@ Isabell

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    Das ist nicht der Job des Partners, die Dinge zurechtzurücken, die die Eltern versaut haben.

    Wieso die Eltern?

    Na deswegen:

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    Honey91_mit_Mini13 hat geantwortet


    27.09.16 15:30


    Er hat mich aus diesem Loch gezogen, mir gezeigt dass ich trotzdem etwas wert bin und mir Selbstbewusstsein gegeben dass meine Eltern mir genommen hatten in meiner Kindheit.

    Die es aber wohl schon wieder vergessen hat:

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    Isabell sehr schön geschrieben

    Der Partner ist weder ein Therapeut noch Papa oder Mama. Das wäre nicht nur eine Überforderung sondern auch eine Form von Mißbrauch eines Menschen, dem man in Augenhöhe begegnen sollte.

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    Es wird hier (langsam) massiv immer mehr diskriminiert.

    Und ich finde, dass das Wort "Diskriminierung" so inflationär benutzt wird, dass es langsam nur noch ausgelutscht und peinlich ist.


    Verallgemeinerungen mögen mal den einen oder anderen zu Unrecht treffen, um die Person würde es mir auch leidtun. Trotzdem trifft die Verallgemeinerung dann aber immer noch genug von den Leuten, die zurecht angesprochen sind, die sich aber vielleicht zu gerne hinter dem bösen Wort "Diskriminierung" verschanzen. Ist eigentlich noch niemandem aufgefallen, dass in dieser Art Threads vor allem Leute schreiben, die selbst "betroffen" (in dem Fall wohl BL) sind, deren Freunde/Co-Abhängige/Leute mit Helfersyndrom und dann jene, die schon mal das "Vergnügen" hatten, die aber am Ende den Kopf einziehen sollen, weil munter die Diskriminierungskeule geschwungen wird?


    Das ist aber wohl ein typisches Problem. Wenn BL in der Lage wären, sich in ihre "Opfer" hineinzuversetzen anstelle sie mit ihrer Art kaputtzuspielen, dann würden sie weniger rumheulen, wie diskriminiert sie werden (Opferrolle) sondern zugeben, dass dem leider so ist und daran arbeiten.


    Ansonsten finde ich es interessant, wie hier ein Nebenschauplatz eröffnet wird und man Flüchtlinge mit heranzieht. Ist das die neueste Mode in der Deckmäntelchenabteilung?

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    Die Minderheiten sind selbst daran Schuld. Ausnahmen bestäigen nicht die Regel. Es hat Sinn und Zweck, sie zu meiden, zurückzuhalten, zu zerstören oder whatever.

    Ich bin wirklich froh, dass BL nur Minderheiten sind, sonst würde wahrscheinlich jeder zweite aus dem Fenster springen. Ich bin auch froh, dass z.B. Kriminelle Minderheiten sind, zumindest hoffe ich das doch.


    Aber mir scheint, für jede Minderheiten gibt es Fangemeinden, um auf dieser Welle zu reiten und sich als besonders human zu geben. So was wie Artenschutz.

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    Aber mir scheint, für jede Minderheiten gibt es Fangemeinden, um auf dieser Welle zu reiten und sich als besonders human zu geben. So was wie Artenschutz.

    Ich denke, jeder Mensch hat irgendwie einen speziellen Bezug zu der ein oder anderen Minderheit. Jeder von uns gehört in dem ein oder anderen Bezug zu einer Minderheit. Hundebesitzer, Rothaarige, Übergewichtige, Veganer, Barfußläufer oder Mindestsicherungsbezieher. Was auch immer.

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    diskriminieren


    schwaches Verb - 1. durch [unzutreffende] Äußerungen, Behauptungen in …2. (durch unterschiedliche Behandlung) benachteiligen, zurücksetzen; …3. unterscheiden


    Quelle

    Im Sinne von "unterscheiden" diskriminieren wir alle. Aber das gibt einem noch lange nicht das Recht die jeweiligen Gruppen auch pauschal zu verurteilen.

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    Im Sinne von "unterscheiden" diskriminieren wir alle. Aber das gibt einem noch lange nicht das Recht die jeweiligen Gruppen auch pauschal zu verurteilen.

    Wenn eine Gruppe bestimmter Leute eine bestimmte Eigenart hat, die sie teilen, eine auffallende Schnittmenge bestimmter Verhaltensmuster, die anderen schaden, dann hat ganz sicher das Recht, diese Gruppe abzulehnen. Falls dann einer zu Unrecht abgelehnt wird, weil er anders ist, dann sollte er sich entweder von dieser Gruppe lossagen oder innerhalb dieser Gruppe gegen den Grund arbeiten, der zu der Ablehnung in der Gesellschaft führt. Aber bestimmt nicht sollte er seiner Umwelt Vorwürfe machen für die Ablehnung. Es liegt in der Natur jedes (!) Menschen, seine Erfahrung dahingehend umzusetzen, dass er mit möglichst wenig Schaden durchs Leben kommt, das nennt man auch Lerneffekt. Wer immer wieder auf die heiße Herdplatte fasst, dem ist halt schwer zu helfen.


    Abgesehen davon kann einem keiner vorschreiben, wen man zu mögen hat und wen nicht. Wer das einfordern will, hat doch einen an der Waffel.

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    Wenn eine Gruppe bestimmter Leute eine bestimmte Eigenart hat, die sie teilen, eine auffallende Schnittmenge bestimmter Verhaltensmuster, die anderen schaden, dann hat ganz sicher das Recht, diese Gruppe abzulehnen.

    Borderliner per se schaden also grundsätzlich anderen Menschen?

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    Falls dann einer zu Unrecht abgelehnt wird, weil er anders ist, dann sollte er sich entweder von dieser Gruppe lossagen oder innerhalb dieser Gruppe gegen den Grund arbeiten, der zu der Ablehnung in der Gesellschaft führt.

    Nehmen wir mal an, dass die meisten Rothaarigen Volltrottel sind, so richtig gemeine Blödärsche. Was macht man dann als netter und umgänglicher Rothaariger? Sich von dieser Gruppe lossagen (Hej, ab morgen habe ich eine andere Haarfarbe!) oder gegen den Grund, der zur Ablehunung in der Gesellschaft führt, arbeiten (Hej, ihr anderen Rothaarigen! Wir haben zwar überhaupt nichts gemeinsam, aber hört bitte damit auf so volltrottelige Blödärsche zu sein!)?


    Bipolare mögen oft (nicht immer!) Wesenszüge aufweisen, die sie gemeinsam haben. Aber deshalb kann man noch lange nicht alle Bipolaren über einen Kamm scheren (genauso wenig wie man das bei den Rothaarigen kann).

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    Abgesehen davon kann einem keiner vorschreiben, wen man zu mögen hat und wen nicht. Wer das einfordern will, hat doch einen an der Waffel.

    Stimmt, ich mag auch viele Menschen nicht so. Aber ich habe nichts gegen sie, ich kann nur einfach nichts mit ihnen anfangen.


    Zwischen nicht mögen und ablehnen gibt es dann ja doch noch ein wenig Spielraum.

    Zitat

    Abgesehen davon kann einem keiner vorschreiben, wen man zu mögen hat und wen nicht. Wer das einfordern will, hat doch einen an der Waffel.

    Ja. Ich finde, man muss da unterscheiden zwischen individueller Partnerwahl und kollektiver gesellschaftlicher Ablehnung.


    Wenn jemand für sich persönlich entscheidet nie wieder einen Borderliner, dann halte ich das für sein gutes Recht. Genauso wie man auch entscheiden kann nie wieder eine Bankkauffrau oder nie wieder eine Blondine.


    Trotzdem sind Borderliner, Bankkauffrauen und Blondinen natürlich gleichberechtigte Bürger.

    Ich bin raus.


    Ich finde es überaus schade, aber bezüglich dessen welche Richtung der Faden/die Diskussion nimmt, sehe ich aus meiner Sicht weder die Möglichkeit, noch den Willen, mich weiter in meinem Sinne einbringen zu können.

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    Wenn eine Gruppe bestimmter Leute eine bestimmte Eigenart hat, die sie teilen, eine auffallende Schnittmenge bestimmter Verhaltensmuster, die anderen schaden, dann hat ganz sicher das Recht, diese Gruppe abzulehnen.

    Wenn das so ist kann man diese bestimmen Eigenarten aufzählen und erläutern inwiefern die anderen Menschen schaden und natürlich kann jeder jederzeit für seine Person beschliessen mit dieser Gruppe nichts mehr zu tun haben zu wollen und anderen mitzuteilen worauf diese Entscheidung gründet. DAS passiert in diesem Faden aber nicht. Warum nicht?


    Statt dessen wird unter dem Begriff Borderliner irgendetwas subsummiert was zunächst keinem mitgeteilt wird. Warum?


    DAS ist ganz simples manipulierendes Diskussionsverhalten und hilft weder bei der Aufklärung noch dem FS beim lösen aus der seit 2 Jahren beendeten Beziehung. Und er soll doch heilen, oder?


    Es gibt ganz sicher Mist den man aufzählen und an Hand von Beispielen ausführen kann. Man kann auch beschreiben wie man damit umgeht und wie einen dieser Mist heute noch belastet und möglicherweise sogar nachfragen ob andere eine Möglichkeit gefunden haben damit umzugehen. Geht alles. Warum findet das nicht statt?

    @ NotMichaelCaine

    Letztlich zielen Deine Fragen darauf ab, woran die Diskussion gescheitert ist. Kann man das so sagen?


    Meiner Erfahrung nach ist es müßig, solche Fragen zu diskutieren, und letztlich kannst du sie dir nur selbst beantworten.

    PowerPuffi schrieb (vor ein paar Seiten):

    Zitat

    Sobald die Partnerwahl öffentlich wird, wird sie zu einem öffentlichen Gegenstand und damit sind auch Ethik und Moral diskutierbar

    Das nennt man dann Tratsch und Klatsch, was das Salz in der Suppe im langweiligen Büroalltag ist.


    Und unabhängig von der Partnerwahl wird übrigens IMMER getratscht. Er ist 20 Jahre älter? Er ist 10 Jahre jünger? Er fährt einen Porsche? Er hat nur ein rostiges Fahrrad? Er hat BL? Oder nicht? Egal, tratsch, tratsch, tratsch.


    Die Betroffenen können es also überhaupt nicht verhindern, dass man sich hinterrücks das Maul über sie zerreißt.


    Aber für das Paar gilt: Sofern man nicht gegen bestehende Gesetze verstößt, ist man niemandem Rechenschaft schuldig.


    Auch muss sich niemand rechtfertigen, wenn er mit einer Person keine Beziehung eingehen möchte.


    Es gibt keine Pflicht, politisch korrekt den Partner auszuwählen.

    @ Isabell

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    Ich mag die "Nazikeule" auch nicht - hier sehe ich sie aber ebenfalls nicht seitens PowerPuffi.

    naja, PowerPuffi hat doch schon auf Seite 2 dieses Fadens die Nazikeule ausgepackt.......

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    Komisch, diese Argumentation kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Ein gewisser Hitler meinte nämlich auch, dass gewisse Gruppen gewisse Schäden an der Allgemeinheit hevorbringen und man sie deshalb stigmatisieren und auslöschen müsse.


    Habt ihr denn gar nichts gelernt?

    Generell dachte ich bei der Überschrift des Fadens Partner von Borderliner*innen im Forum , dass tatsächlich mal jemand schreibt, der in einer glücklichen, langjährigen Beziehung mit einem BL lebt. Also weder die verletzten Berichte derer, die daran gescheitert sind, noch die Berichte der BL, dass sie selbst ihre Beziehung als glücklich empfinden.....

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    Es gibt ganz sicher Mist den man aufzählen und an Hand von Beispielen ausführen kann. Man kann auch beschreiben wie man damit umgeht und wie einen dieser Mist heute noch belastet und möglicherweise sogar nachfragen ob andere eine Möglichkeit gefunden haben damit umzugehen. Geht alles. Warum findet das nicht statt?

    Das frage ich mich auch. Hier ist doch kein Mistabladefaden. Vielleicht kriegen wir hier ausnahmsweise mal doch noch die Kurve.


    Es wäre jetzt wirklich mal schön, wenn Leute mit entsprechendem Erfahrungshintergrund schreiben würden, wie sie mit Menschen, die Borderline-Symptome zeigen umgehen und/oder umgegangen sind. Was geholfen hat und was nicht.

    Ich glaube das Problem ist auch, das solche Erkrankungen schwer zu erkennen sind (für einen Laien vermutlich gar nicht). Und kaum einer wird in der Kennenlernphase erklären: "Hey, ich bin ein Borderliner" und die Folgen daraus aufzeigen.


    Den Fehler den Exgrenzgänger aus meiner Sicht (noch) macht ist die Annahme das nur der Borderliner in seinem Fall für das Scheitern der Beziehung und seinem "Untergang" verantwortlich ist. Das hab ich damals auch gemacht. Fakt ist aber auch, das es meine (und auch seine) eigene Charakterschwäche war, die es überhaupt möglich gemacht hat, das ein Borderliner so eine Macht über mich (und ihn) ausüben konnte.


    Deswegen glaube ich auch, das es durchaus kompatible Parnter gibt, wenn auch Exgrenzgänger und ich es definitiv nicht sind (oder waren). Meine Exfreundin lebt inzwischen in einer Ehe seid 2 Jahren mit einem Feuerwehrmann. Der ist offensichtlich härter im nehmen oder spielt gerne mit dem Feuer (kleiner Scherz). Also scheint es zu funktionieren (Einblicke in ihre Beziehung habe ich aber nicht).


    Fakt ist, das Exgrenzgänger und ich empfindlich waren für so einen Menschen der unser Leben massiv manipuliert hat. Aber das hätten auch andere Menschen geschaft, egal ob Borderliner oder nicht. So gesehen kann der Borderliner sogar weniger dafür als ein "nur egoistischer" Mensch, der vielleicht den gleichen Schaden angerichtet hätte.


    So gesehen muss man Strategien entwickeln, sich selbst zu schützen wenn man dazu neigt sich für den anderen aufzuopfern.

    Zitat

    Ich möchte z.B. nie wieder der Stabilisator in einer Beziehung sein. Temporär, in Kriesenzeiten-klar, natürlich. Aber eben nicht als Basis der Beziehung.//


    Danke!

    Das kann ich auch aus meiner Sicht nur unterstreichen.