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    Würde dein Mann die Vaterschaft "abgeben" oder erst gar nicht annerkennen wollen? Irgendwie fände ich sellber in einer vergleichbaren Situation, genau diesen Gedanken sehr beunruhigend. Weil ich ein Kind oder hier das Kind meines Mannes nicht wie ein "Geschenk" abgeben wollen würde.

    ganz davon abgesehen, dass er nicht ein kind "schenkt", sondern samen spendet, finde ich den aspekt interessant. wenn ich mich mal in die rolle der mütter des kindes hineinversetze, würde ich eben nicht wollen, dass er väterliche rechte einfordert! dass er sich eben nicht als vater des kindes fühlt. dass ich mit dem samen nicht auch noch eine ganze familie gespendet bekomme!

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    Samenspende kann nunmal kein "cooles Taschengeld" sein wie irgendein Ferienjob ohne weitere Konsequenzen. Da entsteht ein Lebewesen mit Rechten und Gefühlen. Es geht weniger um Geld, als um das Wissen um die eigene Herkunft. Für viele Menschen ist das eine existentielle Frage. Wer nur ein cooles Taschengeld verdienen will soll halt Zeitungen austragen, aber nicht Samen spenden.

    Eine Samenspende ist eine Samenspende. Ist ein Samenspender verpflichtet eine moralische Bewertung durchzuführen? Muss ein Samenspender päpstlicher sein als der Papst?


    Mann muss schon eine Menge Zeitungen austragen, um auf das gleiche Geld zu kommen. :=o

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    Eine Vaterrolle, die vergleichbar mit der bei seinen eigenen Kindern ist, kann der Mann nicht übernehmen denke ich, aus rechtlichen, logistischen und emotionalen Gründen.

    Doch, natürlich könnte er das!!!!!

    Aber das will ja keiner, wenn ich das richtig verstehe. Das lesbische Paar soll das Kind großziehen. Was aber nicht ausschließt, dass er sich auch um das Kind kümmert, so wie es Großeltern, geschiedene Väter ohne Sorgerecht, manchmal sogar Onkel/Tanten ja auch tun.


    Also: eine Art von Vaterrolle ok, aber eben nicht genauso intensiv wie bei den Kindern, die er mit seiner Frau gemeinsam aufzieht.

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    Aber das will ja keiner, wenn ich das richtig verstehe

    Darum ging's mir nicht. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das selbstverständlich auch möglich wäre.


    Ich persönlich finde es schlimm, wenn Kinder ungleich behandelt werden. Ich würde kein "Kind zweiter Klasse" sein wollen. Und das wäre aus meiner Sicht so, wenn er sich um das Kind weniger kümmern würde als um die ersten beiden.


    Co-Parenting kann ich viel abgewinnen. Einer Samenspende nicht.

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    Ich persönlich finde es schlimm, wenn Kinder ungleich behandelt werden. Ich würde kein "Kind zweiter Klasse" sein wollen. Und das wäre aus meiner Sicht so, wenn er sich um das Kind weniger kümmern würde als um die ersten beiden.

    Aber hier könnte man doch nicht von "Kind zweiter Klasse" sprechen?! Das Kind hätte ja zwei Eltern, in dem Falle eben zwei Mütter. Warum muss der Vater/Erzeuger da unbedingt eine volle Vaterrolle ausfüllen, damit das ganze akzeptiert wird? Warum müssen es dann drei Eltern sein? Das Kind würde in einer Zwei-Eltern-Familie aufwachsen mit dem Wissen, woher es kommt. Es wüsste, wer der Vater ist und hätte auch eine Beziehung zu ihm. Warum ist es so verwerflich, dass diese Beziehung nicht genau gleich ist wie die des Vaters zu seinen ersten zwei Kindern?

    Das "ideale" Familienbild (Mann, Frau und Kinder) ist eben fest in den Köpfen verankert. Was hier anscheinend nicht verstanden wird: Das Kind wird zwei Elternteile haben, nur eben zwei Frauen.


    Es geht hier nicht um Co- Elternschaft mit dem befreundeten Paar, sondern um eine Samenspende. Einzig und Alleine, damit dem (laut TE absolut geeigneten) lesbischen Paar der Wunsch nach Kindern erfüllt werden kann.


    Warum soll es nachteilig sein, wenn das Kind zwei liebevolle Elternteile hat und zusätzlich weiß, dass es einen biologischen Vater gibt, der den Eltern den Wunsch auf Kinder erfüllt hat? Im Idealfall wird das Kind sowieso männliche Bezugspersonen haben.


    Gegen einen Umgang spricht ja nichts, aber der Mann wird eben "nur" der biologische Vater sein und nicht der Erziehungsberechtigte. Und diese Aufgabe muss er auch nicht erfüllen, denn die Eltern sind das lesbische Paar.


    Natürlich sollten rechtliche Aspekte abgeklärt werden. Natürlich sollten sich alle 4 zusammensetzen und darüber sprechen, wie der zukünftige Umgang gestaltet werden soll.


    Wenn hier Einigkeit besteht - warum sollte man der Sache keine Chance geben?


    Auch das lesbische Paar wird sich ernsthaft damit auseinander gesetzt haben, was ihre Bitte für Konsequenzen haben könnte.


    Ich freue mich jedenfalls, dass die TE und ihr Mann sich ernsthaft damit auseinandersetzen und nicht leichtfertig entscheiden. Und auch dass es hier User gibt, die ebenfalls offen für andere Familienmodelle sind.

    @ Alias

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    Er meinte, dass er so dankbar und auch glücklich darüber ist, zwei gesunde und tolle Kinder zu haben, die sein Leben bereichern. Und das möchte er auch den beiden ermöglichen. Weil er sie kennt und darauf vertrauen kann, dass sie gute Eltern sind.

    Das ist sehr stark aus der Perspektive der Eltern gedacht und nicht aus der Perspektive des Kindes. Was sagt dein Mann dem den neuen Kind, wenn es zu ihm kommt und sagt; Papa, ich will lieber bei dir leben. Ich möchte Mama und Papa und Geschwister.


    Sagt er dann sinngemäß: "Sorry, aber du bist zwar mein Kind, aber wir Erwachsene haben vorab entschieden, dass du bei deiner Mama und deren Freundin lebst. Die wollten so sehr ein Kind und wenn du nun zu mir willst sind sie traurig"


    Es ist schön, dass ihr dem lesbischen Paar den Wunsch eines eigenen Kindes erfüllen wollt, aber ich glaube ihr unterschätzt die emotionalen aspekte, die bei dem Kind auftreten könnten.


    Ich wäre auch in einem Zwiespalt, aber ich würde eine solche Samenspende wegen der möglichen negativen seelischen Folgen für das Kind, die dadurch entstehen, dass es seinen Vater kennt und sogar noch Umgang mit dessen Familie haben wird, ablehnen.

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    Ich wäre auch in einem Zwiespalt, aber ich würde eine solche Samenspende wegen der möglichen negativen seelischen Folgen für das Kind, die dadurch entstehen, dass es seinen Vater kennt und sogar noch Umgang mit dessen Familie haben wird, ablehnen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die seelischen Folgen, die du da an die Wand malst, schlimmer wären als bei einer anonymen Samenspende.


    Im Gegenteil, man sieht doch an denen, die da durch alle Instanzen geklagt haben, um ihren biologischen Vater herauszufinden, wie wichtig es dem Kind ist, zu wissen, von wem es abstammt.

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    Er müsste der Adoption nicht zustimmen. Wäre vielleicht interessant zu wissen, ob die Frauen das unter dieser Voraussetzung auch noch wollen würden.

    Wieso sollten sie? Das ist doch aber überhaupt nicht das was die Beteiligten wollen. In dieser Konstellation würde der Mann quasi mit einer Zweitfrau ein Kind bekommen und aufziehen. Die Partnerin der Bio-Mutter wäre rechtlich völlig außen vor und auf den Goodwill der anderen angewiesen.

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    Ich persönlich finde es schlimm, wenn Kinder ungleich behandelt werden. Ich würde kein "Kind zweiter Klasse" sein wollen. Und das wäre aus meiner Sicht so, wenn er sich um das Kind weniger kümmern würde als um die ersten beiden.

    Aber die Kinder sind ja ungleich, sie haben nicht die gleichen Eltern. Das neue Kind hätte das lesbische Paar als vollwertiges Elternpaar und zusätzlich eine Beziehung zum biologischen Vater und seiner Familie, vergleichbar mit einer offenen Adoption.

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    Eine Samenspende ist eine Samenspende. Ist ein Samenspender verpflichtet eine moralische Bewertung durchzuführen? Muss ein Samenspender päpstlicher sein als der Papst?


    Mann muss schon eine Menge Zeitungen austragen, um auf das gleiche Geld zu kommen. :=o

    Was ist daran nicht verständlich, dass eine Samenspende nun mal schwerwiegendere Konsequenzen hat als eine Blutspende oder ähnliches? Wenn der Samenspender daran keinen Gedanken verschwendet muss es halt der Staat tun im Interesse des Kindes.

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    Was sagt dein Mann dem den neuen Kind, wenn es zu ihm kommt und sagt; Papa, ich will lieber bei dir leben. Ich möchte Mama und Papa und Geschwister.

    Warum sollte das Kind das unbedingt tun? Ich verstehe nicht, warum so krampfhaft an einem Familienmodell festgehalten wird, das in Millionen Fällen gar nicht so existiert. Und diese Kinder haben auch nicht alle durchweg einen Schaden.

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    Im Gegenteil, man sieht doch an denen, die da durch alle Instanzen geklagt haben, um ihren biologischen Vater herauszufinden, wie wichtig es dem Kind ist, zu wissen, von wem es abstammt.

    Trotzdem wollen diese Kinder oft nur den biologischen Ursprung wissen, jedoch wünschen sich nicht alle einen emotionalen Bezug zum Vater. Kenne das auch von einem Freund, der adoptiert ist. Natürlich war er neugierig, wer seine Eltern sind und warum sie ihn weggegeben haben, aber im Endeffekt will er nichts mit ihnen zu tun haben.


    Ich finde hier wird zu viel biologischer Vater mit dem erziehenden Vater gleichgesetzt. Und dass das nicht gleich sein muss, wissen wir doch alle. Auch stellen Kinder daran keinen Anspruch. Ich bin selbst Scheidungskind und meinen Vater habe ich zwar alle zwei Wochen gesehen, trotzdem war der Freund meiner Mutter mir oft mehr eine Vaterrolle als mein biologischer Vater, weil er einfach immer da war. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, lieber bei ihm zu wohnen, nur weil wir ein paar Gene mehr teilen.


    Ich habe da vielleicht auch einfach nicht so einen romantischen Bezug zu Spermien und Eizellen. Im Endeffekt sind das doch nur Mittel zum Zweck und unterscheiden sich zwischen uns einzelnen Menschen doch recht wenig.


    Kurios finde ich die Anschuldigungen, der Mann der TE wäre "ein alter Geier Bock", den es "geil macht überall seine Samen zu verstreuen". Und dann wird der TE geradezu zu Eifersucht auf ein lesbisches Paar geraten, so als ob die ihr den Mann wegnehmen wollen um mit ihm eine Mutter-Vater-Mutter-Kind Familie zu gründen. Ich bin froh, dass die TE so reif ist und sich nicht auf ein solches Niveau begibt!

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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die seelischen Folgen, die du da an die Wand malst, schlimmer wären als bei einer anonymen Samenspende.

    Also bitte. Der Unterschied ist diesem Fall ist, dass der Samenspender mit dem gespendeten Kind Kontakt oder sogar eine Beziehung hat und dadurch die seelischen Belastungen entstehen können.


    Bei einer anaonymen Samenspende hat das Kind nun einmal erst keinen Umgang mit dem Vater oder sogar Geschwistern. Insofern sind hier diese belastungen nicht gegeben.

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    Warum sollte das Kind das unbedingt tun? Ich verstehe nicht, warum so krampfhaft an einem Familienmodell festgehalten wird, das in Millionen Fällen gar nicht so existiert. Und diese Kinder haben auch nicht alle durchweg einen Schaden.

    Dieses Kind soll, so wie es beschreiben ist, regelmäßigen Umgang mit der Familie des Spenders haben in der auch seine Halbgeschwister leben. Da ist doch wohl nicht von der Hand zu weisen, dass dieser Wunsch einmal aufkommen könnte, nicht muss.


    Ich habe nicht gesagt, dass das Kind durch das Modell der lesbischen Beziehung einen Schaden nimmt. Das sich das Kind aber fragen könnte, warum es nicht in der Familie des Vaters lebt ist doch wohl nicht so abwegig.


    Aber ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust mehr hier mit zu diskutieren, da mir der Ton, mit der Meinungen die nicht der eigenen Überzeugung entsprechen hier begegnet wird, nicht gefällt.


    Ich wünsche der Fadenerstellerin viel Glück bei ihrer Entscheidung und hoffe, dass sie zuvor die Gesamtsituation einmal aus Sicht des Spenderkindes durchdenkt.

    Wenn über mögliche und zukünftige seelische Belastungen geschrieben wird, dann fallen mir immer viele Beispiele ein, die seelisch belasten, aber einfach so passieren. Und niemand lässt sich dadurch am Kinderkriegen hindern.


    Der Junge, dessen Vater die Familie verlässt, als er zwei Jahre alt ist. Besuche sind extrem unregelmäßig.


    Oft sitzt der Kleine mit der Tasche da und der Papa kommt einfach mal wieder nicht und ruft auch nicht an.


    Die drei Kinder, deren Vater die Familie verlässt, als sie 9,7 und 5 sind. Er kümmert sich sporadisch, hat wechselnde Beziehungen, auch mehrere gleichzeitig, was die Kinder mitbekommen.


    Die Mutter leidet lange Zeit stark, muss Medikamente nehmen, die Kinder erleben das hautnah mit. Vor allem das Älteste versteht es auch.....


    Das Mädchen (6), deren Vater sich das Leben nehmen will, weil er sich trennen will und es nicht schafft. Die Tochter erlebt dies hautnah mit.


    Am Ende folgt die Trennung doch, der Vater findet eine neuen Partnerin mit Kind, die keinen Zugang zur Tochter findet.


    Ein neues Baby folgt, die Beziehung zum Vater und seiner neuen Familie bleibt auf Dauer problematisch.


    Der Junge dessen Mutter an Krebs erkrankt und verstirbt, gerade während er in die Pubertät kommt.


    Das sind alles Beispiele, die ich ganz persönlich kenne.


    Alles Dinge, mit denen man im Leben rechnen muss, die nicht extrem außergewöhnlich sin, die passieren können, egal wie die Vorzeichen waren.


    Sie verursachen alle mit Sicherheit seelische Belastungen für die Kinder.


    Leider gibt es überhaupt keine Möglichkeit sein Kind vor seelischen Belastungen der Zukunft zu schützen.


    Adoption und Samenspende gibt es schon ewig.


    Diese Kinder sind mit Sicherheit nicht belasteter als andere Kinder auch, welche im Leben irgendeinen Bruch hatten.


    Das ganze nennt sich Leben. Bilderbuch gibt es in der Buchhandlung.

    Ehrlich gesagt wäre mir das Kindeswohl gar nicht so der priorisierte Aspekt. Unterschiedliche Elternkonstellationen gibt es ja wie Sand am Meer, und Garantien gibt es ohnehin nicht.


    Sondern eher mein eigenes Gefühl dabei, bei Freunden mein Kind aufwachsen zu sehen. Mit der zusätzlichen Bindung, rechtlich und emotional ein drittes Kind zu haben, den eigenen Kindern ein Halbgeschwisterchen an die Seite zu stellen. Freundschaft und Familie (beides kann zerbrechen) eng zu verkoppeln und somit das Risiko zu erhöhen, später dadurch Konflikte zu erleiden. Finanzielle Risiken und rechtliche Pflichten.


    Bei wirklich guten Freunden kommt vielleicht auch der unterschwellige Druck, dass es vielleicht moralisch falsch wäre, ihnen das Glück nicht zu gönnen und diesen altruistischen Dienst stattdessen gerne zu leisten. Ist man in dieser Entscheidung dann wirklich frei? Was, wenn es beim ersten mal nicht klappt? Oder beim zweiten Mal? Es kostet ja nur 5 Minuten Aufwand, aber wie reagiert die Partnerin, wenn Mann um den Eisprung herum dann immer wieder herbeizitiert wird, um sich im Bad schnell einen von der Palme zu wedeln, was sich die Bekannte dann einführt? Wann ist Schluss? Was wird aus Adoptionsvereinbarungen, wenn sich das Frauenpaar während der Schwangerschaft trennt?


    Eine solche Entscheidung müsste bei mir sehr lange reifen und bräuchte sehr viele Gespräche und Gedanken. Daher bin ich gespannt, wie das bei euch ablaufen wird und wie ihr euch danach entscheidet.

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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die seelischen Folgen, die du da an die Wand malst, schlimmer wären als bei einer anonymen Samenspende.

    Also bitte. Der Unterschied ist diesem Fall ist, dass der Samenspender mit dem gespendeten Kind Kontakt oder sogar eine Beziehung hat und dadurch die seelischen Belastungen entstehen können.


    Bei einer anaonymen Samenspende hat das Kind nun einmal erst keinen Umgang mit dem Vater oder sogar Geschwistern. Insofern sind hier diese belastungen nicht gegeben.

    Also bitte. Es ist doch wohl bei weitem wahrscheinlicher, dass die gute Beziehung zu einer weiteren Bezugsperson (neben den beiden Lesben), die das Kind vermutlich auch lieben wird, positive Wirkungen auf das Kind hat, als dass es wahrscheinlich wäre, dass diese Kenntnis des biologischen Vaters negativ bewertet würde.

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    Er meinte, dass er so dankbar und auch glücklich darüber ist, zwei gesunde und tolle Kinder zu haben, die sein Leben bereichern. Und das möchte er auch den beiden ermöglichen. Weil er sie kennt und darauf vertrauen kann, dass sie gute Eltern sind.

    Ich halte diese Aussage für sehr interessant, bzgl. der Frage, mit welchen Motiven die Samenspende verbunden ist.


    Um zu einer "wasserdichten" Entscheidung zu gelangen, wäre es mMn wichtig, sich über die bewussten und unbewussten Erwartungen des Samenspenders klar zu sein.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Samenspender überhaupt keine Erwartungen hegt, zumal ja die "Spende" im Freundeskreis stattfindet.


    So lange sich die Erwartungen des Spenders mit den Wünschen und Plänen der Empfängerin(nen) decken - wunderbar.


    Falls sich Unterschiede zeigen sollten, und seien es auch nur "Kleinigkeiten", besser vorher abklären. Erwartungen, die nicht "erfüllt" werden, würden der späteren Gesamtsituation nicht gut tun.