Naja, in Ärger liegt Gold vergraben. Ärger zielt auf Veränderung. Andere wirst du gegen ihren Willen nicht ändern, also bleibt nur die eigene Person.


    Vielleicht sollte es jetzt hier erstmal gut sein und lässt das Gesagte auf dich wirken...

    Zitat

    Natürlich ist es eine Tatsache. Bei vielen Lesern kommen Deine Beiträge genau so an. Oder sind Empfindungen keine Tatsachen?

    Es ist eine Tatsache, dass viele es so empfinden.


    Die Frage ist: Woher kommt dieses Empfinden?


    Wie ich in meinem vorangehenden Beitrag geschrieben hatte, kommt es meiner Ansicht nach daher, dass Sensibelmann für seine Meinungen eine gewisse Universalität in Anspruch nimmt.


    Deshalb stellt er sich über User, die einfach nur ihre persönliche Meinung posten, ohne das mit wissenschaftlichen Argumenten zu untermauern.

    Zitat

    Entweder die Meinungen der anderen User sind genauso viel wert

    Die Meinungen des anderen Nutzer sind genausoviel Wert, nur die Richtigkeit von Aussagen, wird nicht von einer Wertigkeit bestimmt, sondern von stimmigen Argumenten. Wenn jemand meine Argumente als unstimmig empfindet, sagte diejenige das ja auch.


    Anders als manche hier argumentieren, hatte ich auch in der Vergangenheit keineswegs immer auf meiner Meinung beharrt.


    Manche meiner Meinungen entspringen Vermutungen auf Grund von Indizien, da rücke ich nicht ohne weiteres von ab, solange keine stichhaltigen Gegenargumente vorliegen. U.U. müssen eben zwei Meinungen nebeneinander stehen- deswegen muss ich mich aber nicht dazu niederbeugen, meine Meinung abzutreten. Manche Nutzer werfen mir vor, auf meinem Standpunkt zu beharren- klar tue ich das, solange bis stichhaltige Gegenargumente vorliegen (und das werde ich auch weiterhin tun). Manche verärgert das. Vermutlich, weil ihnen keine stichhaltigen Gegenargumente einfallen.


    Hinzu kommt:


    Erstaunlicherweise filtern einige Nutzer bei meinen Texten genau die Passagen heraus, wo ich über meine eigene Beziehung schreibe. Relativ zu meiner Gesamttextanzahl tue ich dass aber schon lange eher selten. Das bleibt aber bei Nutzern besonders stark hängen. Warum auch immer?

    Zitat

    Das tue ich nicht

    Tust du nicht? Ich hatte einen anderen Eindruck.


    Mir fehlt mittlerweile die Lust, mich weiterhin an dieser eigentlich interessanten und zunächst vielversprechenden Diskussion zu beteiligen. Ich persönlich finde es müßig ausschließlich die Metaebene zu betrachten, während Inhalte auf der Strecke bleiben.


    Mein Bild von dir hat sich durch das Lesen und Schreiben in diesem Faden nicht geändert, aber durchaus geschärft. Allerdings beruht es selbstverständlich nur auf rein subjektiver Wahrnehmung.

    Wir drehen uns im Kreis. Ich denke, es geht viel weniger um deine Inhalte als um die Art wie du deine Erfahrungen/ dein Wissen/ deine Erkenntnisse kommunizierst.


    Du musst nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen abrücken, aber es täte deiner Kommunikation eben gut, wenn du das "Wie" überdenkst.

    Du stellst Dich über andere User, weil Du die Auffassung vertrittst, Dein Beziehungsmodell hat eine gewisse Universalität und damit ist Deine Meinung mehr wert als die persönliche Meinung eines anderen Users.


    Manche User ärgert das, weil sie es als arrogant empfinden. Das ist ihr subjektives Empfinden.


    Mich ärgert das nicht und ich finde es etwas streng, so etwas als arrogant zu bezeichnen.


    Das ändert nichts daran, dass Du Dich mit Deinem Universalitätsanspruch höher stellst als andere.

    Zitat

    wenn du das "Wie" überdenkst.

    Das tue ich ja, ich habe nur noch keine genaue Lösung.

    Zitat

    dass Du Dich mit Deinem Universalitätsanspruch höher stellst als andere.

    Naja, mir ist bekannt, dass andere Beziehungsmodelle ebenfalls funktionieren (und durchaus sehr gut funktionieren).


    Dennoch sehe ich einige spezielle Dinge, die in meiner wie auch in anderen Beziehungen, in einigen Bereichen ähnlich sind, dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit für die Stabilität und das Glück der Beziehung größer sind als in Beziehungen, wo die Dinge anders liegen: Stichwort: gemeinsame Erlebnisse, Nähe, Sexuallität, gemeinsame Interessen.

    @ sensibelmann

    Man kann in 99% der allgemeingültig betrachtet beziehungswichtigen Dinge übereinstimmen, aber in einer, aber der entscheidenden Sache nicht. Und schon sind alle Wahrscheinlichkeiten für den Allerwertesten. Ist ja nett, dass das bei Dir hinhaut, aber davon auszugehen, dass die Menschen alle in eine Norm pressbar sind, ist einfach zu kurz gedacht.


    Ich sehe es selbst bei anderen Paaren, bei denen alles (aus meiner Sicht) super zu laufen scheint, und dann scheitert die Beziehung an einer Sache, die auf meiner persönlichen Skala ganz unten steht. Haben die jetzt einen Fehler gemacht, weil sie falsche Prioritäten setzen? Ist wirklich deren Priorität falsch? Oder meine? Oder am Ende gar keine, weil einfach jeder andere Prioritäten hat?


    Ratschläge, die auf Wahrscheinlichkeiten beruhen, taugen vielleicht bei einem kaputten Auto oder Gerät etwas ("prüfen Sie zuerst, ob der Netzstecker eingesteckt ist"), aber nicht für zwischenmenschliche Beziehungen. Für Dich scheint das aber alles auf derselben Ebene stattzufinden. Das befremdet.

    @ sensibelmann

    Und noch mehr befremdet, dass Du absolut empathiefrei zu sein scheinst. Da fragt sich der geneigte Leser, wie so jemand überhaupt in der Lage sein kann, eine Beziehung zu führen.

    Zitat

    Naja, mir ist bekannt, dass andere Beziehungsmodelle ebenfalls funktionieren (und durchaus sehr gut funktionieren).

    Du kannst jetzt Deinen Universalitätsanspruch relativieren, wenn Du meinst, es gibt auch andere Beziehungsmodelle, die gut funktionieren.


    Das ändert nichts daran, dass Du Dich in Deinen Beiträgen davor mit Deinem Universalitätsanspruch über andere gestellt hast. ...


    :)D


    zzz

    @ LichtAmHorizont

    Zitat

    Und noch mehr befremdet, dass Du [sensibelmann] absolut empathiefrei zu sein scheinst. Da fragt sich der geneigte Leser, wie so jemand überhaupt in der Lage sein kann, eine Beziehung zu führen.

    Da trügt ganz offensichtlich der Schein. Denn nur weil man hier sein empathisches Empfinden nicht schriftlich zum Ausdruck bringen kann, bedeutet es nicht, dass man keines hätte.

    Zitat
    Zitat

    Und noch mehr befremdet, dass Du [sensibelmann] absolut empathiefrei zu sein scheinst. Da fragt sich der geneigte Leser, wie so jemand überhaupt in der Lage sein kann, eine Beziehung zu führen.

    Da trügt ganz offensichtlich der Schein. Denn nur weil man hier sein empathisches Empfinden nicht schriftlich zum Ausdruck bringen kann, bedeutet es nicht, dass man keines hätte.

    Nicht zwingend. Kann aber.


    Man kann allerdings wohl auch als unempathischer Mensch eine Beziehung führen, wenn man einen Partner findet, der damit kein Problem hat ??oder sich das Problem nicht eingestehen möchte?? .

    Zitat

    Da fragt sich der geneigte Leser, wie so jemand überhaupt in der Lage sein kann, eine Beziehung zu führen.

    Warum schreibst du vom "geneigten Leser" und nicht von Dir? Du brauchst deine persönliche Meinung nicht hinter anderen Meinungen verstecken.


    Vielleicht werde ich von zahlreichen Lesern vollkommen falsch eingeschätzt, was meine Empathiefähigkeit betrifft (Empathie finde ich hier auch reichlich überstrapaziert, mancher Schreiber könnte diesbezüglich auch mal selbstkritischer sein, wie ich das auch tue, anstatt permanent auf mich damit einzukloppen)?


    Das geschriebene Wort können Leser auch sehr falsch interpretieren- insbesondere wenn man anfängt, zwischen den Zeilen zu deuten. Meine Texte sind ehrlich und offen. Vielleicht wird das auch falsch gedeutet? Wie geschrieben, ist vermutlich meine Formulierung "unglücklich".


    Manchmal wirkt auch härtere unangenehme Kritik oder Widerspruch durch mich unangenehm. Aber das hatten wir schon, dazu habe ich mich schon geäußert.


    Woran liest du ab, dass ich empathiefrei bin (Leider habe ich bei mehreren Nutzern einen ähnlichen Eindruck, so wie sie mir gegenüber auftreten)?


    Überlegen sich manche Nutzer nicht, wie sie mit Menschen, die eben anders formulieren, die unter Umständen anders- "nicht normal" sind, denen im Schreiben Emotionen fehlen, umgehen? Müssen sie mit dem Hau-drauf-Hammer hantieren und entgegnen?

    Ja genau das frage ich mich gerade auch


    Deine Emparhiefähigkeit wird hier aufs schärfste kritisiert wo bitte ist dann aber die Empathie dir gegenüber ?


    Du bekommst hier schon sehr lange immer wieder ganz massive Anschuldigungen zu hören und trotz allem bist du immer noch bereit dich denen die dich hier beurteilen zu stellen .


    Das finde ich schon enorm ich denke ich hätte nach soviel Angriffen teils sogar unter die Gürtellinie schon entnervt und auch verletzt das Handtuch geworfen


    All dies was dir hier schon vorgeworfen wurde wird von den Schreibern genau so wie es doch verteufelt wird über dich ausgegossen .


    Ja ihr Lieben was nennt man das dann ?