@ Clondyke

    malwas ganz wichtiges.


    Du schreibst einmal, dass man Dir das Haus überschrieben hat und ein anderes Male, dasses Euch gehört !!


    Obacht und Vorsicht !!


    DA würde ich mich einmal ganz genau anwältlich beraten lassen. Wie schnell bist Du Dein Eigentum los.


    nur malso nebenbei. Und auf Gütertrennung solltest Du ebenso bestehen.


    Denke mal drüber nach.

    Da sind die Komplikationen im Wochenbett schon vorprogrammiert.


    Mann oder Memme? Entweder er kann den Rockzipfel seiner Mutter loslassen für seine eigene Familie oder du wirst dir etwas überlegen müssen.


    Ich würde ihm ganz klar sagen, wie du empfindest und was du erwartest. Frisch gebackene Väter sind u.a. dafür da, einem (ungebetene) Gäste vom Leib zu halten, aber garantiert nicht die ungeliebten Schwiegereltern ständig einzuladen. Während einem die Milch aus der Brust suppt, das Stillen höllisch weh tut und man kaum sitzen kann und vor sich hin blutet, ...


    Und wie geht’s dann weiter? Schwiegereltern haben zu allem eine Meinung, wissen alles besser und du kämpfst alleine für dich und dein Kind?

    Der Mann muss aufhören rumzuspinnen. Warum fängt er erst jetzt damit an? Ist es die Co-Schwangerschaft?


    Ansonsten solltest Du Dich seiner besser entledigen, sonst wirst Du unglücklich. Der spinnt wohl... Haus verkaufen und Dich von Deinen (im Gegensatz zu seinen, nicht-übergriffigen Eltern distanzieren)

    Mir ging es wie Oldie49: Das Problem kannst du, wenn die Ehe halten soll, nicht allein, sondern nur mit deinem Mann gemeinsam lösen. Allerdings ist die Beschreibung deines Mannes noch nicht ausreichend konkret, um zu beurteilen, welche Rolle er zwischen seinen Eltern und dir spielt. Man kann aus deinen Schilderungen nur schließen, dass du seine Loyalität und Unterstützung vermisst, um deine Schwiegereltern auf der Distanz zu halten, die du dir wünschst und die du nach deinen Prägungen und Vorstellungen vom Leben in der Klein- und Großfamilie für angebracht hältst - die ich ganz nebenbei teile. Ob und inwieweit er sich auf die Seite seiner Eltern stellt, wird aus deinem Beitrag nicht erkennbar.


    Dass er sich in dem von dir ererbten Haus nicht wohl fühlt, muss damit nicht in Zusammenhang stehen. Sein Unbehagen kann auch daher rühren, dass ihm das Haus jeden Tag vor Augen führt, er sei der Prinzgemahl und Herr im fremden Haus - auch wenn das Unsinn ist und du ihm nicht das Gefühl gibst. Da das keine gute Erklärung ist, kommt er mit der anderen, nicht wesentlich besseren, weiter entfernt von deinen Eltern zu wohnen, die allerdings gar keine Anstalten machen, Einfluss zu nehmen. Ein rational nicht nachvollziehbarer und wirtschaftlich reichlich irrsinniger Grund, ein Haus zu verkaufen.


    Ich werde üblicherweise auch zu den disziplinierten Menschen gerechnet, die sich redlich um ein gutes Auskommen mit den Menschen bemühen, die man sich leider nicht immer aussuchen kann. Aber wenn ich deine beispielhaften Schilderung des distanzlosen Verhaltens deiner Schwiegermutter (dir gegen deinen ausdrücklich erklärten Willen an den Bauch zu fassen, Selbsteinladungen über das Wochenende) um die fehlenden Details weiterdenke, stellen sich mir schon nur beim Lesen gewaltig die Nackenhaare. Ich denke, dass es höchste Zeit ist zu signalisieren, dass eine Grenze überschritten wird - eine Grenze, die gewiss als normal und respektabel gelten darf. Sonst lauft ihr Gefahr, dass ihr euch (bzw. du dir) eines Tages über den verlängerten Wochenendbesuch anhören könnt, wie man den Enkel richtig ernährt, erzieht, kleidet, beschult usw.


    Dazu brauchst du unbedingt ein ernsthaft klärendes Gespräch und das Einvernehmen mit deinem Mann, ggf. mit fremder Hilfe. Denn das geht - nach außen hin - nur im Schulterschluss, weil seine Eltern sonst in die verwundbare Lücke stoßen und euch gegeneinander aufbringen. Das sollte euch beiden gemeinsam im Interesse aller gelingen, weil euch sonst sehr schwere Zeiten bevorstehen. Selbstverständlich möchte er auch das gute Verhältnis zu seinen Eltern wahren und ihre Wünsche berücksichtigen. Aber seine Ehefrau, die mit ihm tagtäglich zusammenlebt und mit der er eine Familie haben wird, bist du. Deshalb meine ich, dass die Loyalität in erster Linie dem Ehepartner zu gelten hat, sofern man zueinander passt und keine zu unterschiedlichen Lebenseinstellungen hat. Aber bislang hattet ihr ja eine gute Harmonie.

    Zitat

    Sehe ich das alles aufgrund meiner Hormonlage zu eng?

    Eindeutig nein!


    Schwierige Geschichte!

    Alias ich finde auch, dass du gewaltige Unterschiede machst zwischen deinen Eltern und den Eltern deines Mannes. Das kann nicht gut gehen.


    Du bewertest nahezu alles negativ, was du über deine Schwiegereltern schreibst.


    Hast du jemals versucht, sie wirklich gern zu haben und sie nicht nur als Anhängsel deines Mannes gesehen?


    Achtung, Toleranz und Menschlichkeit fangen erst da an, wo Menschen anders sind.


    Es ist keine besondere Kunst, die eigenen Eltern gern zu haben, wenn man ein enges Verhältnis zu ihnen hat.


    Das Verhältnis zu deinem Mann ist offenbar auch nur gut, wenn er alles so sieht, wie du.


    Dass er sich in dem Haus nicht wohl fühlt, akzeptierst du gar nicht.

    Clondyke


    :(v


    Nein, Clondyke, da hast du wohl ein bisschen zuviel reininterpretiert. Da klingt gar nichts nach Liebe und Herzlichkeit, das klingt einfach nur übergriffig. Ich kriegte ja schon die Krise bei diesem Satz hier

    Zitat

    hätte auch absolut nichts dagegen, wenn die Oma da mal das Bäuchlein, sprich winzigen Enkel streicheln möchte- ist das denn nicht liebevoll gemeint ?

    Wer mich anfasst, entscheide immer noch ich und niemand sonst. Ich glaube, ich hätte meiner Schwiegermutter umstandslos eine gezogen, wenn die an meinem schwangeren Bauch rumgetatscht hätte, was sind denn das für Sitten? Wer macht denn sowas?!

    @ TE:

    wie schon gesagt: wenn du selbst sagst, dass du deine Ehe ernsthaft in Gefahr siehst, dann ist sie das auch. Und das muss dein Mann wissen! Sprich mit ihm, sag ihm, dass du das alles nicht willst, nicht mitmachen willst, vielleicht warst du bis jetzt nicht deutlich genug? Bekommt er viel Feuer von seinen Eltern?


    Ich finde dich kein bisschen arrogant, allerdings ziemlich zurückgenommen. Wenn du es schaffst, solltest du jetzt sehr klar sagen, pass auf, das geht so nicht, ich werde deinen Eltern keine Sonderrechte einräumen, das hier ist unser (!) Haus, fertig. Sollen sie ins Hotel gehen. - Und später, wie bereits vorgeschlagen, kann dein Mann seine Eltern mit Kind und ohne dich besuchen.

    TheBlackWidow

    Zitat

    Das ist eine ganz furchtbare Situation und mit Sicherheit die Hirngeburt deiner Schwiegereltern.


    Und ganz ehrlich, diese Menschen wirst du niemals in dein Herz schließen und genau deshalb ist es auch sehr wichig, daß dein Mann deine Gedanken versteht und auch akeptiert.


    Ich würde niemals ein Haus verkaufen, an dem du hängst bzw. welches dir gefällt. Da du es als vorzeitiges Erbe überschrieben bekommen hast, halt dein Mann keinerlei Entscheidungsbefugnis, was du mit diesem Haus anstellen sollst.

    Das ist eine prima Idee, dem Mann auf die Nase zu binden, dass er keinerlei Entscheidungsbefugnis hat.


    Dann wird er sich gleich doppelt wohl fühlen. %-|

    Zwergenfrau

    Zitat

    Mann oder Memme? Entweder er kann den Rockzipfel seiner Mutter loslassen für seine eigene Familie oder du wirst dir etwas überlegen müssen.

    Wo siehst du den Mann am Rockzipfel der Mutter hängen?


    Alias wohnt in der Nähe ihrer Eltern, sie hat eine enge Bindung zu den Eltern.


    Sie wohnt in dem Haus ihrer Großeltern.


    Die Eltern finanzieren ihr alles Mögliche.


    Jetzt will der Mann einmal etwas anderes, schon siehst du ihn als abhängig von seinen Eltern an.

    Zitat

    Alias** ich finde auch, dass du gewaltige Unterschiede machst zwischen deinen Eltern und den Eltern deines Mannes. Das kann nicht gut gehen.

    Alias macht keine Unterschiede zwischen ihren Eltern und den Eltern ihres Mannes, diese Unterschiede bestehen. Beim 2. Teil gebe ich dir recht. Ich kenne auch solche Konstellationen und ich fürchte auch, dass das nicht gut gehen wird.