Schwiegereltern sind gegen meinen Nachnamen

    Hallo.


    Mein zukünftiger Mann und ich sind etwas verzweifelt.


    Es war für uns beide defintiv klar das wenn wir nächstes Jahr heiraten meinen Namen ( den Namen der Ehefrau ) als Familiennamen nehmen möchten, weil der Nachname meines Mannes halt doch sehr merkwürdig klingt und er selbst auch die Erfahrung im Kindesalter gemacht hat, dass er oft gehänselt worden ist. Das möchten wir unseren Kindern später gerne ersparen. Das haben wir versucht meinen Schwiegereltern in spä beizubringen. Sie sind sehr konservativ eingestellt, und wir hatten uns auf einiges gefasst gemacht. Sie haben uns gesagt, dass sie unsere Entscheidung nicht akzeptieren werden und es in Zukunft auch nicht tun. Sie sind sehr enttäuscht und doch auch ein wenig wütend, dass wir so denken. Das Verhältniss ist momentan doch sehr angespannt. Wie kann man nur so verbohrt sein. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter ! Wenn man doch die Möglichkeit hat, sich den besseren Namen auszusuchen, sollte man dies denn nicht tun ? Ich kann deren Meinung natürlich auch verstehen, und ich akzeptiere sie auch.aber wie kann man einem denn solchen Stein in den Weg legen ? Wir müssen doch miteinander leben und wir beide wollen meinen Nachnamen als Familiennnamen.


    Wie seht ihr das ? Denken wir da falsch ? Danke für Antworten im Voraus !!!

  • 23 Antworten

    nö, ihr denkt völlig richtig

    hilft euch zwar nix, dass ihr pipifax als Reefernz angeben könnt, aber Recht habt ihr trotzdem.


    Eure Entscheidung, euer Leben... was haben denn so alte Knochen damit zu tun, die zu schissig waren, ihren eigenen Namen zu ändern?!


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    Kommt einer zum Einwohnermeldeamt und sagt: "Ich will meinen Namen ändern". Fragt der Amtmann: "Aha? Und wie heissen Sie?". Antwort: "Fritz Ficker". "Au weih", sagt der Amtamt, "da hab ich natürlich Verständnis. Wie wollen Sie denn heissen?".... "Emil Ficker" ;-)


    Dein Zukünftiger heisst jetzt aber nicht Ficker oder? ;-D

    Albern!

    Eure Ansicht finde ich vollkommen in Ordnung! Denken wir den Fall doch mal ungekehrt: Du würdest den Nachnamen Deines Mannes annehmen wollen, dann könnten ja Deine Eltern genauso beleidigt sein, daß ihre Tochter einen anderen Namen annimmt?! Also bitte, diese Selbstverständlichkeit, mit der noch immer davon ausgegangen wird, daß es normal sei, daß der Name des Mannes weitergeführt wird (und sei er noch so furchtbar!), geht mir echt auf die Nerven! Du hast vollkommen Recht, wir sind doch nicht mehr im Mittelalter!


    Im übrigen ist es Eure Entscheidung, nicht die Deiner Schwiegereltern. Laßt sie sich etwas abregen, sie werden es schon verwinden. *zwinker*

    Mein Mann

    hat auch meinen Namen angenommen. Er ist halb Spanier und als Spanier haben die Kinder eh einen Doppelnamen aus Mutter und Vater. Er hat jetzt meinen Nachnamen als Familiennamen ( wenn wir weitere Kinder bekommen könnten würde die nach mir benannt werden ) und den Namen seines Vater mit Bindestrich dahinter.


    Aber wir haben hier eh 3 Nachnamen an der Klingel, da unser Sohn nicht mein Leibliches Kind ist und nach seiner Mutter benannt ist.


    Soll doch jeder heißen wie er will.


    und wenn Dein Mann als Kind unter seinem Nachnamen leiden mußte , solltet ihr das Euren Kindern ersparen.


    gruß Cambiamento


    PS : Es sind >Eure< Kinder und Eure Entscheidung, nicht die Deiner Schwiegereltern in spee

    emilia 1

    Ich frage mich die ganze Zeit, was das die Eltern überhaupt angeht?? Sicher haben sie ihre Meinung, aber das war es schon auch. Ob sie es nun akzeptieren wollen oder nicht, spielt keine Rollen, denn es bleibt ihnen nichts Anderes übrig.;-) Ich würde mich da auch auf keine Diskussionen einlassen. Es ist Eure Entscheidung.


    Mein Mann hat auch meinen Nachnamen angenommen und auch seine Mutter hat mit den Zähnen "geknirscht". ;-D ;-D

    Der künftige Nachnamen ist, in meinen Augen, alleine Eure Angelegenheit. Schliesslich müsst Ihr damit leben und Deine Schwiegereltern in spee werden sich daran gewöhnen und es irgendwann als "normal" ansehen. Ich habe in meinem Bekannten- und Kollegenkreis auch einige "umgekehrte" Fälle und heute juckt es kein Schw..., woher der stammt.


    Eltern sollten sich ausserdem ein Stückchen weit auch der Neuzeit anpassen und nicht umgekehrt. Schliesslich wollen wir alle nach vorne und nicht in der Vergangenheit leben.


    Ich könnte mir vorstellen, dass sie evtl. selbst sogar zu ihrer Jugendzeit etwas "unübliches" getan oder gewollt haben.


    Ich würde auch keine Energien mehr in Diskussionen stecken, die zu nichts führen und freundlich, aber bestimmt erklären, dass dies Thema nicht mehr angesprochen werden soll oder so ähnlich.


    Ich bin in meiner früheren Ehe auch als "Rebell" aufgetreten und meine damaligen Schwiegereltern haben sich auch mit der Zeit an das ein oder andere gewöhnt und waren z.T. später sogar stolz auf vernünftige "Neuerungen".


    Das ist Euer Leben und Ihr seit erwachsen und mündig, selbst Eure Entscheidungen zu treffen.


    Sie haben Euch einen Teil des Weges begleitet, aber nun müsst Ihr selbst alles in die Hand nehmen und nach vorne gehen.

    @emilia1

    Ganz so extrem wie pipifax das ausgedrückt hat isses nicht, ich kannte jemanden der hieß mit Nachnamen "Penner" das ist ja nun wirklich nicht das wahre. Dann kannte ich noch ein Mädel mit namens Panda Bär (da konnt ich mich fast nicht beherrschen vor lachen >heutiger Name wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht, bitte haben sie Verstädnis dafür<)


    Das neue Namensrecht ist dennoch etwas zweifelhaft für mich (für andere vielleicht auch).

    Ich finde auch, das geht deine zukünftigen Schwiegereltern nichts an. Euer Name ist eure Entscheidung.


    Ein Kollege von mir hat auch den Namen seiner Frau angenommen. Er hieß früher Schulze, jetzt Müller. :-D Seine Eltern haben auch erst einen Tobsuchtsanfall bekommen, aber inzwischen haben sie sich beruhigt.


    Die Story von Pipifax hat mich zum Lachen gebracht *lol*.

    Ich sage auch: :)^ Für eure eigene Entscheidung!


    Sollte ich jemals heiraten, werde ich meinen Namen grundsätzlich nicht ändern.


    Vor ein paar Jahren war es noch sehr ungewöhnlich für Männer, den Nachnamen zu ändern (eigentlich haben das nur die a) ganz lieben oder b) die Männer gemacht, die Schulden hatten und so hofften, dass der Gläubiger den nicht mehr findet) :-)


    Aber heute: Zieht euer Ding bloß durch!

    @ emilia

    Ich denke, da steckt noch was ganz anderes dahinter. Immer wenn sich ein Paar neu auf Dauer findet, ist für deren Eltern die Frage, inwieweit dieses Paar eher etwas von der einen oder der anderen Herkunftsfamilie weiterführt: Einen bestimmten Lebens- und Kommunikationssstil, Werte, Gewohnheiten, Redensarten...


    Eltern und Schwiegereltern checken laufend unbewusst ab, ob sie in dem neuen Paar auch genügend "vorkommen", ob sie beim Kontakt nicht zu kurz kommen (ein Klassiker: Wer wird Weihnachten wann und wie lang besucht? Nach welcher Familie richten sich die Termine...?)


    Wenn nun auf der einen Seite ein Unterlegenheitsgefühl besteht (warum auch immer), ist das mit dem Namen eine arge Kränkung. Davon dürft ihr euch natürlích nicht beeindrucken lassen, denn es ist eure Sache. Aber vielleicht fragst du dich mal, ob die Eltern deines Liebsten vielleicht insgesamt den Eindruck haben müssen, dass das Erbe deiner Familie dominiert und sie bei euch 'abgehängt' sind. So wie du sie beschreibst hätte ich da ja viel Verständnis dafür...

    Ich unterstütze den Gedanken von Lobostar

    Hi emilia,


    was geben denn deine Schwiegereltern für Gründe gegen eure Entscheidung an? Es könnte hilfreich sein, die Gefühle seiner Eltern nachvollziehen zu können und zu wollen.


    Wenn Menschen sehr auf Familientraditionen wert legen, dann spielt der Familienname keine unbedeutende Rolle. Das solltet ihr respektieren. Macht ihnen klar, dass ihr sie nicht verletzen wollt mit eurer Entscheidung.


    Ansonsten würde ich sagen: Namen sind Schall und Rauch. So sehr kann ich nicht nachvollziehen, dass ihr deswegen einen Streit daraus macht.