@ Isabell

    Zitat

    Doch hier habe ich - ähnlich wie minimia- den Eindruck, dass diverse Beziehungsprobleme oder Probleme mit einem Menschen, Verletzungen von diesem, "abgeschoben" werden sollen. In diesem Fall auf eine psychische Erkrankung. So dass "man" sich zurücklehnen und sagen kann "Es liegt nicht an mir".

    Pardon, aber das ist völliger Quatsch. Hier geht es darum, daß man festhalten kann, daß ein nicht geringer Anteil derer, die mit einem an einer BPS leidenden Person zusammen waren, danach ziemlich "durch" waren. Das ist der gemeinsame Nenner. Das schließt nicht aus, daß auch Menschen, die mit einem nicht an einer BPS leidenden Menschen zusammen waren, nicht auch "durch" sein können nach/während dieser Beziehung – wobei die Quote derer im ersteren Fall weitaus höher sein wird.


    Darum geht es, um nichts anderes. Analogie: Ich mache einen Faden zum Austausch von Mercedes-Fahrern auf. Kann ja sein, daß ein Opel-Fahrer da auch mal mitreden kann/möchte (darf er auch!), aber prinzipiell geht es um Mercedes. Oder Michael Jachkson oder revolutionäre Reißverschlüsse oder Menschen, die "50 Shades of Grey" tatsächlich für Literatur halten.

    Zitat

    Na klar, hätte ich besser über dieses Krankheitsbild und die damit einhergehenden Symptome bescheid gewusst und mehr Erfahrung mit mackenbehafteten Menschen gehabt hätte ich mich wahrscheinlich schneller aus diesen Beziehungen befreit. Hatte ich aber nicht und da mir die Menschen sehr an Herzen lagen (was solche Leute eben gut auf die Reihe bekommen) hat es sehr sehr lange gedauert.

    Kann ich ebenfalls wieder nur zu 100% unterschreiben.

    DieKruemi


    "Wenn jedoch jemand seine persönlichen Erfahrungen berichtet und diese auch ausdrücklich als solche kenntlich macht, kann ich nicht nachvollziehen, wie man das mit "Unsachlich, einseitig und viel zu undifferenziert." ver-/be-urteilen kann."


    Ich bezog mich auf seinen Beitrag, auf das hier:


    "Nur mal zwei Erfahrungen von (diagnostizierten ) Borderlinern:


    1.) Freundschaft: Der Kontakt bestand immer dann wenn man einer Meinung war, war man das nicht oder hat sie nicht ausreichend vor anderen "verteidigt" (bei völlig harmlosen Diskussionen) wurde der Kontakt für ne gewisse Zeit abgebrochen.


    2.) Beziehung: Als Arsch zum bezahlen, trösten und von A nach B fahren war man gut genug, war man nicht da ging es schnell rüber zum Nachbarn um dich da die nötige "Bestätigung" zu holen."


    Hier einen Bezug auf "Borderline" überhaupt zu sehen, völlig irrelevant ob es hier gesicherte Diagnosen gibt - das finde ich eben "Unsachlich, einseitig und viel zu undifferenziert."


    "Es geht doch nicht ums Anprangern, sondern um Erfahrungsaustausch."


    Siehst Du das wirklich so? Vor allem nach den letzten Beiträgen des TE?


    Exgrenzgänger


    "Sie hat mir nicht "vermeintlich" was getan, sie hat in diesem konkreten Falle dutzende Menschen (und deren Angehörige, es kann ja durchaus sein, daß sie sich bei der Singlebörsendurchpopperei den einen oder anderen Vergebenen krallte, dessen Partnerin ebenfalls einem Risiko ausgesetzt war) massiv in ihrer Gesundheit bedroht, physisch, nicht "nur" psychisch. Ich finde es überaus interessant, wie Du das angreifst. Wie bereits gesagt: Auch diesen modus operandi kenne ich bereits."


    Wie, sie hat Andere "bedroht in ihrer Gesundheit"? Was meinst Du damit?


    "Zudem stelle ich mich durchaus dieser Eigenverantwortung, indem ich daran arbeite, anderen diese Erfahrung zu ersparen."


    Und das ist für Dich die Interpretation von "Eigenverantwortung"?

    @ Evoluzzer

    Zitat
    Zitat

    "Und ja, ich habe "Defizite" in der Form, als daß ich so "doof" war, mich mit der Hoffnung in einen (augenscheinlich toxischen) Menschen zu verlieben, daß das doch "irgendwie schaffbar" ist. Als dann aber nach und nach die Grenzen gesprengt wurden, bin ich ausgestiegen."

    Ich denke, diese Hoffnung wird von der eigenen Vorstellung genährt, wie ein Mensch funktioniert.


    Bei einem "Borderliner" stößt man jedoch das erste mal an die Grenzen der eigenen Vorstellungen, dass Verhalten eines anderen Menschen ist plötzlich mit eigenem Denken und Wissen nicht mehr erklärlich. Nun muss man sein eigenes Denken und Wissen erweitern, sonst wird man mit dem "eigentümlichen" Verhalten des anderen nicht zurecht kommen.

    Das "Funktionieren" des BPS-Betroffenen ist für Nichtborderliner nicht nachvollziehbar.


    Nicht ohne Grund gehen Borderliner ohne jeden Schaden aus Beziehungen, von denen nur noch rauchende Trümmer übrig sind, während der Partner erstmal gewaltig strauchelt.


    Natürlich schließt man erstmal von sich und von Gesunden auf den Partner. Man geht davon aus, daß er nicht lügt, daß er nicht permanent fremdgeht, daß keine Schwangerschaften vorgetäuscht werden oder tatsächlich besten und man dann aber nicht weiß, ob das Kind abging oder abgetrieben wurde, wenn überhaupt eine Schwangerschaft bestand, man geht nicht davon aus, daß man wegen Vergewaltigung angezeigt wird oder oder oder – aber all das machen Borderliner.


    Wenn man das eigene Wissen dahingehend erweitern möchte, das "verstehen" zu wollen, ist man der (sinnvollen!) Notschlachtung durch den eigenen Freundeskreis viele Schritte nähergekommen.

    @ Isabell

    Exgrenzgänger**

    Zitat
    Zitat

    "Sie hat mir nicht "vermeintlich" was getan, sie hat in diesem konkreten Falle dutzende Menschen (und deren Angehörige, es kann ja durchaus sein, daß sie sich bei der Singlebörsendurchpopperei den einen oder anderen Vergebenen krallte, dessen Partnerin ebenfalls einem Risiko ausgesetzt war) massiv in ihrer Gesundheit bedroht, physisch, nicht "nur" psychisch. Ich finde es überaus interessant, wie Du das angreifst. Wie bereits gesagt: Auch diesen modus operandi kenne ich bereits."

    Wie, sie hat Andere "bedroht in ihrer Gesundheit"? Was meinst Du damit?

    Wenn man mit mehreren dutzend Männern ungeschützt wild durch die Gegend vögelt, aber das natürlich nicht offen kundtut, dann ist das nicht mehr wirklich witzig. Es gibt durchaus Menschen, die nicht wissen, daß sie eine STD haben, es gibt auch HIV-Positive, die von ihrem Status nichts wissen.


    Das ist für mich aktives Bedrohen der Gesundheit. Ich habe mit der Frau Sex gehabt, während sie sich bereits monatelang durch eine Partnerbörse gevögelt hat und mir war definitiv bekannt, daß sie Kondome hasst wie die Pest. Das ist in einer monogamen Beziehung völlig legitim – in diesem Kontext ist es das nicht.


    Und auch wenn ich mir damit keine "Freunde" mache, derartige Promiskuität, um seinen Wert als "Frau" oder "Mann" aufrechtzuerhalten (sich selbst gegenüber, wenn man bei Instagram oder Facebook mal eine Zeit zu wenige "likes" bekommen hat oder welche Ursache das auch immer haben mag), ist typisch für Borderliner. Nochmal: Im Bereich von Menschen, die keine BPS (oder verwandte PS) haben, kommt das auch vor. Gehäuft jedoch auch und vor allem bei BPS.

    Zitat
    Zitat

    "Zudem stelle ich mich durchaus dieser Eigenverantwortung, indem ich daran arbeite, anderen diese Erfahrung zu ersparen."

    Und das ist für Dich die Interpretation von "Eigenverantwortung"?

    Ein Teil davon, sicherlich. Sollte ich mich mit meiner Erfahrung zurückhalten, weil ich unbequeme Wahrheiten ausspreche? Was wäre die "richtige Art", damit umzugehen?

    DieKruemi


    "Es geht doch nicht ums Anprangern, sondern um Erfahrungsaustausch."


    Ich kann noch nicht sehen, dass es ihm um einen Erfahrungsaustausch geht. Was ist passiert? Wie hat man das passierte erlebt? Wie ist man damit umgegangen? Die Fragen stelle ich mir, wenn jemand zu diesem oder jenem Thema einen Erfahrungsaustausch wünscht.

    @ Dumal

    Zitat

    Ich kann noch nicht sehen, dass es ihm um einen Erfahrungsaustausch geht. Was ist passiert? Wie hat man das passierte erlebt? Wie ist man damit umgegangen? Die Fragen stelle ich mir, wenn jemand zu diesem oder jenem Thema einen Erfahrungsaustausch wünscht.

    Zu diesem Punkt durfte der Faden ja noch nicht reifen, da hier sehr früh direkt in Grabenkriege eingestiegen wurde, was "Diffamierung" von BPS-Gestörten angeht oder warum man sich überhaupt erdreistet, so frei zu sein, solchen Menschen aus dem Weg zu gehen. :)D

    Extgrenzgänger


    Ich schrieb:


    "Doch hier habe ich - ähnlich wie minimia- den Eindruck, dass diverse Beziehungsprobleme oder Probleme mit einem Menschen, Verletzungen von diesem, "abgeschoben" werden sollen. In diesem Fall auf eine psychische Erkrankung. So dass "man" sich zurücklehnen und sagen kann "Es liegt nicht an mir"."


    Du schreibst:


    "Pardon, aber das ist völliger Quatsch. Hier geht es darum, daß man festhalten kann, daß ein nicht geringer Anteil derer, die mit einem an einer BPS leidenden Person zusammen waren, danach ziemlich "durch" waren."


    Natürlich sagst Du unterm Strich genau das: "ICH bin nicht verantwortlich - das ist alleine sie."


    Zumindest aber prangerst Du sie hier an, bzw. willst es, basierend auf einer/der "Borderlineerkrankung".


    Sorry, aber was für einen "Erfahrungstausch" willst Du hier? Dass alle Borderliner ja so böse, böse... sind? Man rausgeht aus dieser Beziehung als hilfloses "Opfer"? Dass ja in keiner Weise zur Eigenverantwortung fähig war, bzw. diesbezüglich unfähig gemacht wurde?


    Wir kennen hier weder sie, noch Dich (wobei so ein paar Eckpfeiler langsam zu erkennen sind).


    "Nicht ohne Grund gehen Borderliner ohne jeden Schaden aus Beziehungen, von denen nur noch rauchende Trümmer übrig sind, während der Partner erstmal gewaltig strauchelt."


    %-| :|N - so kommst Du hier nicht weiter.


    Du wirst auf diesem Wege hier kaum Jemanden finden der auf Deinen Zug aufspringt und Dich als "armes Opfer" zu erkennen vermag.


    Und zu dem Rest Deines letzten Beitrags:


    Aus Dir spricht die reine negative Emotion. Wut, Hass....einen konstruktiven Austausch bezüglich dem Thema Borderline kann ich hier nicht mal ansatzweise erkennen.


    Willst Du Dich über Deine erlittenen Verletzungen durch Deine - nun wohl Ex- auslassen? Hier eine Weg finden mit Deiner Wut und dem Hass besser umzugehen? Ok, dann mache das. Sprich' Dich aus. Du findest einige offene Ohren.


    Das funktioniert aber ganz sicher nicht auf dem Weg den Du jetzt eingeschlagen hast. Denn momentan wirkst eher Du so, als könntest Du mit Deinen Gefühlen nicht umgehen....

    @ Isabell

    Ich gehe da im Detail nicht mehr drauf ein, ich kenne diese Argumentation bereits aus vergangenen Zeiten. Du forderst eine Wäsche, ohne nass zu werden. Wenn man (i.e. Betroffene) sich über eine Borderline-Beziehung austauschen, wird niemand romantische Bilder von vor Alpenpanorama blühenden Wiesen zeichnen, sondern die Dinge so ausführen, wie sie sind oder waren.


    Daß das für Dich dann ein "wütender Angriff" ist, mag ja sein, aber Dir steht es frei, den Faden einfach nicht zu lesen. Betroffene sehen das nämlich wirklich ein wenig anders.


    Und nein, ich hege weder den "Wunsch", als "Opfer" gesehen zu werden und brauche auch keinerlei Streicheleinheiten, mir geht es allein um Prävention. Menschen, die die Erfahrung mit Borderlinern noch nicht hatten, mögen diese auch niemals machen müssen. Das ist der Punkt.


    Es gibt auch keine "Wut"; ganz im Gegenteil, ich bin froh, HIV-negativ und ohne anderweitige Folgen – andere verlieren über solche Beziehungen Haus und Hof (das ist auch hier im Forum schon berichtet worden) oder landen beinahe im Gefängnis (oben bereits genannte Anzeige wegen angeblicher Vergewaltigung, die, soweit ich mich erinnere, natürlich ins Leere lief).


    Interessant (und meiner Meinung nach schade) ist, daß Du Dich anscheinend persönlich angegriffen fühlst und dementsprechend persönlich reagierst.

    Ich kann deinen Standpunkt verstehen und nachvollziehen.


    2009/2010 hatte ich eine Beziehung zu einer (von Ärtzen diagnostiziert) Borderlinerin. Das wusste ich am Anfang nicht, aber als die Probleme anfingen hatte sie mir das mal berichtet... allerdings mit der Aussage, das sie die Therapie nach 3 Monaten abgebrochen hat weil sie meinte wieder gesund zu sein.


    Ich war damals am Ende meiner Kräfte... ein Teil meiner Geschichte steht auch hier im Forum. Mir ist das ganze erst bewusst geworden, als ich mit Depressionen und Burn-Out (diagnostiziert) im Krankenhaus lag... 4 Wochen vor der geplanten Hochzeit.


    Auch nach 5 Jahren bin ich immer noch nicht wieder vollständig gesund. Aber eine Erkenntnis hab ich in der Zeit gewonnen: es lag natürlich auch an mir, das ich ihr so eine Macht über mich gegeben habe. Für meine Freunde war das alles genauso ein Schock wie für mich: ich war vorher immer der Fels in der Brandung der für alle da war und jedem geholfen hat. Aber genau das wurde in dieser Beziehugn zum Verhängnis. Genau das war meine offene Wunde, in der meine Exfreundin ihren Finger so wunderbar halten konnte und mich damit langsam zermürbt hat.


    Auch sie ist mir damals fremd gegagangen und ich durfte mich dann auch eine Zeitlang gegen eine STD behandeln lassen... sehr unschön.


    Nichts desto trotz finde ich nicht, das man alle Menschen über einen Kamm scheren sollte. Allerdings hat mich meine Erfahrung so geprägt, das ich wohl die Beziehung beenden würde, wenn meine Freundin mir gestehen würde sie wäre Borderlinerin. Ich hätte einfach Angst, das es wieder so wird... und ich war Ende 2010 echt fertig mit der Welt.


    Das Problem ist aber eigentlich nicht der andere sondern man selbst. Man sollte sich seiner eigenen Grenzen bewusst sein und die Einhaltung der Grenzen beobachten. Auf sich selbst Aufmerksam sein. Wenn man das nicht kann oder meint, dafür keine Zeit mehr zu haben, dann stimmt etwas nicht und das sollte ein Alarmzeichen sein. Egoismus ist lebensnotwenig. Deswegen muss man kein Arsch sein, alle haben mehr davon wenn jeder seine Ressourchen verantwortungsvoll verplant und so ein zuverläßiger Freund ist.

    Zitat

    Das "Funktionieren" des BPS-Betroffenen ist für Nichtborderliner nicht nachvollziehbar.

    Das würde ich jetzt so pauschal nicht sagen wollen.


    Vielleicht ist deine Aussage aber insofern brauchbar, dass man einmal überlegt, wie es denn mit der Nachvollziehbarkeit beim Verhalten anderer Menschen ganz allgemein zugeht.


    Wie funktioniert denn der Mensch, wenn er "normal" funktioniert und wie "unnormal" kann er funktionieren?


    Wenn man die Entstehung eines Normalzustandes annähernd verstanden hat, kann man sich Abweichungen davon ebenfalls sehr viel besser vorstellen. Die neuere Gehirnforschung liefert hierbei einige sehr brauchbare Ansätze.


    Dafür kann man sich interessieren, muss man aber nicht.


    Entscheidend bleibt, für sich selbst festzustellen, da ist jemand der passt zu mir und ich kann mit ihm als Partner umgehen. Wieso, weshalb, warum, hinterfragen Paare, bei denen es passt, ja auch nicht jeden Tag.


    Interessant ist eigentlich nur, welchen "Informationsdefizit" es allgemein darüber gibt, wie unterschiedlich Menschen sein können und unterschiedlich funktionieren. So viel zum Stichpunkt "Warnung" vor "Borderlinern".

    @ AufDerArbeit

    Danke, Dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Genau das war meine Intention. Natürlich ist mir klar, daß ich da auch einiges "hinzugetan" habe, in diese Situation i) hineinzugeraten und ii) nicht so schnell, wie ich es hätte müssen, wieder herauszufinden.


    Daß Du eine Beziehung heute beenden würdest, käme die Diagnose, ist genau der Punkt, auf den ich herauswollte (das merkte ich oben bereits mit den "Antennen" an, die ich mittlerweile für solche Menschen (wieder) entwickelt habe.)

    Zitat

    Menschen, die die Erfahrung mit Borderlinern noch nicht hatten, mögen diese auch niemals machen müssen. Das ist der Punkt.

    Aus meiner Sicht ist das der völlig falsche Ansatz.


    Es geht nicht darum, Borderliner zu isolieren und die Menschheit vor ihnen zu schützen. Vielmehr sollte es darum gehen, diese Menschen zu integrieren.


    Deine Beiträge hören sich irgendwie danach an, das man andere Menschen vor ihnen schützen muss. Das halte ich für falsch. Aber einigen Menschen muss man vielleicht unterstützen, sich selbst nicht aufzuopfern in einer solchen Beziehung.


    Ich hätte heute kein Problem mit einem Borderliner eine Freundschaft zu pflegen. Weil ich gelernt habe, auf mich selbst zu achten.

    Zitat

    Daß Du eine Beziehung heute beenden würdest, käme die Diagnose, ist genau der Punkt, auf den ich herauswollte (das merkte ich oben bereits mit den "Antennen" an, die ich mittlerweile für solche Menschen (wieder) entwickelt habe.)

    Das ist aber eine Entscheidung ganz alleine auf mich bezogen. Ich traue es anderen durchaus zu, eine glückliche Beziehung mit einem Borderliner zu führen. Nur ICH kann das nicht.

    Eben. Freundschaft kann man ja ggf. machen, aber "schützen" im Sinne von "nicht ohne Vorwarnung vor den Altar treten". Das war bei mir auch so, ich habe ebenfalls wenige Wochen vor der Trauung den Absprung geschafft.


    Natürlich geht es nicht um Isolation. Es geht darum, sich primär zu schützen vor zu viel Nähe zu solchen Personen. Da sind wir wieder bei der Sonnen-Analogie. Was bringt es denn – diese Erfahrung hast Du selbst gemacht – sich hingebungsvollst um einen BPS-Betroffenen zu kümmern, wenn man danach so fertig ist (wenn man es überlebt)?