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    In meinem Unterbewusstsein kommt dieses Wissen aber leider irgendwie nicht an...

    das wird schon, vielleicht hast du dafür auch nochmal gebraucht das ganze nochmal zu durchleben, nimm's dir jedenfalls nicht übel dass du es versucht hast.

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    Gefühle von Schuld und Mitleid...

    je mehr man sich den nötigen Selbstschutz und dessen Notwendigkeit zugesteht desto mehr verblassen die zitierten Gefühle, erst der große Schritt es umzusetzen wo's nochmal dicke hochkommt und dann wirds bald besser. Das Merken dass es dir dann auch wirklich besser geht macht viel aus, kennst du ja sicher von vor 3 Jahren.


    Wenns einem dann ne ganze Weile durch und mit dem Kontaktabbruch gut ging verblasst das Selbstschutzbedürfnis halt natürlich wieder und man ist schnell dabei es nochmal zu versuchen. Riskoreich, aber man kann's natürlich versuchen, auf die Gefahr dass es wieder zu Verletztung kommt und man die Arbeit sich zur Abgrenzung zu zwingen und das ganze emotionale Drumherum erneut machen muss. Ist alles nur menschlich :-)

    Im Grunde bin ich auch ein bischen froh darüber, dass ich es nochmal versucht habe. So kann ich mir jetzt selbst sehr gut klarmachen, dass ich mit meinem Mitteln eben einfach nicht in der Lage bin das Verhältnis zu ihr so auf die Reihe zu bekommen, das ich dabei nicht vor die Hunde gehe. Ich habe mir also wirklich nichts vorzuwerfen, ich habe es immer und immer wieder versucht. Mehr geht jetzt eben einfach nicht mehr. Ich hätte mir nur gewünscht, ich hätte meine Gefühle eher ernst genommen und nicht wieder gewartet, bis meine Psyche und mein Körper mir wieder einmal einen Riegel vorschieben.


    Der Vorteil ist, dass ich durch das Erlebte heute mit einem ziemlich guten Ansatz in die Therapie gehen kann, denke ich. Ich habe sehr viel gelesen, gelernt, in der Vergangenheit gewühlt und Puzzleteile zusammenfügen können. Heute weis ich, welche ihrer Reaktionen bei mir wohin geführt hat und ich weis, was mich krank macht. Das wusste ich bei der ersten Therapie nicht. Da kam für mich erst sehr spät heraus, dass meine Mutter mein eigentliches Problem ist damals gab es noch andere Baustellen, die damals dringender bearbeitet werden mussten, um mich wieder normal lebensfähig zu machen (Panikattacken). Je mehr ich darüber nachdenke, fühle ich mich ein ganz ganz klein wenig erleichtert denn ich weis, ich tue das jetzt ganz allein mal für MICH! Nicht dafür, die Beziehung zu meiner Mutter doch noch zu kitten, damit es IHR gut geht und mein schlechtes Gewissen endlich aufhört. Die Zeiten sind vorbei und das ist gut so und macht mich stärker @:)

    ;-)


    Momentan habe ich "Ruhe"... Mal sehen wie lange! Morgen habe ich das erste Therapiegespräch, sozusagen die "Schnupperstunde!" Bin sehr gespannt und hoffe, ich komme mit der Therapeutin klar. Wenn nicht, muss ich mir halt wen anders suchen. Wäre aber schade, da diese Therapeutin gerade zufällig sofort einen Platz frei hat (jemand ist abgesprungen) und sie hätte meinen Wunschtermin frei....

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    Wenn nicht, muss ich mir halt wen anders suchen.

    das sag's du so locker :-D :)^ ich stell mir das total dramatisch vor wenn ich das feststellen müsste ;-D

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    Morgen habe ich das erste Therapiegespräch, sozusagen die "Schnupperstunde!"

    Viel Glück :)*

    Zitat

    ich stell mir das total dramatisch vor wenn ich das feststellen müsste ;-D

    Dramatisch nicht, aber nervig! Nervig, weil man dann wieder stundenlang das Telefon quält um irgendwo einen Termin zu bekommen und obernervig, weil ich ja endlich anfangen möchte und wieder fit werden will. Aber ich muss gestehen, dass der Termin bei der guten Frau morgen wirklich super schnell ging und ich damit gar nicht gerechnet hatte. Dramatisch würde es erst werden, wenn ich jetzt nirgendwo anders nen Termin bekäme und dann ein halbes Jahr warten müsste. Dannnnnnnnnnnnnnnn würd ich da auch nicht mehr so locker sehen *:)

    Beeindruckend, liebe Callaloo


    was du in diesen zweieinhalb Jahren an Entwicklung geschafft hast. Und meiner Meinung nach kann der Zeitpunkt nicht günstiger sein für eine Therapie als jetzt. Ich gebe dir allerdings Recht, dass die Qualität der Therapeutin eine sehr große Rolle spielt. Denn du bist ja schon sehr weit gekommen und musst jetzt dort abgeholt werden, wo du angekommen bist.


    Ich habe mich mal ein wenig eingelesen auch in den ersten Teil. Und ich war überrascht und erfreut, dass du dich nach zweieinhalb Jahren wieder gemeldet hast, und zwar an einer Schnittstelle, die nun endlich nachhaltige Besserung verspricht.


    Du hattest Leidensdruck, du hattest Veränderungswillen. Du hast Veränderung durchgesetzt und dann sogar harte Distanz. Nun geht es in erster Linie um deine Schuldgefühle. Es gilt also, die nicht zu verdrängen, sondern anzuerkennen, dass sie vorhanden sind. Dein ganzes Leben ist so verlaufen, dass sie entstehen mussten und fast alle Beteiligten haben daran nach Kräften mitgewirkt, auch du selber. Sie sind Bestandteil deines Denkens und Fühlens geworden, sie haben dich sicher lange Zeit Tag und Nacht begleitet. Du willst sie zwar loswerden, aber nun geht es erst einmal darum, sie anzuerkennen und sozusagen "willkommen zu heißen", denn sie sind Teil deiner Geschichte.


    Das wird in der Therapie sicher zu schaffen sein, dafür wirst du diese unwillkommenen Gefühle vermutlich deutlich anschauen müssen, ihr Entstehen ebenso wie die Versuche sie zu verdrängen und die erfolgreichen Methoden deiner Mutter, sie wieder zum Leben zu erwecken. Sie hat mit all dem, was sie getan und gesagt hat, nicht von außen auf dich eingewirkt, sondern sie hat das immer "von innen" getan. Denn sie hat ja nur einen einzigen Knopf zu drücken brauchen, um die tief in dir darauf wartenden Schuldgefühle wieder in Schwingung zu bringen und wirksam und lebendig zu machen. Alles andere ging dann sozusagen wie von selbst, denn du warst ja bestens präpariert.


    Ein Mensch, der es sich Jahrzehntelang im Opferland bequem eingerichtet hat, entwickelt einen Perfektionismus in der Bedienung dieser Schuldgefühle bei den Bezugspersonen, denn es ist für ihn überlebenswichtig, diese am Leben zu erhalten. Alles andere war zu schwierig für sie, das war einfacher. Bei deinen Geschwistern musste sie irgendwann aufgeben, denn deren Selbstschutz war stärker als die Schuldgefühle. Sie konnte diese Geschwister also nicht mehr "von innen" über die Schuldgefühle erreichen, sondern nur von außen. Und wenn man erst einmal in der Lage ist, einen solchen Menschen von außen mit seiner Erbärmlichkeit zu sehen, dann gibt es bestenfalls noch ein wenig Mitleid, aber keine Schuldgefühle mehr. Es ist also nun dein erklärtes Ziel, genau dorthin zu kommen: in die klärende und befreiende Distanz.


    Einen wichtigen Schritt zur Klärung und Verarbeitung der Schuldgefühle hast du schon begonnen: Die Einsicht, alles in deinen Kräften Stehende getan zu haben, wirklich alles. Und das, was nicht in deinen Kräften stand, noch obendrauf. Das war schrecklich, aber es war halt DEIN Weg in die Befreiung, andere können einfachere Wege gehen, du nicht. Auch eine Einsicht, die es zu bejahen gilt. Die Lösung liegt also in ganz vielen "Bejahungen", im JA, zu dem, was bis jetzt war und nicht im NEIN. Alles in dir hat immer nur NEIN geschrien. Jetzt ist das JA man der Reihe, das JA zu dir, zu deiner Bewältigung und zu deiner Freiheit.


    Und es ist wunderbar, dass du durch die Familie deines Partners jetzt endlich auch positive Familienerlebnisse haben darfst. Nimm es nicht als Zufall, sondern als Teil DEINES Weges. Auch dazu meinen Glückwunsch.


    In der Therapie gibt es also noch viele kleine Schritte zu sehen und zu gehen, denn auch aus der Distanz heraus kann man ja für einen Menschen noch etwas tun und regeln, wenn man das will. Das kann man lernen. Aber Du bist nun mal wichtiger als deine Mutter und als deine Schuldgefühle, auch wenn sie bisher ein wichtiger Teil deiner Persönlichkeit waren, Ihr werdet sie euch gründlich anschauen und dann können sie gehen. Auf Nimmerwiedersehen.


    Viel Erfolg dabei!!

    Wow Oldie49, du bringst in deinem Beitrag sovieles auf den Punkt, was ich besser nicht hätte schreiben können. Vor allem das kleine Wörtchen "JA" ist es, was ich jetzt dringend für mich erarbeiten muss. Aber im Grunde bin ich auch schon mittendrin, denn ich sage JA zur Therapie und damit JA zu einem eigenen Leben, ohne Schuldgefühle und JA zu einem Prozess, der längst nötig gewesen wäre, für den ich aber erst jetzt bereit bin.


    Nicht zuletzt wohl auch durch die Familie meines Freundes, bei der ich erleben darf, wie toll es ist von einer Familie aufgefangen zu werden, sich gegenseitig zu unterstützen und eine Schulter zu haben, an der man sich auch einfach einmal ausweinen darf. Und wie schön Familienausflüge sein können, wieviel Spass man als Familie so zusammen haben kann und wie die Höhen und Tiefen in einer "normalen" Familie behandelt werden.


    Bist du vom Fach? Es liest sich irgendwie so. Deine Worte tun jedenfalls gut und bestätigen mich in meinem Weg, den ich jetzt eingeschlagen habe. Es tut mir derzeit gut viel darüber zu reden. Eben noch habe ich einem lieben Kollegen davon erzählt, der für mich über die Jahre zu einem guten Freund wurde. Ich selbst kenne es ja kaum anders, bin ja so aufgewachsen und irgendwie hatte das alles auch ein Stück Normalität für mich angenommen. So ist es immer wieder interessant und wichtig für mich die Reaktionen anderer zu sehen, wenn ich ihnen von meiner Mutter erzähle. Die empfinden das nämlich keineswegs als normal. Natürlich weis ich inzwischen selbst, dass es nicht so sein sollte, dennoch helfen mir die Reaktionen Anderer enorm dabei, meinen Weg weiter zu verfolgen und zu wissen, es ist richtig. Es fühlt sich auch richtig an, auch wenn ich ehrlich gesagt derzeit körperlich noch arg schwach bin. Ständig müde, mein Magen spielt verrückt, ich bin nicht belastbar und merke, das ich oft total überzogen reagiere. Aber ich gestehe mir das jetzt auch zu und gebe mir die Zeit die ich brauche, um zur Ruhe zu kommen. Ich nehme mir die Auszeiten die ich benötige und mein Kollege weis auch, dass ich derzeit nicht belastbar bin. Er untersützt mich da ebenfalls und sagt, wir machen jetzt ein internes "Hamburger Modell" :-) Wenn ich reden will, reden wir, wenn ich arbeiten will, arbeite ich, wenn ich gerade nicht kann, mache ich eben ganz langsam und mache mal ne Pause. Aber ok, wir sind beide Betriebsräte und da ist das Verständnis für sowas schon eher vorhanden.


    Mein Partner stützt mich natürlich auch wo er kann. Das wird wieder! Und jetzt komme endlich ersteinmal nur..... jaaaaaaaaaaaaa tataaaaaaaaaaa ICH!!!! ]:D ]:D ]:D


    Liebe Grüße


    Loo

    Ja, liebe Loo,


    es ist gut und richtig, über all diese Dinge zu reden. Das war nicht immer so, weil du mitten in der Gefangenschaft deiner Schuldgefühle dich nicht "frei reden" konntest, sondern das Gefühl hattest dich im Kreis zu drehen und zu reden. Jetzt bist du so weit. Jetzt, wo das JA an der Reihe ist.

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    Vor allem das kleine Wörtchen "JA" ist es, was ich jetzt dringend für mich erarbeiten muss. Aber im Grunde bin ich auch schon mittendrin, denn ich sage JA zur Therapie und damit JA zu einem eigenen Leben, ohne Schuldgefühle und JA zu einem Prozess, der längst nötig gewesen wäre, für den ich aber erst jetzt bereit bin.

    Ich möchte anregen, das JA noch weiter zu fassen. Nicht das, was jetzt folgt und befreiend vor die liegt, sondern auch das, was du bisher getan hast, wartet auf dein JA. Denn es war nun mal dein Weg, ein sehr komplizierter Weg, der etliche Jahre in Anspruch genommen hat, die Ochsentour sozusagen. Das machen nur die, die es sich schwer machen wollen. Aber das ist nicht negativ, denn das Gegenteil ist ja, es sich leicht machen zu wollen.


    Versuche also auch das zu bejahen, was dir verdammt weh getan hat. Es gehört dazu. Und wenn es ein Fehler gewesen sein sollte, dann gilt für dich dieser Satz besonders: "Fehler sind der konstruktivste Weg zur Weiterentwicklung". Und zwar dann, wenn man aufhört sie weiter zu machen. Es ist also nicht verlorene Zeit, die hinter dir liegt, sondern eine Zeit der langsamen Und schmerzhaften Weiterentwicklung. Ich finde es wichtig, dass du nach den Einsichten einer guten Therapie nicht in die Klage fallen musst: "Hätte ich das doch nur alles schon eher so gesehen und eher so gehandelt." Du konntest es nicht eher. Darum also auch JA zur Ochsentour. Und die hört jetzt auf, ebenso wie die Schuldgefühle sich verabschieden können.

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    Nicht zuletzt wohl auch durch die Familie meines Freundes, bei der ich erleben darf, wie toll es ist von einer Familie aufgefangen zu werden, sich gegenseitig zu unterstützen und eine Schulter zu haben, an der man sich auch einfach einmal ausweinen darf. Und wie schön Familienausflüge sein können, wieviel Spass man als Familie so zusammen haben kann und wie die Höhen und Tiefen in einer "normalen" Familie behandelt werden.

    Ja ich habe auch manches Mal neidisch auf andere Familien geschaut, in denen es harmonisch zuging und in denen viel gelacht wurde. Mein Elternhaus war auch problematisch aber nicht so schlimm wie bei dir. Aber ähnlich wie du war ich noch bis zum 50.sten Lebensjahr in dem Gefühl gefangen, meine Eltern "retten zu müssen", es hat mein Leben bestimmt ebenso wie das Leben meiner Familie und Kinder. Erst jetzt im Alter kann ich das Ganze sehen und ich kann sehen, dass ich es besser weiter gegeben habe, als ich es selber empfangen habe. Meine Kinder fühlen sich mir gegenüber nicht in der Art verpflichtet, wie ich es gelebt habe. Aber das nur am Rande. Es ist nicht wichtig für dich, aber es kann zeigen, dass man sich mit viel Erkenntnis und Distanz davon lossagen kann. Und es ist keineswegs selbstverständlich, denn viele tun im Alter genau das, was sie bei den eigenen Eltern schrecklich fanden. Die Macht der Vorbilder. Du gehörst sicher nicht dazu.

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    Bist du vom Fach? Es liest sich irgendwie so. Deine Worte tun jedenfalls gut und bestätigen mich in meinem Weg, den ich jetzt eingeschlagen habe.

    Näheres über mich gibt es nur auf PN-Ebene, auf der du natürlich gern noch schreiben oder fragen darfst. Aber wenn du jetzt professionelle Hilfe hast, ist das ja vielleicht gar nicht mehr notwendig.

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    Und jetzt komme endlich ersteinmal nur..... jaaaaaaaaaaaaa tataaaaaaaaaaa ICH!!!!

    Klar, denn du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Und ich stelle mir zu deinem letzten Satz dein Gesicht vor. Und es ist ein angenehmer Anblick, bei soviel Ja.


    Herzliche Grüße

    Erst einmal ein riesengroßes Dankeschön an dich, lieber Oldie. Dazu aber in einer kurzen PN gleich mehr...


    Und ja.. ich sage JA zur Ochsentour. Ich bin ja auch schon zu der Erkenntnis gelangt, dass ich genau diese Tortour wohl gebraucht habe um jetzt im Brusston der Überzeugung sagen zu können, dass ich wirklich alles versucht habe und ich mir da keine Vorwürfe machen muss, wenn ich jetzt kapituliere (was ich nicht negativ meine) und meine Bedürfnisse in den Vordergrund stelle. Ich mache mir die Dinge generell nie leicht, das ist richtig. Manchmal wünschte ich, ich könnte es, wenn es eigentlich nur um Lapalien geht. In diesem Fall habe ich zwar sehr unter der Ochsentour gelitten, andererseits hätte ewig ein schlechtes Gewissen an mir genagt, wenn ich mich früher abgegrenzt hätte. Das wäre wohl nur halbherzig gewesen. Ich hatte es ja vorher schon versucht, aber ich hatte immer die Hoffnung, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Ich war wohl naiv genug zu glauben, meine Mutter würde endlich wach werden, wenn sich auch noch das Letzte ihrer Kinder von ihr abwendet. Heute weis ich es besser. Meine Mutter ist psychisch krank, davon bin ich überzeugt. Dennoch bin ich kein Therapeut, kein Psychiater, ich kann die Arbeit, die hier notwendig wäre nicht leisten. Wenn Mutter nicht erkennt, dass Hilfe nötig ist, kann ich ihr auch nicht helfen. Wir hatten so oft Gespräche und ich bot ihr an, mit ihr zusammen eine Therapie zu beginnen, sie zu begleiten. Mitlerweile sehe ich es so: Wer nicht will, der hat schon! Mehr als anbieten kann ich es nicht und wenn sie es nicht so sieht, dann hat sie eine Entscheidung für sich getroffen. Die gefällt mir zwar nicht, aber damit muss ich dann klarkommen. Sie muss im Gegenzug damit klarkommen, dass ich mich unter diesen Umständen abgrenze.

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    Klar, denn du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Und ich stelle mir zu deinem letzten Satz dein Gesicht vor. Und es ist ein angenehmer Anblick, bei soviel Ja.

    Stimmt, ich lächelte bei diesem Satz! Eigentlich war es mehr ein breites Grinsen, oder ein freudiges Lachen aus tiefstem Herzen :)z


    Ich freu mich so für mich selbst. Heute ist die erste Therapiestunde, in der die Therapeutin und ich uns beschnuppern. Ich hoffe, wir kommen miteinander klar.


    Liebe Grüße


    Loo

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    wobei das ja leider eigentlich recht normal wäre so lange warten zu müssen


    S. wallisii

    Ja das stimmt... so höre ich das auch sehr oft. Wobei ich bei meiner ersten Therapie auch nicht so lange gewartet habe, nur ein paar Wochen. Vielleicht hatte ich einfach Glück. Ich hoffe mal darauf, dass ich heute auch wieder Glück habe :)*

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    Dennoch bin ich kein Therapeut, kein Psychiater, ich kann die Arbeit, die hier notwendig wäre nicht leisten. Wenn Mutter nicht erkennt, dass Hilfe nötig ist, kann ich ihr auch nicht helfen.

    :)z

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    Ich hoffe mal darauf, dass ich heute auch wieder Glück habe

    *daumendrück* :)^

    Hallo Callaloo,


    ich kenne das alles bis zum Fast-kaputt-gehen meinerseits. Denn meine Mutter ist genau so.


    Nun sind über 3 weitere Jahre vergangen seit deinem letzten Post. Ich habe diesen gesamten Strang "aufgesogen". Wie geht es dir heute? Ich würde mich freuen, von dir zu lesen!


    Bis dahin LG, Magnolia