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    Ich könnte keinen Respekt vor einem Mann haben, der ein Kind "erzeugt" ohne danach dem Kind auch ein Vater zu sein. :|N

    Was wäre mit Männern, die mal Samenspender waren?

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    Ich würde dem Paar raten, dass sie sich mit einem homosexuellen Paar zusammentun sollten, das ebenfalls einen Kinderwunsch hat, und sie das Projekt zu viert angehen sollten.

    Das würde ich, wenn das für alle passt und sie sich über die Rahmenbedingungen einig sind, auch für eine gute Idee halten.


    Oder halt Spendersamen aus dem Ausland. Oder eine Kinderwunschbehandlung in Ausland.

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    Was wäre mit Männern, die mal Samenspender waren?

    Dasselbe. Ich finde es generell nicht gut, wenn jemand wissentlich Kinder in die Welt setzt und sich dann nicht um sie kümmert. Deshalb halte ich auch nicht viel von Samenspende. Erst recht nicht von deren anonymer Variante, die den Kindern jede Kontaktmöglichkeit verbaut. :(v Das ist für mich reiner Egoismus der Eltern.

    Ich würde mich rechtlich von einem Anwalt beraten lassen, wenn prinzipiell nichts dagegen stünde, also Du und Dein Man durchaus dazu bereit wären.


    Wenn das Kind erst einmal da ist, gebe es die Möglichkeit einer Pflegschaft und einer Adoption durch die Partnerin der Mutter. Spätestens mit der Adoption ist Dein Man dann aus allen rechtlichen Verpflichtungen raus.


    Wenn man es richtig angeht, kann man dem Kind gegenüber auch ganz offen mit der ganzen Situation sein - es gibt sicherlich entsprechende Therapeuten, die das begleiten.

    Nacht das bitte nicht, und das sage ich als Lesbe, die in den nächsten Jahren auch vor dem Problem stehen wird. Wobei ich eine anonyme Samenspende als einzige für mich akzeptable Lösung ansehe.


    Zur privaten Samenspende und deren rechlichen Folgen wurdest du ja aufgeklärt, und die sind wirklich nicht ohne. Ausserdem sind, wie schon erwähnt wurde, die Vatergefühle nicht zu vernachlässigen. Theoretisch könnte auch dein Mann die Vaterschaft einklagen.


    Die Idee mit dem schwulen Pärchen mag für viele, ja recht gut klingen, aber auch hier gibt es rechtliche Probleme. Von dem m.M.n furchtbaren Problem wie man das Kind dann aufzuteilen hat, ganz zu schweigen.


    Eine männliche Bezugsperson is genauso wie eine weibliche enorm wichtig für ein Kind. Das heißt aber noch lange nicht dass es unbedingt eine Mutter und einen Vater braucht. Es können auch Bekannte, Geschwister und Großeltern wunderbare geschlechterspezifische Bezugspersonen sein. Alles andere widerspricht den heutigen Stand der Wissenschaft.

    Hab mir jetzt gerade vorgestellt die zwei Trutschen fragen meinen Mann und der fragt ernsthaft mich. Mein Gedanke:


    "Sag mal habt ihr einen Schuss? Es gibt genug Mannsbilder die euch bereitwillig in den Becher wichsen oder euch durchnudeln da braucht ihr ganz sicher nicht meinen Mann fragen. Gibt ne Anzeige im Internet auf oder sonstwas, ihr seid doch nicht ganz richtig im Kopf. Verpisst euch."


    Meine Reaktion gegenüber Mann:


    "Bist du noch ganz sauber im Kopf dass du ernsthaft darüber nachdenkst? Hallo? Kannst gleich zu denen gehen. Hier brauchst du mir nimmer auftauchen."


    Genau genommen würde ich erwarten dass er die Freundschaft augenblicklich beendet. Das war mir eindeutig ein zu extremer Schritt als dass ich noch mit denen was zu tun haben wollte.


    Es gibt so viele Kerle die sich dran aufgeilen eine Frau zu schwängern, wenn mein Mann darüber eindeutig nachdenken würde, dann wüsste ich ja was ich von dem zu halten habe.


    Gut, ähm, ich bin da etwas vorbelastet. So einen krankhaften Kerl der gerne schwängert um des schwängern Willens... hatte ich lange genug. :-X Schlimm genug wenn man sowas dann erfährt

    Eure Kinder hätten dann eine Halb - Schwester oder Bruder. Wie wollt ihr es ihnen denn erklären. Das dein Mann Pate sein will ist, finde ich, mehr als absurd. Er ist der Vater. Wie will er diesem Kind das erklären, wenn die Wahrheit ans Licht kommen will/wird. Denkt bitte gut darüber nach, was das für einen emotionalen Stress durch Vertrauensbruch auslösen kann.

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    Ach, es ist schwierig ....


    Alias 727820

    Findest du? Da gäbe es für mich überhaupt nichts nachzudenken. Es ist doch nicht so, als wenn dein Mann gefragt wird, ob er mal einen Reifen wechselt. Er soll seinen Samen spenden und hier wird so getan, als wenn es einfach mal ein kleiner Gefallen ist.


    Ich kann echt nicht glauben, wie naiv du mit dieser sog. Frage umgehst.

    Jetzt aber noch einmal ohne Emotionen...


    Ein Mann der sein Sperma fahrlässig verteilt ist nun mal gesetzlich der Kindsvater. Da hilft kein Vertrag, denn hier geht es ums ungefragte Kind was ein Recht drauf hat versorgt zu sein.


    Dein Mann wird also der potenzielle Geldsack sein den man schlicht anstechen kann. Zu Recht.


    Es ist auch nicht so dass man keine Möglichkeit hätte als Frau kein Sperma abzubekommen, Lesben sind doch sowieso ein nettes Ziel dieser Männer die freiwillig ihr Sperma hergeben. Ganz ohne Sex.


    Die würden dir auch Unterlagen geben bzgl. Gesundheit.


    Ihr wärt echt bescheuert wenn ihr da ja sagt. Entweder er ist so abgebrüht oder entwickelt Vatergefühle, beides dürfte nicht deinem Interesse entsprechen.


    Ich finde es weder schlimm noch sonstwie schlecht fürs Kind wenn Homosexuelle Paare Kinder wollen, aber doch bitte nicht so?!


    Vielleicht macht es dir ja auch nichts aus, mag es auch geben.

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    Also ich würde meinem Mann einen Vogel zeigen, wenn er da ernsthaft Samen spenden würde. Genau genommen wäre das sogar ein Scheidungsgrund. Dann kann er gleich doppelt Unterhalt zahlen....

    Na dann ist es ja ein wahrer Segen, dass dein Partner bereits vasektomiert ist :)z

    Also, erst einmal geht es hier um eine langjährige vertrauensvolle Freundschaftsbeziehung. Und nicht um die Frage von zwei Trutschen. Mein Mann schwängert sie auch nicht einfach als geiler Bock.


    Ich war dabei, als sie fragte. Das nur zur Info.


    Er würde sich einer gewissen Verantwortung auch nicht entziehen wollen. Deshalb schrieb ich das über das Patenamt.

    Als Frau, die derzeit in einer ähnlichen Situation ist (nur eben die umgekehrte Seite ;-) ) kann ich über viele Beiträge nur den Kopf schütteln.


    Wir zum Beispiel führen eine sehr glückliche Beziehung, haben uns beide gleichermaßen für ein Kind entschieden, sind finanziell sehr gut aufgestellt, physisch und psychisch topfit und haben eine große Familie im Hintergrund mit ausreichend männlichen Vorbildern.


    Wir sollen nun weniger geeignet sein als heterosexuelle Paare, die nur einen Bruchteil der oben genannten Dinge mitbringen? Weil wir ein gleichgeschlechtliches Paar sind? Also bitte... Ganz nebenbei widerlegen sämtliche Studien, dass Kinder aus gleichgeschlechtlichen Beziehungen schlechter aufwachsen.


    Zu dem Ursprungsthema kann ich nur sagen, dass ich mir einen problemlosen Ablauf vorstellen könnte. Wenn man sich gut (!) kennt und vertraut, kann das gut funktionieren.


    Wie es bei uns ablaufen wird, weiß ich noch nicht genau. Wenn ich jemand geeigneten in meinem Freundeskreis hätte, könnte ich mir das schon auch vorstellen.


    Mit einem Schwulen Paar den Kinderwunsch zu realisieren eher nicht. Der Spender könnte gerne eine Rolle im Leben des Kindes haben aber ich möchte das Kind mit meiner Partnerin aufziehen.

    Sehe das ähnlich wie Cleo. Ich würde meinem Mann den Vogel zeigen, wenn er auch nur im Mindesten darüber nachdenken würde, zwei Lesben oder einer Heterofrau (spielt keine Rolle) seinen Samen zu spenden. Man hat dann ein Kind, das kann man nochso schön reden oder es Patenkind nennen und bliblablubb, der Mann hat dann ein Kind, ein leibliches, was nicht weniger Wert ist, als seine eigenen und genau die gleichen Rechte hat.


    Und Freundschaft mit 2 Weibern die meinen Mann nach Samen fragen? Never ever, die könnten froh sein, wenn sie nicht als nächstes ne Zahnspende brauchen (sorry).

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    Der Spender könnte gerne eine Rolle im Leben des Kindes haben aber ich möchte das Kind mit meiner Partnerin aufziehen.

    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass? Tschuldige, was ist das denn für eine egoistische Einstellung dem Kind gegenüber? Das Kind hat Mutter und Vater, nicht Mutter und Mutter. Du kannst ja Dein Lebensmodell leben wie Du das willst, aber nicht auf Kosten des Kindes. Äußerst "gnädig", dass Du dem Spender eine Rolle einräumen würdest, aber nur wenn es die Vaterrolle wäre, wäre es richtig. Eine zweite Frau ersetzt keinen Vater! Ebensowenig wie ein zweiter Mann eine Mutter ersetzt. Ich glaube zwar nicht, dass ein Kind einen Schaden davon trägt, wenn es mit 2 gleichgeschlechtlichen Elternteilen aufwächst, aber wenn der echte Vater bekannt ist oder existiert und man lässt das Kind darüber im Unklaren oder teilt dem Vater nur so ne Nebenrolle zu, finde ich das ne Sauerei.

    @ Alias

    Hast Du meinen Beitrag gelesen? Lasst Euch von einem Anwalt beraten, am besten gemeinsam mit dem Paar.


    Ich finde einige der Antworten hier sehr bedenklich. Auf der einen Seite sind wir ja sowas von weltoffen und tolerant, auf der anderen dann aber doch bitte wieder beim alten...ein Kind braucht Vater und Mutter - größter Blödsinn ever. Ein Kind braucht Liebe. Punkt.