@ Alouette

    Meine Einschätzung vom Freund als A...loch/Egoisten stammt nicht nur von der Kindersache her. Mich hat hier schon vorher im Thread viel gestört, z.B. dass er einen Flugschein machen will, auch wenn er dann Theresia noch seltener sieht (und für ein Kind noch weniger Zeit hat). Oder dass sie halt in der Firma mitarbeiten und das Kind dann mitbringen soll, weil das halt schon seine Mutter so gemacht hat - obwohl sie das klar nie wollte. Kurz und gut: Sie soll alles aufgeben und er mal so gar nicht - sonst würde er ja vielleicht ihr zuliebe mal zumindest den nicht-essentiellen Flugschein weglassen können. Und da waren noch so einige weitere Sachen. Er übergeht ihre Bedürfnisse in allen Dingen - im Gegenteil, er "rechtfertigt" sich dann ja auch noch, dass das doch auch für sie wäre (er sie also z.B. in die Heimat fliegen kann... wo sie das eh nie machen würde, weil sie nicht fliegt). Daher mein so etwas ruppiges Statement über ihn. |-o Da hat sich einfach viel angesammelt, wie ich finde, und das zieht sich wie ein roter Faden durch den Thread.


    Aber klar, du hast komplett recht - es gibt halt immer einen, der es macht und einen, der es mit sich machen lässt...

    @ Die Seherin

    Boah, deine "positive Formulierung" lässt es mir echt kalt den Rücken runterlaufen. Ich hoffe, dass es den gleichen Effekt auf Theresia hat. Klingt so richtig manipulativ-kleinhaltend. Ehrlich gesagt: Auch wenn es hier natürlich um was ganz anderes geht weckt das bei mir Assoziationen von einem Fall, wo die Ehefrau vom Mann geschlagen wurde, aber das immer schön versteckt hat und sich "angepasst" und integriert hat und die beiden als so tolles, perfektes, glückliches Paar nach außen gegolten haben, obwohl sie tief unglücklich war, aber einfach nicht rausgekommen ist. :-X Natürlich eine ganz andere Schiene, aber deine Beschreibung hat sowas von "schönem, äußeren Schein, obwohl Theresia das nie wollte", da kommt mir das in den Sinn.

    @ Morwena

    Es gibt aber auch eine bestimmte Dynamik in jeder Beziehung, und die ebnet den Weg für bestimmte "Gewohnheiten". Theresia hat ihren Freund offenbar sich daran "gewöhnen" lassen, dass sie eher mitmacht, was er vorgibt. Wenn diese Muster immer und immer wieder gleich ablaufen, wieso sollte der Freund auf einmal auf seine Bedürfnisse und "Gelüste" verzichten? Wenn der Gegenwind eher zögerlich ausfällt und nach einiger Zeit jeweils ganz eingestellt wird? (Theresia, das ist gar nicht als Kritik oder Vorwurf gemeint; ich selber habe ja lange Jahre genauso gehandelt. Ohne eigene Positionierung und Konsequenz gibt es keine Veränderung, zumindest nicht, wenn man nicht mit jemandem zusammen ist, der grundsätzlich immer alles dafür tut, es einem recht zu machen.)

    Meine Pognose ist, dass die beiden erst mal weiter herumeiern werden und Theresa, da sie keine Entscheidung treffen wird, zunächst mal ihr Wohnung in der Heimat verlieren wird. (Das macht aber nichts, diese Vermieter sind echt skurril in ihren Vorstellungen). Vielleicht wird sie ihren Freund noch heiraten, weil sie meint, nun eh nicht mehr zurück zu können. Aber ich denke dass ihr Fass überlaufen und die Beziehung zerbrechen wird, bevor sie schwanger wird. Verhütung einstellen ist ja auch eine Entscheidung, und ich glaube nicht, dass Theresa sich aktiv für ein Kind mit diesem Mann entscheiden wird.

    @ Alouette

    Okay, dann habe ich da wohl die verquere Wunschvorstellung, dass der Typ, wenn er Theresia liebt, doch genug an ihrem Wohlbefinden interessiert sein sollte, um eben auch mal etwas für sie (nicht) zu machen. :-/ Zugegeben, ich habe keinerlei Beziehungserfahrung und vielleicht deshalb schlicht keine Ahnung und etwas naive Vorstellungen, wie man sich gegenüber jemandem, der einem doch viel bedeutet, automatisch verhalten sollte... |-o


    Und wirklich in den Sinn will es mir auch noch nicht, wie man so dringend ein Kind will, ohne überhaupt Zeit dafür machen zu wollen, sich damit zu beschäftigen. :-| Wenn ich irgendwas so sehr möchte, dass ich dafür auch eine Beziehung zerbrechen lassen würde, in der ich mich wohlfühle, dann sorge ich doch automatisch auch dafür, dass ich etwas "davon habe", oder? Blöd ausgedrückt: ich kaufe mir doch auch kein Motorrad, wenn ich nie Zeit habe, damit zu fahren. Vielleicht denke ich da wieder verquer, aber wenn der Mann so sehr Vater werden will und so einen Kinderwunsch hat, sollte er dann nicht automatisch bestrebt sein, auch Zeit mit dem Kind verbringen zu können? ???

    @ CoteSauvage

    Ich hoffe, dass zumindest dieser Fall eintreten wird. Dennoch habe ich die Befürchtung, dass Theresia mehr als nur Ansätze zeigt, diesen Mann wirklich bis zur wortwörtlichen Selbstaufgabe zu lieben - wenn man bedenkt, was sie schon alles entgegen ihrem Bauchgefühl aufgegeben hat - und das ein sich verselbstständigender Kreislauf ist, getreu dem Motto "Jetzt habe ich schon alles aufgegeben, dann kann ich auch noch X machen, damit es sich zumindest lohnt und die Beziehung nicht zerbricht." Gerade, wenn das Kind Grundvorraussetzung für diese ist.

    Vielleicht gehts bei der Kindersache auch einfach nur um einen Erben für die Firma :-X


    Aus den Erzählungen wirkt er einfach sehr berechnend und als würde er wirklich sein Leben für diese dämliche Firma opfern, ohne Rücksicht auf sich oder die TE. Er ist doch selbst gefangen in der Sache, die er eventuell ohne Druck der Familie anders gemacht hätte.

    @ Theresia:

    Gibt es denn keine "Kompromislösung" z.B. eine Wochenendbeziehung zu führen, wo du unter der Woche im alten Wohnort und am WE im Neuen lebst? Wenn er wenig Zeit hat und viel arbeitet, dann seht ihr euch doch eh nicht viel oder lange unter der Woche? Und vllt würde das eure Situation aktuell ziemlich entspannen, auch wenn es erstmal eine Umstellung wäre.


    Ist zwar keine ideale Situation für Schwangerschaft und Kind (wenn das so dringend gewünscht ist von ihm), aber bei meinen Eltern war es auch so und mich hat das als Kind nie gestört.

    Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich schreiben soll. Melde mich an, will antworten… und sobald ich loslegen könnte, sitz ich da und weiß eigentlich nicht, was ich sagen soll. Ich weiß ja selbst nicht, was ich eigentlich fühle und will, also sitze ich dann blöd da, lehne mich mit einem lauten "puuuuuuuh" zurück und schließe Med wieder. Tja… doof.


    Es fällt mir einfach sooo schwer, das "daheim" aufzugeben. Ich habe mir immer schon schwer getan mit Entscheidungen und Alouette beschreibt es perfekt – ich möchte die eierlegende Wollmilchsau, durchdenke jeden eventuellen Winkel und wäge jede Eventualität ab, die eintreten könnte und zerdenke diese wieder. Immer in der Hoffnung, am Ende DIE perfekte Lösung zu finden. Das Problem ist, dass ich für mich eben keine Tendenz fühle.. zumindest keine, die stark genug ist um eine Entscheidung treffen zu können. Bah ich sags Euch – das ist ein ekelhaftes Gefühl! Ständig denkt man, man würde die falsche treffen und was wäre wenn…. Wenn doch das Wörtchen wenn nicht wäre. Für Außenstehende hört sich alles meist glasklar und einfach ab, ich weiß.


    Jedenfalls ist es so, dass er mich gerne heiraten möchte und mich nur noch nicht gefragt hat weil er mir Zeit geben möchte da er weiß, wie schwer mir die Eingewöhnung fällt und wir ja auch ausgemacht haben, mindestens das 1 Jahr zu warten.


    Er ist sich ganz sicher. Allerdings hatte er auch schon dran gedacht, mich "gehen zu lassen" weil er eben merkt, wie unglücklich ich zum Teil bin und er ja auch nicht leugnen kann, dass es zwischen seiner Mutter und mir nie wirklich richtig gut sein wird aber er hat Angst davor. Er weiß, dass es eigennützig und selbstsüchtig ist aber er kann sich einfach nicht von mir trennen aber er würde mich nicht aufhalten, würde ich aus freien Stücken gehen. Die Fira ist unverhandelbar, das ist auch ok so. So habe ich ihn kennengelernt, es gehört zum Inventar seines Lebens. Das kann ich mittlerweile so sehen. Die viele Arbeit ist gar nicht so schlimm (ich brauche auch meinen Raum) – eher, dass wir reise-und freizeittechnisch nie frei sind und die Firma eben ortsgebunden ist und bleibt. In der wald- und seeärmsten Region im ganzen Bundesland. Juhu.


    Wir wollten jetzt am zweiten WE im August 4 Tage wegfahren aber nein – er muss jetzt plötzlich einen Tag davon arbeiten. Das letzte September-WE haben wir ewig geplant, fahren in meine Heimat, bekommen Besuch aus Australien. Gestern sagt er mir, dass er an dem Feiertag wohl arbeiten muss. Äääääähm...? Dass ich da echt angekotzt bin kann man ja wohl verstehen. Dann wollten wir im November 2,5 Wochen wegfahren…. Aber seine Mutter gleich "Also das könnt ihr Euch abschminken, ich glaube nicht, dass der Herr die nächsten Jahre überhaupt mehr als 2 Wochen wegfahren wird…. So geht’s ja nicht!" Bei solchen Dingen erwarte ich, dass er sich durchsetzt, das durchboxt. Das würde mir ein viel besseres Gefühl geben und mir zeigen, dass MEINE Wünsche auch wichtig sind. Im Dezember könnte man mal länger weg, ihm und seiner Familie ist Heiligabend aber buchstäblich heilig. AUSNAHMSWEISE könnten auch mal über Weihnachten wegfahren aber hey… ich will nicht überreden, sondern d’accor mit ihm sein. Das nächste Jahr sind wir doch wieder da – wie sonst auch. Wo ist denn das Problem? Es ist so anstrengend, so viel Kraft für solche Sachen aufwenden zu müssen. Und dann komme ich automatisch in diese Schiene "Ich geb' so viel auf, bringe NUR Opfer, jetzt könnt er mir doch auch mal entgegenkommen". Dabei möchte ich so nicht denken denn das macht nur unglücklich und ich möchte nicht aufrechnen. Trotzdem schleicht sich das ein. Er sagte selbst, dass ich keine Kompromisse eingehe sondern tatsächlich viele Opfer bringe. Und da frage ich mich, welches Opfer bringt eigentlich ER?


    Die Kompromisse die er eingehen würde wären z.B. dass er auf seine Wunschvorstellung und Wunschort bzgl. der Hochzeit verzichten und mit einer Familientradition brechen würde. So würden wir zwar standesamtlich in der neuen, kirchlich aber in meiner Heimat heiraten. Das fällt ihm echt schwer aber da scheine ich mich durchgesetzt zu haben in unseren theoretischen Diskussionen. Auch ein Schäferhund muss es nicht sein wenn ich unbedingt einen Labrador möchte. Aber Leute, das ist alles unwichtig… unterm Strich ist sowas doch wurscht! Seinen Flugschein würde er wohl tatsächlich an den Nagel hängen wenn ich das ernsthaft verlangen würde. Zumindest scheint er drüber nachzudenken, ihn später zu machen und nicht jetzt im Herbst anzufangen. Das hat er ja alles von seinem Opa und der war letzte Woche da und sagte von sich aus "Wenn Theresia nicht mitzieht, lass‘ es bleiben. Da sind schon viele viele Ehen zerbrochen und das ist es nicht wert". Da wurde er dann nachdenklich, meinte aber, dass ich ja sogar gesagt hätte, dass ich das Funksprechzeugnis und so eine Art Co-Schein machen würde. Ja… habe ich mal gesagt als ich mich innerlich damit abgefunden habe und dachte, dass ich damit vielleicht meine Angst in den Griff und das Hobby dann halbwegs mit ihm teilen kann. Aber nein, ich will es eigentlich nicht und er kapiert das dann auch nicht wenn ich sage, dass ich Angst habe und das eigentlich nicht möchte. Aber war mein Fehler, ich kann nicht erwarten, dass er zwischen den Zeilen liest und versteht, was ich so denke und auch nicht klar genug ausspreche.


    Thema Haus und Bauen… auch da wäre er einverstanden, erstmal zu mieten und später zu bauen. Er hätte halt gern, dass ein Kind dann in den eigenen 4 Wänden aufwächst. Ich persönlich finde das vernachlässigbar, zumindest in den ersten 4 - 5 Jahren. Ich könnte sowieso keinen Cent zu Haus & Hochzeit zusteuern. Habe ich ihm auch gesagt. Er schwimmt im Geld, ich habe Schulden und verdiene schlecht. Wie soll das gehen?


    Mir geht’s um die Bindung! Will ich mich wirklich mindestens 20 Jahre an einen Ort binden, an dem ich mich nicht wohl fühle und die letzten 20 - 30 Lebensjahre meiner Eltern so weit von ihnen weg verbringen?


    Will ich mich wirklich ganz auf die neue Heimat einlassen und in meiner alten Heimat mich irgendwann fremd fühlen? Was, wenn ich das auf dem Sterbebett dann fürchterlich bereue? Jeder hat doch nur EIN Leben.


    Mir ist aber auch bewusst, dass das irgendwie eine ungesunde Bindung zu meinen Eltern ist die viel mit Verlust & Verantwortung zu tun hat. Das sollte ich separat vielleicht mal in einer Therapie angreifen. Trotzdem.


    Seit dem Gespräch bin ich innerlich natürlich total aufgewühlt und jetzt am WE waren meine Tante mit ihrem Mann da, die ein bisschen von der Thematik wussten. Die beiden haben relativ lange ganz offen mit uns gesprochen ohne um den heißen Brei rumzureden. Ich muss schon sagen, dass ich mittlerweile (aber schon länger) am Hadern bin was das Thema Kind angeht. JETZT sehe ich viele Verluste, habe ein Problem mit der Umgebung, aber ich habe durchaus schon auch dran gedacht, was dann später mal ist? Wenn ich die Welt gesehen und den ganzen Kram gemacht habe, den ich meine machen zu müssen? Was, wenn ich mir dann wünschte, Kinder zu haben? Tante & Onkel haben eine sehr ähnliche Vergangenheit hinter sich und meine Tante war die erste, die mich berührt hat mit ihren Worten und die mir kurz und knapp erklären konnte, was so schön daran ist und wie unwichtig manche Dinge einfach werden. Das bringt mich schon zum Nachdenken und aktuell könnte ich es mir tatsächlich eher wieder vorstellen. Aber was, wenn wir in 2 Wochen in meiner Heimat sind – ist dann alles wieder auf 0 und das Thema ist vom Tisch??


    Ich weiß es einfach nicht.


    Den Text habe ich nicht mehr durchgelesen, wollte einfach Gedanken loswerden.


    Wichtig ist mir noch, dass er kein egoistisches Arschloch ist. Also ein Arschloch schon mal gleich gar nicht und auch alles andere als unsympathisch aber ja - der Eindruck entsteht, dass er egoistisch ist. Ist er auch, ja. Aber da kann man ggf. ansetzen.


    Ich glaube ihm jedenfalls, dass er mich über alles liebt und da jetzt auch drunter leidet. Trotzdem. Am liebsten würd’ ich mich eine Woche daheim verkrümeln – GANZ ALLEIN! Und nachdenken, rumbrüten.. aber das ist gerade leider nicht möglich.


    Soviel erstmal dazu – wenn ich heute oder morgen Abend mal Ruhe habe, gehe ich sehr sehr gern noch auf Eure Beiträge ein, da gibt’s ja auch noch Fragen.


    GLG Theresia

    Eine glücklich verliebte Frau schreibt anders, findest Du nicht?


    Bei jedem neuen Beitrag von Dir tut es immer mehr weh, ihn zu lesen. :°(


    Er geht einen Kompromiss ein bzgl. der Hochzeit, einem einzigen Tag in Eurem Leben, wow! %:|


    Mein Bauchgefühl ist hier nach wie vor ein ganz mieses, und sympathischer wird mir Dein Partner von den Beschreibungen her auch nicht.


    Aber es ist Dein Leben und es sind Deine Entscheidungen...

    Zitat

    Mir ist aber auch bewusst, dass das irgendwie eine ungesunde Bindung zu meinen Eltern ist

    Ersetze "Eltern" durch "Partner".


    Unfassbar, dass dieser Faden schon fast ein Jahr lang läuft.


    Und immer mehr verstrickst und verkrampfst Du Dich.


    Und lässt Dich offenbar von Deinem Freund in die ihm genehme Richtung hinbiegen, weil Dir (rationale) Argumente fehlen, und Du ja irgendwie an ihm hängst (siehe ungesunde Bindung).


    Bald hast Du keine Kraft mehr, um Deiner inneren Stimme zu folgen und Dir selbst treu zu bleiben.


    Dann viel Freude mit Kind, Haus, Hund und Firma. Und dem Gefühl, dass Du Dich ja nicht beschweren darfst, weil Du alles vorher gewusst hast und sehenden Auges Dich immer mehr hineinziehen hast lassen (auch diese "passiven" Entscheidungen sind Entscheidungen).


    Trotzdem alles Gute für Deinen Weg! @:)

    Zitat

    der Eindruck entsteht, dass er egoistisch ist. Ist er auch, ja. Aber da kann man ggf. ansetzen.

    Nee, da kann man nicht ansetzen, wenigstens das solltest du inzwischen ja gemerkt haben.


    Habt ihr eigentlich sein Frauenproblem aus deinem anderen Thread gelöst oder verdrängst du das gerade, damit nicht zu viel auf der Negativseite aufscheint?

    @ Ella

    Zitat

    Er geht einen Kompromiss ein bzgl. der Hochzeit, einem einzigen Tag in Eurem Leben, wow! %:|

    Ich sag ja, dass das total wurscht ist - wirklich wichtig sind andere Dinge. Aber was soll er machen? Wie sagte meine Tante so schön: ich bin nun der Entscheidungsträger, ich muss entscheiden, was mir wichtig ist und in dem Fall auch wichtiger.


    Nur wenn das so einfach wäre, würde ich nach all der Zeit hier nicht immer noch rumkrebsen und euch volljammern.

    Zitat

    Trotzdem alles Gute für Deinen Weg! @:)

    DAnke DIr @:)

    @ CoteSauvage

    Zitat

    Nee, da kann man nicht ansetzen, wenigstens das solltest du inzwischen ja gemerkt haben.

    Na man kann ein Bewusstsein schaffen. Wenn er das jetzt, wo die Karten aufm Tisch liegen und offen geredet wird, nicht schnallt, dann ist wirklich Hopfen & Malz verloren.

    Zitat

    Habt ihr eigentlich sein Frauenproblem aus deinem anderen Thread gelöst oder verdrängst du das gerade, damit nicht zu viel auf der Negativseite aufscheint?

    Es hat sich tatsächlich geklärt. Ich antwortre im entsprechenden Faden noch, danke für den Reminder :-)

    Zitat

    Die viele Arbeit ist gar nicht so schlimm (ich brauche auch meinen Raum) – eher, dass wir reise-und freizeittechnisch nie frei sind und die Firma eben ortsgebunden ist und bleibt

    .


    Du widersprichst dir selbst in diesem Satz. Lies ihn nochmal durch.


    Die Firma IST das große Problem. Diese und nichts anderes. Und die viele Arbeit ist schlimm, denn sie bestimmt euer komplettes Leben.


    Die Firma ist nicht verhandelbar, aber durch diese seit ihr an diesen Ort gebunden, er hat fast keine Freizeit und offensichtlich nicht mal wirklich Urlaub. Er kann sich nicht durchsetzen und hofft einfach darauf, dass du mitziehst. ER sollte eine Therapie machen, damit er selbstständig wird und auch seine eigenen Interessen wieder erkennt und verteidigt.


    Ich denke, ihr werdet es vielleicht beide bereuen euer Leben vergeudet zu haben. Er durch die übertrieben viele Arbeit und du, weil du Mitläufer warst und nur zurückgesteckt hast.


    Was passiert wenn du zurück gehst?


    Du wirst mit Sicherheit einige üble Wochen haben aber ich bezweifle, dass du es bereuen würdest.


    Und das Kinderthema würde ich mal ganz weit nach hinten stellen. Das Gefühl was verpassen zu können, eventuell irgendwann, ist kein Argument für ein Kind und noch weniger in einer Situation in der du eigentlich so nicht leben willst.

    @ Krabbelkäferle

    Leider widerspreche ich mir momentan ständig, ich weiss offenbar einfach nicht, was ich will.


    Beispiel gestern: ich sage, dass ich mir von seiner Mum nicht vorschreiben lassen möchte, ob wir im Oktober nun zwei oder drei Wochen in den Urlaub fahren können. Er sagt: wenn Du unbedingt drei Wochen weg willst können wir das ja machen, aber dann eben erst im Dezember. Also was ist Dein Problem?


    Ja genau.. was ist mein Problem? Trotz, Prinzipien..? Es spricht einfach rein garnichts dagegen, erst im Dezember weg zu fahren, da hat er recht. Trotzdem bin ich dann damit nicht zufrieden. Wahrscheinlich weil wir in meinen Augen dann wieder klein beigeben. Und dann fallen mir in meiner Emotionalität keine Argumente und Beispiele mehr ein und ich schweige hilflos vor mich hin, schäume aber innerlich vor Wut und einem Ungerechtigkeitsgefühl, welches ich in diesem Moment weder ausdrücken noch verargumentieren kann. So kenne ich mich nicht, eigentlich bin ich da sehr sachlich und sprachlich fit. Aber das was momentan bei mir abgeht, keine Ahnung %:|

    Zitat

    Was passiert wenn du zurück gehst?


    Du wirst mit Sicherheit einige üble Wochen haben aber ich bezweifle, dass du es bereuen würdest.

    Ach, wenn ich das wüsste... :-(


    Er fragte mich gestern auch, was denn meine genauen Wünsche und Vorstellungen wären, damit er konkret sagen kann, was da machbar ist. Aber hey... nicht mal da konnte ich was konkretes benennen. Es ist verrückt, ich schnalls einfach nicht mehr!


    Heute habe ich mir einen Tag frei genommen um einfach mal alleine zu sein.

    Zitat

    Ja genau.. was ist mein Problem? Trotz, Prinzipien..?

    Du willst nicht fremdbestimmt leben. Das ist eigentlich kein "Problem", sondern ein legitimer Wunsch.


    Gedankenspiel: gäbe es seine Mutter nicht und dein Freund wäre für die Firma verantwortlich und du würdest hinter ihm stehen. Wenn er dann sagt, dass er im Oktober keine 3 Wochen freimachen kann, weil (nachvollziehbare Begründung bitte einfügen), und ihr dafür im Dezember 3 Wochen möglich wären, hättest du dann die gleichen Gefühle?


    Ich möchte wetten, dass nicht. Natürlich wären es wieder äußere Zwänge (nämlich die Firmenbelange). Aber es wäre seine Entscheidung gewesen, die er dir erklärt. Nun ist es aber so, dass du glaubst, als Paar Entscheidungen zu treffen, die er mitträgt, und seine Mutter diese zunichte macht.


    Ich glaube, auf so eine Verantwortung wie eine eigene Firma, die auch Pflichten einfordert, kann man sich bewusst einlassen. Das ist der Deal zwischen den beiden Partnern. Aber du merkst, dass der Deal zwischen der Mutter und dem Sohn stärker ist. Und das meine ich mit Fremdbestimmung eurer Beziehung. Vermutlich wurde das "Njet" zu 3 Wochen auch gar nicht konkret begründet, sondern eher als "Basta" formuliert. Und du verlierst auch die Achtung vor deinem Freund. Sei es, dass er selbst "zu doof" ist, zu erkennen, dass im Oktober wichtige Dinge anstehen und er niemals 3 Wochen Urlaub machen könnte. Sei es, dass die Mutter ein Stöckchen hinhält und er springt. Egal, wie man es betrachtet: er wirkt auf dich nicht souverän.

    Zitat

    und ihr dafür im Dezember 3 Wochen möglich wären

    ... und dafür im Dezember 3 Wochen möglich wären ...


    oder


    ... und ihr dafür im Dezember 3 Wochen verreisen könntet ...


    Eine Korrekturmöglichkeit auf Med1 wäre schon schön. :-X

    Über das was Comran geschrieben hat (was ich alles gut erkannt und richtig finde) hinaus:


    Dein Problem in diesem konkreten Fall ist, dass du genau weißt, dass du dann eben nicht im Oktober Urlaub machen wirst, im Dezember aber auch nicht, weil dann natürlich was anderes Firmenwichtiges (das Weihnachtsgeschäft, der Ausfall eines Mitarbeiters, der Kassenschluss für das Jahr, ....) dazwischenkommt.