Was hat das denn damit zu tun, dass das Haus, was er lange vor der Beziehung erworben hat, nur ihm gehört?! Er hat das Jahre bevor wir zusammen kamen gekauft, wieso sollte ich darauf irgendeinen Anspruch stellen?! Zumal ich keinerlei Interesse an diesem Haus habe.

    Zitat

    Was ist so wichtig an einem Haus oder von mir aus einer Gummiente, dass man es nicht teilt?

    Criecharlie, ein Haus ist nicht einfach ein Auto, was man in eine Beziehung mitbringt und bei Scheitern der Beziehung wieder mitnimmt. Um ein Haus im Sinne des Eigentums zu teilen, muss er seine Partnerin zu 50% ins Grundbuch eintragen lassen. Dies hat Konsequenzen. Notarkosten werden fällig und die TE zahlt unverheiratet für das Miteigentum auch noch eine Grunderwerbsteuer, die je nach Hauswert einige tausende Euro beträgt. Damit ist das aber noch nicht vorbei - als Miteigentümerin tritt sie automatisch auch in die Pflicht bezüglich Verbindlichkeiten oder eingetragene Belastungen, Kredite, Grundbesitzerhaftung usw.. Und der vorherige Alleinbesitzer setzt gerade mal einen sechsstelligen Wert als Wette auf ein dauerhaftes Bestehen der Beziehung. Wenn sie sich trennen, kommt das Haus (für das er jahrelang gezahlt hat), unter den Hammer (oder er muss sie mit einem entsprechenden Betrag auszahlen, sofern er das finanziell kann).


    Angesichts der Tatsache, dass die TE tatsächlich mit Trennungsgedanken spielt, sollte man sich deine Frage nochmal auf der Zunge zergehen lassen. Er teilt ja das Haus - sie wohnen ja zusammen dort. Was würde ein anteiliger Besitz angesichts der oben aufgeführten Kosten und Risiken verändern? Gar nichts. Wenn die Beziehung bis zum Tode halten wird, wird das Haus ja sicherlich beim überlebenden Partner verbleiben. Dies lässt sich durch ein Testament ganz einfach regeln, dass sie abgesichert ist. Aber nie im Leben sollte man eine allein angeschaffte Immobilie nach 3 Jahren des Zusammenlebens einfach zu 50% überschreiben. :|N

    Gut erklärt @ Comran, und auch die Schlussfolgerung ist in meinen Augen die richtige. Aber letzt endlich klärt die ganze Hausproblematik rein gar nichts am Hauptthema, Kinderwunsch ja oder nein. Sollte also nicht vermischt werden als Paarproblematik.


    Hier geht es um ein Lebenskonzept, dass sich offenbar unbemerkt von der TE bei ihrem Partner (da vorher nicht kommuniziert) verändert hat. Ich halte es allerdings für relevant das dieses Thema neu besprochen wird, und sich daraus auch gemeinsames Verhalten ableitet, vor allem in Punkto Verhütung in Bezug auf die Paarsexualität.


    Nichts wäre derzeit schlimmer, als das Schiff ohne Navigation auf dem tosenden Meer rum schippern zu lassen, und dann im Fall des Kentern's, (hier wäre es der Eintritt einer erfolgreiche Schwangerschaft), diese zu verletzenden Diskussionen führt, wenn das Wort Abtreibung auf Seiten des Partners im Raum steht. Dann besser vorher klare Kante zeigen, und entsprechend handeln. Ein weiter so wie bisher wäre unter den gegenwärtigen Vorbindungen keine so gute Idee.

    Ich glaube ja, rein vom Bauchgefühl, dass der Mann bei einer ungeplanten Schwangerschaft kein Problem hätte. Ich vermute das Problem ist einfach, dass er früher bereit ist aufzugeben. Einfach weil er große Mühen für kleine Chancen auf sich zukommen sieht und dazu nicht bereit ist. Die Schmerzgrenze ist bei jedem eine andere. Mein Partner hat am Ende so wenig daran geglaubt, dass es klappt, dass unser Kinderzimmer erst drei Monate nach der Geburt fertig war.


    Auch für Männer kann es traumatisch sein zu erkennen, dass es nicht einfach klappt. Und dann kommt irgendwann der Punkt, wo man vielleicht lieber verzichtet, aus writer zu investieren.

    Hoffe das Thema "Haus" ist jetzt durch?! Würde ihm jetzt etwas passieren, würden die Kinder das Haus erben und ich so oder so ausziehen. Alleine könnte ich es eh nicht halten und ich hänge auch nicht an dem Haus


    Wir hatten gestern ein langes Gespräch wegen dem Kinderwunsch.


    Er kann sich ein leben ohne einfach auch sehr gut vorstellen und sein Wunsch ist einfach nicht so groß. Dazu kommt, dass er nicht mehr möchte, dass ich so leide ??schmerzen während der Mens, starkes PMS?? und er befürchtet, dass es mit der Stimulation noch schlimmer wird.


    Außerdem ist es auch ein finanzieller Aspekt bei ihm. Er hat Angst, dass er es finanziell nicht stemmen könnte, also die Behandlung in der Kinderwunschklinik und auch ein Kind. Was aber eigentlich kein Problem ist bei. Die Behandlung kostet nur die Rezeptgebühr, einen künstliche Befruchtung möchte ich ja gar nicht. Für ein Kind reicht das Geld auch locker. Nur ist es gerade knapp, durch die kosten für die Übernahme des Hauses, kosten am Haus ??neue fenster für drei Räume?? Und wir brauchen ein neues auto. Durch die Rücklagen

    , ist das aber alles ohne Einschränkungen machbar. Ein Kind kommt ja auch nicht plötzlich, man hat ja noch Zeit um die Rücklagen wieder wachsen zu lassen.


    Wir werden es jetzt wohl erstmal so halten, dass wir nicht verhüten, aber auch nicht nachhelfen. Wenn es passiert, passiert es. Zumal es nach seinem meinungswechsel vielleicht eh schon zu spät war. Das weiß ich aber so in 9-10 Tagen ;-)