Thema.


    Eine Einladung kann eine schöne Überraschung sein, die gut für beide Seiten ist.


    Wenn aber schon feststeht, dass ich meine Sachen packen kann, wenn ich nicht nach ihrer Pfeife tanze und die Rechnung bezahle, dann isset das auch für mich gewesen ;-D


    Es gibt auch nichts, was ich von einer Frau im Gegenzug für Materielles bekommen wollte. Ich will einfach keinen Deal abschließen.

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    -gehen wir ein Bier trinken?


    -Einladung? Klar! (Ich bin sehr charmant, ich schwöre das war süß, nicht schnorrerisch ;-D)


    Und an dem Punkt hat nie jemand nein gesagt. Aber wir waren alle Studenten, es ging nie um teures essen gehen oder so. Sondern um ein Bier oder nen Kaffee in der Mensa oder, huuuuuu, pommescurrywurst.

    Naja, das war ja Pillepalle... ;-D

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    Aber mal anderes Thema: Ich hatte meine Dates eher Mitte 20. Muss es denn immer ein Essen sein?? Tuts nicht auch mal ein Besuch im Zoo oder ein Käffchen in der City? Da kann man sich beschnuppern und schauen, obs überhaupt Sinn macht weiter zu "investieren". Dann hat man auch nicht das Problem von vielen teuren Dates.

    Ich frag nochmal in die Runde

    Gerade während meiner Studienzeit war es sonnenklar, dass grundsätzlich jeder für sich gezahlt hat, weil jeder wenig Geld hatte und jeder auf seine Weise gespart hat. Aber das war offenbar sowieso eine andere Zeit.

    @ kamikaze

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    Du musst jetzt natürlich nicht antworten aber ist es dann echt so, dass Dein Mann für Dich zu sorgen hat und er im Gegenzug bestimmt, wie der Hase läuft?

    Nein, nicht ganz, da wir letztlich von "meinem" Geld leben, also dem, was ich in die Ehe mit eingebracht habe (seitdem gehört es nach meinem Verständnis allerdings uns gemeinsam). Aber auch wenn er nicht tatsächlich in finanzieller Hinsicht für mich sorgt (sorgen muss) war mir wichtig, dass das eigentlich eine Selbstverständlichkeit für ihn gewesen wäre und ja, er hat das Sagen, ist das Familienoberhaupt, ich kümmere mich um den Haushalt, bekoche ihn usw. Er muss also nicht wirklich für mich sorgen, bestimmt aber trotzdem wie der Hase läuft, weil ich diese klassische Rollenverteilung prima finde. Deshalb war es mir auch wichtig, dass er nach seinem Selbstverständnis gerne der klassische Versorger wäre.

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    Nein, nicht ganz, da wir letztlich von "meinem" Geld leben, also dem, was ich in die Ehe mit eingebracht habe (seitdem gehört es nach meinem Verständnis allerdings uns gemeinsam). Aber auch wenn er nicht tatsächlich in finanzieller Hinsicht für mich sorgt (sorgen muss) war mir wichtig, dass das eigentlich eine Selbstverständlichkeit für ihn gewesen wäre

    Das finde ich jetzt wirklich strange: Du brauchst überhaupt keinen Versorger, du versorgst vielmehr ihn, es ist dir aber wichtig, dass er der Versorger wäre, wenn nicht du die Versorgerin wärst? Woher willst du denn überhaupt wissen, dass er dich versorgen würde, wenn du das nicht tätest? Da kann man doch Vieles behaupten, wenn das gar nicht akut ist ":/ Und kommt sich ein konservativer Mann da nicht etwas komisch vor ???