• Neue Vorliebe von ihm kennengelernt (FKK) und Problem damit

    Ich habe mit meinem Mann dieses Jahr zum ersten Mal in seiner alten Heimat Urlaub gemacht und dabei eine ganz neue Seite an ihm kennengelernt, nämlich FKK oder evtl. sogar eine exhibitionistische Neigung. Da bin ich noch unschlüssig und deshalb schreibe ich hier, denn mit letzterer Sache hätte ich irgendwie ein Problem. Wir sind schon über 7 Jahre…
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    Wenn er einen seiner Meinung nach besseren Schniedel als seine Mitmenschen aufweist, so sollte er vielleicht mal begründen, wo dabei seine eigene Leistung besteht, auf die er stolz sein kann.


    Ich habe mitunter den Eindruck, dass gerade Menschen, denen es an eigener erfolgreicher Leistung mangelt (auf die sie wirklich stolz sein könnten), dazu neigen, sich den Stolz durch externe Leistungen zu holen (Körperbau/Genetik, Nation, Fußballmannschaft).

    Da du hier auf eigene Leistungen abhebst...


    Was sind denn schon eigene Leistungen?


    Darf man nur auf eigene Leistungen stolz sein?


    Was sind denn schon am Ende des Tages eigene Leistungen?


    .


    Darf ein Spitzensportler berechtigt stolz auf seine Leistungen sein? Oder sind es nur Veranlagung, Gene, die ihm die Muskelkraft, Ausdauer und Geschicklichkeit für seinen Sport gebracht haben?


    Darf ein studierter Professor stolz auf seinen Nobel-Preis sein? Oder sind es nur Veranlagung, Gene, die ihm seine Intelligenz, Ausdauer und Lernfähigkeit für seine Wissenschaft eingebracht haben?


    Darf ein erfolgreicher Musiker stolz auf seine große Beliebtheit sein? Oder sind es nur Veranlagung, Gene, die ihm Kreativität, Musikalität und Geschicklichkeit an seinem Instrument eingebracht haben?


    Darf ein erfolgreicher Abiturient nicht stolz auf seinen gutes Abitur sein? Oder sind es nur Veranlagung, Gene, die ihm die Intelligenz und das Lernvermögen beschert haben?


    Sind zu all diesen Leistungen nicht auch persönliche Anstrengungen, Arbeitseifer und Fleiß nötig, um seine Talente zu entwickeln?


    Und sind nicht auch Veranlagung und Gene notwendig, um Arbeitseifer und Fleiß zu besitzen? Um seine Talente durch Weiterbildung und Übung zur Vollkommenheit zu entwickeln?


    Warum darf man anscheinend auf solche in die Wiege gelegte Eigenschaften und Fähigkeiten stolz sein?


    Und warum darf man nicht auf in die Wiege gelegte Eigenschaften wie Schönheit oder großen Penis stolz sein?


    Worin besteht der große wesentliche Unterschied zwischen diesen Eigenschaften? ???


    ":/ ":/ ":/


    *:)

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    Worin besteht der große wesentliche Unterschied zwischen diesen Eigenschaften? ???

    Das find ich eigentlich eine ganz gute Fragestellung. Bei mir würde die in dem speziellen Fall allerdings ins Leere gehen, weil ich tatsächlich zu den Frauen gehöre, die die Schwanzgröße ganz ehrlich irrelevant finden. Daher fände ich es dumm, darauf stolz zu sein, auch wenn es sicher eine Menge Dümmeres gibt.

    Zitat

    Worin besteht der große wesentliche Unterschied zwischen diesen Eigenschaften?

    Ich sags nochmal, in der Häme. In der Abwertunge derer, die diese Eigenschaften nicht in die Wiege gelegt bekommen haben. Aber so richtig vergleichen willst du goldblonde Haare mit einer Doktorarbeit nicht, oder?? Sonst müsste ich womöglich eine Bewertung treffen..

    Zitat

    Und warum darf man nicht auf in die Wiege gelegte Eigenschaften wie Schönheit oder großen Penis stolz sein?

    Ich glaube, es wäre ein grosser Unterschied, wenn der Mann der TE lediglich stolz auf seinen Penis wäre. Sich über kleinere Penisse lustig machen, ist aber, gerade hinsichtlich seines Berufes, nicht grade attraktiv, das empfinde ich auch so. Seine von der TE in Sternchen gehaltene Aussage über Patienten mit Prostata Ca im Kontinenztraining finde ich sehr bescheiden.

    Zitat

    Aber so richtig vergleichen willst du goldblonde Haare mit einer Doktorarbeit nicht, oder??

    Warum nicht?


    Ein Doktorand arbeitet mit Lust, Frust und Begeisterung für sein Fach einige Jahre an seiner Doktorarbeit. Letztlich macht er bloß das, was ihm aufgrund seiner ihm in die Wiege gelegten Eigenschaften möglich und gut und leicht möglich war. Ausdauer, Fleiß und Frustrationstoleranz waren ihm auch in die Wiege gelegt.


    Auch die finanziellen Rahmenbedingungen sind nicht unbedingt seine eigene Leistung. Sondern teils durch Eltern, teils durch Stipendien, teils durch Uni-Stellen ermöglicht.


    .


    Die notwendige Ausstrahlung und Offenheit, Menschen aufgrund seines Aussehens für sich zu begeistern, hatte er womöglich nicht. Oder sie waren nicht seine Haupt-Talente.


    Ein Fotomodell mit "goldblonde Haare" braucht wohl zusätzlich um Karriere zu machen eine gewisse Ausstrahlung und Offenheit, um Menschen für sich zu begeistern. Auch eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit, um sich nach vorne zu drängeln.


    .


    Aber egal. Ich frage nur, weshalb wir die eine Art von Eigenschaften oder Talenten (wie Intelligenz oder Lerneifer) höher schätzen als andere Talente wie Muskelkraft oder schönes Aussehen, die uns jeweils allesamt unverdient in die Wiege gelegt wurden?


    Warum schätzen wir unverdiente in die Wiege gelegte Eigenschaften wie Musikalität, Kreativität, Intelligenz oder Muskelkraft höher ein als andere unverdient in die Wiege gelegte Eigenschaften wie Schönheit, Charme oder Ausstrahlung? ":/


    *:)

    man trägt zur Penisgröße rein gar nichts bei!


    ein Musiker lernt sein Instrument, manche Frauen können sich sehr gut schminken, manche können gut zeichnen, ein Physiker hat studiert, Bücher gelesen, ein muskulöser Mensch geht ins Fitnessstudio etc etc.........das alles ist nicht einfach vorhanden, die Veranlagung vielleicht aber man muss auch was dafür tun.


    ein Penis ist ein Penis, man kann daran nix ändern – genauso wenig wie an seiner Augenfarbe, seiner Hautfarbe, die Form des großen Zehs etc.

    Zitat

    man trägt zur Penisgröße rein gar nichts bei!


    ein Musiker lernt sein Instrument,

    Ja, aber die Lernbereitschaft, und das Talent für sein Instrument, auch seine Freude und Begeisterung für sein Instrument ist ihm in die Wiege gelegt, dafür hat der Musiker rein gar nichts getan...


    Er ist einfach nur seinem einfachen ihm vorgezeichnetem Weg gefolgt, den ihm sein Talent gewiesen hat...


    Der Musiker trägt zu seiner Größe nichts bei.. wie man zu seiner Penisgröße nichts beiträgt...


    Der Musiker geht einfach nur den einfachen Weg der Ausbildung, die seinen Gen-Anlagen entspricht, nach...


    Da ist keine Selbst-Kasteiung dahinter, keine Fron-Arbeit. Einfach nur Freude beim Ausprobieren der Instrumente und Akkorde, einfach nur Spaß. Und so lernt er dazu...


    Weshalb sollte der Musiker stolzer auf seine Werke sein dürfen als der Mann auf seine Penis-Größe? Verstehe ich nicht.


    Das Talent und die Vorraussetzung dazu ist beiden gleichermassen unverdient in die Wiege gelegt worden?


    Zitat

    aber die Lernbereitschaft, und das Talent für sein Instrument, auch seine Freude und Begeisterung für sein Instrument ist ihm in die Wiege gelegt,

    tja aber viele Menschen hätten eine Veranlagung, nutzen diese aber nicht – und wenn man sie nutzt tut man etwas, man überwindet sich auch zum Üben, man lernt Noten – das macht nicht alles Spaß und geht so locker flockig von der Hand, genauso wie wenn jemand Medizin studiert – das ist harte Arbeit! man strengt sich an um etwas zu erreichen

    Zitat

    Der Musiker trägt zu seiner Größe nichts bei.. wie man zu seiner Penisgröße nichts beiträgt...

    das heißt ich kann auf meine Hautfarbe genauso stolz sein wie auf meinen Doktortitel?? das ist doch lächerlich.....

    Monika,

    Zitat

    mit ihrem kleinen Schniedel öffentlich am Strand rumzulaufen" (so seine Worte).

    ist das Häme für dich? Ich kann das auch als reine Feststellung lesen.


    Ob man wirklich Häme hört liegt vielleicht auch am Empfängerohr.


    Der Punkt mit dem Kontinenztraining ist nochmal was anderes, vor allem, wo der Sinn darin überhaupt nicht zu erfassen ist

    Zitat
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    mit ihrem kleinen Schniedel öffentlich am Strand rumzulaufen" (so seine Worte).

    ist das Häme für dich? Ich kann das auch als reine Feststellung lesen.

    Isoliert geselesen kann das durchaus als reine Feststellung verbucht werden, aber er handelt sich doch bei dieser Aussage um seine Verteidigung, wieso er sich über die Penislänge anderer lustig machen darf. So im Sinn von "wer nicht selbst schnallt, dass er seinen kleinen Schniedel lieber wegpacken sollte, darf sich über Spott nicht wundern."

    Zitat

    ist das Häme für dich? Ich kann das auch als reine Feststellung lesen.

    Das könnte man, aber nicht nach den Schilderungen der TE. Aber dazu kann sie selbst vielleicht mehr beitragen. Ich finde die Häme im Zusammenhang mit seiner medizinischen Tätigkeit viel schlimmer als die Strandsituation, die hatte ich ursprünglich nicht so krass gesehen.

    Zitat

    Ob man wirklich Häme hört liegt vielleicht auch am Empfängerohr.

    Dann handelt es sich um das Ohr der TE. Aber das ist natürlich ein Totschlagargument. :-/

    Zitat

    Isoliert geselesen kann das durchaus als reine Feststellung verbucht werden, aber er handelt sich doch bei dieser Aussage um seine Verteidigung, wieso er sich über die Penislänge anderer lustig machen darf. So im Sinn von "wer nicht selbst schnallt, dass er seinen kleinen Schniedel lieber wegpacken sollte, darf sich über Spott nicht wundern."

    Richtig, das ist der Punkt.

    Zitat

    Ob man wirklich Häme hört liegt vielleicht auch am Empfängerohr.

    Inzwischen hat er es ja aber sogar selbst eingeräumt. Er bestreitet gar nicht, über andere zu spotten, er findet es je nach Umfeld ok und tut es gedanklich schon immer. Es mag zwar gut sein, dass er es seine Patienten nicht spüren lässt, sondern sich im beruflichen Kontext professionell verhält, deshalb ging ich ja auch davon aus, dass er gar nicht zu denen gehört, die dumme Witzchen machen und sich das Maul über ihre Patienten zerreißen – tut er öffentlich auch nicht, so dass deine Patienten tatsächlich nicht darunter leiden müssen, er ist also kein kompletter Vollarsch, dem andere egal sind. Ich dachte aber, ihm liegt solches Denken genau so fern wie mir und das kann man mir glauben oder nicht, ich war selbst im med. Bereich tätig und ich habe nie so gedacht. Wie sich dort aber teilweise über Mitmenschen ausgelassen wurde, war u.a. ein Kündigungsgrund für mich. Darüber hatten wir uns auch in unserer Anfangszeit oft unterhalten und deshalb habe ich mich so getäuscht in ihm, denn er war da ganz meiner Meinung, sowas geht gar nicht, geschmacklos usw. Dabei meinte er stets nur, es ist nicht ok, im Kollegenkreis zu spotten, aber denken darf sich jeder seinen Teil. Darf sich natürlich auch, die Gedanken sind frei, aber ich dachte eben, er sei anders als viele andere und hätte gar keine so pubertären Gedanken.

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    Die Feststellung, dass andere einen kleinen Penis haben? Das ist doch einfach so.

    Es geht aber nicht um eine reine Feststellung und auch nicht nur um den Punkt, dass er sich vielleicht freuen kann, zufällig mit einem Prachtexemplar in seinen Augen geboren worden zu sein, sondern darum, dass er der Meinung ist, die anderen sollten sich für ihren naturgegebenen Penis schämen. Alle seine Kommentare gingen in die Richtung und er hat sich über sie lustig gemacht deshalb.


    Zu dem Punkt, dass ich im Urlaub kommentarlos zugesehen und mich erst hinterher darüber echauffiert habe: Stimmt so nicht, ich habe ihm auch schon im Urlaub gesagt, dass ich sein Verhalten befremdlich finde und ihn so gar nicht kenne. Er hat das aber abgetan und ich war auch unsicher, weil ich dachte, ich reagiere vielleicht über und musste dann erstmal meine Gedanken sortieren. Es waren ja zudem gleich mehrere Verhaltensweisen, die mich "schockiert" haben und er meinte mehrfach, ich würde das ganz falsch deuten und solle der Sache eine Chance geben. Hab ich versucht und mir ist auch nicht daran gelegen, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, aber ich merke eben, dass sich die Sache für mich nicht so leicht abhaken lässt und sich langfristig auf meine Gefühle ihm gegenüber auswirken könnte.

    Zitat

    Überleg doch nochmal, ob es sich hier wirklich um eine grundlegende Eigenschaft handelt, die sich sozusagen in allen möglichen Lebensbereichen deines Mannes zeigt, oder ob nicht das Thema dieses "Vorfalls" das Entscheidende ist. Habt ihr vielleicht nicht mehr so oft Sex wie früher, weil er da Probleme haben könnte – die er dann sozusagen sichtbar negiert, indem er andere + dich darauf hinweist, wie gut er gebaut ist? Und ich hatte ja auch schon überlegt, ob du nicht vielleicht zu oft sein Äußeres lobst. Auch wenn das widersprüchlich erscheint, vielleicht hast du ihn dadurch auf irgendwas aufmerksam gemacht, auf irgendwas was er als Defizit seinerseits betrachtet?

    Das glaub ich nicht, unser Sexleben war sehr gut bisher und ich wüsste auch nicht, auf welches Defizit ich ihn hätte aufmerksam machen können, denn er hat ja auch in meinen Augen tatsächlich gar keins. Ich überlege nur, ob das der Punkt ist, also dass ich ihm vielleicht zu oft gesagt habe, wie schön ich seinen Penis z.B. finde. Das aber immer neben anderen Eigenschaften auch, also ich bin auch vernarrt in seinen Bauch und Knackpo gewesen und habe ihm das so gesagt – im sexuellen Kontext, wir sind beide sehr gesprächig "währenddessen"... Für mich war das deshalb immer Bestandteil unserer Sexualität, aber vielleicht reicht ihm das nicht mehr und er hätte gerne öfter im Alltag gehört, wie toll er doch in vielerlei Hinsicht gebaut ist. Das müsste ich ihn mal fragen. Ich glaub aber, es ging eigentlich nicht um mich und das was ich ihm sage oder nicht sage. Er war interessiert an den Reaktionen der anderen Frauen.


    Und er hat wohl auch missverstanden, wie wichtig oder unwichtig ich einen schönen Penis finde. Ich liebe seinen, ja, weil ich ihn liebe. Ich finde ihn auch "objektiv" schön, aber es ist nicht DAS Entscheidende für mich, weder beim allgemeinen Anblick, noch in sexueller Hinsicht. Er meinte z.B., wenn ich einen anderen Mann beim FKK mit "kleiner Nudel" sehe, würde ich mir doch sicher denken: "Zum Glück ist das nicht meiner" (also im Sinne von: nicht mein Partner/Mann) :-o Ihm ist völlig unverständlich, dass ich solche Gedanken nicht hege und ich den Vergleich nicht brauche, um froh zu sein, ihn an meiner Seite zu haben. Ich sagte ihm, dass ich mit ihm auch zusammen wäre, wenn ER so eine in seinen Augen bemitleidenswerte "kleine Nudel" hätte und er meinte: Na toll... was mir zeigt, dass er sein Ding vielleicht doch nicht genug gewürdigt fühlt %-| aber mehr als sagen, dass unser Sex gigantisch ist und ich ihn wunderschön und attraktiv finde, kann und will ich nicht. Es ist so, aber ich würd ihn auch mit anderem Penis lieben und ich fänds erschreckend, wenn er mich z.B. vor allem wegen meiner Brüste lieben würde.

    @ TE:

    Wir werden aber alle älter und du bist dann vielleicht auch nicht mehr so attraktiv in seinen Augen. Hast vielleicht sogar einen Makel in seinen Augen, was dann? Es kann ja auch etwas unvorhergesehenes passieren wie ein Unfall. Nach seiner Art zu urteilen wird er sich dann auch über dich lustig machen und abwertend denken, vielleicht nur rein gedanklich, aber vielleicht auch vor anderen. Das würde mir enorm zu denken geben. Ich kenne auch das Gefühl, wenn man plötzlich nach langer Zeit erst feststellt, wie der eigene Partner eigentlich wirklich "tickt" und was dann zum Vorschein kommt kann schockierend sein.


    Und zu dem FKK Thema kann ich sagen, dass ich selbst oft am Strand dieses Verhalten beobachtet habe. Seltsamerweise sind es vorallem Typen ab 40 mit Halbglatze etc.. (midlife crisis?) die so herumlaufen und "angeben" wollen. Es sieht allerdings ziemlich erbärmlich aus und unfreiwillig komisch aus, denn die Frauen gucken gar nicht, sondern wirken eher entnervt, aber die Typen sind so merkbefreit, dass die das nicht realisieren. Was nicht heißen soll, dass Frauen bei der Gelegenheit nicht schauen würden. Aber sie schauen nur bei sonst auch attraktiven, jüngeren Männern. Ich mag auch, wenn da Blicke kommen in meine Richtung (bin 28). Aber es extra provozieren da angeschaut zu werden würde ich nicht. Und so herumstolzieren wie die Typen würde ich auch nicht. Es ist wirklich peinlich...

    Zitat

    tja aber viele Menschen hätten eine Veranlagung, nutzen diese aber nicht – und wenn man sie nutzt tut man etwas, man überwindet sich auch zum Üben, man lernt Noten – das macht nicht alles Spaß und geht so locker flockig von der Hand, genauso wie wenn jemand Medizin studiert – das ist harte Arbeit! man strengt sich an um etwas zu erreichen

    Warum soll man nur auf etwas stolz sein dürfen, was einem Anstrengung und harte Arrbeit benötigt hat und einem keinen Spaß, sondern Verdruß bereitet hat?


    Wenn einem ein Studium mitsamt der damit verbundenen harten Arbeit jedoch Spaß bereitet hat und einem leicht von der Hand gegangen ist, darf man darauf etwa nicht stolz sein?


    Wenn dem Musiker das tägliche Üben ein innerer Drang war, eine Tätigkeit, die er mit Freude gemacht hat und die ihm leicht von der Hand ging, so darf er etwa nicht stolz sein?


    .


    Ist nicht auch die Veranlagung zu harter Arbeit, intensivem Üben und Ausentwickeln seines jeweiligen Talents nicht auch durch Veranlagung, Gene und Erziehung – lauter Eigenschaften, die einem in die Wiege gelegt oder durch die Eltern geschenkt wurden – verursacht?


    *:)

    Ich denke es ist jedem selbst überlassen worauf er für sich stolz ist.


    Mit "dürfen" hat das wenig zu tun.


    Allerdings ist es etwas anderes, wenn man andere Menschen gleichzeitig abwertet.


    Wer stolz ist auf sein Studium muss ja trotzdem nicht über andere Ausbildungen lästern oder sich darüber stellen.


    Wenn dieser Mann stolz darauf ist, dass sein bestes Stück eine gewisse Größe hat, dann darf er das.


    Unsympathisch wir das erst hier:

    Zitat

    mit ihrem kleinen Schniedel öffentlich am Strand rumzulaufen" (so seine Worte).

    Eine solche Haltung würde mich bei meinem Partner durchaus sehr stören.