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    Und nein, ich habe nie moniert, wenn er "schon" nach wenigen Minuten gekommen ist. Und wenn er nicht mehr "kann", befriedigt er mich trotzdem immer (mit der Hand). Er hat mich nie einfach so "dagelassen".

    Und warum wird es dann gleich zum Problem, wenn das umgekehrt passiert?


    Sorry, aber wenn Du bei 4 mal schon 2 mal gefragt hast, nur weil es hintereinander passiert, dann hast Du mit dem Ersten Nachfragen vermutlich schon dafür gesorgt, dass er beim nächsten mal "Druck" hatte, unbedingt kommen zu wollen ... und Gedanken, evt. noch kurz vorm Orgasmus, sind oft ein Garant dafür, dass man "knapp daneben" landet.


    Also ... weniger Gedanken ... mehr "Spiel" ... denn das soll es sein und bleiben ... ein Liebesspiel ...

    Wenn es überhaupt ein Problem gibt, dann ist eher die Folge

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    Das ich Angst habe, dass es ein erstes Anzeichen ist, dass er mich nich mehr attraktiv findet - ja, aber das sind Urängste die ich habe. Leider verunsichern mich schon kleine Dinge, generell.

    Deiner eigenen Verunsicherungen Dir selbst gegenüber. Versuche souveräner zu werden, Dein Partner versucht Dir zuliebe womöglich den Akt länger heraus zögern zu können, weil die 5-6 Minuten Sex selbst zu wenig sind.

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    Als ich ihn darauf ansprach, meinte er, dass er es halt auch mal zurückhält, um nicht zu schnell zu kommen, und dann halt danach etwas länger braucht

    Das ist eine ehrliche Antwort und darauf solltest Du die ganze Sache auch beruhen lassen und kein Problem auf Dich bezogen draus machen. ;-)


    Deine Kritik, dass er nicht schnell genug oder gar nicht kommt, könnte er falsch auffassen und es mit Unzufriedenheit Deinerseits verbinden.

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    Als ich es nach dem 2ten Mal erneut ansprach, war er genervt und meinte, ich kann ihm ja nicht vorschreiben, wie er zu kommen hat und dass ich ihn so unter Druck setze.

    Daraus kann sich schnell ein Abwehrmechanismus entwickeln, weniger beobachten und mehr den Kopf aus, sei gelassen und nimmt den Rat vom User Kurt an. Erotisches Spiel sollte kein Leistungsdiktat sein oder werden.

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    .sonst kam er schon nach 4-5 Minuten.

    Sei ihm dankbar, dass er sich bemüht euer Liebesspiel länger andauernd zu gestalten, weil es (D)ein Trugschluss ist, wenn ein Mann vorwiegend schnell kommt, dass es ausschließlich mit der eigenen Attraktivität zutun hat.


    In der Hauptsache nehme ich eher Deine eigene Unzufriedenheit in Bezug auf die weiter andauernde Kondomanwendung seinerseits wahr, wie an dieser Stelle mit Deiner Aussage

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    dass ich ihn nicht unter Druck setzen möchte, es aber einfach ein besonderes Gefühl der Symbiose für mich darstellt, wenn er in mir kommt. Es ist schwer für mich, das in Worte zu packen, es ist einfach "intimer" als nur oral bzw. mit der Hand.

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    Als ich es nach dem 2ten Mal erneut ansprach, war er genervt und meinte, ich kann ihm ja nicht vorschreiben, wie er zu kommen hat und dass ich ihn so unter Druck setze.

    Wie sprichst du das denn an, und warum? Du hast ihm doch ein Happy End beschert. Die meisten Männer werden ja angesprochen, weil sie zu schnell kommen. Jetzt auch noch, wenn sie zu lang brauchen. Kann man nicht einfach Sex haben und es ist egal, wann und wie jemand kommt?


    Die Ansprache wird übrigens - wie im gegenteiligen Fall - eher kontraproduktiv sein. Jetzt wird er das im Kopf haben beim nächsten Mal, und das Ergebnis wird vermutlich das gleiche sein (rosa Elefanten ...).

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    1. Was könnten aus eurer Sicht die Gründe sein? Habt ihr damit Erfahrungen gesammelt?

    Gründe kann es viele geben. Ich komme z.B. schwerer, wenn meine Frau extrem feucht ist, weil ich dann zu wenig spüre. Auch Stress kann ein Faktor sein. Hat er vielleicht private oder berufliche Themen, die ihn gerade sehr fordern?

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    Es ist schwer für mich, das in Worte zu packen, es ist einfach "intimer" als nur oral bzw. mit der Hand.

    Das ist aber Deine Sicht, ich persönlich habe z.B. mehr von einem Handjob und oral komme ich gar nicht ... und Abwechslung kann auch sehr verstärkend sein.


    Jeder ist anders deshalb erfreue Dich daran, dass ihr ein befriedigendes Sexualleben habt, egal, wie diese Befreidigung zustande kommt.


    Und manchmal ist auch der Orgasmus des Partners schon so befriedigend, dass man selber gar nicht mehr so scharf auf einen eigenen ist ... vor allem, wenn der Sex etwas wilder war oder etwas länger gedauert hat ... also mit geht das jedenfalls so.


    Das hat dann überhaupt nichts mit der Partnerin zu tun, sondern ehr mit meiner Kondition.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es der TE doch nur vordergründig um den GV.


    Meine Einschätzung: Hintergründig wertet sie sein verändertes Sexualverhalten als Anzeichen dafür, dass von seiner Seite aus etwas mit der Beziehung nicht mehr stimmt. DAS macht sie unruhig und nicht ein möglicher Handjob.

    @ Maria-Antoinette

    Hat dein Bauchgefühl denn sonst noch etwas wahrgenommen, verhält er sich sonst anders? Abweisend? Nicht mehr ganz so interessiert? Hast du das Gefühl, dass er anfängt, sich aus der Beziehung ganz leise und vorsichtig zu verabschieden?


    Wenn ALLES so ist wie sonst auch und nur das Sex-Verhalten anders ist, würde ich mir da erst einmal keine Sorgen machen.


    Ein Mensch ist keine Maschine. Vor allen Dingen würde ich es erst einmal hinnehmen und nicht mehr davon sprechen. Damit schaukelt man alles nur hoch und macht eventuell aus einer Mücke einen Elefanten.

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    2. Was kann ich tun, um die Situation für beide Seiten zu entschärfen?

    Das ist das eigentliche Problem. Du siehst da etwas, was zu entschärfen wäre.


    Genieß doch den Sex einfach und lass ihn in Ruhe mit der Frage, wie und ob und wie oft er kommt.. seine Sache. Hauptsache Du hast Deinen Spaß.