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    Hätte ich von Anfang an auf den Tisch gehauen, dann wäre es anders gelaufen.

    Glaubst du das wirklich?

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    Wahrscheinlich sollte ich mir ein Mädel suchen, was mich auch zu schätzen weiß.

    Na endlich.

    @ MissMarie:

    Ich hatte eine sehr schöne und geborgene Kindheit und auch einen sehr guten Draht zu meinen Eltern und meiner Familie. Bevor wir zusammengewohnt haben war es nicht so schlimm. Das schlimme ist eben auch, dass es ihr Haus ist(geerbt) und sie da natürlich denkt das Sagen zu haben. Und wahrscheinlich gibt ihr das auch Sicherheit. Das ich aber der Großverdiener bin und sie das Haus alleine überhaupt nicht halten kann, soweit denkt sie leider nicht.

    @ parazellnuss:

    So langsam habe ich das Gefühl das du mir hier irgendeinen Quatsch einreden willst, ganz ehrlich. Das ich an dem Verhalten nicht ganz unschuldig bin ist klar. Aber nur weil man nett ist und Sachen für seinen Partner gern macht den man liebt, heißt es nicht das man psychisch krank ist. Ich finde es erschreckend jemandem überhaupt so etwas zu unterstellen.

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    Auf der anderen Seite mache ich gern was für meinen Partner und jetzt künstlich sch...zu ihr zu sein um sie zu erziehen ist mir irgendwie nicht das Richtige.

    Darum geht es nicht. Du sollst nicht künstlich sein.


    Du hättest dich schon längst verweigern müssen, weil dein gesundes Selbstwertgefühl da nicht mehr mit macht.

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    nett ist und Sachen für seinen Partner gern macht den man liebt, heißt es nicht das man psychisch krank ist.

    Aber da hast was mißverstanden. Syndrom als Verhaltensmuster. Du hast das nicht gelesen, was ich gemeint habe. Sonst wüßtest du das ein Syndrom keine psychische Krankheit bedeutet. Da kommt dann wieder das 10-Meter-Brett aufs Tapet.


    Etwas als Syndrom zu betrachten ist wie einem ein Werkzeug in die Hand geben, mit dem er gut arbeiten kann.

    Zitat

    Auf der anderen Seite mache ich gern was für meinen Partner und jetzt künstlich sch...zu ihr zu sein um sie zu erziehen ist mir irgendwie nicht das Richtige.

    Jemand ist gemein zu Dir, Du sagst "Halt stop, so nicht!"... Was hat das mit "künstlich scheiße sein" zu tun?? Du sollst weder "scheiße" sein noch künstlich, sondern einfach mal eine ganz natürliche Reaktion zeigen auf ihren Kinderkram. Dein Satz klingt wie eine faule Ausrede Deinerseits, weiterhin nichts zu machen, was vollkommen ok ist, nur brauchst Du dann hier nicht jammern, dass Du am Ende bist.

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    Ich muss sagen, dass ich an diesem Zustand tatsächlich mit Schuld bin, da ich es habe durchgehen lassen. Hätte ich von Anfang an auf den Tisch gehauen, dann wäre es anders gelaufen.

    Das glaube ich kaum. Jemand der so ist, wie deine Freundin, der ist nicht nur so, weil der neue Freund sie nicht in die Schranken gewiesen hat. Sie hat schon genug Jahre vor dir auf dem Buckel, das ist tief eingebrannt und wird nicht mal eben schnell "geheilt", nur weil der neue Freund sagt "So nicht, nicht mit mir" und Ende aus.

    Der Beitrag von Micky...:


    "Ich muss sagen, dass ich an diesem Zustand tatsächlich mit Schuld bin, da ich es habe durchgehen lassen. Hätte ich von Anfang an auf den Tisch gehauen, dann wäre es anders gelaufen. Auf der anderen Seite mache ich gern was für meinen Partner..."


    . . .zeigt, dass er von Vornhinein, vom Guten bei seiner Partnerin ausgegangen ist, und, es eigentlich immer noch tut...


    Etwas Gutes für seinen Partner tun zu wollen, ist auch meine Einstellung, sowie, vieler anderer Menschen sicherlich auch.


    Anfangs, ist da die rosarote Brille, und..., mein Eindruck ist, dass insbesondere (junge) Männer hinsichtlich derartiger Fehlentwicklungen innerhalb einer Beziehung geradezu betriebsblind sind.


    So war‘s bei mir ansatzweise auch, bei Mickey ist es laut meines Eindruckes auch.


    Und, *schwupps!* ist man(n) drin, in einer Beziehungsmühle, die man nicht möchte. Diese Betriebsblindheit hält bei Menschen länger an, die eben grundsätzlich vom Guten ausgehen...


    Diese grundsätzliche positive Haltung läßt einem insgeheim Dinge denken, wie, "das wird sich schon legen", "möchte nicht wegen jedem Pups ein Streit vom Zaune brechen" u.v.m. in dieser Art...


    __________________________________________________


    Einige der letzten Beiträge zeigen auf, welche Mechanismen sich mit der Zeit (oder gar sofort) auftun, wenn (in diesem Fall) die Eine etwas tut, der andere sie gewähren läßt, respektive solchen Quatsch, vielleicht aus einer gewissen Höflichkeit heraus, über sich, im Stillen ergehen lässt...


    Es ist doch schließlich auch ein guter Zug von ihm, manches Negative aus ihrer Vergangenheit für eine gewisse Zeit im Nachhinein kompensieren zu wollen. . .


    Das Dumme ist nur:


    Dieses Kompensieren wird ihm (und allen in solchen Fällen) nicht mit Dankbarkeit abgenommen.


    Sobald sich solch ein Beziehungsgefüge aufgebaut hat, ist der Teufelskreis perfekt.


    —

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    Ich dachte ich kann ihr helfen, nur schaffe ich das nicht und merke eben das es mir an die Substanz geht.

    Das nennt sich Helfersyndrom.


    Du bist mit deiner Partnerin an einem kalendarischen Punkt angelangt, der oft die Spreu vom Weizen trennt.


    Nach ca. zwei Jahren sind i.d.R. die "Verliebtheitshormone" aufgebraucht, die emotionale Euphorie ist durch und es beginnt der Beziehungsalltag.


    Da du von Beginn an mehr geschluckt hast als notwendig gewesen wäre, versuchst du immer noch eine Schippe drauf zu legen, damit es gut wird. Damit wird aber nichts besser, sondern dein anfänglicher "Fehler" verstärkt sich nur noch. Für sie ist das alles überhaupt kein Problem, denn du hast dich ja schon an ihre Marotten angepasst, also braucht es keine Anpassungsarbeit ihrerseits, also braucht es auch gar keine Gespräche oder Einsicht darüber.


    Natürlich ist sie selbst nur Ergebnis ihres Werdegangs. Irgendwann wird ein Mensch aber alt genug, um sich eines besseren zu besinnen. Schließlich kennt man i.d.R. Freunde und Leute, bei denen es "normal" läuft, da könnte man sich dann mal eine Scheibe abschneiden.


    Wenn sie immer Partner hatte, die nach ihrer Pfeife getanzt haben, wird sie sich für dich nicht ändern, weil du ja eh nichts gut genug kannst. Sie verzichtet ja lieber auf den Hund als auf dich. Passt insofern, da der Hund ja quasi nichts falsch machen kann, außer in die Wohnung zu kacken.


    Pack deine Sachen und zieh für ne Weile bei Freunden ein, mal sehen was passiert.

    Mickey36: "Ich hatte vorher immer funktionierende Beziehungen, da gab es diese Probleme nicht."


    Herrlich! Und diese "Beziehungen" haben vermutlich so toll funktioniert wie diese hier. Da warst Du auch weniger wert als das jeweilige Haustier, oder hast Du Dich vom Hamster zum Hund hoch gearbeitet? Und hast vermutlich immer den Zahlemann zum besten gegeben (oder wer hat hier was von "Großverdiener" geschrieben?). Du schreibst nirgendwo, was Du wirklich an ihr liebst. Wirklich nur die Fassade?


    Das reicht, um den Waschlappen zu mimen? Leute - wie auch Nils im anderen Faden - werdet endlich erwachsen oder zumindest wach! Solche "Prinzessinnen" suchen ganz was anderes als euch "Frauenversteher", die kochen, putzen, waschen, bügeln und immer brav "Männchen machen", wenn sonst schon nix geht. "Kasse machen" andere....

    @ Anjo69:

    Also mich hier als Waschlappen zu bezeichnen verbiete ich mir, dass kannst du stecken lassen. Meine letzten Beziehungen liefen ganz normal ab, ein geben und nehmen. Nur weil man gern kocht oder seiner Freundin im Haushalt hilft ist man ein Waschlappen oder wie? Wenn ich alleine wäre müsste ich das auch machen. Es gibt eben Leute die nicht mehr bei Mutti wohnen und auch selbst kochen und haushalten können.

    Ich hatte vorher drei lange Beziehungen.


    Eine ist gescheitert weil meine Partnerin beruflich an den Bodensee ziehen musste und wir haben es eine Weile probiert mit einer Fernbeziehung und es hat leider nicht funktioniert.


    Die beiden anderen Beziehungen sind daran zerbrochen da ich beruflich oft im Ausland war, auch für längere Zeit und das war den Mädels nix, was ich auch verstehen kann.