• Partner krittelt und kritisiert

    ich bin mittlerweile echt genervt von meinem Partner in mehreren Punkten und halte seine Kritik langsam nicht mehr aus. mein Partner legt sehr viel Wert auf gutes Aussehen und Styling. Ich habe ihm zuliebe schon mehr meine elegantere Seite betont. Da ich momentan auf Teilzeit bin und er eher der Großverdiener ist, bezuschusst er auf meine Einkäufe…
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    Es bringt bei so einem Partner absolut nichts, wenn man sich unterbuttern läßt und Alles tut, um ihm zu gefallen. Denn das kannst du nicht. Er wird sich neue Dinge einfallen lassen und du wirst immer wieder nachgeben.


    Das ist eine Abwärtsspirale und dessen sollest du dir schnell bewußt werden. Warum er das mit dir macht? Ganz einfach: weil du es zuläßt. Weil du dir selber einfach zu wenig wert bist. Und genau daran solltest du arbeiten. Für dein Kind und für dich.

    ...und sich selbst, nach diesen vielen wirklich guten Beiträgen, fragen, -was habe ich denn wirklich von dieser Beziehung? Was bleibt mir denn, wenn (und das tut er nicht) er sich nicht ändert? Wenn du bei ihm bleibst, dann endest du, dann verendest du eventuell als abgewrackte tabletten- und alkoholsüchtige Jammergestalt. Dann wird er zu dir sagen: 'Siehst du Schatz, das kommt davon, wenn man nicht die richtigen Socken anzieht...'...und zündet sich eine Zigarette an.

    Zitat

    Dann wird er zu dir sagen: 'Siehst du Schatz, das kommt davon, wenn man nicht die richtigen Socken anzieht...'...und zündet sich eine Zigarette an.

    Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man diesen Satz an einen Komiker oder noch besser, an eine Komikerin verkaufen! ]:D

    Er nimmt mich leider nicht ernst… wenn ich es anspreche, sagt er, ich hätte keinen Respekt für seine Umgebung, seine Sachen, seine Bedürfnisse. Alles ist eklig und ich würde allgemein nicht auf mich achten.


    Dass ich Nicht-Raucherin bin und es für mich ziemlich eklig finde, im schwangeren Zustand seine übervollen Aschenbecher zu putzen, auf diese Idee kommt er gar nicht. Er sieht in allem nur mangelnde Sorgfalt von mir. Ich habe früher bei mir anders gelebt, im Bett gegessen etc. und habe nicht sehr ordentlich gelebt, und das alles fand er nicht toll, aber diese Eigenschaften habe ich schon lange abgelegt. Ich habe aus dieser Zeit manchmal noch ein schlechtes Gewissen, weil ich bei mir zuhause so gelebt habe und er sich ständig daran gestört hat.


    was den Haushalt angeht, bringt er den Müll raus und kauft ein, sonst nichts...


    Ich habe aber auch das Gefühl, egal was ich jetzt tue, es wird nicht reichen.


    @Bambiene… ja zu seinen Eltern aber in eine eigene Wohnung…… arbeite jetzt TZ im Home-Office und reise ab und zu in meine alte Stadt zu Vorträgen und Terminen….


    aber muss mich aktuell um sehr viele Anträge, Formelles, Administratives kümmern… einfach alles was mit dem Umzug, Steuern, verschiedene Anerkennungsverfahren wg Bundeslandwechsel etc. anfällt etc.


    er beteiligt sich auch an nichts, was die Schwangerschaft angeht (kein Vorbereitungs-Kurs, kein Frauenarzt-Besuch, keine Papiere, kein gar nichts)- stehe alleine da mit allen Sachen und habe kein Auto, bin daher viel zu Fuß unterwegs.


    Ich hatte heute morgen einen Termin in der angrenzenden Stadt um wo ich ab 7:15 spätestens anwesend sein musste. bin deshalb um kurz nach 6 Uhr zum Bus gelaufen (halbe Stunde Fahrt). Er hat mir zwar angeboten mich zu fahren und ich habe abgelehnt (keine Lust auf sein Gemecker). Auf dem Weg fiel mir ein, dass ich ein Formular in der Wohnung vergessen hatte und bin zurückgegangen, kam dadurch zu spät und er hat mich doch gefahren. Auf der Fahrt setzte es lange Vorträge wie …ich würde ohne ihn nichts schaffen, ich wäre unselbstständig und würde immer nur reden, alles alleine zu schaffen… blabla… das übliche…ich schaffe nichts alleine...


    Ich bin derartig sauer mittlerweile, und es stimmt, was Birkenzweig gesagt hat. Wenn ich das Ungleichgewicht akzeptiere nur weil er der Gutverdiener ist, dann bin ich selbst schuld. Allgemein auch. Ich weiss nicht was konkret mit dem Kinderkriegen da noch auf einen zukommt außer Nachblutungen… weiss nicht, könnte ziemlich heulen momentan wenn ich das Gesamtbild betrachte

    Was genau liebst du an deinem Partner und was hält dich bei ihm?


    Was spricht gegen eine eigene Wohnung? Kannst du dir nicht eine kleine 1-2 Zimmer Wohnung in der Gegend nehmen? Oder möchtest du bei ihm wohnen bleiben?

    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus (will nur sagen: ich mach Dir keine Vorwürfe) ist es immer so, dass einer macht und der andere es mit sich machen lässt. Das Verhalten Deines Mannes ist nicht akzeptabel, er versucht Dich kleinzuhalten und hat keinen Respekt vor Dir, was natürlich mit der Tatsache zusammen hängen dürfte, dass er mehr verdient als Du. Für viele Männer (und natürlich auch Frauen) misst sich der Wert eines Menschen allein in dessen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, das ist leider so. Was Du sonst für ihn tust, wird er nie als gleichwertig anerkennen. Insofern kann ich Dir nur einen Tip geben: Versuch Dich so unabhängig wie möglich von ihm zu machen. Hab einen Plan B (Wohnung/Auszug/Arbeit). Allein das wird Dir die Kraft geben, Dich ihm zu widersetzen und Deine Position einzunehmen, die Dir als Mutter seines Kindes zusteht. Und die hat er sich nunmal selbst ausgesucht, das heißt, damit muss er jetzt auch leben.


    Lass Dich nicht mehr auf diese lachhaften Scharmützel um Socken und Mandarinen ein. Wenn ihm Deine Socken nicht passen, sein Problem. Wenn er Mandarinen will, soll er sich welche schälen.


    Und was diesen Reinlichkeitsfimmel betrifft: Der scheint mir doch schon fast krankhaft zu sein. Daran wirst Du leider allein nichts ändern können, vermute ich mal laienhaft.


    Alles Gute und tapfer bleiben. Du wirst demnächst jemanden haben, der Dich wirklich braucht und bedingungslos liebt. Den Töffel brauchste dann nicht mehr :-)

    Ich weiß nicht aber ich bekomme immer Bauchschmerzen wenn ich lese dass man sich gefälligst sofort trennen sollte. Konfliktlösung scheint heute ein Fremdwort zu sein.


    Nur mal um das deutlich zu machen: Als Alleinerziehende wirst du mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit in Hartz 4 fallen. Zusätzlich wird sich dass auch auf dein Kind auswirken welches zu 50% Chance ebenfalls Hartz 4 Empfänger werden wird.


    Natürlich muss es nicht so schlecht verlaufen aber die nackten Zahlen sehen leider düster aus.

    Außerdem:


    - Schwierigkeiten einen neuen Partner zu finden (Eine Alleinerziehende ist nicht gerade hammermäßig begehrt)

    Zitat

    Dass ich Nicht-Raucherin bin und es für mich ziemlich eklig finde, im schwangeren Zustand seine übervollen Aschenbecher zu putzen, auf diese Idee kommt er gar nicht.

    Es ist nicht nur eklig, es ist gesundheitsgefährdend und zwar für dich und dein Baby, auf diese Idee kommst du auch nicht?


    Mach das um Himmels Willen nicht mehr, nimm deine Verantwortung ernst und bestehe auf rauchfreier Wohnung.

    Zitat

    Ich habe früher bei mir anders gelebt, im Bett gegessen etc. und habe nicht sehr ordentlich gelebt, und das alles fand er nicht toll, aber diese Eigenschaften habe ich schon lange abgelegt. Ich habe aus dieser Zeit manchmal noch ein schlechtes Gewissen, weil ich bei mir zuhause so gelebt habe und er sich ständig daran gestört hat.

    Er hat es also geschafft dir sogar ein schlechtes Gewissen einzureden weil du du selber warst! Fragst du dich nicht warum er so Eine wie dich überhaupt als Partnerin genommen hat?


    Jedenfalls scheint er Jemanden zu brauchen den er schön unterbuttern kann damit das eigene schwache Ego brav aufgebaut wird.


    Was glaubst du wird er mir eurem Kind machen? Es wird ihm NIE irgendwas recht machen können, genauso wie du....oder hast du die Garantie auf ein perfektes Kind? Inklusive rosenduftender Windeln und Hochbegabung? Und das wär wohl zu wenig wenn man sich an Socken und Mandarinengeruch aufhängen kann...


    Ich hab so einen Vater der nie ein gutes Haar an mir gelassen hat und nie zufrieden war - und danke, mich hat nur mein absoluter Sturkopf vor dem Absturz bewahrt...ich stand schon im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Brücke" und wollte springen....


    Willst du das für dein Kind? Eigentlich ist es egal ob du jetzt vollgequalmt wirst oder nicht....das Leben deines Kindes ist eh jetzt schon

    wenn du bleibst!


    Sorry für die harten Worte....aber ich glaub du brauchst einen Tritt um die Realität zu sehen... :)* :)* :)*

    Ich bin auch nicht dafür, immer sofort "Trennung" zu rufen. Manche Menschen machen es sich zu einfach.


    Was ich hier aber lese, stimmt mich ziemlich besorgt. Es sind keine Macken, wo man mit der Ausübung von Toleranz oder ein bisschen dickerem Fell gut mit leben kann. Es ist ein sehr systematisches Abwerten; auf eine sehr negative Art (man kann ja auch ggf. angemessen erscheinende Kritik LIEBEVOLL äußern). Zudem sind die Anlässe einfach wnig nachvollziehbar und eher willkürlich.


    Einem Partner, den man schätzt und mit dem man auf Augenhöhe diskutiert/lebt, werfe ich nicht vor, dass er "ekelig" ist. Von einem werdenden Vaer erwarte ich ein gewisses Engagement in dem Bereich.

    Zitat

    Er nimmt mich leider nicht ernst… wenn ich es anspreche, sagt er, ich hätte keinen Respekt für seine Umgebung, seine Sachen, seine Bedürfnisse. Alles ist eklig und ich würde allgemein nicht auf mich achten.

    Normalerweise würde ich sagen: Das eher unterwürfige Verhalten (Mandarinen schälen, Aschenbecher leeren) einfach mal einstellen. Er ist ja auch erwachsen und kann für sich aktiv werden. Ebenso würde ich sagen: Teetasse ans Bett holen und einfach trinken. Er meckert ja eh.


    Aber wenn jemand so wenig zugänglich ist und nur sich sieht: Das ist keine Partnerschaft. Partnerschaft ist wechselseitiges Einstellen auf Bedürfnisse und ebenso wechselseitiges Zurückstecken. So. wie die TE es formuliert, klingt es eher nach Duldung ihrer Anwesenheit, aber nicht erwünschter Anwesenheit eines geliebten Menschen. Wenn ein Taschentuch im Büromülleimer schon zu einer Reaktion führt und leicht sichtbare Socken in Sneakern ebenfalls, dann steht ernsthaft die Frage im Raum, wie es mit Baby werden soll. Schlaflosen Nächten


    Vor dem Hintergrund finde ich das hier gemalte Horroszenario bzgl. "Hartz IV und schwierige Partnersuche" nicht angemessen. Wir wissen nichts über den beruflichen/sozialen Hintergrund der TE. Und selbst das Hartz IV-Risiko sollte ncht verhindern, dass man sich von einem Partner trennt, der in einem nur einen ekelauslösenden Fremdkörper in seiner Privatsphäre (so kommt er mir vor) sieht. Was ist das für ein Leben? Immer grauer, farbloser und krampfhaft bemühter ums Nichtanecken werden? Was eh nicht gelingen kann, weil das Gegenpber dermaßen spleenig und wenig einsichtig ist, dass von der Seite keien Veränderung zu erwarten ist.


    Problemlösung und Durchleben einer Bezeihungskrise ohen vorschnelle Trennung setzt immer voraus, dass BEIDE Parteien einen gewissen Leidensdruck haben und etwas ändern; gleichzeitig aber an der Beziehung festhalten wollen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die TE ihre subjektive und emotional geprägte Wahrnehmung schildert, so scheint doch durch, dass beim Partner keine Einsicht herrscht und man ihn scheinbar nirgendwo mal "zu packen" bekommt.


    Und es sind halt keine Macken, die man genervt belächeln kann. Sondern es ist eine ziemlich gravierende Abwertung.

    Zitat

    Und selbst das Hartz IV-Risiko sollte ncht verhindern, dass man sich von einem Partner trennt, der in einem nur einen ekelauslösenden Fremdkörper in seiner Privatsphäre (so kommt er mir vor) sieht. Was ist das für ein Leben? Immer grauer, farbloser und krampfhaft bemühter ums Nichtanecken werden? Was eh nicht gelingen kann, weil das Gegenpber dermaßen spleenig und wenig einsichtig ist, dass von der Seite keien Veränderung zu erwarten ist.

    Wobei ja selbst in dieser Situation nicht einmal eine Trennung der erste Schritt sein muss. Getrennte Wohnungen wären zum Beispiel eine andere Möglichkeit, die man in Erwägung ziehen könnte.


    Dann kann der gute Mann ja selbst in seinem vollgequalmten Schöner-Wohnen-Zuhause leben, seine Aschenbecher muss er dann halt selbst ausleeren. Aber hej, immerhin würde niemand mehr falschen Müll in den falschen Mülleimer werfen ]:D


    Du, fairsolutions, könntest in einer eigenen rauchfreien Wohnung so leben, wie du es für richtig hältst. Treffen könntest du dich mit deinem Partner ja immer noch bei ihm, wenn es ihm nicht behagt wie du lebst.

    irsolutions

    Zitat

    wie schaffe ich es, dass er wieder normal wird und mit seinem Gekrittel aufhört?

    Gar nicht. Andere kannst Du nicht ändern, nur Dich selbst.

    Zitat

    ich gebe mir echt Mühe und ziehe trotz Beschwerden voll durch und versuche alles zu organisieren und habe nicht nur deswegen gerade eher viel Stress- kann so ein Gekrittel echt nicht gebrauchen, allgemein nicht und jetzt besonders nicht...

    Du hast Dir Mühe gegeben so zu sein, wie er Dich haben will. Warum? Hast Du keine eigene Persönlichkeit bwz. kein gesundes Selbstbewusstsein? Es ist das eine, dass er vor Dir keine Achtung hat, das andere, dass Du scheinbar auch keine Achtung vor Dir hast?

    Ohh man... was soll man dazu sagen? Du bist im 6. Monat schwanger, von mir. Ich würde dir ganz sicher nicht den Tee am Bett verbieten! Ich würde dir den Tee sogar selber aufbrühen und ihn dir ans Bett bringen. Ich würde selbstverständlich in der gemeinsamen Wohnung nicht mehr rauchen, nicht während deiner Schwangerschaft und schon gar nicht danach. Und deine socken wären mir bei allem Respekt dir gegenüber schnutzpiepegal!


    Er nimmt dich nicht ernst. Deine Bedürfnisse sind ihm egal. Sogar das du mit "seinem" Kind schwanger bist bringt ihn nicht aus der Ruhe. Er traut dir nichts zu. Er hält dich klein. Er regt sich über jeden Furz auf der nicht in sein perfektes Umfeld hinein passt.


    Das er dir stundenlang Vorwürfe an den Kopf wirft du wärst eine "verwahrloste Schlampe die von Hygiene und guten Manieren keine Ahnung hat" wenn deine Finger nach geschälten Mandarinen richt klingt im ersten Moment lustig, aber das Lachen bleibt einem kurz darauf im Halse stecken denn er meinst das todernst.


    Natürlich wäre es tragisch und schlimm und eine große Belastung ihn schwanger zu verlassen. Aber selbst wenn du selber wenig Selbstwertgefühl besitzt und dich als sein "kleines Dummerchen" das er nach Lust und Laune herunterputzen und herumschubsen kann ansiehst, wäre es an der Zeit mal über dein ungeborenes Kind und deine Verantwortung für dieses werdende Leben nachzudenken. Wenn du schon nichts für dich verändern und verbessern willst, dann doch bitte für dein Kind, dass nichts dafür kann so ein empatieloses Arschloch als Vater zu haben.


    Ich hätte auch zu große Angst das er mal handgreiflich wird in seinem Wahn und dein Kind könnte sich nicht dagegen wehren.


    Wie weit willst du dich noch für ihn verbiegen und am Ende feststellen das es doch sinnlos war? Du kannst ihn nicht ändern. Du kannst nur dich selber bzw. deine Situation ändern.


    Er scheint ja der Übervater zu sein, so fürsorglich und liebevoll wie er sich um dich bemüht.

    sunflower


    :)z :)^ - zum gesamten Beitrag.


    Insbesondere noch was an


    doomhide


    Ich bin auch ziemlich über Deine Aussage(n) gestolpert.


    Wie sunflower schon sagt:

    Zitat

    Vor dem Hintergrund finde ich das hier gemalte Horroszenario bzgl. "Hartz IV und schwierige Partnersuche" nicht angemessen.....(...)....

    HartzIV ist sicher kein erstrebenswerter Zustand - aber auch nicht so ein "Horror" wie Du es darstellst (oder auch von vielen Anderen nicht nur in diesem Forum, sondern auch viel in den Medien).


    Wenn man "richtig" damit umgeht, dann ist es unter dem Stricht schlicht und einfach weniger Geld zu haben als 'so manch Andere' - na und, das haben viele nicht-HartzIV-Empfänger auch in nicht wenigen Fällen. '


    Eine Mutter (und natürlich auch ein Vater, bzw. eine Familie), die (der) sich davon sein Selbstbewußtsein, seine innere Sicherheit nicht nehmen lässt - der/die kann auch dann durchaus Kinder so er-/großziehen, dass sie nicht mehr oder weniger automatisch zu ebenfalls HartzIV-Empfängern werden.


    Auch HartzIV-Empfänger haben zum größten Teil die Wertvorstellung/Lebenseinstellung, dass zu arbeiten (primär egal in welcher Form) schlicht und einfach existentiell wichtig ist. Hat man diese Möglichkeit aufgrund bestehender diverser Umstände als Elternteil(e) nicht, dann heißt das ja nicht automatisch, dass auch die Kinder diese Möglichkeit nicht haben. Auch "HartzIV-Kinder" (schrecklicher Ausdruck) haben dieselben Möglichkeiten, die die meisten anderen Kinder haben, die unterhalb der Reichtumsgrenze (also im Mittelstand) aufgewachsen sind.


    Es ist nicht umgekehrt, wie es leider zu oft dargestellt wird, dass es sich bei der Mehrheit der Elter(n) die HartzIV beziehen, um einfach "faule Schmarotzer" handelt und sie diese Einstellung weitergeben.

    Zitat

    Außerdem:


    - Schwierigkeiten einen neuen Partner zu finden (Eine Alleinerziehende ist nicht gerade hammermäßig begehrt)

    Wer ist denn ansonsten in Deinen Augen "hammermäßig" begehrt? Sprich: Kennst Du einen Menschen der "hammermäßig" bezüglich seines Gesamtbildes so begehrt wird, dass er von einem Partner zum anderen hopsen kann? Und jetzt keine Beispiele von wegen: "Man(n)/frau muß nur genug Geld haben" oder "Gut genug aussehen" oder "einen Job haben der sehr angesehen ist/berühmt sein" - Dann wären sämtliche wohlhabende, gut aussehende, berühmte Menschen dauerhaft glücklich vergeben und es gäbe keine Trennungen. Dass das nicht so ist, brauche ich nicht zu belegen, oder?


    Es gibt genauso Männer (und Frauen) die keinen Partner wollen der ein Kind/Kinder mit in die Beziehung bringt, wie es Männer und Frauen gibt, die keinen dicken Partner wollen und/oder keinen der dumm ist und/oder keinen der raucht, trinkt....etc. pp....


    Keiner von uns wird gleichermaßen von allen Menschen begehrt (oder überhaupt begehrt) - oder was dem Einen seine Traumfrau (Traummann) ist, ist dem Anderen sein Alptraum. Was für den Einen ein Ausschlußkriterium ist, zählt für den Anderen wenig bis gar nichts, weil er mehr wert auf andere Dinge legt - diese sogar anstrebt während der Andere sie komplett ablehnt.