@ DieKruemi

    Come on, hier geht es um ein anderes Thema... Siehe 1. Posting.


    Ich füge ihm keine Schmerzen zu... sondern er will ja Sex haben.... aber es tut ihm weh... und deshalb schnüffelt er Poppers...


    Ich will ihm weder weh tun, noch dass er Poppers schnüffelt...


    Das Thema wird hier viel komplizierter, als es wirklich ist.

    @ mnef

    Du hast es nicht verstanden.


    Er WILL diese Form von Sex haben, ist aber nur locker genug, wenn er Poppers schnüffelt. Wenn er nicht schnüffelt, tut es ihm etwas weh.


    Ich will ihm weder weh tun, noch dass er Poppers schnüffelt.


    Mann...

    Zitat

    Ich will ihm weder weh tun, noch dass er Poppers schnüffelt.

    Also mal ehrlich:


    Ich würde mit niemandem Sex haben wollen, der dabei unter Drogen steht. :|N


    Finde das würdelos und zutiefst unerotisch.


    Ist doch ganz einfach


    Falls er auf Poppers besteht, gibt es eben - mit Dir - keinen Sex.,

    @ TE

    Bist du irgendwie auf einem moralischen Feldzug der schwulen Inquisition?


    Die Untiefen der schwulen Welt brauchst du hier nicht ausbreiten, um deinem Problem näher zu kommen.


    Für Leute, die mit dieser Welt keinerlei Kontakt haben, klingt es, wie du an deren Reaktionen ablesen kannst, eher verstörend.


    Du kannst meinetwegen weiter andere Menschen als Abschaum bezeichnen, nur wirst du dir selbst damit keinen Gefallen tun, es ist nämlich Teil deines Problems, dass du da mit etwas nicht umgehen kannst. Nämlich, dass andere Leute anders sind. Es reicht vollkommen, wenn du sagst, das ist nicht meine Welt. Punkt. Es geht dir nicht besser und du gewinnst nichts, wenn du Schwert und Feuer über diesen "Abschaum" bringen willst. Du verschwendest deine Zeit und deine Energie und du betreibst damit selbst nur Gehirnverschmutzung. Halte dich fern, nicht nur physisch, sondern konsequenterweise auch gedanklich.


    Im übrigen warte ich darauf, zu lesen, was dir die bisherigen Beiträge an hilfreichen Gedanken gebracht haben.


    Deine gebetsmühlenartige Wiederholung von Negativbeschreibungen gewinnt für mich eine Tendenz hin zu Trollniveau.

    @ Sheilagh

    Ja, ich finde das auch nicht cool.


    Er meinte nun von selbst, dass er das lassen möchte.


    Ich hoffe, dass er das schaffst. Diese Dinger stinken ziemlich, ich krieg da eher Kopfschmerzen, denn wenn er schnüffelt, krieg auch ich etwas davon ab, ohne selbst daran zu riechen :-(


    Ich geh hier mal raus. Es geht mir - bis auf Dich - in die falsche Richtung. Evoluzzer hält Moralpredigten, ein anderer ist generell (kann man an seinen Postings lesen) eher in aggressiver Stimmung, usw... - aber das alles geht am Problem vorbei. Am Ende hab ich mehr Probleme HIER, als mit meinem Freund.


    Wir fliegen heute nach Paris.


    Schönes Wochenende und DANKE an Dich für Deine wertvollen Worte.

    @ Stoerend36

    Ich empfinde dich als Clown und Selbstdarsteller (mal vorsichtig formuliert), wie er im Buche steht. Dein Nickname kultiviert schon den Provozierer und Störenfried. Deinen Worten kann ich keine Liebe entnehmen, null. Eher ein "andere erschrecken wollen" mit detailreichen Sex-Schilderungen (BTW: für Sexalitätsprobleme gibt's parallel ein Forum), Prahlen mit "er das und das, ich das und das", sodass der Beziehungsaspekt völlig in den Hintergrund tritt.


    Und 21 und 36 - egal in welcher Konstellation: mm,mf,ff - mein Glaube an was dauerhaftes wäre gering. Zu unterschiedlich ist die Lebenssituation.

    Zitat

    Falls er auf Poppers besteht, gibt es eben - mit Dir - keinen Sex.,

    Aber ist das die Lösung? Dann wenn ich diesen ja an sich passenden Vorschlag in die geschilderte Welt übersetze, dann befiehlt der "Dom" dem "Sub" also mehr oder weniger direkt oder indirekt, dass der a) den Schmerz gefälligst ohne Drogen auszuhalten hat oder b) der "Sub" sich seine Schmerzen nicht anmerken lassen darf. Denn von den physischen Proportionen werden die zwei davon ja immer noch nicht kompatibel. Und von der charakterlichen Eignung auch nicht.

    Du bist raus hier? Schade. Ich fand die Diskussion interessant. Ich möchte trotzdem noch mal was ergänzen...

    Zitat

    stören mich seine Träume (er wurde in seinem Traum vergewaltigt, ich sah nur zu) oder eine Aussage wie "vielleicht sollte ich Kondome zum Friseur mitnehmen, weil es kann sein, dass ich nicht genug Geld dabei habe" ziemlich.


    Ich weiß(!), dass er monogam leben will, treu ist, usw... - aber nach all diesen Geschichten, die ich sowieso schon schlucken oder verarbeiten musste, nerven solche Aussagen ungemein. Er tut sie als Scherz ab - ich finde sie geschmacklos...

    Die wenigen Schwulen, die ich kenne, tragen ihre Sexualität relativ offen zur Schau. Dildos im Regal, nackte Männer als Poster an der Wand. Auch in Gesprächen spielt der Sex irgendwie immer eine Rolle, kaum eine Unterhaltung ohne sexuelle Anzüglichkeiten. Und irgendwo steht der PC und das Dating Portal ist immer online. Könnte ich mir so in einer heterosexuellen Welt nicht vorstellen.


    Du bist ebenso Teil dieser Welt, mit 700 oder mehr Sexpartnern kannst Du schwer leugnen, dass Sex eine sehr wesentliche Rolle in Deinem Denken spielt. Bei Deinem Freund ist das nicht anders. Und nun stellst Du fest, dass ausgerechnet Du mit dem Thema Sex ein Problem hast...


    Ich habs schon auf der ersten Seite geschrieben: Solche Häufigkeiten von Sexpartnern banalisieren diese an sich schöne Sache. Sie lassen die Intimität beliebig werden, wertlos. Das merkst Du gerade, Dein Freund nicht, aber mach ihm das nicht zum Vorwurf. Diese wilde Zeit hattet ihr beide, die sexualisierte Beziehung lebt ihr beide. Die Lösung wäre vermutlich gewesen, schon frühzeitig einfach mal aufzuhören mit allem und jedem ins Bett zu gehen und den Sex als etwas romantisches zu sehen und sich dann auch einen Partner zu suchen, der ähnlich tickt. Aber dafür ist es etwas spät... Und nun soll Dein Freund mit 22 Jahren auf Deinen Wunsch hin mal eben umschalten, seine ganzen sexuellen Phantasien für sich behalten und einen auf Romantik machen? Das kann er nicht.

    Zitat

    Das Thema wird hier viel komplizierter, als es wirklich ist.

    (und das 2x in copy und paste Antworten)


    Ich nehm dir nicht ab, dass du die echte Beziehungskomplexität bisher auch nur ansatzweise verstanden hast.


    Oder die einfache Antwort: wenn du dies nicht willst und das nicht willst, dann ist er vielleicht schlicht kein passender Partner - gemessen an den Maßstäben deines Willens.

    @ ALLE

    Ich habe gelesen, was ihr geschrieben habt und ich DANKE euch wirklich dafür.


    Da ist viel Wahres dran.


    Ich empfinde es aber nicht gut, wenn Menschen - ohne einen anderen Menschen zu kennen - Dr. Freud spielen.


    Das ist dann doch auch etwas anmaßend.


    Die Frage war, was ICH ändern kann, was ICH ändern MUSS, um mit dieser Situation besser klar zu kommen. Es kamen einige wirklich gute Ideen - aber am Ende diskutieren wir nun total an diesem Thema vorbei.


    Fakt ist nämlich, dass ich eigentlich sehr glücklich mit ihm bin und er ist das auch mit mir. Da braucht man dann keine Dr. Freud-Analysen von A-Z, sondern es ging um EIN Thema und nicht um ein ganzes Psychologie-Buch.


    Wenn ihr alle nach Idealen lebt, dann seid froh - ich lebe nicht danach. Ich weiß einfach, dass wir ALLE unsere Rucksäcke tragen müssen und keiner von uns ist PERFEKT.


    Am Ende zählt doch nur, wie glücklich und zufrieden Menschen miteinander sind.


    Wenn ich hier ein Thema eröffne, dann wird das einen Grund haben. Mir "Hilfe" von außen zu holen. Wäre ich aber nicht psychisch gefestigt, würde es mir JETZT schlechter gehen, als vorher.


    JA, mich stört seine Vergangenheit und JA, ich weiß, dass das nicht okay von mir ist und MEIN Problem ist. Deshalb bin ich aber hier!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Ansonsten läuft das supergut (ich würde sogar sagen, dass ich noch nie einem Jungen so nah war, wie ihm), wir müssen nur an Kleinigkeiten feilen.


    Themen wie seine sexuelle Vergangenheit oder diese Poppers-Schnüfflerei werden wir - über kurz oder lang - auch hinkriegen, weil DER WILLE MEINERSEITS da ist, an mir zu arbeiten.


    Und wie ihr wisst: nur wenn man SELBST den Willen dazu hat, kann man auch wirklich etwas verändern.


    Einigen von euch will ich sagen: ich bin mir sicher, dass viel, was ihr schreibt, tatsächlich richtig und wertvoll ist. Aber NICHT ALLES. Wenn man hier nach 10 oder 20 Postings als Clown oder Selbstdarsteller bezeichnet wird, hat wohl diese Person eher ein Problem in IHREM Leben und sollte vielleicht einen Thread erstellen ;-)


    An alle anderen DANKE nochmals für eure Hilfe und Tipps... - wir fahren jetzt zum Flughafen. Sind schon etwas spät dran... Paris wartet ;-)


    Schönes Weekend!

    Zitat

    JA, mich stört seine Vergangenheit und JA, ich weiß, dass das nicht okay von mir ist und MEIN Problem ist. Deshalb bin ich aber hier!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Du drehst dich im Kreis indem du das dauernd wiederholst. Nicht dein Freund ist das Problem, und auch nicht die von dir als "Abschaum" bezeichneten Typen.


    Was erwartest du dir hier?


    Seine Verhangenheit kannst du nicht ändern, bleibt also nur deine eigene Einstellung, die du ändern kannst. Der erste Schritt ist es, mal nachzudenken über den diversen Input, den du hier bekommen hast, denn die Tipps, die waren hilfreich auch wenn sie dir nicht gefallen. Du hast hier genug Fakten geliefert, damit andere sich ein Bild machen können.


    Der ganze große " Rest" muss nun von dir ausgehen, indem du dich selbst und deine Wertvorstellungen hinterfragst.

    Für mich hast du, @stoerend, deutliche narzisstische Tendenzen (um es mal mit Freud zu sagen.) Dein Freund scheint sich selbst zu hassen - er sucht sich Männer, die ihm weh tun, ihn gefährden, oder welche, wo er Sex nur unter Drogen ertragen kann.


    (mit genügend Vorbereitungszeit kann man so vieles anal einführen ohne Schmerzen...) Eventuell will er ja, dass er das nur mit Drogen ertragen kann. Siehe Selbsthass.


    Und du kommst als narzisstischer Retter, willst ihn aus seinem Loch holen - erträgst aber nicht, dass er eben nicht nur den weißen Ritter vögelt, sondern auch die Gossenknaben drumherum. Du bist nicht besser als die, nur anders.

    @ Sartané

    Hallo, ja, du hast 100%ig recht und ich lese ja alle Postings und nehme auch wirklich einiges daraus an. Manche Postings sind mir einfach nur zu "persönlich", wenn man da analysiert wird, ohne eine Person zu kennen.


    Ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Bei mir ist es so, dass ich länger Single war und dafür gab es einen Grund. Und dass ich nun offen für eine Beziehung war, dafür gab es ebenfalls einen Grund -----> ihn.


    Das funktioniert eigentlich sehr gut und wir hatten auch ein Prima Wochenende in Paris, fühlen uns sehr nahe, usw...


    Erst gestern am Abend begann ER über seine Vergangenheit zu philosophieren, meinte, dass er aus dem Dorf in die große Stadt kam und dann mal überwältigt war, welche Möglichkeiten sich ihm öffneten. Er war neugierig, probierte einiges aus, als er merkte, dass es nicht das ist, was er erwartete, probierte er es noch ein paar Mal und dann war er gänzlich enttäuscht und landete in seiner 18 Monats-Beziehung. Sein Ex war teilweise aggressiv, trank, usw... - und mein Freund verließ ihn aus diesen Gründen. Er erzählte auch, dass er sich schwor, von da an nicht mehr so leicht zu haben zu sein und es dem nächsten Typen schwerer zu machen, sein Herz zu erobern.


    Der nächste Typ war dann ich und es war tatsächlich nicht einfach für mich, obwohl wir uns ab dem ersten Tag gut verstanden.


    Nun sind wir in einer Beziehung.


    Was ich damit sagen möchte: für mich ist es schön, anzusehen, wie sehr er sich geöffnet hat und wenn er jetzt davon spricht, dass wir nächsten Sommer darüber nachdenken sollten, ob wir nicht zusammenziehen möchten (obwohl ihn sein Ex nachts vor die Tür setzte und er keine Unterkunft hatte), dann ist das schon eine schöne Sache.


    Ich merke also, dass sich das alles gut bewegt und entwickelt.


    Deshalb störte es mich, dass hier manche eine Rundum-Analyse gemacht hatten, denn eigentlich ist er sehr zufrieden mit mir und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Ich möchte eben nur "diese Vergangenheit von ihm" besser verarbeiten können und ich versuche, ALLE möglichen Dinge zu nutzen, damit mir das gelingt. Wie Du weißt: darüber reden (oder schreiben) kann auch hilfreich sein, denn je mehr man darüber nachdenkt, redet oder schreibt, desto eher verliert das alles seinen "Schrecken". Irgendwann hat man sich damit "abgefunden", man ist "resistent" gegen ein Reizthema oder man akzeptiert oder respektiert dieses Thema einfach.


    Wie/wo/wann ist mir egal eigentlich, denn wenn am Ende herauskommt, dass ich auch mit diesem Thema gut umgehen kann, dann heiligt der Zweck eben manchmal auch die Mittel (in einem Forum schreiben, etc..).

    @ places

    Mein Freund meinte schon x-Male, dass er nun erstmals in seinem Leben glücklich ist. Er meinte, dass ich für ihn extrem wichtig geworden bin, auf dem Level seiner Eltern (die er liebt).


    Ich gebe ALLES, um ihn glücklich zu machen. Ich denke, dass ich mir da keine Vorwürfe machen muss.


    Bin ich tatsächlich nicht besser - in Deinen Augen - als all die HIV+ Kreuz-und-Quer-Ficker, mit denen er Sex hatte? Die ihn benutzt hatten und danach weggeschickt haben?


    Findest Du Deine Analyse nicht selbst etwas daneben - bzw. mehr als anmaßend, wenn Du mich nicht mal kennst?


    Er lag neben mir, kuschelte sich heran, wollte mich fast auffressen und sagte dann: Oh mein Gott. Und ich fragte ihn: was ist los??? Und er antwortete: ich habe Angst, dass solche Situationen wie jetzt irgendwann vorbei sein könnten.


    Und ich bin wirklich nur anders als die vorher?