Was sagt denn dein Mann konkret zu der Situation?


    Haltet mich für böse, aber wenn er nicht mit dir an einem Strang zieht, könntest du ihn auch fragen, wer ihm wichtiger ist -du mit Kind oder die Mutter....


    Ich weiß, dass ist kein Idealvorschlag

    Wenn es bei euch Wohnungen gibt:


    1. Frist setzen; wenn du dich bis dahin n(genaues Datum) nicht entschieden hast...


    2. suchen wir drei Wohnungen, für eine musst du dich entscheiden


    3. wenn du dich nicht entscheiden kannst, suchen wir eine, beim Umzug und einrichten helfen wir natürlich


    Ganz wichtig, gerade, wenn in der Familie nicht geredet wird, solltest du immer alles eklären. Liebevoll, warum es für dich /euch nicht geht, dass sie weiterhin bei euch wohnt; dass ihr ihr helft und euch auch später über angekündigten und abgesprochenen Besuch freut.


    Weist du , dein Mann wird nicht mit ihr deutlich reden können, hat er nicht gelernt in seiner Familie. Kündige du ihm an, dass du jetzt Klartext spricht.


    Dafür ist man doch auch zusammen, dass man sich ergänzt, dass der eine das übernimmt, was der andere nicht kann.


    Ob du dann die Böse bist, muss dir egal sein. Es ist deine Ehe, dein Leben....das steht an erster Stelle.

    Zitat

    ich habe das Gefühl sie möchte das WIR ihr eine entsprechende Wohnung zahlen, da wir grad ein Haus kaufen

    Ich glaube eher, dass sie darauf spekuliert, dass im Haus ausreichend Platz für sie ist o:) .


    Beteiligt sie sich eigentlich an den Kosten für Strom/Wasser/Essen usw.? Ist ihr Wohnsitz bei euch gemeldet und wurde eine Bedarfsuntersuchung für die Grundsicherung gemacht, wenn sie bei euch wohnt?


    Bei heutigen Wohnungspreisen in Ballungsgebieten frage ich mich gerade, wie hoch die Schulden ihres verstorbenen Lebensgefährten gewesen sein sollen, dass kein Geld übrig geblieben ist? Oder war sie gar keine Erbin?


    Klingt alles ein bisschen schräg. Natürlich schmeißt man eine Mutter nicht raus, wenn sie in einer Notsituation vor der Tür steht - ob selbstverschuldet oder nicht. Aber dann muss es völlige Transparenz geben. Ihre Finanzen auf den Tisch, und nach dieser Zeit auch eine ordentliche Beteiligung an den Lebenskosten ankündigen. Und auch die klare Erwartungshaltung aussprechen, dass ihre Ansprüche nicht auf Kosten eures Privatlebens ausgekostet werden können. Macht ihr klar, was sie bei Grundsicherung für eine Wohnung bezahlt bekommt, lasst es auch schwarz auf weiß geben und zeigt ihr, dass sie das akzeptieren muss. Ihr könnt ihr ja helfen bei den Amtsdingen, das wäre nur zu eurem Vorteil.

    Zitat

    Bei heutigen Wohnungspreisen in Ballungsgebieten frage ich mich gerade, wie hoch die Schulden ihres verstorbenen Lebensgefährten gewesen sein sollen, dass kein Geld übrig geblieben ist? Oder war sie gar keine Erbin?

    Selbst wenn hätte sie das Erbe nicht annehmen müssen...

    Caritas, Diakonie, Bethel usw. sind Stiftungen oder haben Einrichtungen, die sich gerade in NRW in den Ballungsgebieten um wohnungslose und mittellose Menschen kümmern. Der sozial-psychiatrische Dienst deiner Stadt ist in solchen Fällen auch ein guter 1. Ansprechpartner.


    Gibt es auch alles oft online, dort kann man sich dann mal unverbindlich und ggfs. anonym informieren.


    Alles Gute! :)_