Hallo ihr Lieben,


    muss mal noch schnell ein Update geben bevor wir gleich in seine Heimat fahren um den Mietvertrag zu unterschreiben. Hab hier leider noch nix weiter geschrieben weil ich bisher keine Zeit hatte, das in Ruhe wirken zu lassen und nicht nur Kauderwelsch zu antworten. Bei mir ist momentan ziemlich viel los und im Argen und irgendwie ist zu wenig Zeit, alles mal in Ruhe zu bedenken, bequatschen und abzuhaken. Aber ich nehme mir wirklich alles, was ihr sagt, zu Herzen und denke drüber nach und versuche, Dinge für mich rauszuziehen die ich einfließen lassen / besser machen oder auch ausschließen kann, manchmal ist es richtig "Arbeit" aber das ist ja auch gut so @:)


    Jedenfalls schrieb ich ja schon, dass seine Mutter alleine mit ihm telefonieren wollte, wovon ich ja bisher so immer noch nichts weiss. Nur, dass die beiden alle 2 - 3 Tage mindestens ne Stunde telefonieren, wobei es aber vermutlich am ehesten ums Geschäft geht (?). Laut ihm telen sie nur einmal die Woche :=o Wie auch immer, ich hatte ja naierweise gedacht, dass sie jetzt erstmal eine Weile Ruhe gibt wo doch endlich klar ist, dass ihr Sohn sie NICHT 5 Jahre verarscht hat und tatsächlich im Januar bei ihr sein wird um einzusteigen. Das war ja immer das Hauptthema, dass sie ihm das nicht glaubte. Dann kamen ja diverse Einmischungen bzgl. Wohnort etc. und im Endeffekt waren wir dann or 2 Wochen da und haben Wohnungen besichtigt - obwohl sie uns ja eine / mehrere anbot. Die freie wollte ich nicht weil mittlere Etage und das habe ich schon vorher mehrmals kund getan und auch danach nochmal gesagt, dass das erstmal nichts mit ihr zu tun hat sondern mit der Beschaffenheit der Wohnsituation. Ihr weiteres Angebot war dann, langjährige Mieter zu kündigen damit wir dann da reinkönnten - das habe ich ebenfalls abgelehnt denn das finde ich ein Unding! Wir würden faul nichts tun und nicht suchen und sie würde Eigenbedarf anmelden. Das kann ich mit mir nicht vereinbaren weil es einfach nicht sein MUSS. Möchte nicht, dass Menschen wegen uns ihr geliebtes Heim verlieren nur weil wir nicht suchen würden wollen. Nee nee. Das hat sie wohl geflissentlich überhört denn es hat ihr nicht so ganz gepasst, dass wir weitere Wohnungen besichtigten. Vor 2 Wochen dann eben Freitag Nacht hingefahren, Samstag 3 Wohnungen besichtigt und abends wieder heim - war sie wohl eingeschnappt weil wir nicht bis Sonntag blieben (sie war zwar am Abend eh nicht da, aber naja..). Wir haben glaubhaft erklärt, dass es mehr Sinn macht, Samstag Nacht nach Hause zu kommen und dafür Sonntag ausschlafen und den ganzen Tag entspannen zu können wie wenn wir den Abend jetzt dort alleine verbringen würden, Sonntag um 10:00 losfahren und dann erst am späten Nachmittag ankommen würden. Da ist der Tag im Auto für die Katz und da hat keiner was von, zumal mein Freund gegen 21:00 wieder ins Bett muss. Dann kam das "ich mach mir Sorgen, ruf an wenn Du alleine bist"-Dingens und heute fahren wir wieder hin, damit wir morgen den Mietvertrag unterschreiben können, und fahren Samstag Nacht wieder heim, um (Entscheidung meines Freundes, ich bin nicht schuld! ;-) ) Sonntag hier eine Unternehmung machen zu können, die nur noch da möglich ist. Das hat er ihr dann gestern gesagt, dass wir eben heute kommen und ich heute Abend mit Freundinnen unterwegs bin und ob sie nicht Lust hätte, das Einarbeitungsgespräch heute Abend zu führen wenn ich nicht da bin. Oder wahlweise morgen Nachmittag, dann würd ich mich halt mit ner Freundin treffen, bevors wieder heim geht.


    Naja... sie war dann eingeschnappt weil wir wieder nur 1 Nacht bleiben und postwendend kam ne SMS an ihn ob er sich überhaupt noch klar ist, was er da so tut. Auf Nachfrage was denn jetzt bitte los sei, kam dann, dass sie nicht auf Abruf bereit ist nur weil wir nur 1 Nacht bleiben und dass sie das mit der Wohnung unkommentiert lässt (sie ist ja dagegen ohne es je gesehen zu haben) und noch irgendein Quatsch, den ich grad nicht mehr weiss. Ah ja, er würde die Familie hier vernachlässigen... HALLO! Wir kommen in 2,5 Monaten für IMMER und waren dieses Jahr genau so oft da, wie 2012, 2013, 2014 und 2015 %-| %-| %-| Warum nicht sagen "OK, ihr habt eh so einen Stress mit der Fahrerei, ich hab eh nix vor, dann bietet sich das ja an, dass wir das Gespräch machen wenn Theresia nicht da ist". Stattdessen wärs ihr lieber, dass wir / er nochmal ausserplanmäßig ein WE kommen was doch NOCH mehr Stress bedeutet. Versteh ich einfach nicht, diese Denke. Das hat nichts mit Vernunft und Entgegenkommen zu tun. Aber wundern sollte es mich langsam wohl nicht mehr.


    Wir haben dann noch lange gesprochen und da kam raus, dass sie ihm auch immer sagt, dass sie Angst hätte, "wir" würden uns finanziell übernehmen - das geht gegen mich da ich ja momentan keinen Job habe und sie hat Angst, dass ich ihm auf der Tasche liege - also sowohl hier als auch dann nach dem Umzug. Mein Freund verdient hier gut und dann im elterlichen Betrieb noch viel viel mehr... so ein Quatsch, finanziell übernehmen. Und er sagte ihr dann, dass ich keinen Cent von ihm will, nichts annehme und momentan in dieser doofen Übergangssituation komplett von meinen Eltern unterstützt werde und er die Hand für mich ins Feuer legt, dass ich die Schulden, die ich vom Ausland bei ihm habe, zurückzahle, egal was passiert zwischen uns. Er macht sich nun endlich auch mal Sorgen, wie das nächstes Jahr alles laufen soll mit ihr. Es wird auf ein riesen Machtkampf rauslaufen wie die Mutter es mit dem Vater einst hatte - danach war Ruhe.


    Dann mischt sie sich auch immer ein, warum ich noch keinen Job habe und dass ich meine moralischen Gutmensch-Werte mal über Board werfen soll. Da bin ich letztens schon etwas auf Konfrontation gegangen. Ich will mir das einfach nicht mehr alles gefallen lassen und ich sags Euch - ich bin kurz davor jetzt am WE mal mit ihr zu reden dass sie uns ENDLICH unser Leben leben lassen soll und es Dinge gibt, die sie schlichtweg NICHTS angehen.


    Würdet ihr das befürworten oder eher sagen "Uuuuh, nicken und lächeln, Faust in der Tasche ballen" und durchhalten?


    Sprich: jetzt hat sie erreicht, was sie wollte.. er kommte ja nun zu 100% und nun fallen ihr 1000 andere Dinge ein. Aber mein Maß ist jetzt langsam aber sicher voll.


    Also so viel dazu. Nix wirklich neues, nur musst ich es loswerden bevor wir gleich fahren...


    Danke für Euer Ohr


    LG Theresia

    Oh je... liebe Theresia...


    Meine Erfahrung ist, dass du die anderen Menschen nicht ändern wirst. Du wirst in einem Gespräch mit Schwiegermama nicht erreichen, dass sie "plötzlich" alles anders sieht, und endlich einsieht, dass sie euch in Ruhe lassen soll. Ich war mal in einer ähnlichen Situation (es waren meine Eltern) und nach Jahren des Kampfes bin ich räumlich weg gezogen.


    Und eines fällt mir noch auf: Deine Schwiegermutter vertritt nur ihre eigenen Interessen! Nicht deine und nicht die ihres Sohnes. Sie möchte ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen und es ist ihr egal, wie lange ihr fahren müsst oder ob ihr ein unbequemes Wochenende habt.


    Ich hab ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn ich deine Geschichte lese. Alles Gute.

    Ohne auf alle Details Deines Postings einzugehen:

    Zitat

    Würdet ihr das befürworten oder eher sagen "Uuuuh, nicken und lächeln, Faust in der Tasche ballen" und durchhalten?

    Einfache Antwort NEIN!


    Es gibt eine Arbeitsebene und es gibt eine private Ebene. Alles was euer Paarleben betrifft, geht die SchwiMu rein gar nichts an.


    Da seid ihr beide als Paar gefragt, ihr bei jedem Anlauf das STOPP.Schild vor die Nase zu halten. (sinnbildlich)


    Jeder ihrer Zwischenkommentare, der sich ungefragt auf euer Zusammenleben verbal fixiert, gibt es eine klare Antwort: "Das ist nicht Deine Problematik". Dies muss weder begründet noch ausschweifend diskutiert werden.


    Das macht ihr in meiner Einschätzung ohnehin noch zuviel. Was euren Lebensbereich angeht, klärt ihr eure Themen untereinander ohne jegliche Einmischung von außen. Stellt das als Paar sofort klar, nach eurem Umzug. Keinerlei Einmischung in das Privatleben. Dabei müsst ihr als Team auftreten. Erst, wenn die SchwiMu bei jedem einzelnen Anlauf erfährt, dort ist meine Wand die ich nicht einreißen kann, werden ihre Spielchen aufhören.


    Es liegt in eurer Hand wie weit sie mit ihren Versuchen kommt. Stellt eure eigenen Spielregeln auf, ihr zwei seid alt genug dafür. :)z :)^

    ICH würde das nicht als meine alleinige Aufgabe ansehen. Dein Freund muss das klären, wenn er da nicht auch mal deutlich Stellung bezieht, dann kämpfst du da gegen Windmühlen.


    Es ist seine Mutter, da sehe ich es bei ihm, sie in die Schranken zu weißen.


    Entweder ihr führt zusammen ein Gespräch oder wie schon vorgeschlagen wurde: Jedes mal einfach deutlich sagen "Das ist unsre Privatsache als Paar" und jeden weiteren Satz ignorieren, Tschüss sagen, Telefonat beenden oder das Gespräch unterbrechen, wenn man sich persönlich sieht, nicht auf weitere Einmischungen reagieren.


    ??Tut mir leid, aber wirklich eine ganz anstrengende Frau. Ich würde vermutlich regelmäßig Zuhause ausrasten und ganz ehrlich, wenn ich mir das nochmal versuche vorzustellen: Ich wäre nicht mit ihm dahingezogen.??

    Danke euch! Mein Freund hat mich gebeten, es dann erst anzusprechen wenn wir da wohnen. Konnte ich ihm nicht versprechen. Kam noch raus dass sie gestern seinen Vater anrief und wieder die Leier auspackte: Sohn hat sich so verändert seit er mich kennt, ich dränge ihn, Urlaub & Ausland zu machen und überhaupt ginge alles nach mir. Auch die Wohnung, meine Ansprüche BKA bla...


    Soviel zum Thema, sie jätte es verstanden na jedem mein Freund mich im Juni so in Schutz nahm.


    Lg

    Solche Menschen sind alt genug, um nicht mehr erzogen zu werden.


    Zu beneiden bist du um diese Schwiegermutter nicht.


    Ich schlage eine Kombination der Strategien vor: nicht übermäßig die Konfrontation suchen, aber ehrlich reagieren und Grenzen setzen. Lass dich nicht verbiegen, wenn sie Erfolg damit hat, wird sie so weitermachen.


    Alles hängt davon ab, ob dein Freund eure Position vertritt, oder der Mutter Angriffsflächen bietet. Er muss sie davon überzeugen, das Geschäftliche und das private Leben zu trennen. Da sollte auch die Mutter "professionell" genug sein, das zu trennen (mit diesem Begriff kriegt er sie vielleicht in die Defensive).

    ich bin ein wenig hin- und hergerissen!? auf der einen seite fände ich es dringend nötig, dass mal miteinander geredet wird, allerdings stellt sich mir dabei die frage: wer redet wann mit wem?


    momentan ist alles so emotional aufgeladen, dass ich eher die befürchtung hätte, sachliche und vor allem konstruktive gespräche seien eh nicht möglich. außerdem sollten dein freund und du da im schulterschluss hinter den argumenten stehen - also nicht, dass ihr unbedingt gemeinsam am tisch sitzt, aber inhaltlich sollte keiner dem anderen in den rücken fallen.


    also => reden ja, aber erst, wenn sich (deine) emotionalen wogen geglättet haben :)_

    Oh weh...

    Zitat

    Mein Freund hat mich gebeten, es dann erst anzusprechen wenn wir da wohnen.

    Genau. Erstmal Fakten schaffen (die einen nicht gefallen) und im nachhin wird sich was ändern? Nix.


    Anders herum wird ein Schuh draus: ich würde das Umziehen so weit verschieben bis es passt.


    Aber ich hab dafür auch ein paar sehr schlechte Erfahrungen machen müssen... das gehört wohl zum Leben dazu.


    Ich wünsche Dir viel Kraft :)* Es gibt gute Foren für Alleinerziehende wenn es denn soweit ist und du "überraschend" nicht mehr so leben kannst. Dazu fällt mir "Das Leben des Brian" ein. "Jeder nur ein Kreuz..."

    Es ist sehr traurig, deine Situation. Viel angenehmer wäre es für dich wenn du eine Schwiegermutter hättest, welche sich auf dich freut und schätzt wie viel du für ihren Sohn aufgibst.


    Ich denke sie ist eifersüchtig und würde generell keine andere Frau tolerieren. Deine Arbeitslosigkeit scheint ihr ebenfalls zu schaffen zu machen, aber du wirst dir dort ja sicher einen Job suchen?


    Du wirst leider mit der Frau immer auf Kriegsfuß stehen und sie wird sich denke ich auch nicht ändern. Wenn du dich auf den Kampf einlassen willst, alles Gute. @:)

    Eigentlich müßten dir die Ohren wehtun vom Schrillen der Alarmglocken. Das Verhaltens dieses "Schwiegermonsters" beweist eindeutig, was dich erwartet.


    Anstatt sich zu winden, müßte dein Freund schon VOR dem Umzug klare Kante zeigen und Muttern eindeutig in ihre Schranken weisen. Danach wird er viel zu beschäftigt sein und sich den "Sachzwängen" unterwerfen (und immer neue Gründe finden, warum es "jetzt grade" nicht so gut paßt).


    Vielleicht hast du ja wirklich den Mut und die Kraft, mit der Dame Tacheles zu reden. Paß gut auf dich auf und auf das, war DIR wichtig ist.


    Toi-Toi-Toi

    Zitat

    ich bin kurz davor jetzt am WE mal mit ihr zu reden dass sie uns ENDLICH unser Leben leben lassen soll und es Dinge gibt, die sie schlichtweg NICHTS angehen.


    Würdet ihr das befürworten oder eher sagen "Uuuuh, nicken und lächeln, Faust in der Tasche ballen" und durchhalten?

    Ähm du hast dich entschieden nach ihrer Pfeife zu tanzen, der Mietvertrag ist so gut wie unterschrieben, und jetzt willst du sie ankläffen? Was ist das für eine Strategie?

    Liebe Theresia,

    ich habe mir nun interessiert den ganzen Faden durchgelesen, und bin ganz fasziniert davon, dass Du ernsthaft denkst, dass seine Mutter hier das Problem ist!


    ;-D


    Wie Eure Verhältnisse und Lebensumstände waren und nun sind, ist ganz allein logisches Resultat Deines und Deines Partners Verhalten.


    Ihr seid absolut gefangen in Eurem Unvermögen Euch klar, nachhaltig und konsequent abzugrenzen und zu emanzipieren.


    Ihr seid das Problem - nicht Mutti!


    Und im Vertrauen: Dein Partner will und kann gar nicht anders als in dieser disfunktionalen Abhängigkeitsbeziehung mit seiner Mutter, der Matriarchin, zu leben. ;-)


    Firma und Kohle kommen ja auch noch rum...


    Was ist dagegen schon erwachsen sein, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Loyalität zum Partner, Freiheit und eine gesunde Paarbeziehung... :=o

    Zitat

    "You've made your bed, now lie in it!" :)z


    Note : This expression is commonly used as a response to people who have been complaining about problems they have brought on themselves.

    Quelle


    Der Umzug dorthin war Euer - und somit auch Dein (!) finales und freiwilliges "Ja!" zum Status Quo, oder negativer ausgedrückt, der letzte Sargnagel.


    Glückwunsch! %:|


    Denke, Du kannst aufhören zu Jammern.

    Naja, sie zieht ja nicht in die Wohnung, die Muttern vorschreibt, sondern hat eine eigene Wahl getroffen. Da kann man nicht sagen, dass sie total nach der Pfeife der Schwigermutter tanzt.


    In dieses Hickhack wer wem was erzählt hat, würde ich mich gar nicht reinziehen lassen. Wichtig wäre, das der Sohn sich mal der Mutter gegenüber entsprechend äußert, dass sie eben merkt, dass er nicht einfach tut was Du willst (um des lieben Friedens willen), sondern dass er durchaus auch eigene Wünsche und Bedürfnisse hat, die nicht deckungsgleich mit ihren sind.


    Solange dieses Gespräch nicht statt gefunden hat, wirst Du immer diejenige sein, die den armen Jungen zu etwas nötigt.

    Danke für Eure Antworten :-)


    Die Wohnung ist schön, die Vermieter sehr nett. Durch den Vertrag ist es ja nun ziemlich konkret und ich hatte ziemlich Bammel davor. Seltsamerweise bin ich nun aber eher erleichtert denn es fühlt sich gut an, in Zukunft dort einen Rückzugsort zu haben, nicht mehr im Kinderzimmer wohnen zu müssen und ja... freier zu sein. Ganz zu schweigen davon, dass es kein Haus / Wohnung der Familie ist. Sie wollte uns die Kpche zahlen, war sauer, dass wir die Familie nicht gefragt haben ob wir in eine deren vielen Eigentumswohnungen wollen etc pp - aber ich bin sooooo froh, endlich ein Stück "eigenes" dort zu haben, was in keiner Verbindung zur Familie steht, das ist herrlich.


    Wir haben uns nun so geeinigt, dass ich / wir das schon weiter oben benannte symbolische Stoppschild hochhalten, sobald wieder eine Einmischung ins Privatleben kommt. Ruhig, sachlich und knapp. Sobald wir dort wohnen, gleich im Januar, möchte ich, dass mein Freund und ich ein Gespräch mit ihr führen und klipp und klar unseren Standpunkt vertreten. Erst sollte ich das alleine machen bis ich sagte, dass ich erwarte dass er da mit am Tisch sitzt und UNSERE schon soooo oft diskutierten Interessen und Grenzen MITTRÄGT und kommuniziert. Hat er so akzeptiert und ist dafür. Wir werden sehen. Höchstewahrscheinlich werde ich aber so und so irgendwann auch mal alleine mit ihr sprechen.


    Er hat nun - nach so langer Zeit, echt... - auch erkannt, dass er mitten im Abnabelungsprozess steckt und dieser viel zu spät und erst durch mich angestoßen wurde. Nachdem seine Mutter aber ein völlig anderes Familienbild hat und sich so gar nicht abnabeln möchte, wird es für ihn halt noch schwerer und ihm gehts einfach nicht gut denn auf der einen Seite will er gar nicht unbedingt dort hin da er hier und durch mich einen Anker gefunden hat. Wäre die Firma nicht - ich wette, wir würden hier bleiben. Aber was soll man machen. Ich erwarte von ihm auch, dass er bei diesem ominösen Einarbeitungsgespräch anbringt, dass es auch ein Privatleben zu berüksichtigen gibt. Mal schauen.


    Ich schaue es mir an, durch die eigene Wohnung dort fühle ich mich nun sicherer. Zudem wollen wir unsere Wohnung hier behalten, zumindest mal für ein Jahr. Das gibt auch ein gutes Gefühl. Hoffentlich spielen die Vermieter mit :-) Wenn es dort nicht klappt, dann wird es weh tun aber dann gehe ich. Nachdem ich keinen eigenen Kinderwunsch habe und nix tickt, habe ich zumindest diesbezüglich keinen Druck, der die Entscheidung beeinflussen könnte. Wenn ich zurückgehen sollte, habe ich einen Alternativplan, mein Leben, wie es vor ihm schon war und gut lief. Das klingt ätzend abgeklärt und nüchtern, aber es stärkt mir den Rücken. Hilfreich ist auch, dass ich dort 3 schon Mädels habe, mit denen ich mich unglaublich gut verstehe, die mein Alter haben und nix mit Firma und Freund zu tun haben. Mit der einen bin ich schon seit Jahren befreundet. Zuhause Trübsal blasen lässt sich also auch öfter mal vermeiden.