Platonische Freundschaft neben Beziehung

    Liebe Leute, ich habe jemanden kennengelernt. Seit drei Monaten sehen wir uns wobei das erste ein einhalbe Monat eher selten. Wir haben aber schon gesagt dass wir in einer Art Beziehung sind ,mit niemanden anderen was haben und schaun wie es sich entwickelt. Es gibt aber eine Sache die stört mich Ungemein: seine beste Freundin. Seit zehn jahren kennen die sich, es bezeichnet sie als Schwester und Therapeutin. Also schon eine intensive vertrautheit, nicht obeeflächlich. Ich habe einfach ganz andere Werte in meiner ganzen Familie gibts sowas nicht ,weder Väterlich noch mütterlich seite,dass einer von ihnen eine solche Freundschaft geführt hat. Er trifft sich im Monat so 4-5mal mit ihr. Schreiben alle paar tage.. er erzählt ihr auch über unsere konflikte und holt sich ihre Meinung..u ich habe oft schon rausgehört dass sie nie auf meiner seite ist.....ach gott...findet ihr soll ich dem ganzen zeit geben weil früher odee später wird sie mehr und mehr an bedeutung verlieren oder lieber gar nicht darauf hoffen und das weite suchen ????


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  • 31 Antworten
    evelyn001 schrieb:

    Liebe Leute, ich habe jemanden kennengelernt. Seit drei Monaten sehen wir uns wobei das erste ein einhalbe Monat eher selten.


    evelyn001 schrieb:

    Schreiben alle paar tage.. er erzählt ihr auch über unsere konflikte und holt sich ihre Meinung.

    Nur aufgrund dieser Besprechung mit ihr über eure Konflikte, würde ich schon das Weite suchen.

    Wenn ihr schon nach drei Monaten Konflikte habt, würde ich darüber nachdenken, ob die Beziehung überhaupt Zukunft habt.


    Ich habe auch so einen platonischen Freund, und ich würde den nicht aufgeben, wenn ich eine Beziehung habe. Warum sollte ich?

    Wieso sollte er denn, wenn er eine neue Beziehung eingeht, auf eine gute altvertraute Freundin verzichten? Die Logik erschließt sich mir nicht.


    Allein zu hoffen, dass sie an Bedeutung verlieren wird, ist doch boshaft und besitzergreifend. Sei nicht so eifersüchtig.

    Stört Dich denn, dass er einen weiblichen Freund hat, oder worüber er redet?


    Gegen einen Freund / Freundin spricht doch nichts, das Geschlecht finde ich dabei eigentlich egal.


    Mich würde stören, dass er beziehungsinterne Dinge nach außen trägt. Ich gehöre zu den Leuten die nichtmal den eigenen Eltern irgendwelche Beziehungsinternas erzählen.


    Aber das kommt auf die Form der Beziehung an und auf die Leute die daran Teilnehmen. Es gibt Menschen die erzählen ihren Freunden/Freundinnen, in der Kneipe oder sogar bei der Arbeit von Ihren Partnern.

    Da gibt es kein Falsch oder Richtig, nur ein passt oder eben nicht. Wenn es dir nicht recht ist, dass er diese Freundschaft eventuell noch im hohen Alter hat, dann beende es.

    Micha2738 schrieb:

    Mich würde stören, dass er beziehungsinterne Dinge nach außen trägt. Ich gehöre zu den Leuten die nichtmal den eigenen Eltern irgendwelche Beziehungsinternas erzählen.

    Bei mir wäre es vor allem den Eltern nicht.

    Ansonsten finde ich es nämlich gesund und wichtig die Beziehung zu reflektieren und das auch mit Freunden/innen zu tun (auf eine wertschätzende Art und Weise) . Was ich allerdings tendenziell eher nicht mit Freunden mache, die wir gemeinsam haben, weil sie das in ungünstige Positionen bringen kann.


    Ich kann mir vorstellen, dass es für die TE unangenehm ist, dass er das macht. Da sie nicht weiss, was und wie die beiden reden und sie offenbar weiss, dass diese Freundin eher gegen sie ist, fühlt sich das sicher unsicher an. Wenn sie wüsste und darauf vertrauen könnte, dass beide wertschätzend über sie reden und nicht lästern oder sie schlecht machen, sähe das vielleicht anders aus. Und das geht auch, wenn man Rat bei Konflikten holt.


    Hast du sie denn mal kennengelernt?

    War es immer eine rein platonische Freundschaft oder hatten die beiden auch mal etwas miteinander? Und ich fände es auch interessant zu wissen, ob du sie schon kennengelernt hast.

    Welche Art von Konflikten hattet ihr denn schon in der kurzen Zeit? Das ist auch etwas, was mich eher stutzig macht.

    Wäre es für dich anders, wenn es ein Freund statt einer Freundin wäre?


    Für mich hätte eine langjährige Freundschaft gegenüber einer neuen Beziehung Vorfahrt.

    der Partner steht immer an erster Stelle, ist der beste Freund und Verbündete und der einzige mit dem man allumfassend intim wird und Intimes bespricht


    so halte ich es und so wie du es beschreibst würde ich sofort die Reißleine ziehen, aber das ist Typsache wie man eine Beziehung führen will und wie viele Leute involviert werden...

    Wäre es für dich anders, wenn es ein Freund statt einer Freundin wäre?


    Für mich hätte eine langjährige Freundschaft gegenüber einer neuen Beziehung Vorfahrt.

    Ich habe einen platonischen Freund seit nunmehr 30 Jahren, in der Zeit sind zwei langjährige Beziehungen ins Land gegangen und eine dritte dauert nun seit 18 Jahren an.

    Und das ist unter anderem meinem platonischen Freund geschuldet, der mir bei Beziehungsproblemen, die ich ihm schildere (wie er mir übrigens auch seine), seine Männersicht auf die Dinge mitteilt.


    Madame Charenton schrieb:

    der Partner steht immer an erster Stelle, ist der beste Freund und Verbündete und der einzige mit dem man allumfassend intim wird und Intimes bespricht


    so halte ich es und so wie du es beschreibst würde ich sofort die Reißleine ziehen, aber das ist Typsache wie man eine Beziehung führen will und wie viele Leute involviert werden...

    Was machst Du bei Beziehungsproblemen? Besprichst Du Dich gar nicht mit Außenstehenden?