Also ich kann mit einer offenen Beziehung auch absolut nichts anfangen. Für mich gehören sehr, sehr starke Gefühle und Sex untrennbar zusammen. Ich könnte mit einem anders denkenden Mann nicht zusammen sein. Wenn ich als Frau einem Mann nicht reiche, dann darf er gerne gehen. Der Gedanke, er käme von einer Anderen, riecht vielleicht nach ihr und meint, bei mir freudestrahlend in den Alltag zurückzukehren, ist für mich absolt abstoßend und widerlich.

    Anna

    Zitat

    Comran, was ist mit glücklichen Paaren im Alter von 50, 60, 70 Jahren, die sich aber gegenseitig als "am schönsten" ansehen? Würdest du sagen, die lügen?

    Nein, aber das ist genau das, was ich mit dieser subjektiven Wahrnehmung meinte:

    Zitat

    Daher werde ich meine Frau auch immer mit anderen Augen sehen als andere Frauen, die ich als sehr attraktiv erachte.

    Ich würde dafür auch gerne zwei unterschiedliche Begriffe verwenden.


    1. die Schönheit, die man mit dem inneren Glücksgefühl betrachtet, welches sich Liebe nennt.


    2. die Schönheit, die sich an rein ästhetischen Punkten misst, auf die man bei allen anderen Frauen achtet.


    Mir fallen nur keine Worte ein, die dies unterscheiden. Aber mich spricht die Schönheit anderer Frauen eben auch anders an. Ohne innere Verbundenheit. Und dennoch gibt es Frauen, die rein optisch eben ein "Woooow!" hervorrufen. Straffere Brüste, elegantere Kurven, interessantere Wangenknochen, ein ebenerer Nasenrücken, tollere Haare ... es gibt viele ästhetische Attribute, wo andere Frauen meiner eigenen Frau überlegen sind. Und das sehe ich schon. Dennoch läuft sie für mich außer Konkurrenz, weil ich sie eben anders betrachte. Diese Koexistenz der Sicht ist für mich aber nicht problematisch.

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    Ich könnte mir persönlich auf jeden Fall vorstellen, dass mein Freund für mich auch noch mit Mitte 60 der schönste Mann ist - einfach, weil mich Andere nicht interessieren, ich blind für sie bin.

    Anna, du bist in einem Alter, wo dieses Verhalten sehr leicht ist. Mit 30 und ggf. einem relativ frischen Partner an der Seite hat man damit keine Schwierigkeiten. Da sehen doch alle recht toll aus, die man überhaupt als möglichen Partner in Betracht ziehen würde. Der Anspruch muss sich aber zwangsläufig wandeln, da sich die Menschen auch zwangsläufig wandeln. Es ist schon eine Spur Idealismus dabei, wenn man sich in jungen Jahren vornimmt, mit 60 genauso zu denken. Den will ich dir nicht nehmen, ich finde den Vorsatz allein toll :)^ .


    Es gibt aber keine Garantie, dass es auch so kommt. Und vor allem bekommt man das nicht geschenkt. Ich hätte schon ein Problem damit, wenn meine Frau jetzt zur grauen Maus mit Topfschnitt und Übergewicht mutieren würde - völlig egal, wie sehr ich sie liebe. Wir reifen zusammen, aber wir tun auch viel dafür, um jeweils für unser Alter akzeptabel auszusehen, begehrlich füreinander zu sein, Lust auf einander zu entwickeln. Wir müssen viel mehr investieren, um das Feuer anzuhalten. Und wir verlassen uns nicht einfach darauf, aus der Liebe heraus automatisch einen Selbstläufer bezüglich Attraktivität und auch sexuellem Begehren abzuleiten. Ich glaube, dass viel Fremdgehen/Affären und allgemeine Unzufriedenheit in Beziehungen dadurch entstehen, dass sich ein Partner eben genau darauf verlässt. Du liebst mich, also muss ich dir reichen.


    Cinnamon

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    Wenn ich – um jetzt mal vom medialen Schönheitsideal zu sprechen – 10 Victoria’s Secret Models nebeneinander stelle und alle Menschen der Welt abstimmen lasse, wer die Schönste ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich 100 % für eine der Kandidatinnen entscheiden.

    Das ist natürlich richtig, aber ein praxisferner Vergleich. Wenn du aber per Zufallsgenerator 9 Damen aus dem Bevölkerungsquerschnitt nimmst und ein Victoria's Secret Model dazustellst, gehe ich davon aus, dass das Voting schon recht erkennbar ausfallen wird. Und die anderen 9 Damen sind auch Menschen, die vermutlich von irgendjemandem geliebt und durch die eigene Brille als "die schönste" betrachtet werden. Das ist das, was ich oben meinte, dass man zweierlei Maß ansetzt.

    @ Comran

    Zitat
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    Wenn ich – um jetzt mal vom medialen Schönheitsideal zu sprechen – 10 Victoria’s Secret Models nebeneinander stelle und alle Menschen der Welt abstimmen lasse, wer die Schönste ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich 100 % für eine der Kandidatinnen entscheiden.

    Das ist natürlich richtig, aber ein praxisferner Vergleich. Wenn du aber per Zufallsgenerator 9 Damen aus dem Bevölkerungsquerschnitt nimmst und ein Victoria's Secret Model dazustellst, gehe ich davon aus, dass das Voting schon recht erkennbar ausfallen wird.

    Wovon du da sprichst ist relative Schönheit - mir ging es aber darum, aufzuzeigen, was Absolutheit in diesem Punkt bedeutet.

    Zitat

    Und die anderen 9 Damen sind auch Menschen, die vermutlich von irgendjemandem geliebt und durch die eigene Brille als "die schönste" betrachtet werden. Das ist das, was ich oben meinte, dass man zweierlei Maß ansetzt.

    Hm... das verstehe ich nicht ganz. Aber ist ja auch nicht schlimm ^^.

    Noch was vergessen:


    Wovon du da sprichst ist relative Schönheit - mir ging es aber darum, aufzuzeigen, was Absolutheit in diesem Punkt bedeutet. Denn wenn man es so betrachtet, ist jeder Mensch für eine Anzahl x der Menschen auf dem Planeten der schönste Mensch auf der Welt, genauso wie jeder Mensch für eine Anzahl y der Menschen auf dem Planeten nicht der schönste Mensch ist. Aber wie genau die Zahlen "x" und "y" nun lauten, ist ja eigentlich völlig unerheblich. Zumindest sehe ich das so.

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    2. die Schönheit, die sich an rein ästhetischen Punkten misst, auf die man bei allen anderen Frauen achtet.

    Ich verstehe was du meinst und ich beziehe das jetzt mal auf mich und andere Männer (wobei mein Freund da genauso bzw. sogar noch 'strenger' denkt): Ich weiß, was allgemein als ästhetisch empfunden wird. Bei mir ist es meist so, dass ich diese Menschen optisch dann ganz ok finde, aber nicht hübsch oder optisch sympathisch, oft sogar eher langweilig. Zeig mir irgendwelche Menschen, die mit ihrem Aussehen Geld verdienen und in den allermeisten Fällen werde ich diese Menschen nicht sonderlich hübsch finden. Ich hab da scheinbar sowieso nicht so den Mainstream-Geschmack. Aber mal ganz davon abgesehen kann ich einen Menschen sowieso erst - wenn überhaupt - hübsch finden, wenn ich ihn (zumindest flüchtig) kenne. Vorher fällt mir das einfach nicht wirklich auf und es interessiert mich auch nicht.


    Dann der Unterschied zu meinem Freund: Ihn finde ich schön (nicht nur hübsch) - innerlich, äußerlich, komplett. Und nein, es gibt kein Körperteil, welches ich an anderen Männern schöner finde. Ich bin irgendwie auch nicht in der Lage da zu vergleichen, funktioniert einfach nicht.

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    Diese Koexistenz der Sicht ist für mich aber nicht problematisch.

    Sehe ich auch so - ist bei mir nur anders. ;-D

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    Es ist schon eine Spur Idealismus dabei, wenn man sich in jungen Jahren vornimmt, mit 60 genauso zu denken.

    Das nehme ich mir ja nicht vor. Ich könnte mir nur vorstellen, dass es ganz automatisch so sein wird. Natürlich kann es auch ganz anders kommen, ich weiß es ja nicht.


    Und ich gebe mir auch Mühe, für meinen Partner und mich hübsch auszusehen und attraktiv zu bleiben. Das sind aber Dinge, die ich zumindest bisher immer ganz automatisch und gerne gemacht habe, ist für mich selbstverständlich.

    Ich muss zugeben, ich bin irgendwie vollkommen unfähig mich auf eine Paarbeziehung einzulassen und frage mich ernsthaft, ob das überhaupt erstrebenswert ist. Na gut, für mich bin ich zu dem Schluss gekommen - NEE:-)


    Man kann den idealen Partner finden, hat die gleiche Interessen, das gleiche Hobby, liest die selben Bücher, fährt am liebsten in die Ferien ans Meer usw. usw. Bloss der eine ist ständig geil und der andere nicht - und nur aus dem Grund sollte es nicht funktionieren?

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    Denn wenn man es so betrachtet, ist jeder Mensch für eine Anzahl x der Menschen auf dem Planeten der schönste Mensch auf der Welt

    Das ist jetzt eine Art mathematische Beweisführung im sehr vereinfachten Modell. "Der schönste Mensch", also die Nummer 1 aus einer großen Menge, ist für mich so ein kaum greifbarer Begriff wie "Lieblingsband". Natürlich spreche ich immer von relativer Schönheit. Würde ich nur eine Frau im Leben gesehen haben, könnte ich nie sagen, ob es schöner geht oder nicht. Und Schönheit hat - genauso wie erotische Anziehung - viele unterschiedliche Aspekte. Deswegen sage ich ja auch: es gibt Frauen, die in einigen Aspekten schöner sind als meine eigene. Selten sogar in überwiegenden (so toll meine Frau aussieht). Aber welche ist die schönste? Darüber will ich mir keine Gedanken machen. Weder bei meiner eigenen Frau (sie ist die Besondere, darauf kommt es an), noch bei anderen Frauen. Es gibt schöner und weniger schöner.


    "Lieblingsband" ... "Lieblingsverein" ... "schönste Frau" ... das hat so was von prinzipieller Treue und selbst auferlegter Unflexibilität. Zumal es bei Schönheit und Erotik um rein visuelle Sinneseindrücke geht, die ich gerne zulasse oder genieße, die aber überhaupt nichts mit meinem Gefühlsleben zu tun haben. Um meine Frau auf diesen exklusiven Sockel zu heben bedarf es deutlich mehr als lediglich ihr Aussehen - das wäre ja sogar eine Beleidigung, wenn es so wäre. Aber ich möchte daraus eben auch keinen zwingenden Umkehrschluss machen.

    Hm... ich glaube, Comran, das sehen wir einfach so unterschiedlich - da kommen wir nicht zusammen. Was mir aber noch wichtg wäre:


    Ich bin ganz bestimmt nicht "selbst auferlegt unflexibel" oder sowas. Ich empfinde meinen Partner von mir aus wirklich als am Schönsten und empfinde auch mich als Frau als die Schönste. Das kann man mir auch nicht absprechen. Ich spreche ja auch nicht Menschen, die von Natur aus monogam sind, ihre Flexibilität ab oder meine, sie erlegen sich da selbst ketten auf oder sowas.


    Vermutlich kann man das sogar sehr gut vergleichen:


    Es wurde ja schon geschrieben, dass hier viele, die von Natur aus monogam sind, keine Beziehung zu jemanden eingehen würden, der eben nicht von Natur aus mongam ist. Ich würde keine Beziehung zu jemanden eingehen, der mich nicht uneingeschränkt als schönsten Menschen auf den Planeten sieht (jetzt ungeachtet des Alters und anderer Eigenschaften, das hat damit gar nichts zu tun) und würde mir auch wünschen, dass mein Partner sich selbst so attraktiv findet.

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    Hm... ich würde halt nicht wollen, dass mein Partner auf soetwas Elementares verzichten muss. Da fände ich eine Trennung besser als sich gegenseitig nur zu enttäuschen.

    Wenn es für jemanden elementar ist, mehrere Frauen zu haben, wird er nicht mein Partner. ;-)

    Das ist verständlich. Mit "elementar" meinte ich aber eigentlich eine erfüllende Sexualität. Wenn mein Partner auf BDSM steht und ich aber überhaupt nicht und er das aber für erfüllenden Sex braucht, wäre es blöd, zusammen zu bleiben. Genauso sehe ich das mit Monogamie vs. Polygamie.

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    Um Frauenhelden mache ich einen großen Bogen. Und wenn (m)ein Partner Sex mit einer (oder mehreren) anderen plötzlich elemtenar finden sollte, dann passt es eben nicht mehr.

    Ja, das verstehe ich. Wobei ich "Frauenhelden" etwas abwertend finde, aber so ist es sicherlich nicht gemeint.

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    Schon. Und wenn der Verzicht - ich würde es eher Kompromiss nennen - nur einen kleinen Stich verursacht - geschenkt. Wenn der Verzicht aber zur Entbehrung wird - dann wird es stressig.

    Zustimmung. Würde ich auch nicht wollen, dass es eine Entbehrung ist, mit mir zusammen zu sein. :-o :-o :|N

    Es wäre bestimmt keine Entbehrung, mit dir zusammen zu sein - die Bedingungen, die du aufstellst, sind aber für einige Menschen mit Entbehrungen verbunden. Für einige andere wiederum nicht. Ist doch alles gut so.

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    Ich glaube nicht, dass es nur von Natur aus poly- und monogame Menschen gibt. Da gibt es auch viele Abstufungen dazwischen.

    Für mich zählt serielle Monogamie zur Monogamie, sofern man die Beziehung in der Annahme eingeht, zusammenbleiben zu wollen.

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    Zu jedem passt mehr als ein Mensch. Und wenn man mehrere Jahrzehnte zusammen ist/sein will, dann würde ich persönlich einkallkulieren, dass man auch mal einen anderen trifft, der auch passen würde (und wo sich ggf. dann auch eine entsprechende Verknalltheit einstellt). Die Frage ist, wie man sich dann verhält. DA kommt dann ggf. der Verzicht ins Spiel. Beispielsweise indem man gar nicht anfängt, mit dieser Person zu flirten, wenn man in einer Beziehung ist und das auch bleiben will. Da trennt sich für mich die Spreu vom Weizen in Sache Treue. Wer nur treu ist, wenn alles bestens läuft und niemand in Sichtweite ist, der dem Partner das Wasser reichen könnte, ist es leicht zu sagen "ich bin treu". Wirklich treu ist für mich aber nur jemand, der auch im Angesicht der Versuchung treu bleibt.

    Siehst du, da reden wir (mal wieder ;-)) aneinander vorbei. Wovon du da sprichst, ist sich fremdzuverlieben. In Erwägung zu ziehen, eine andere/weitere Partnerschaft einzugehen. Davon schreibe ich zu keinem Zeitpunkt und das finde ich (derzeit, sag niemals nie) auch nicht erstrebenswert. In diesem Punkt bin ich eisern und treu. Ich halte mich an die Regeln in meiner Beziehung und für mich ist es auch kein Verzicht, eine einzige Partnerschaft zu pflegen. Mir ging es um den sexuellen und die dazu gehörigen Begleiteffekte.

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    Ich würde NIE, NIE, NIEMALS davon ausgehen, dass mich irgendwer für die schönste Frau auf dem Planeten hält. ;-D

    Oh, das ist aber traurig.

    ;-D Wieso sollte das traurig sein, ein realistisches Selbstbild zu haben und Aussehen nicht allzu wichtig zu nehmen?! Ich finde es nicht traurig.

    Hm... stimmt schon. Ich denke, wir verfolgen da einfach zwei sehr unterschiedliche Ansätze.

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    Bist du nicht schön?

    Manche würden mich vielleicht als schön bezeichnen, andere nicht. Ich bin tageslicht tauglich und mag wie ich aussehe. Das reicht völlig.

    Das ist doch toll :)^ ! DAS genau meine ich ja: Du magst dich und magst, wie du aussiehst.

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    Ich finde prinzipiell alle Menschen irgendwie schön (wenn sie nicht gerade total verwahrlost sind) und manche davon auch richtig, richtig doll schön.

    Gut, wenn du eigentlich fast alle Mensche schön findest, dann verstehst du unter dem Begriff etwas anderes als ich. Schönheit ist für mich schon etwas hervorstechendes. Durchschnittlich Hübsch sind viele. "Schön" ist aber schon mehr, finde ich.

    Ja, ich unterscheide auch nicht zwischen "hübsch" und "schön". Das ist wirklich eine Frage der Begrifflichkeiten.

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    Ich denke, dass es anderen bei mir genauso gehen wird. Warum auch nicht? Und Liebe zu jemanden lässt denjenigen eh gleich nochmal in viel hellerem Licht erstrahlen, was die eh vorhandene Attraktivität nochmals steigert - so ist es zumindest bei mir.

    Ich bin für dieses "Liebe macht schön" irgendwie nicht so anfällig, schätze ich. ":/ Selbst wenn ich mich für extrem schön halten würde, würde ich es absurd finden, wenn mein Partner mich für die schönste Frau auf den Planeten erklären würde. :-o So eine Aussage kommt mir absolut unsinnig vor. Schon allein, weil es ganz unterschiedliche Aussehenstypen gibt, die neben einander schön sind, ohne dass man sagen könnte, wer schöner ist. Man kann lediglich sagen, wer einem persönlich (etwas) besser gefällt.

    Klar. Aber dein Freund kann doch - im persönlichen Ermessen - finden, dass du die Schönste bist? Und ich denke, man kann das - eben auch persönlich - über sich selbst denken. Oder auch nicht. Ich halte mich zum Beispiel nicht für die Klügste/Gebildeste/Ergolgreichste im Beruf.

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    Vielleicht ist das auch der Knackpunkt - ich finde mich selbst so schön, dass ich keine Konkurrenz in anderen Frauen sehe. Das soll jetzt nicht eingebildet klingen. Ich hoffe, dass es das nicht tut |-o .

    Doch tut es. ;-D Aber wenn du ohnehin fast alle schön findest, sagst du damit ja nicht viel mehr als, dass du dich normal aussehend findest. ;-) Was allerdings dann wieder nicht so ganz dazu passt, dass du dich aussehenstechnisch anderen Frauen überlegen fühlst. ":/

    Schade, dass es so ankam. Aber ich meine es zumindest nicht eingebildet, sondern einfach so, wie es dasteht.


    Ich finde prinzipiell alle Menschen schön, aber einige eben doch besonders schön und manche auch am schönsten. So gesehen würde ich meine Attraktivität als überdurchschnittlich definieren, definitiv. Was du oder andere dazu sagen würden - keine Ahnung - das ist aber auch nicht wichtig. Für mich ist das eine ganz sachliche Feststellung und etwas, was ich an mir mag.

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    Ich finde es völlig ausreichend, wenn "im Gesamtpaket" nicht so schnell eine andere "mehr zu bieten hat". :)z

    Naja... es wird immer andere geben, die mehr zu bieten haben als man selbst - viel mehr.

    Das ist jetzt interessant, dass du beim Gesamtpaket so selbstverständlich findest, dass andere mehr zu bieten haben. :-o Das ist der Punkt, wo bei mir sozusagen die "Selbsteingenommenheit" einsetzt. Ich finde nicht, dass es allzuviele Frauen gibt, die im Gesamtpaket mehr zu bieten haben als ich. o:)

    Nee, ich finde nicht, dass das so klingt, als seist du von dir selbst eingenommen. Du kennst halt deinen Wert und weißt, was du zu bieten hast. Das ist doch gut. Ich selbst denke halt, dass es bei mir schon viele Menschen gäbe, die in verschiedenen Bereichen mehr zu bieten hätten - ich hoffe natürlich und denke eigentlich auch, dass es trotzdem noch mehr Bereiche gibt, in denen ich ein gutes "Plus" mache ;-) . Es kommt halt auch auf den Schwerpunkt an. Ein Mann, dem es wichtig ist, eine sehr gebildete, beruflich erfolgreiche Frau zu haben, würde mit mir (zumindest noch eine Weile, aber vielleicht auch für immer) einen schlechten Fang machen, auch wenn ich nicht dumm bin oder so. Karriere ist mir aber einfach nicht so wichtig und ich bin auch nicht übermäßig emsig. Wenn er aber eine überdurchschnittlich schöne, warmherzige Frau suchen würde, die viel Humor, Selbstbewusstsein und Empathie hat, wäre er bei mir wieder an der richtigen Adresse. Es geht da wohl wirklich auch um Prioritäten.

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    Natürlich würde ich zu vielen Männern nicht passen und sie nicht zu mir, aber WENN es passt, dann wird er nicht so leicht eine andere finde, die "besser" und "angenehmer" ist. Und wenn er doch meint so eine getroffen zu haben, dann kann er mich ja verlassen... :-) (Selbstverständlich mit dem vollen Risiko, dass sich die andere als Luftnummer herausstellt...)

    Ja, das stimmt. Ich habe den Eindruck, so viel nehmen wir uns da in der Grundeinstellung gar nicht, sondern eher in den Feinheiten ;-) .

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    Aber die Liebe ist es ja am Ende, diese "Magie", die den anderen so aufwertet.

    Hmm, ich weiß nicht. ":/ Ich mag - auch in Gefühlsdingen - Realismus lieber. Ich will einen Partner, den ich ohne Liebe schon toll finde. Einen der nicht erst durch die Liebe "aufgewertet" werden muss sozusagen. :-)

    Ja, das ist bei mir ja auch so. Die Liebe wertet ihn aber automatisch auf. Ist das bei dir anders?

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    Hm... in meinem Weltbild würde das einen häufigen Partnerwechsel bedeuten.

    Nein, das muss nicht sein. Wenn man sorgfältig auswählt, mit wem man überhaupt "einen Versuch wagt", kann und wird die Zahl der Partner gering bleiben.

    Ja, bei der Partnerwahl bin ich da auch eher kritisch.

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    Und wie ich beim Schreiben gerade merke, ist dieser Aspekt der Partnerschaft wohl der wichtigste, noch vor Liebe, Sex, Leidenschaft und Treue im Sinne von Exklusivität.

    Welchen Aspekt meinst du?

    Den der Partnerschaftlichkeit und Freundschaft.

    Ah, habe einen Satz, der im Kopf war, vergessen aufzuschreiben:

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    Ich würde NIE, NIE, NIEMALS davon ausgehen, dass mich irgendwer für die schönste Frau auf dem Planeten hält. ;-D

    Oh, das ist aber traurig.

    ;-D Wieso sollte das traurig sein, ein realistisches Selbstbild zu haben und Aussehen nicht allzu wichtig zu nehmen?! Ich finde es nicht traurig.

    Hm... stimmt schon. Ich denke, wir verfolgen da einfach zwei sehr unterschiedliche Ansätze. Wobei ich schon denke, dass meine Selbsteinschätzung immer realistisch ist.

    Noch was vergessen bzw. eingefallen |-o :

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    Vielleicht ist das auch der Knackpunkt - ich finde mich selbst so schön, dass ich keine Konkurrenz in anderen Frauen sehe. Das soll jetzt nicht eingebildet klingen. Ich hoffe, dass es das nicht tut |-o .

    Doch tut es. ;-D Aber wenn du ohnehin fast alle schön findest, sagst du damit ja nicht viel mehr als, dass du dich normal aussehend findest. ;-) Was allerdings dann wieder nicht so ganz dazu passt, dass du dich aussehenstechnisch anderen Frauen überlegen fühlst. ":/

    Schade, dass es so ankam. Aber ich meine es zumindest nicht eingebildet, sondern einfach so, wie es dasteht - dass es halt so ist.


    Ich finde prinzipiell alle Menschen schön, aber einige eben doch besonders schön und manche auch am schönsten. So gesehen würde ich meine Attraktivität als überdurchschnittlich definieren, definitiv. Was du oder andere dazu sagen würden - keine Ahnung - das ist aber auch nicht wichtig. Für mich ist das eine ganz sachliche Feststellung und etwas, was ich an mir mag. Was mir hierzu noch einfällt: Es gibt bei mir schon auch die Kategorien "normal" und "hässlich", In "normal" fallen aber eigentlich nur Verwandte und Menschen, die entweder viel zu jung oder viel zu alt für mich sind (derzeit ist da so bei 5 Jahre jünger und 30 Jahre älter die Grenze) , weil ich sonst zu allen Menschen irgendeine (sexuelle) Meinung habe und in "hässlich" fallen nur Menschen, die verwahrlost sind.

    Cinnamon4

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    Das mit dem Vertrauen in den Partner kann ich nachvollziehen - man sollte sich an die Regeln, die man in einer Partnerschaft vereinbart, halten.

    Naja, wenn ich mich von jemandem hintergehen lasse, liegt es ja nicht nur an ihm, sondern auch an mir. Ich würde zumindest reflektieren, wie ich es geschafft habe, mich betrügen zu lassen. Er trägt die Verantwortung natürlich für seinen Betrug. Mein Selbstvertrauen beruht ja auf meiner Selbsteinschätzung und wenn ich so daneben liege, dann sollte ich schon hinterfragen, wie es mit meiner Menschenkenntnis steht. Allerdings ist das für mich nur hypothetisch, denn wenn jemand seine Einstellung derart ändert, dann merke ich es doch, wenn ich es will.

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    Was ich nicht so leicht nachvollziehen kann ist das mit dem Selbstvertrauen - ich hoffe und gehe davon aus, dass ich die schönste Frau auf dem Planten für meinen Partner bin. Ich weiß aber ganz genau, dass er auch noch andere Frauen schön findet, auch wenn sie irgendwo weeeit abgeschlagen hinter mir auf Platz 2,3,4,5.... kommen.

    Ich denke, dass wir da möglicherweise eine unterschiedliche Definition von Selbstvertrauen haben, denn das hat für mich nichts mit Selbstvertrauen sondern mit Selbstwert zu tun, mit gesundem Selbstbewusstsein.

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    Irgendwie kann ich es nicht verstehen, wie man davon ausgehen kann, dass einem ein Sexualpartner langfristig reichen muss. Ich denke, das hat dann auch überhaupt nichts mit einem selbst zu tun:

    Es geht meiner Ansicht nach nicht darum, dass ich reichen "muss". Das ist doch etwas, das mir jemand zusagt oder nicht. Das ist meiner Ansicht nach genauso eine Abmachung, wie die, dass jemand treu ist.

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    Manche Menschen sind eben so, dass sie von Natur aus absolut monogam sind und dann ist es kein Beweis für meinen Wert, wenn mein Partner nur mich will.

    Ein anderer kann mir nie meinen Selbstwert "beweisen", nur welchen Wert ich für ihn habe. Es gibt ja nicht nur eine emotionale Ebene, sondern auch eine Sachebene und da wird durchaus subjektiv gewertet. Einen Zusammenhang zwischen Veranlagung und Selbstwert sehe ich auch nicht, egal ob monogam oder polygam oder was auch immer. Bin ich polygam und lebe es, dann lebe ich auch nur mein Naturell aus. Lüge ich, dann habe ich keinen gesundes Selbstbewusstsein und mangelnden Selbstwert. Selbstwert hat für mich nichts mit anderen zu tun, sondern eben mit meinem Selbst, meiner Selbstwahrnehmung, meinem Selbstbild. Natürlich kann ein Partner seine Meinung während der Partnerschaft bezüglich des Beziehungsmodells ändern. Allerdings würde ich auch da hinterfragen, wie ich es geschafft habe, sein Umdenken nicht zu merken.

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    Andere Menschen wiederum sind neugieriger im sexuellen Kontext oder haben eben verschiedene Motive, warum sie nicht monogam sein wollen oder es ihnen zumindest nicht so leicht fällt. Auch das ändert ja nichts an meinem Wert, sondern sagt nur etwas über die sexuellen Präferenzen meines Partners aus.

    Sehe ich auch so. Für mich ändert es an meinem Wert nichts, aber es ändert etwas bei meinem Partner, welchen Wert ich für ihn habe und dann stimmt der Beziehungsrahmen nicht mehr, weil wir damit nicht mehr kompatibel sind. Wenn die sexuelle Präferenz wichtig ist, dann gilt sie doch einer Person. Die Frage ist auch, ob ich meine sexuelle Präferenz kenne oder sie konditioniere und wenn ja, in welche Richtung. Wie kommt es dazu, dass jemand entscheidet treu zu sein und diese Entscheidung nach Jahren ändert? Weil er gewisse Interessen verändert hat, sie in eine bestimmte Richtung verändert hat. Es könnte auch sein, dass er zum damaligen Zeitpunkt kein gesundes Selbstbewusstsein hatte und erst mit den Jahren zu dem kam. Aber all das, bekomme ich doch mit. All das sind aber auch Zeichen für Inkompatibilität.


    Für mich war meine sexuelle Präferenz immer schon klar und ich habe heute dieselbe Grundeinstellung wie vor 30 Jahren, nur weitaus bewusster. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich die durchaus hätte in eine andere Richtung beeinflussen bzw. entwickeln können, hätte ich mich da an einschlägigen sexuellen Ratgebern, etc. gehalten. Dann würde ich meine Einstellung mit den Jahren natürlich auch in diese Richtung entwickelt haben. Meine Richtung war aber genau die gegensätzliche Richtung.

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    Warum nehmen (manche oder viele, keine Ahnung) Menschen es persönlich, wenn der Partner gerne noch mit anderen Menschen schlafen möchte?

    Ich nehme es nicht persönlich. Ich bin nur mit so jemandem nicht kompatibel. Ich würde mich nur fragen, wie es denn der Partner meint, wenn nicht persönlich?

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    Ich kann verstehen, dass man Betrug persönlich nimmt und ablehnt - das geht mir auch so. Aber eine offene Beziehung mit Regeln?

    Wenn beide ihre Weltanschauung ändern, können sie ja eine neue Regelung für ihre Beziehung aufstellen.

    Cinnamon4

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    Natürlich möchte ich nicht, dass mein Partner leidet. Wenn jetzt aber (rein hypothetisch) der Punkt kommen sollte, an dem ein Partner völlig andere Vorstellungen vom Zusammenleben hat als ich, erwarte ich, dass man das offen kommuniziert und ggf. die Konsequenzen zieht (Trennung).

    Die Erwartungshaltung würde ich nur aufstellen, wenn ich ihm irgendwann signalisiert hätte, dass sich mein Wesen verändert hat, oder ich den sexuellen Sektor für mich als Erweiterungsgebiet ansehe. Ansonsten könnte er es ansprechen, dies würde aber seine mangelnde Kenntnis und Auseinandersetzung mit mir beweisen, vor allem, wenn ich ihm tagtäglich reflektiere, dass ich zu den Rahmenbedingungen stehe, die wir aufgestellt haben.

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    Ich erwarte von meinem Partner, dass er sich selbst am wichtigsten ist - so halte ich das auch. Denn mal angenommen, mein Bedürfnis nach einer offenen Beziehung wäre so groß, dass ich leide - hätte mein Partner dann das Recht, mir diese Offenheit vorzuenthalten? Man kann das halt auch umdrehen und deswegen denke ich, dass die einzige logische Konsequenz ist: Wenn einer der beiden Partner zu sehr leidet - sei es jetzt durch beschlossene Monogamie oder Offenheit - und man keinen Kompromisse finden kann, mit dem beide gut leben können, sollte man sich trennen. Alles andere ist Vergeudung der eigenen Lebenszeit.

    Ich würde nicht leiden, nur die Beziehung nicht weiterführen. Ich halte auch nichts von Kompromissen. Eine Beziehung ist für mich ein Konsens, ein Bonus, wie es jemand in einem anderen Faden schrieb. Ich muss sie ja nicht eingehen. Ich brauche keine Beziehung. Es passiert doch alles auf freiwilliger Basis. Ich bin auch zufrieden und glücklich ohne Beziehung.

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    Hm... ich glaube nicht, dass ich das tue. Liebe ist für mich ein Gefühl, was ich vielen Lebewesen entgegen bringen kann und ich liebe auch sehr schnell. Ich meine damit wirklich nicht Verliebtheit, sondern ein tiefes Gefühl der Zusammengehörigkeit. Ich unterscheide da aber zwischen "allgemeiner Liebe" und "besonderer Liebe". Das ist schwer zu erklären. Ich kann vielen Menschen eine enorme Zuneigung entgegenbringen, ohne mein Leben mit ihnen verbringen zu wollen. Vielleicht ist so gesehen "Freundschaft" einfach der wichtigere Wert als "Liebe" - Freunde lasse ich nicht so leicht an mich ran bzw. dauert es sehr lang, bis ich jemanden als guten Freund betrachte.

    Ja, eine "Basis-Menschenliebe" habe ich an mir auch festgestellt. Genauso ist jede Beziehung, also auch Freundschaft oft auch eine platonische Liebesbeziehung, allerdings nicht alle. Ich könnte allerdings nicht sagen, dass eine Beziehung wichtiger ist als die andere. Sie sind alle unterschiedlich und auch noch auf unterschiedlichen Ebenen oder Kombination dieser Ebenen (nicht nur auf Gefühlsebene). Somit wüsste ich nicht, wie ich das feststellen soll, welche wichtiger ist. Ich sehe keine Vergleichsbasis. Alles, was ich tue, tue ich doch, um meine Bedürfnisse zu befriedigen und nicht alle meine Bedürfnisse sind elementar wichtig bzw. brauchen Befriedigung. Sie tragen nicht alle bei, damit ich zufrieden und glücklich bin.

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    Hm... ich würde halt nicht wollen, dass mein Partner auf soetwas Elementares verzichten muss. Da fände ich eine Trennung besser als sich gegenseitig nur zu enttäuschen.

    Für einen anderen "will" ich nichts. Das ist seine Verantwortung. Ob er verzichtet oder nicht, ist seine Entscheidung. Nachdem eine Beziehung eine freiwillige Entscheidung ist, kann es in ihr für mich nichts Elementares geben. Sie ist generell verzichtbar und nicht lebenswichtig. Es ist eine reine Sache des Wollens und nicht des Brauchens für mich. Insofern ist es meine Entscheidung, was ich in dieser Beziehung will. Nichts, was mir die Beziehung bringt, macht mich glücklicher oder zufriedener, als ich schon bin. Das hat rein mit mir zu tun und mit niemandem sonst.

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    Ich würde auch nie von einem Partner verlangen, auch seinen Kinderwunsch zu verzichten, weil ich keine Kinder will. Dann passt es halt leider einfach nicht (mehr) und man kann sich hoffentlich im Guten und in Freundschaft trennen.

    Sicher, aber wenn es elementar wichtige Dinge für mich in einer Beziehung gibt, dann kläre ich die doch vorher ab, bevor ich die Beziehung eingehe.

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    Ich unterscheide da ein bisschen. Sex ganz ohne Gefühle - das geht nicht, glaube ich. Aber ich hätte wohl Probleme damit, wenn da gleichzeitig eine innige Freundschaft oder gar Partnerschaft bestehen würde. Ich weiß es nicht. Das sind ja alles nur Gedanken und wenn eine Situation eintritt, fühlt man sich meistens eh ganz anders.

    Für mich ist auch diese Vorstellung des polyamoren Modells auch am schlüssigsten. Dann liebe ich halt mehrere Menschen. Sex als Ergebnis der Objektivierung einer Person wäre für mich zu respektlos und viel zu weit weg von einer bewussten Auseinandersetzung mit meinem Gegenüber, also auch herzlos und ja, durchaus gefühllos in einem gewissen Sinne. Dass da gewisse andere Gefühle mitspielen, ist logisch, aber sie haben nichts mit dem Gegenüber zu tun und nichts, das für mich mit einer der Formen von Liebe zu tun hat. Ich könnte einen Menschen nie so selektiv wahrnehmen, allerdings forciere ich diese Art der Betrachtung auch nicht. Ich habe darin noch nie Sinn gesehen.

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    Oh, das ist aber traurig. Bist du nicht schön? Ich finde prinzipiell alle Menschen irgendwie schön (wenn sie nicht gerade total verwahrlost sind) und manche davon auch richtig, richtig doll schön. Ich denke, dass es anderen bei mir genauso gehen wird. Warum auch nicht? Und Liebe zu jemanden lässt denjenigen eh gleich nochmal in viel hellerem Licht erstrahlen, was die eh vorhandene Attraktivität nochmals steigert - so ist es zumindest bei mir.

    Sehe ich ähnlich, wenn es um eine rein äußerliche Betrachtung geht. In dem Sinne ist schön für mich auch keine Wertung. Wir heutzutage aber so angewendet.

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    Vielleicht ist das auch der Knackpunkt - ich finde mich selbst so schön, dass ich keine Konkurrenz in anderen Frauen sehe. Das soll jetzt nicht eingebildet klingen. Ich hoffe, dass es das nicht tut .

    Sehe ich auch so. Das verstehe ich unter gesundem Selbstbewusstsein und gesundem Selbstwert. Kein sich in Konkurrenz setzen zu – keine Vergleicherei – keine Bewerterei mit anderen. Dasselbe tue ich mit anderen natürlich auch nicht. Wie sollte ich einen Menschen mit einem anderen vergleichen? Auf welcher Basis?

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    Ich denke, ihr könnt halt schlecht beurteilen, wie schön ich mich selbst finde, also lasse ich das lieber !

    Sehe ich auch so. :-)

    Zitat

    Ja, dass es auch noch andere schöne Menschen gibt – klar. Die/Der Schönste für den Menschen, den man liebt, zu bleiben, finde ich aber nicht schwer – zumindest bis jetzt , aber ich gehe davon aus, dass es so bleiben wird. Wobei der Mensch, den man liebt, falsch klingt: Eigentlich sollte/kann (sollte – für mich – kann – für alle anderen) man zwei Menschen auf dem Planeten am Schönsten finden: Sich selbst und den Partner.

    Wobei "schön" ja offensichtlich nicht wirklich ein Kriterium ist und Du Dir wohl aus einem anderen Grund vorstellen könntest, eine offene Beziehung zu führen.

    Die Fragestellung ist sicherlich eine der schwierigsten und beantwortet sich auch in sich selbst: Warum denkt man in einer monogamen Beziehung darüber nach eine offene Beziehung zu führen?


    Offenbart das nicht schon das man sich anderes oder mehr wünscht als der/die Partner/in bietet oder erfüllt?


    Man liebt (?) eine Person und gelobt sich sexuelle Treue, dann jedoch merkt man es fehlt etwas.


    Was tun? Die Wünsche unterdrücken? Die Beziehung neu definieren? Fremdgehen?