Du nimmst ja dann hoffentlich auch deine Frau mit, wenn du mal zum Urologen musst. Damit er deiner Frau alles schön erklären kann, was er da macht, und damit sie mit eigenen Augen feststellen kann, dass das ja alles gar nicht schlimm ist, was da an Untersuchungen bei dir angestellt werden.

    Naja wie die Untersuchung abläuft und was gemacht wird das konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, aber jetzt ist alles gut. Meine Frau hat mich schon begleitet zum Urologen, da wir noch ein zweites Kind haben wollten und es leider nicht mehr geklappt hat habe ich mich auch schon vollständig untersuchen lassen, da war sie auch dabei, da hatte ich auch kein Problem damit genau so wenig wie sie kein Problem damit hat das ich bei ihr dabei bin warum auch, es war halt so das ihre Ärztin das absolut nicht wollte das der Partner dabei ist, und aus diesem Grund haben wir uns nach einer anderen Ärztin umgeschaut, bei der Anmeldung ist gleich gesagt worden das es kein Problem ist und hier öfters die Partner mit gehen, und jetzt ist alles gut

    Hör mal Jäger, dir ist aber schon klar, dass du eigentlich nicht das Problem mit dem Arztbesuch deiner Frau hast, sondern ein ganz gewaltiges mit dir selbst?


    Ich würde mich mal weniger mit meinen Arztphantasien und mehr mit meiner Phobie beschäftigen. Die Frage ist einfach, warum Du da mitwillst. Geht's dir dabei um Dich oder um sie? Gehst Du auch mit zum Zahnarzt und hältst beim Bohren ihre Hand? Auch eine interessante Frage wäre, ob Du auch dann noch mit zum FA willst, wenn es eben mal kein Routinebesuch wäre, wenn etwas diagnostiziert wurde, wenn es Komplikationen in einer Schwangerschaft gibt. Da kannst Du dann beweisen, dass es einen wirklichen Grund gibt dabeisein, einen Grund ihr beizustehen und nicht um dich zu beruhigen.

    Ich verstehe das Problem einiger User hier überhaupt nicht...


    Der TE hat ein (sei es auch ungewöhnliches) Anliegen, indem er seine Freundin zum FA begleiten will. Seine Freundin hat damit aber kein Problem. Ihre Ärztin auch nicht.


    Warum also, sollte er sich ändern?


    Sich zu ändern würde Sinn machen, wenn ein Leidensdruck besteht. Er leidet nicht (mehr), seine Frau leidet nicht, und auch niemand sonst.


    Es gibt so viele Beziehungen auf der Welt, wie es Menschen gibt. Da sind garantiert einige kuriose Abmachungen innerhalb dieser Beziehungen dabei, die nur diese beiden Menschen verstehen (müssen).


    Warum die Ehe der beiden deshalb schlecht sein soll, erschließt sich mir nicht. Eigentlich ist ihr Arrangement ja sogar ein gutes Zeichen - da haben sich anscheinend zwei gefunden, die gut zusammenpassen.


    LG und freut mich, dass ihr das Problem lösen konntet, Jäger 66 @:) !