@ Gloria-N

    Ich sehe das Problem ähnlich wie Du: Sensibelmanns Beiträge klingen so und sind manchmal auch so gemeint als sei sein eigenes Erleben das einzig richtige.


    In der Frage wessen Problem es ist, sind wir allerdings unterschiedlicher Meinung. Warum meinst Du, es ist Sensibelmanns Problem?

    @ Sensibelmann

    Mir fällt dazu nur noch eines ein: Du kannst einem anderen die "Wahrheit (was immer das auch ist) wie einen nassen Lappen ins Gesicht schleudern, oder wie einen warmen Mantel umlegen.


    Und so ein nasser Lappen (so richtig er auch sein mag!) erzeugt Widerwillen...


    Du musst sicher nicht bei jedem Thema schreiben, dass du es verstehst. Tust du ja auch nicht, weil es dir fremd ist. Aber vielleicht könntest du erst einmal versuchen zu ergründen, warum es beim anderen so ist wie es ist. Und dann mit ihm gemeinsam nach Lösungen schauen, statt sie in Form von nassen Lappen zu präsentieren.

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    @ LastSummer

    Das will Sensibelmann ja gerade nicht. Er möchte anderen Usern "einen nassen Lappen ins Gesicht schleudern" (in Deinen Worten gesagt), um sie zum denken anzuregen.


    Sensibelmann ist mit solchen Überzeugungen alles andere als allein. Es gibt viele User, die es für gerechtfertigt halten, harte Kritik zu üben, weil es nichts bringt, andere "mit Wattebällchen zu bewerfen".


    Ich ärgere mich schon seit langem über derartige Überzeugungen, die viele Diskussionen dominieren und dementsprechend schwer machen.


    Und ich versuche, die Welt so zu akzeptieren wie sie ist, mit all ihren Sensibelmännern und Sensibelfrauen, die solche oder auch andere Überzeugungen haben, mit denen sie mir das Leben schwer machen.


    Vielen Dank für's Lesen, und es freut mich, in Dir jemanden gefunden zu haben, die etwas andere Ansichten zu dem Thema hat.

    @ :)

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    Zitat

    Ich weiß es auch. OHNE ein Auto geht bei mir und Schwester absolut NICHT!

    Das liegt daran, weil du alles so belassen willst wie es ist. Sei froh, dass nicht über 4 Milliarden andere Menschen auf diesem Erdball genauso denken können wie du. Weil du Dinge wie Arbeitsort und Wohnort und die Dinge, die Kommunalpolitik so organisiert (z.B. die Flächenplanung und Bauplanung) als unverrückbar hinnimmst wie sie sind. Wie haben bloß Menschen vor vielen Jahren das Leben ohne Auto hinbekommen. Wie bekommen das sehr viele Menschen auch heute noch hin? Das private Auto ist ein Luxusgut und es hat sich vieles darum herum angepasst- die Verplanung von Flächen, die Gewerbeansiedlung, die Wohnbebauung, die Organisierung des öffentlichen Verkehrs, die Finanzierung, ...

    Zitat

    Soll meine Schwester ihre 4 jährige Tochter aufm Rücken zum Sport 4km mitschleppen, weil du es erfolgreich geschafft hast ohne Auto auszukommen?

    Das ist doch ein Pups- entweder mit Fahrrad und Kindersitz oder mit Tandem (z.B. sowas - das gibt es sogar käuflich zu erwerben)


    Wenn es nur 1 mal wöchentlich ist, geht sogar ein Taxi- das ist bei gemäßigter Taxinutzung sogar noch preiswerter als ein eigenes Auto. Warum da kein Bus fährt, sollte auch mal eine Überlegung wert sein. Wer Autopolitiker wählt, wird vom Auto abhängig gemacht- oder noch anders herum- wer sich vom Auto abhängig macht, wählt Autopolitiker.

    Zitat

    sond es ist einfach nur einer Dummheit eines Mannes wie dich, der glaubt, alles besser wissen zu wollen WEIL er das selbst testete!

    Wozu dieser persönliche Angriff? Und ja, wie du siehst, weiß ich es an dieser Stelle offenbar besser.

    Zitat

    Kluges Weib ausm Dorf gibt nach und sage "du hast immer Recht"

    Ich habe nicht immer Recht. Ich bin aber darum bemüht, meine Aussagen sachlich zu begründen. Während du offenbar nicht bemüht bist, meine Aussagen sachlich zu widerlegen.


    Wenn du das kannst, dann gebe ich auch Recht- so einfach kann das mit mir sein.


    Hinzu kommt, dass du dir über alternative Möglichkeiten keine Gedanken zu machen scheinst- nach dem Motto: Das ist so, weil es so ist. Im Übrigen ist deine Ansicht sehr selbstzentriert- es geht um dich und deinen kleinen persönlichen "Wohlstand"- die Folgen deines Denkens- insbesondere übertragen auf eine ähnliche Denkweise sehr vieler Menschen, lässt du leider dabei vollkommen außer acht.

    Was mir noch zur emotionalen bzw. empathischen Herangehensweise einfällt:


    Sehr viele Dinge im Leben, insbesondere Manipulationen und Betrügereien laufen nicht umsonst über die emotionale Schiene. Das hört bei Werbung und ideologischer Indoktrination noch lange nicht auf. Es funktioniert so gut, weil es keines großen Nachweises bedarf (das betrifft auch Religionen)


    So ist z.B. der Hang zum Auto sehr emotional aufgeladen wie auch zu sehr vielen anderen Konsumgütern und zum Geld.


    Viele kriminelle Menschen sind sehr empathisch, deswegen gelingt es ihnen oft, andere Menschen zu beeinflussen- bis hin zu Richtern und Rechtsanwälten.


    Menschen mit seelischen Problemen kann über die emotionale Schiene oft nur für eine Momentaufnahme scheinbar geholfen werden, sie werden mehr oder weniger von außen ruhiggestellt (das gelingt auch mit Medikamenten). Kommen sie ins ernste Leben zurück, hängen sie oft wieder durch. Deswegen halte ich es für sehr wichtig, Menschen gerade über die rationale Schiene zu trainieren, damit sie stärker selbst mit ihren emotionalen Problemen klarkommen. Ja, dieser Weg ist wesentlich anstrengender und wesentlich steiniger- das ist mir bewusst- könnte aber u.U. wesentlich mehr Menschen helfen und langsam Lebensqualität zurückholen helfen.

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    Tust du ja auch nicht, weil es dir fremd ist.

    Nicht jede Sache, die einem fremd ist, bedeutet, diese nicht zu verstehen. Genauso bedeutet es nicht zwingend und automatisch, eine Erfahrung, die man selber gemacht hat, dass man diese versteht.

    Zitat

    bei dem ich mich dazu auf irgendeine Weise profilieren oder hämisch meine Schadensfreude ausdrücken kann.

    Unterstellungen sind keine Feststellungen.


    Genaugenommen habe ich den Eindruck, dass ich manchen Leser mit meiner Schreibweise kognitiv überfordere. Ich hatte, als ich dieses Forum aufsuchte, den Eindruck, auf halbwegs intelligente Menschen zu treffen.


    Wenn Menschen schreiben: "es missverstehen dich viele Menschen falsch, also muss es an dir als Sender liegen, an deiner Schreibweise"


    Dann kann das sein, muss es aber nicht. Wenn ich auch noch Statistiken über die Fähigkeiten zum Text- und Leseverständnis deutscher junger Menschen hinzuziehe, dann sehen diese nicht unbedingt rosig aus. In den Pisastudien waren die Texte ja noch relativ simpel.


    Waren die Menschen, die die Pisastudie erhoben, überheblich?


    Wie soll das dann aussehen, wenn Texte komplexer werden, kausaler aufgebaut sind? Die Wahrscheinlichkeit, auf Leser zu treffen, die mich missverstehen, ist also schon aus dieser Sicht nicht so gering. Vielleicht sollte ich mich tatsächlich einfacher ausdrücken. Kurze knappe Sätze ohne Verschachtelungen ... einfachere Worte ...

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    ist der Großteil der User hier sowieso dumm und dämlich, unattraktiv, fehlernährt, underfucked und psychisch äußerst labil.

    Ich schreibe niemandem vor, wie er sich selbst einzuschätzen hat. Ich schreibe auch niemandem vor, meine Hinweise oder Ratschläge anzunehmen- das hat doch jeder selbst in der Hand.


    Selbst wenn ich jemanden persönlich als dumm bezeichnen würde (das tue ich nicht, weil Dummheit kein Verbrechen ist und nicht unbedingt selbstverschuldet ist), so hat es diejenige immer noch vollkommen selbst in der Hand, selbst zu wissen, ob die Aussage zutrifft oder nicht.


    Was das Sozialverhalten betrifft: Ich habe hier im Forum niemanden schwerwiegender persönlich angegriffen, obwohl sich zahlreiche Schreiber mit gegenüber das Recht herausnehmen (was im Übrigen auch gegen die Nettikette verstößt). Da wird dann schnell mal Empathie und Ähnliches vollkommen vergessen.


    Das Verhalten zahlreicher Schreiber entspricht im Übrigen dem vom Mobbing, nur dass es bei mir nicht viel auslöst. Ich bleibe da standhaft wie eine Eiche.

    Zitat

    Du hast einige wissenschaftliche Fakten geliefert. Willst Du uns damit sagen, dass nicht nur Du Dein Beziehungsmodell gut findest, sondern dass es eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis ist, dass es ideal für alle ist?

    Ja, mein Beziehungsmodell ist zwar nicht in seiner Absolutheit, aber dennoch näherungsweise so, dass es statistisch zu einer sehr glücklichen und langanhaltenden Beziehung führt. Und ja, dazu gibt es zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse z.B. hier- in irgendeinem Thread hatte ich das auch mal verlinkt. Leider ist das aus der ZDF-Mediathek raus. Manche denken, das hätte nur mit mir und meiner eigenen Erfahrung zu tun- genaugenommen bin ich nur ein Beispiel für die im Link angegebenen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

    Ich lese hier im Forum generell mehr mit, als dass ich Beiträge schreibe, deswegen "kenne" ich deine Beiträge, lieber sensibelmann, nur vom Lesen, nicht aber aus einer persönlichen Diskussion.


    Ich bin geteilter Meinung. Auch wenn sich deine Antworten bei verschiedenen Themen wiederholen zu scheinen (Thema A - Antwort X, Thema B - Antwort X), kann man sich ja trotzdem als Fragesteller was daraus mitnehmen und darüber nachdenken. Die Stammuser, die deine Beiträge öfter lesen, reagieren vielleicht auch deswegen genervt darauf, weil sich die Antworten wiederholen.


    Auch habe ich manche Aussagen, die hier aus anderen Fäden zitiert wurden, nicht so interpretiert, wie so von anderen Lesern verstanden wurden. Viele Empfänger, viele Interpretationsmöglichkeiten. Nur weil den Lesern die Art und die Antworten nicht passen, braucht man sich nicht verbiegen und anpassen.


    Andererseits schäme ich mich beim Lesen manchmal fremd (zB die underfuckten Mütter) und oft kommen mir diese Gedanken wie von Shojo beschrieben:

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    Du aber schreibst meinem Eindruck zufolge oft in Fäden, wo Leute gerade Probleme haben, und gibst Tipps. Das mag nett gemeint sein, aber Du hörst wenig zu, fragst nahezu nie nach und sprichst weniger über die anderen als vielmehr über Dich selbst. Das ist nicht stimmig. Und daraus entsteht der Eindruck, zumindest bei mir, es ginge Dir oft nur um Selbstdarstellung.

    Wenn ich schreiben würde, dass mein Partner nicht mehr mit mir schlafen will und ich schon alles mögliche probiert habe, um das zu ändern, wäre eine mögliche Antwort von dir etwas in der Richtung: das gab es bei meiner Frau und mir nie, wir haben täglich x-mal Sex, wir bemühen uns immer für den anderen attraktiv zu sein... Das sind so pauschale Antworten, die man schon fast vorhersehen kann. Darin mögen dann Tipps und Ratschläge versteckt sein. Bemühen attraktiv zu sein, meinetwegen auf die Ernährung achten etc. Aber die Botschaft kommt so formuliert nicht an.


    Andere User stellen Fragen, versuchen sich in die Personen und in die Beziehung hineinzuversetzen. Das wirkt für den TE und die anderen Leser viel empathischer und sympathischer als "wir machen das schon immer so und so und das funktioniert - ihr macht das falsch/passt nicht zusammen". Als jemand, der ein Problem schildert, möchte man Tipps und Ratschläge, dass auf einen und das Problem eingegangen wird. Klar auch Erfahrungswerte. Aber hier geht es um die Formulierung und die finde ich eben oftmals unglücklich.

    Nun, da ist wieder der überhebliche Ton und Unterstellungen unter der Gürtellinie (Lesefähigkeit, aha).


    Wie wäre es mit der Beantwortung der mittlerweile mehrfach gestellten Frage:


    Wozu dient dieser Faden?


    BTW ich finde es sehr amüsant, wie du über die dir selbst gelegten Steine stolperst ;-D Ist recht so, denn eine wissenschaftliche Theorie über Stolpersteine müsste erst noch verfasst werden.

    Zitat

    Du hörst wenig zu, fragst nahezu nie nach und sprichst weniger über die anderen als vielmehr über Dich selbst. Das ist nicht stimmig.

    Ich lese andere Beiträge eigentlich sehr genau und oft sehe ich keine Notwendigkeit des Nachfragens, weil dies andere Nutzer schon getan haben.

    Zitat

    Andere User stellen Fragen, versuchen sich in die Personen und in die Beziehung hineinzuversetzen.

    Das versuche ich auch.


    Du findest genug Fäden, wo ich auch nachfrage.


    Das ist aber das, was ich schon schrieb: Es findet leider oft eine gefilterte Wahrnehmung statt, die wahrscheinlich auf gebildeten Vorurteilen beruht.


    Wenn ich über mich selbst und nicht über andere schreibe, halte ich das für nicht ganz verkehrt, da ich mich am besten kenne und versuche, von meinem Denken und meinen Erfahrungen (die ja oft auch durch mich reflektiert wurden) auszugehen- da ist durchaus eine gewisse Ignoranz meinerseits in die Denkweise und Gefühlswelt anderer vorgekómmen- da will ich auch Kritik annehmen.

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    Wie wäre es mit der Beantwortung der mittlerweile mehrfach gestellten Frage:


    Wozu dient dieser Faden?

    Das habe ich bereits beantwortet.

    Zitat

    Nun, da ist wieder der überhebliche Ton und Unterstellungen

    Nein, das Text- und Leseverständnis sind Fakten, wodurch man sich auch nicht auf "viele" und eine verallgemeinernde Aussage "ala: "Du schreibst missverständlich, weil dich mehrere nicht verstehen- du bist schuld daran ..." berufen kann- das muss noch lange nicht bedeuten, dass meine Texte allgemein missverständlich sind.

    Zitat

    wir bemühen uns immer für den anderen attraktiv zu sein... Das sind so pauschale Antworten, die man schon fast vorhersehen kann.

    diesbezüglich hatte ich aber deutlich mehr und auch detaillierter geschrieben ...