Nach Trennung wieder mit der/dem Ex zusammen?

    Mich interessiert mal, wer hat sich von euch getrennt oder wurde verlassen und ist wieder mit seinem/seiner EX zusammen gekommen?


    Welche Gründe gab es für die Trennung und wie habt ihr es geschafft, wieder zusammen zu finden?


    Wie ist der zweite Anlauf verlaufen?


    Ich freue mich auf eure Geschichten..


    :)D

  • 7 Antworten

    Ich hatte ihn damals verlassen. Wir führten 4 Jahre eine Fernbeziehung und waren jung. Einige Jahre (mit Kontakt) verstrichen... als ich ihm mal wieder schrieb, fragte wie es ihm geht. Er war kurz nach unserer Trennung wieder in einer Beziehung. Jedenfalls ergab sich aus dem Gespräch heraus, dass wir die Möglichkeit hätten uns mal wieder zu treffen, da er nicht weit entfernt für einen Tag in einer Stadt (wegen der Arbeit) sei. Ich habe mich riesig gefreut (ohne irgendwelche Absichten) und bin hingefahren an besagtem Tag. Naja... es hat wieder eingeschlagen wie eine Bombe ;-) Er war ja schon damals meine erste große Liebe (bzw bis heute die einzige).


    Danach nahm alles so seinen Lauf. Wir sind mittlerweile verheiratet und erwarten unser erstes gemeinsames Kind in diesen Tagen und sind glücklich wie eh und je x:) x:)

    kann nicht für mich selbst schreiben, ein Freund ist in jungen Jahren mit einer Bekannten zusammen gekommen. Das ganze war dann schon etwas fester mit gemeinsamer Wohnung. Nach ca. 1,5 Jahren hat sie ihn für einen anderen Mann ziemlich schäbig abserviert und sie haben sich getrennt. Ca. 1 Jahr später hat Sie über uns wieder Kontakte geknüpft, er war nicht abgeneigt und sie sind wieder zusammen gekommen. Seitdem sind sie ca. 16 Jahre zusammen, davon die letzten 10 als Ehepaar.


    Sie passen zusammem wie die Faust aufs Auge und ergänzen sich perfekt


    Beide sind sehr speziell und sie brauchen genau einander um glücklich zu sein.

    Danke für eure Geschichten :)z Die sind ja richtig gut ausgegangen ;-D :)=


    Als ich noch sehr jung war, keine 20 Jahre, wohnte ich mit meinem Freund zusammen. Bei (fast) jedem Streit bin ich ausgezogen ;-D ;-D . Naja, ich war eben jung und hatte keinerlei Beziehungserfahrung..


    Jedenfalls bin ich abwechselnd von allein zu ihm zurück oder er hat mich "wieder geholt". Bis ich mich nach 1,5 Jahren endgültig getrennt habe und in eine andere Stadt gezogen bin.


    Der Kontakt wurde von seiner Seite immer (damals per Brief) gehalten. Viele Jahre hab ich nicht darauf reagiert, dann haben wir uns verabredet und getroffen. Wir haben uns über unsere Beziehung unterhalten. Er hätte gern gehabt, ich käme zurück. Ich hab ihm gesagt, dass ich nicht wieder zurück will und daran wird sich nichts ändern (ich hatte inzwischen auch eine kleine Familie).


    Darauf war er viele Jahre allein.


    Lange Rede...er hält weiter den Kontakt, auf den ich sporadisch reagiere.


    Inzwischen ist er schon lange verheiratet (bei der Hochzeit war ich eingeladen) und hat ein Kind. Seine Frau und ich verstehen uns super, wir mögen uns und telefonieren selten, dann aber immer lange und mit viel Gegacker ;-D ;-D Sie ruft mich auch mal an, um einen fachlichen Rat bei mir einzuholen..


    Wenn ich das so reflektiere, ist es eigentlich schön. Wir haben uns beide irgendwann mal geliebt, getrennt, in verschiedene Richtungen entwickelt und würden wir uns heute kennenlernen (hätten wir keine Partner), würden wir nie zusammen kommen.


    Und trotzdem haben wir uns über 26 Jahre nicht aus den Augen verloren. :-)

    ich denke es kommt immer darauf an wie schnell und in welche Richtung man sich entwickelt


    Wenn man sich in entgegend gesetze Richtungen oder einer viel stärker als der andere entwickelt dann funktioniert es irgendwann nicht mehr. Dazu kommt wieviel Toleranz kann man aufbringen um eventuelle Differenzen zu überbrücken.


    Im Idealfall entwickelt man sich gleichmäßig in die selbe Richtung und bringt dazu noch viel Toleranz mit

    Hallo singende,


    Ich habe damals meinen Freund mit 18 kennengelernt wir hatten uns furchtbar lieb und hatten echt 2 schöne Jahre miteinander. Nachdem ich mich aber zum Studieren aufgemacht habe hat sich in unserer Partnerschaft einiges verändert und mir sind negative Verhaltensmuster seinerseits immer mehr aufgefallen (er hat gekifft, zu viel getrunken und immer wegen diesen Themen geflunkert). Durch meinen Durst nach Fortschritt habe ich ihm irgendwann immer mehr Druck gemacht sein Leben in den Griff zu bekommen und sich zu verändern. Was er nicht wollte. Irgendwann hat er sich aus Trotz von mir getrennt.


    Da hatte ich voll die Kraft ich hatte plötzlich Ziele, Motivation etc. Er kam dann aber wieder zurück und ich war zu der Zeit unheimlich erleichtert, weil neben den Zielen hab ich ihn auch unheimlich vermisst. Ich habe mir damals geddacht: Ok nun haben wir die Zeit uns wieder anzunähern und Dinge auszubügeln. Er war auch hoch motiviert und hat mir dies versprochen. Jedoch hat er nicht dauerhaft sein Verhalten ändern können und so habe ich nach und nach ihn loslassen müssen. Ich habe mich nun vor einer Woche von ihm getrennt und muss sagen dass die 2. Chance ein RIesenfehler war und mich nur Zeit gekostet habe. Denn nun habe ich einen Jungen kennengelernt und war kurz vor der Trennung echt verknallt in ihn und er war es in mich aber ich habe nun keine Energie für andere sondern nur für mich... Hätte ich die Beziehung früher beendet hätte ich nun auch die Innere Freiheit in diese eigentlich perfekte Beziehung zu gehen...


    Ich halte von 2. Chancen wenig. Da die Partner dann nur aus diesem Druck ihr Verhalten ändern und nicht weil sie es wirklich wollen... Meistens kommt der Schritt des Zurückkehrens aus der Angst nicht alleine sein zu wollen und aus dieser Angst (die wie eine Sucht fungiert) resultiert dann das Ergebnis der selbstaufgabe um diese Sucht erhalten zu können.... Es ist eklig weil es dem anderen Partner falsche Zeichen setzt... Er sitzt dann in der Wolke: Ich bin wieder in Beziehung und er liebt mich so dass er zurückkommt. Ich muss aber sagen dass ich nach der Trennung nie wieder das Liebesgefühl so hatte wie vor der Trennung... Ich würde heute sagen: Ich hätte damals nein sagen sollen....

    Zitat

    Da die Partner dann nur aus diesem Druck ihr Verhalten ändern und nicht weil sie es wirklich wollen..

    Ich glaube, das ist bei Vielen der Knackpunkt. Wenn nach der Reflexion der Beziehung und der Fehler, die man gemacht hat, nicht eine eigene Einsicht folgt, hält man sich an das, was der (Ex)Partner von einem erwartet. Nur um ihn wieder bei sich zu haben. Das kann man leider nicht lange aufrechterhalten.


    Es kann aber offensichtlich auch gelingen, nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen. Bsp. haben wir hier dafür gelesen.


    Ich bin Verlasser und Verlassene. Wenn ich eine Beziehung beendet habe (Ausnahme siehe oben ;-D ), dann gab es für mich kein Zurück mehr, egal was mein EX angestellt hat.


    Gibt es einen Unterschied zwischen Männer und Frauen in dieser Hinsicht? Bleiben eher Frauen oder Männer, die verlassen, bei ihrer Entscheidung? Oder ist das beziehungsabhängig? Was meint ihr?