• Neue Bekanntschaft und Handynummer

    Guten Abend, ich hab letztes Wochenende, am Samstagabend in einer Disco einen sehr netten Typen kennen gelernt. Wir haben uns länger unterhalten und er war mir sehr sympatisch. :-D Ich weiß nicht, was ich für einen Eindruck auf ihn gemacht hab...aber ich denke er fand mich auch nett. ":/ Meine Freundinnen wollten dann UNBEDINGT etwas essen gehen. Nicht weit…
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    Jeder sagt was anderes....manche sagen, ich soll warten, ihn die Initiative ergreifen lassen, mich "erobern" lassen, weil Männer es nicht mögen, wenn eine Frau die Sache in die Hand nimmt, da man sich als Frau damit "uninteressant" macht. Andere meinen, ich soll einfach das tun, was ich für richtig halte.

    klarerweise sagt jeder etwas anderes, da eben nicht alle männer gleich sind... und da du daher nicht wissen kannst, wie dieser spezielle mann ist, machst du einfach, was dir besser passt und was dir gefällt.


    wenn er interesse hat, wird er auch auf ein sms antworten bzw. gerne deinen anruf annehmen, das ist doch vollkommen gleich, wie du dich meldest.

    Zitat

    Ihn einfach anrufen will ich nicht, weil es mir einfach zu aufdringlich erscheint. Ich bin eher eine Anhängerin der zeitversetzten Kommunikationsmittel. E-Mails, SMS, Chatnachrichten – die sind zwar unverfänglich und irgendwie auch unpersönlich – ABER: Man stört dabei wenigstens nicht. Ein Beispiel: Man sitzt beim Mittagessen und das Telefon klingelt. Es ist einfach nervig. Bei einer SMS kann er antworten, wann er mag.

    Das ist ja eine Einstellung ":/ Wie machst Du das bei Freunden oder Familie? Rufst Du die auch nie an wenn Du etwas wissen willst, um nicht aufdringlich zu wirken?


    Zugegeben: asynchrone Kommunikation hat auch ihre Vorteile, und es ist durchaus sinnvoll wichtige Fakten wie Termine oder Adressen auch per SMS oder Mail zu kommunizieren, damit etwas schriftliches hat und bei Bedarf nochmal nachschauen kann. Aber wenn ich von jemandem etwas (wissen) will oder mit ihm ins Gespräch kommen möchte, rufe ich gefälligst an.


    Eine SMS, die eine Frage enthält (und wenn es nur eine Unterschwellige ist), ist deutlich aufdringlicher, als ein kurzes Telefonat. Es gibt (bzw. gab) für mich nichts lästigeres, als Diskussionen per SMS zu führen, die man auch mit einem 30 Sekunden Telefonat klären kann.


    Abgesehen gibt es auch so etwas wie Netiquette, die ein paar Sachen regelt (nicht zur Mittagszeit anrufen, nicht nach 22:00 Uhr anrufen, etc.)

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    Und es geht ja hier nicht darum einen Liebesroman zu schreiben. Sondern ihn einfach dran zu erinnern, dass es mich auch noch gibt. Dass ich ihn jedenfalls nicht vergessen habe.

    - ohne Worte -

    Ich kommuniziere normalerweise wirklich eher per SMS bzw. Instant Messages, als per Telefon. Logischerweise beschränkt sich die Kommunikation dann auf kurzen Informationsaustausch, im Sinne von: "Wie gehts dir?" "Kommst du da und da hin?"


    Gibt es etwas längeres zu klären, schreiben wir uns manchmal sogar davor gegenseitig eine kurze Nachricht, ob man kurz anrufen darf oder ob es gerade zeitlich unpassend ist.


    Zugegeben: Es ist schrecklich kompliziert geworden. Bei der etwas älteren Generation rufe ich natürlich einfach an. Aber irgendwie gehöre ich schon zu der Generation, wo die zeitversetzte Kommunikation oberhand gewonnen hat.


    Was die Netiquette betrifft: Man kann den ganzen Tag stören. Wann ist Mittagszeit? Manche essen um 12 zu Mittag, andere schlafen zu dieser Zeit noch.


    Im Übrigen möchte ich mit ihm nicht am Telefon ins Gespräch kommen, sondern persönlich. Ihn jetzt anzurufen erscheint mir ein Schritt zu viel...irgendwie aufdringlich, so als könne ich es nicht erwarten. Und das ist ja nicht so.


    Aber was mich interessiert: Wieso findest du eine SMS aufdringlicher als ein Telefonat?


    Ich meine, natürlich verstehe ich, dass man niemals per SMS eine Diskussion oder ein längeres Gespräch führen sollte – aber um sich einfach mal zu melden, finde ich eine SMS eigentlich perfekt.

    Ich meine, hinter dem Unwillen, Kontakte direkt zu gestalten, steckt einfach eine gewisse Unsicherheit und manchmal eine Scheu, Abweisungen direkt zu kassieren. Kann ich aber verstehen, denn das IST nicht einfach. Männer mögen ihrerseits ja auch keine Körbe, sind aber drauf hin getrimmt, sie hinzunehmen. Frauen fällt die aktive Rolle – wohl nicht zuletzt durch Jahrhunderte eingeübter Zurückhaltung – immer noch nicht in jedem Fall leicht ...


    Amy, ein Grund mehr: Verfahre so, wie DU es willst, bleib authentisch! – Denn Du musst schließlich auch mit den Folgen leben.


    Ehrlich: Ich glaube nicht, dass Du auf Deine Art etwas verpasst, denn hier stimme ich Dir (und anderen) zu, dass ein Mann, dem an der Frau liegt, schon selbst für Kontaktintensivierung sorgen wird; da muss frau sich kein Bein ausreißen. Alles andere sind häufig bestenfalls kurzlebige Sachen.

    Kurznachrichten sind Telegramme. Sie enthalten einfache Informationen, die ich zur Kenntnis nehme ohne darauf zu antworten. Wenn mir jemand eine Frage per SMS stellt finde ich das frech, weil ich dann indirekt gezwungen werde zu antworten (egal ob per SMS oder Telefon), also aktiv zu werden, obwohl der andere etwas von mir möchte.


    Ich schreibe auch mal eine SMS mit Infos oder einem persönlichen Gruß. Aber in der Regel habe ich davor einen Versuch unternommen, ein Telefongespräch herzustellen.

    Zitat

    Im Übrigen möchte ich mit ihm nicht am Telefon ins Gespräch kommen, sondern persönlich. Ihn jetzt anzurufen erscheint mir ein Schritt zu viel...irgendwie aufdringlich, so als könne ich es nicht erwarten. Und das ist ja nicht so.

    Doch, das ist so! Seit dem Du ihn in der Disco getroffen hast, sitzt Du wie auf heißen Kohlen und fragst Dich warum es nicht zügiger vorangeht. Hör auf, Dir etwas vorzumachen, ruf ihn an und mach ein Treffen aus. Der Anruf hat den Vorteil, dass du direkt seine Reaktion mitbekommst und dadurch abschätzen kannst, ob er überhaupt noch Interesse hat. Erzählen kann man viel, schreiben aber noch viel mehr!

    Zitat

    Wenn mir jemand eine Frage per SMS stellt finde ich das frech, weil ich dann indirekt gezwungen werde zu antworten (egal ob per SMS oder Telefon), also aktiv zu werden, obwohl der andere etwas von mir möchte.

    Verstehe ich gut. Aber ich finde es noch frecher, wenn man einfach anruft. Denn dann ist der andere nicht nur indirekt gezwungen zu antworten, sondern auch noch SOFORT zu antworten. Bei einer SMS ist das nicht so. Da kann der Empfänger so lange warten, bis er Zeit und Lust hast und dann zurückschreiben. Wenn er nicht schreiben möchte, kann er ja auch anrufen, falls ihm das Tippen zu lästig ist. Oder kurz schreiben: Ruf mich doch mal an.


    :)D

    Zitat

    Kurznachrichten sind Telegramme. Sie enthalten einfache Informationen, die ich zur Kenntnis nehme ohne darauf zu antworten. Wenn mir jemand eine Frage per SMS stellt finde ich das frech, weil ich dann indirekt gezwungen werde zu antworten (egal ob per SMS oder Telefon), also aktiv zu werden, obwohl der andere etwas von mir möchte.

    ... Nun, aber das ist eben deine persönliche Auslegung der Verwendung von SMS bzw. Telefongespräch. Ich möchte meinen, dass viele heutzutage SMS zu viel intensiverer Kommunikation nützen. Und das bleibt dann wirklich der Person selbst überlassen. Aber sich darüber nicht zu viele Gedanken machen, der andere interpretiert das dann sowieso wieder gaanz anders als man selbst, wenn er das denn überhaupt tut.

    @ Amy

    Zitat

    Verstehe ich gut. Aber ich finde es noch frecher, wenn man einfach anruft. Denn dann ist der andere nicht nur indirekt gezwungen zu antworten, sondern auch noch SOFORT zu antworten. Bei einer SMS ist das nicht so. Da kann der Empfänger so lange warten, bis er Zeit und Lust hast und dann zurückschreiben.

    Frech? Das Problem ist, dass Du in einer total devoten Unglückshaltung verharrst. Und zwar schon mindestens so lange, wie Du hier im Forum wegen verschiedener Typen um Rat fragst.


    Du gehst davon aus, dass der Typ Dich sowieso nicht mag, dass Du nervst und frech bist und sowieso ne Abfuhr kassierst. Du musst mal begreifen, dass das total doof ist. Ganz ehrlich: Wenn der Typ Dich nervig und doof und frech und wertlos findet, dann ist es scheißegal was Du machst, ob Du anrufst, chattest, smst, facebookst, scheißegal, denn er wird Dich nervig frech und doof finden. Egal ob Du anrufst oder schreibst, er wird in jedem Fall denken: Shit, nicht schon wieder DIE Alte. Also: egal, was Du tust.


    Nun ist das offensichtlich Deine persönliche verschrobene Sicht auf die Dinge, mindestens genau so wahrscheinlich ist, dass er Dich süß, nett, liebenswert, aufregend und interessant findest. Und dann ist es genau so scheißegal, was Du tust. Egal ob Du anrufst, chattest, smst, facebookst, scheißegal, denn er wird Dich in JEDEM Fall süß, nett, liebenswert, aufregend und interessant finden, und es wird egal sein, ob er gerade schläft, zu Mittag isst, mit Freunden ein Bier trinkt oder auf dem Klo sitzt, er wird in jedem Fall total froh und aufgeregt und geflashed sein, weil außgerechnet DU süßes Ding Dich meldest. Also: egal, was Du tust.




    FAZIT: Es ist egal, was Du tust.


    Allerdings ist nicht egal, dass Deine merkwürdige verschrobene Art Dir (mehr als) im Weg steht und Dich hemmt und Dich klein und winselnd und unsicher macht. Selbstbewusstsein ist sexy. Deine Art behindert Dich hingegen. Egal, ob er es weiß oder nicht – Deine Art behindert DICH. Das ist in meinen Augen nicht normal. Du bist eines der aufgeschrecktesten und verunsichertsten kleinen Hühnchen, die ich je erlebt habe. Ich meine das überhaupt nicht böse, ich mag Dich, das weißt Du, aber Du MUSST mal runterkommen und ein bisschen objektiv bleiben. Keiner will Dir was Böses. Keiner findet Dich nervig. Aber Du musst Dir Deiner selbst mal ein bisschen bewusst werden und Dir selbst vertrauen lernen. Das tust Du nämlich überhaupt nicht. Du traust Dir selbst kein Stück über den Weg. Und es ist schwer, jemanden zu lieben, der sich selbst nicht liebt.

    Vielen Dank für deinen langen Beitrag...du hast ja Recht. :-(


    Ich bin einfach zu unsicher...liegt vielleicht an einigen Dingen, die mir in der Vergangenheit widerfahren sind. Ich arbeite auch an mir und meiner Unsicherheit. Aber gerade in Bezug auf Männern bin ich halt sehr vorsichtig. Möchte nichts falsch machen...einen guten Eindruck machen...und ich hab einfach das Gefühl, dass ich das allein nicht hinbekomme...

    Ich versuche mir zu sagen, dass ich liebenswert bin und dass ich keinen Grund hab mich zu verstecken...


    Und ich versuch Dinge zu tun, die ich mich sonst nicht traue, um Erfolgserlebnisse zu sammeln.


    Wenn dann mal etwas trotzdem nicht klappt versuche ich mir zu sagen: Das ist nicht schlimm, das passiert anderen auch.... so in etwa.


    In letzter Zeit hatte ich wieder einen ziemlichen Rückfall, leider. :(


    Aber ich versuch mich wieder hochzukämpfen. Befinde mich leider derzeit auch in keiner sonderlich guten (gesundheitlichen) Verfassung und bin daher sowieso psychisch und körperlich etwas geschwächt...

    Zitat

    Möchte nichts falsch machen...einen guten Eindruck machen...und ich hab einfach das Gefühl, dass ich das allein nicht hinbekomme...

    Hier werde ich auch hellhörig. Weißt Du, je mehr Du "einen guten Eindruck machen möchtest", desto weniger kann Dir das u. U. gelingen: Die Menschen nehmen Dich bestenfalls als unsicher wahr, schlechterenfalls bescheinigen sie Dir wenig Rückgrat.


    Du solltest zwar, wie ich oben schon sagte, authentisch bleiben, also Dich nicht verrenken, aber eine Absicherung, dass Du die Dinge beeinflussen kannst, indem Du "vorsichtig bist", wirst Du nicht bekommen.


    Im Gegenteil, ob gegenüber dem anderen Geschlecht oder im Job – am besten kommen wohl die durch, denen es im Grunde recht schnurz ist, wie sie ankommen. Die den Mut haben, auch mal gegen den Strich gebürstet zu sein und das dann auch zu zeigen.


    Das werden Menschen wie Du und ich vielleicht nie erreichen, aber spontaner zu werden und die Angst ein Stück weit abzulegen – das geht!

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    am besten kommen wohl die durch, denen es im Grunde recht schnurz ist, wie sie ankommen. Die den Mut haben, auch mal gegen den Strich gebürstet zu sein und das dann auch zu zeigen. Das werden Menschen wie Du und ich vielleicht nie erreichen, aber spontaner zu werden und die Angst ein Stück weit abzulegen – das geht!

    da stimme ich voll und ganz zu, schön gesagt!

    Ich finde, es macht einen großen Unterschied, ob man eine SMS schickt oder anruft. Wenn ich morgens in der vollbesetzten U-Bahn sitze ist eine SMS mit "Guten Morgen" durchaus sinnvoll, weil eine Telefonat dann eher unpassend wäre. Eine SMS kann aber schnell den Eindruck erwecken, einfach mal schnell hingerotzt worden zu sein, weil man grad Langeweile hatte.


    Und ein Anruf mit "Hallo, guten Morgen..." wirkt auch ganz anders, weil ich da die Stimme dazu habe, und viel mehr Emotionen transportiert werden...klingt die Stimme etwas unsicher und schüchtern oder freudig und etwas nervös? All das kann sehr viel aussagen und hinterlässt bei mir zumindest mehr Eindruck

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    Männer mögen ihrerseits ja auch keine Körbe, sind aber drauf hin getrimmt, sie hinzunehmen. Frauen fällt die aktive Rolle – wohl nicht zuletzt durch Jahrhunderte eingeübter Zurückhaltung – immer noch nicht in jedem Fall leicht ...

    Da kann ich nur zustimmen. Es gibt zwar auch Frauen, die von sich aus auf den Mann zugehen, aber viele Frauen betrachten es eben noch als ihr Vorrecht, dass der Mann sich bemühen muss. Und bei vielen dieser Frauen denke ich, dass Sie schlicht und einfach Schiss haben oder zu bequem sind, um selber aktiv zu werden.


    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man als Mann aktiv werden muss, um was bei Frauen zu erreichen.

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    Ich glaube nicht, dass Du auf Deine Art etwas verpasst, denn hier stimme ich Dir (und anderen) zu, dass ein Mann, dem an der Frau liegt, schon selbst für Kontaktintensivierung sorgen wird; da muss frau sich kein Bein ausreißen. Alles andere sind häufig bestenfalls kurzlebige Sachen.

    Je nachdem wie der Mann gestrickt ist, kann es auch so ausgehen, dass der Mann Ihre zögerliche Art als Desinteresse oder als "warmhalten" interpretiert oder ebenfalls etwas unsicher ist und dann aus diesen Gründen den Kontakt abbricht. Auch wenn er durchaus an einer langfristigen Sache interessiert ist. Aber man(n) macht sich eben auch nicht gerne zum Affen.