Glücklicherweise wird bei uns diskutiert. Ich bin froh, dass Frau und Mann dieses Thema oftmals bewusst angehen und nicht, wie DieKruemi sagt, junge Mädchen legal vergewaltigt werden, Frauen auf ihre Rolle als Gebärerin reduziert werden und bis an ihr körperliches Limit gehen müssen, weil es keine Verhütung gibt. Und die Konsequenzen sehen wir in Afrika, in Ländern wie Jemen oder anderen Ländern, in denen Menschenrechte und vor allem Rechte von Kindern und Mädchen nicht existent sind.

    Hallo,


    ich kann Dich gut verstehen!


    Ich erinnere mich da an eine Familie aus unserem früheren Bekanntenkreis - die hatten 6 Kinder, und bei der Taufe vom Jüngsten Kind, wo auch mein Vater Pate war, sagte sie, sie hätte am liebsten noch mal 6!!! - Weil sie das alles so schön fand mit den kleinen Kindern usw. - Das war Anfang bis Mitte der 80-er.


    Nun war es allerdings noch so, dass der Altersunterschied zwischen den beiden enorm groß war: Der Mann war älter als ihr Vater(!!!).....


    Und ca. 10 Jahre später kam es dann........der Mann starb ganz plötzlich und sie stand mit 41 und mit 6 'Kindern da...........das jüngste war gerade mal 8 Jahre alt.....




    Das wäre natürlich bei Euch nicht so krass, da ihr ja beide im gleichen Alter seid, 2 Jahre Altersunterschied ist ja völlig ok.


    ABER: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich teile Deine Bedenken - denn irgendwann wird auch das jüngste Kind groß und man kann nicht ewig schwanger werden............


    Meine Bedenken wären: JETZT funktioniert alles so einigermaßen gut - alle Kinder sind gesund - aber viel Zeit für Hobbies - vor allem auch zur individuellen Gabenförderung der Kinder - bleibt trotzdem nicht , wie Du schreibst. Gerade DAS wäre mir persönlich sehr wichtig, wenn jetzt noch ein viertes dazu kommt, müsstet Ihr ein anderes (größeres) Auto haben - wie Du schreibst, und die Zeit für individuelle Förderung wird noch knapper.


    Dann: Wer garantiert, dass alles so unkompliziert bleibt und ablaufen wird wie bisher??? - Was ist - wenn sich eine Behinderung abzeichnet - also Kinderwunsch, der dann abgetrieben wird, weil behindert - das passt irgend wie nicht..................


    Warum muss etwas, das gut läuft und funktioniert verkompliziert werden ......


    Es tut mir leid, und ich möchte Dir damit nicht zu nahe treten (bzw. Deiner Frau) - aber ich muss da ganz verzweifelt an das Märchen von der "Frau des Fischers" denken..................


    Dann: Sie wollte ursprünglich wieder arbeiten gehen, wenn das jüngste - also Euer Drittes - in den Kiga geht - das wäre also dann nicht - WAS ist, wenn irgend was unvorhergesehenes dazwischen kommt - jemand wird krank oder irgend was anderes, was finanziell ein Loch in den Boden reißt - dann kann man aber nicht einfach sagen, hätten wir es doch so belassen wie es war - denn dann IST es DA und will versorgt werden wie alle anderen auch.


    Vor allem: Das mit dem Durchrechnen ist schon ok - aber es ist vor allem auch wichtig, an Unvorhergesehenes zu denken, und Kinder brauchen IMMER Versorgung.......


    Wie gesagt, ich kann Dich gut verstehen, und dass Ihr kaum Spielraum habt mit Baby-Sitting, wenn man Not am Mann (oder der Frau) ist, macht die Sache nicht einfacher.......


    Ich persönlich wäre auch eher auf Deiner Linie und wäre froh, wenn alles seinen Gang geht und alles so weit gesund ist - und - hat sie auch bedacht, dass sie selbst infolge einer erneuten Schwangerschaft gesundheitlichen Schaden erleiden könnte (auch wenn bisher alles glatt gegangen ist)......


    Eine Freundin von mir hat während der 4. Schwangerschaft einen Tumor entwickelt, ihr musste eine Niere entnommen werden und sie war lange Zeit enorm geschwächt. Das Kind ist gesund zur Welt gekommen und sie selbst istnoch gerade so mit dem Leben davon gekommen.


    Ich erwähne das alles, weil mir die Sichtweise Deiner Frau etwas blauäugig daherkommt - und - entschuldige - etwas naiv........


    Ich hoffe, dass Ihr Euch irgendwie einigen könnt, und dass vor allem auch Deine Frau zumindest auch Verständnis für Deine Sichtweise und Bedenken bekommt. Wie auch immer Ihr entscheidet, ich wünsch Euch viel Glück, und dass alles gut wird und gut bleibt! @:) :)*

    Ich denke echt, deine Frau wird da kein Ende finden wollen. :-X Und das geht einfach zu Lasten eurer Paarzeit und die Zeit, die sich dann für jedes einzelne Kind auch reduziert.


    Ein Kind bedeutet eine mindestens 18jährige Verantwortung, Zuwendung und natürlich Hilfestellung.


    Und sehr starke Nerven, wenn die "Kleinen" mal aus der Reihe tanzen, sie in der Schule Probleme haben und die Pubertät beginnt. Und das multipliziert mit 3 oder 4 (oder noch mehr???).


    Wo bleibt man dann als Paar?

    Zitat

    Was meinst du mit "anderen Kulturen"? Die zwangsverheiratete Minderjährige, der der Sex soviel Spaß macht, dass sie mit 15 das erste Kind bekommt? -- oder reicht es, wenn es einem Spaß macht?


    Manch afrikanisches Land, in dem man keinen Zugang zu Verhütungsmitteln hat und man mehr Kinder beerdigt, als sie aufwachsen zu sehen?

    Ähm, nein, nicht wirklich. Ich meinte Kulturen in denen Kinderreichtum als genau das, Reichtum gilt, in dem man Kinder als von Gott gegeben ansieht und nicht als "bestellt", in dem man die Anzahl der Kinder nicht danach berechnet, ob man sich danach noch die Reise X oder Haus Y leisten kann.


    Wo die Prioritäten anders gesetzt werden, man stolz ist als Familie, viele Kinder zu haben und nicht, wie in Deutschland, schon fast als Assi-Familie gilt, sobald man mehr als 2 Kinder hat.


    Ich muss dazu sagen das ich selbst kinderlos bin, also hier nur bedingt mitreden kann. Aber es entsetzt mich manchmal, wie rational und kalt das Thema heutzutage oft angegangen wird. Kinder muss man sich leisten können, sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Einschränkung der persönlichen Freiheit. Die mittlerweile bei vielen jungen Leuten ganz vorn steht.


    Ich erinnere mich wie ich als junge Frau Urlaub auf einem Bauernhof im hinterletzten Kuhkaff gemacht habe. Die Bäuerin hatte 7 Kinder, wirkte abgelebt, aber zufrieden und irgendwie bei sich. Ich habe, naiv wie ich war, in einem Gespräch mal gefragt: "Boah, dass ihr euch getraut habt, so viele Kinder zu kriegen."


    Und sie lachte und sagte: "Wieso mutig? Die Kinder hat Gott uns geschenkt ohne uns zu fragen, ob wir mutig genug sind". Das fand ich interessant.


    Ich bin ganz sicher niemand, der sagt: Juhuu, macht alle 10 Kinder, egal wie euer Leben danach aussieht. Aber ich versuche eben auch den emotionalen Standpunkt der Frau von Alias zu verstehen und das kann ich, obwohl ich selbst keine Kinder habe. Ich finde ja, wie bereits an anderer Stelle in diesem Faden geschrieben, ebenfalls nicht, dass der TE sich von seiner Frau zu einem 4. Kind überreden lassen sollte. Er hat diesen Wunsch eben nicht und das gilt es zu respektieren, auch er sich selbst gegenüber.


    Nur finde ich es eben teilweise gemein, wie der Kinderwunsch der Ehefrau hier als "undefinierbares, egoistisches Bauchgefühl ohne rationale Grundlage" abgetan wird, als wäre sie ein bockiges Kind, das das 5. Eis am Tag haben möchte. Da wollte ich den Rationalisten mit dem gespitzen Bleistift mal entgegenhalten: Ihr Wunsch nach dem 4. Kind ist aus evolutionsbiologischer Hinsicht natürlicher, sinnvoller und nutzbringender als der Wunsch von Alias nach einer Australien oder Neuseeland-Reise.


    Und ich würde ihm dringend raten, den Wunsch seiner Frau nach einem 4. Kind eben nicht als emotionales Gedusel abzutun, sondern sehr ernst zu nehmen. Er ist sein gutes Recht, ihr diesen nicht zu erfüllen, aber er sollte sich eben bewusst sein, dass er ihr damit einen großen Herzenswunsch vorenthält und dies entsprechende Konsequenzen für seine Ehe haben kann.

    Zitat

    Ihr Wunsch nach dem 4. Kind ist aus evolutionsbiologischer Hinsicht natürlicher, sinnvoller und nutzbringender als der Wunsch von Alias nach einer Australien oder Neuseeland-Reise.

    In vielen Kulturen sind Kinder nach wie vor für den Altersversorgung der Eltern zuständig und machen sich auch in jungen Jahren bereits finanziell nützlich (Stichwort Kinderarbeit). Wenn dann noch eine hohe Kindersterblichkeit hinzu kommt, macht Kinderreichtum evolutionsbiologisch durchaus Sinn. Alias' Einwände bestehen ja nicht bloss aus Reiseplänen, er überlegt sich auch, ob sie das finanziell und auch emotional hinkriegen. Er ist um das Wohl seiner Familie besorgt, und das ist nicht einfach rationale Kühlheit, der du deinen "gespitzen Bleistift" heldenhaft entgegenhalten musst.

    Zitat

    Und ich würde ihm dringend raten, den Wunsch seiner Frau nach einem 4. Kind eben nicht als emotionales Gedusel abzutun, sondern sehr ernst zu nehmen.

    Das tut er ja bereits.

    @ CoteSauvage

    Zitat

    Auweia, mit solchen "Argumenten" hätte ich echt Probleme.


    Wieso soll ausgerechnet die Zahl 4 zu einer Komplettierung führen? Ach so, eh nur "quasi", dann kann man das Fass nach dem 4. ja wieder aufmachen.

    Ich kann diese Argumente schon verstehen. Und ja, es sind auch Argumente.


    Ihr ist auch bewusst, dass nach dem 4. Kind definitiv Schluss ist. Da spielen dann andere Faktoren mit rein, die ich hier nicht ausbreiten möchte. ;-)

    Zitat

    Ich sag doch, sowas kann man nicht "diskutieren"

    Ich halte dagegen uns sage: das muss man diskutieren. Schon alleine wegen der Tragweite dieser Entscheidung. :-)

    @ Hatschepsut_

    Zitat

    Womit ich Bauchschmerzen habe, ist die emotionale Begründung, dass sie das Schwangersein so schön fand und die Zeit mit dem Baby genoss. Denn das ist ein Perpetuum mobile. Nach dem vierten Kind, wird deine Frau dann den Absprung schaffen? Oder beginnt die Diskussion erneut? Wäre nicht eher zu gucken, wie sie auch die neue Lebensphase genießen kann? Was passiert, wenn die Kinder flügge werden? Irgendwann kommt die allmähliche Trennung und dies lässt sich nicht auf ewig aufschieben.

    Mit dieser Begründung (die aber nur einen Teil ihres Wunsches ausmacht), habe ich auch Bauchschmerzen. Den Absprung würde sie aber schaffen. Vielleicht nicht ganz ohne Wehmut, aber es ist Fakt (wie weiter oben schon geschrieben, möchte ich nicht näher darauf eingehen, warum).


    Das mit "Lebensphase genießen" ist aber etwas, was ich ihr unbedingt noch nahebringen möchte. Die jetzige Konstellation hat auch ihre Vorteile und die sieht sie aktuell nicht. Da ist ihre Sicht wohl zu vernebelt.

    @ Hasenreich

    Zitat

    Meine Bedenken wären: JETZT funktioniert alles so einigermaßen gut - alle Kinder sind gesund - aber viel Zeit für Hobbies - vor allem auch zur individuellen Gabenförderung der Kinder - bleibt trotzdem nicht , wie Du schreibst.

    Das sehe ich ebenso. Ich lege dabei den Fokus gar nicht so auf meine Hobbies und Träume. Die Förderung/Betreuung der Kinder steht für mich/uns an erster Stelle. Und das sehe ich mit einem weiteren Kind stark gefährdet.


    Auch sonst kann ich Deinen Gedankengängen folgen und denke ähnlich.


    Vielen Dank für Deine Wünsche! @:)

    @ TheBlackWidow

    Zitat

    Wo bleibt man dann als Paar?

    Ja, das würde dann nochmals weiter in den Hintergrund rücken.


    Grundsätzlich ist auch jetzt schon die Gefahr da, dass wir uns als Paar auseinander leben. Wir bekommen es zwar immer mal wieder hin, Paar zu sein, aber das ist sehr selten. Auch haben wir durchaus ein erfülltes S*xleben.


    Dennoch wird es ein großer Einschnitt bei uns als Paar sein, wenn die Kids mal groß sind und/oder uns nicht mehr brauchen. Wir werden uns da als Paar neu erfinden müssen. Dem müssen wir früh genug begegnen, damit es kein böses Erwachen gibt.

    @ Sommerkind44

    Zitat

    Da wollte ich den Rationalisten mit dem gespitzen Bleistift mal entgegenhalten: Ihr Wunsch nach dem 4. Kind ist aus evolutionsbiologischer Hinsicht natürlicher, sinnvoller und nutzbringender als der Wunsch von Alias nach einer Australien oder Neuseeland-Reise.

    Ich möchte nochmals betonen, dass das mit meiner Reise hier im Thread etwas zu hoch gehängt wurde. Ja, es ist ein Traum, aber meine Familie geht definitiv vor. Nur nochmal zur Sicherheit. ;-)

    Zitat

    Und ich würde ihm dringend raten, den Wunsch seiner Frau nach einem 4. Kind eben nicht als emotionales Gedusel abzutun, sondern sehr ernst zu nehmen. Er ist sein gutes Recht, ihr diesen nicht zu erfüllen, aber er sollte sich eben bewusst sein, dass er ihr damit einen großen Herzenswunsch vorenthält und dies entsprechende Konsequenzen für seine Ehe haben kann.

    Ich hoffe es ist aus meinen Postings heraus zu lesen, dass ich das Ganze durchaus ernst nehme.


    Würde mir das egal sein, bzw. ich sie (überspitzt ausgedrückt) als verträumtes Dummerchen sehen, dann würde ich mir sicherlich nicht den Kopf zerbrechen, wie wir diese schwierige Situation irgendwie gemeinsam meistern könnten. @:)

    Alias


    Ich finde es toll, dass du dir wirkliche Gedanken über die Sichtweise deiner Frau machst und nicht einfach sagst, "Nein, will ich nicht und basta." Ich selbst habe mir auch immer viele Kinder gewünscht, aber aus gesundheitlichen Gründen sind wir heute nur Eltern von 1 Kind und das bleibt auch so. Ich kann durchaus verstehen, dass deine Frau ein weiteres möchte. Es hat sicher auch damit zu tun, dass sie sieht wie die 3 anderen größer werden und selbständiger. Als unser Sohn klein war, hatte ich nicht sofort den Wunsch nach einem weiteren Kind, aber als er dann größer und selbständiger wurde, habe ich mich nach der kuscheligen Kleinkindzeit zurückgesehnt bzw. da kam der Wunsch nach einem zweiten Kind wieder durch.


    Die einzigen Argumente, die von deiner Seite aus Gewicht haben dürften, sind der Platz für ein weiteres Kind, Zeit für ein weiteres Kind, finanzielle Mittel für ein weiteres Kind. Und bei der finanziellen Seite meine ich nicht die für den täglichen Bedarf. Eher für die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes. Wenn ich mir vorstelle, dass ein Kind Klavier spielen will, ein anderes geht zum Fußball, ein anderes zum Ballett und das vierte wird aktives Mitglied beim Hockey, da frage ich mich, wie man das zeitlich so bewältigen will, dass alle glücklich sind. Stress dient ja nicht unbedingt dazu, dass man zufrieden ist.


    Bekannte von mir haben sich für ein drittes Kind entschieden und es wurden dann Zwillinge. Für die war das sofort super. Die waren nicht geschockt, sondern haben sich sehr gefreut. Die kriegen das auch alles ganz gut hin. Also wenn die Voraussetzungen stimmen, ist das natürlich schaffbar. Aber das weißt du sicher selbst.


    Nochmal: Super, wie du dir Gedanken machst!!!! :)^

    Welche Argumente für einen Gewicht haben dürfen, entscheidet nicht die andere Seite, sondern man selbst. Mit der Gegenseiten ist dass wichtig, welche Argumente/Aspekte einem persönlich besonders wichtig sind, seien Sie emotional oder rational. Um Ann wiederum zu schauen, wo man sich treffen kann, damit die Interessen beider Seiten möglichst im größten Umfang berücksichtigt werden. Würde mein Partner mir beispielsweise erklären, der finanzielle Aspekt habe mir egal zu sein, wäre die Diskussion an der Stelle beendet, weil dahinter auch eine gewisse Lebensweise steckt.


    Für mich besteht die Gefahr bei der Ehefrau des TE, dass ein grundsätzliches Problem existiert, nämlich das Lösen von den Kindern und das Eintreten in die nächste Lebensphase, in der ich als Mutter mit dem allmählichen Abnabelungsprozess konfrontiert werde. Scheue ich diesen, werde ich stets ein weiteres Kind brauchen, um diesen zu vermeiden.

    @ flo_eck

    Danke, Du hast mich verstanden. :-)

    @ tinka

    @ :)

    Zitat

    Die einzigen Argumente, die von deiner Seite aus Gewicht haben dürften, sind der Platz für ein weiteres Kind, Zeit für ein weiteres Kind, finanzielle Mittel für ein weiteres Kind. Und bei der finanziellen Seite meine ich nicht die für den täglichen Bedarf. Eher für die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes. Wenn ich mir vorstelle, dass ein Kind Klavier spielen will, ein anderes geht zum Fußball, ein anderes zum Ballett und das vierte wird aktives Mitglied beim Hockey, da frage ich mich, wie man das zeitlich so bewältigen will, dass alle glücklich sind. Stress dient ja nicht unbedingt dazu, dass man zufrieden ist.

    Genau so ist es! :)^

    Zitat

    Bekannte von mir haben sich für ein drittes Kind entschieden und es wurden dann Zwillinge. Für die war das sofort super. Die waren nicht geschockt, sondern haben sich sehr gefreut. Die kriegen das auch alles ganz gut hin. Also wenn die Voraussetzungen stimmen, ist das natürlich schaffbar. Aber das weißt du sicher selbst.

    So eine Familie hab ich auch im Bekanntenkreis. Es läuft. Aber da helfen auch die Großeltern intensiv mit - so könnte ich das auch. ;-D Da fehlt bei uns bisschen die Unterstützung von außen.

    @ Hatschepsut_

    Zitat

    Für mich besteht die Gefahr bei der Ehefrau des TE, dass ein grundsätzliches Problem existiert, nämlich das Lösen von den Kindern und das Eintreten in die nächste Lebensphase, in der ich als Mutter mit dem allmählichen Abnabelungsprozess konfrontiert werde. Scheue ich diesen, werde ich stets ein weiteres Kind brauchen, um diesen zu vermeiden.

    Auch hier kann ich Dir nur zustimmen. Sie hat sicherlich ein Problem mit diesem Abnabelungsprozess. Sie merkt, dass auch das Jüngste schon nicht mehr soooo klein ist. Sie bedauert bei den beiden Großen auch ab und zu, dass diese uns schon nicht mehr so intensiv bräuchten. Das ist aber durchaus mit einem Augenzwinkern zu sehen. Es ist nicht so, dass meine Frau dann heulend in den Kissen liegt, sondern sie sieht schon selbst ein, dass es halt mal der Lauf der Dinge ist... :-)

    Zitat

    Ihr ist auch bewusst, dass nach dem 4. Kind definitiv Schluss ist. Da spielen dann andere Faktoren mit rein, die ich hier nicht ausbreiten möchte. ;-)

    Aha. Und was soll eine Diskussion hier für einen Sinn haben, wenn wesentliche Fakten nur dir bekannt ist?

    ???


    Für diese Diskussion hier ist es meiner Meinung nach nicht relevant, ob wir nach vier Kindern noch ein fünftes bis X bekommen.


    Es geht hier um das vierte Kind.


    Ist es so ungewöhnlich, wenn ich schreibe, dass nach dem vierten Kind definitiv Schluss wäre und ich das nicht begründen möchte? ":/

    Ich glaube, dass hier vor allem solche Leute, die das Gefühl eines drängenden Kinderwunsches nicht kennen, denken, sowas könnte ein "Fass ohne Boden" sein. Ein immer wiederkehrendes Gefühl ohne Ende.


    Sie befürchten das du jetzt nachgibst, um deiner Frau ihren Wunsch zu erfüllen, und in ein paar Jahren wieder an der selben Stelle stehst wie jetzt. Was möglich ist, aber nicht sein muss.


    Zumal ihr ja auch nicht mehr die aller jüngsten seid, Kind Nr. 5 wäre vielleicht schon rein biologisch nicht mehr möglich.


    Dabei denke ich, dass es durchaus den Fall gibt, dass eine Frau oder auch ein Mann x mal einen Kinderwunsch verspürt und dann nicht mehr.


    ??Ich habe übrigens mal einen Mann verlassen, den ich geliebt habe, weil er keine Kinder mit mir wollte.


    Hätte er es gewollt, aber es wäre uns biologisch nicht möglich gewesen, wären wir wohl noch heute zusammen. Es ging darum dass er mir ohne mit der Wimper zu zucken einen Herzenswunsch vorenthalten hat, gesehen hat wie ich jahrelang darunter litt. Ich wollte ihn nicht drängen, darum habe ich ihn verlassen. Leider zu spät. Aber das ist eine andere Geschichte, hat mit deiner nichts zu tun??