• Sehne mich nach traditioneller Rollenverteilung

    Ich möchte eine Beziehung mit ganz traditionellen Rollen führen: Ich arbeite, versorge die Familie und die Frau arbeitet nicht, sondert kümmert sich um unseren Haushalt und später um unsere Kinder. Das ist das wonach ich mich sehne. Ich hatte schon so einige Beziehungen, aber am Ende scheitert es immer daran, dass keine meiner Partnerinnen Hausfrau und…
  • 827 Antworten

    In streng religiösen Familien oder bei den aufrechten deutschen und heimatverbundenen Parteien wird der TE bestimmt fündig... ;-D;-D

    GastFrau schrieb:

    In streng religiösen Familien oder bei den aufrechten deutschen und heimatverbundenen Parteien wird der TE bestimmt fündig... ;-D;-D

    In den USA gibt es nach der Jungfräulichkeitsbewegung tatsächlich jetzt eine Frauenbewegung, die für das traditionell-konservative Rollenbild einsteht.


    Ist halt nur bisschen weit weg.


    Aber wie schon gesagt: mit genügend finanziellen Anreizen findet er in Deutschland sicherlich mehr Kandidatinnen als mit purer Traditionsargumentation.

    Plüschbiest schrieb:

    Die Portugiesen die ich so kennen gelernt habe hier in Deutschland, haben mir alle gesagt, dass man in Portugal ganz hohe Lebenskosten hat, aber sehr wenig verdient.

    Von denen hätte in Portugal keiner freiwillig Unterhalt zahlen können.

    Meine ehemalige Kollegin kam aus Lissabon und kam dort mit ihrem Geld hinten und vorne nicht klar.

    Na ja, Lissabon zählt auch zu den teuersten Städten der Welt. Das ist aber nicht in ganz Portugal so. In den ländlicheren Gegenden und abseits der touristischen Hotspots sind die Mieten und Immobilienpreise z.B. relativ niedrig. Und ansonsten kommt es halt auf die eigenen Ansprüche und den Lebensstil an. In Portugal konnten wir z.B. problemlos täglich inkl. Vorspeise und Nachtisch auswärts essen, das wäre in Deutschland undenkbar gewesen. Frische Lebensmittel (Obst, Fisch) fand ich auch super günstig im Vergleich zu den deutschen Großmarktpreisen. Aber klar, importierte Markensachen können wiederum sehr teuer sein.

    Letztlich vermag ich es sicher auch nicht vollumfänglich zu beurteilen, da ich als Deutsche nur wenige Jahre in Portugal gelebt habe und dort zu den Besserverdienenden zählte. Einen Altersruhesitz kann ich mir dort aber gut vorstellen und finde es mit einer kleinen deutschen Rente dort 10x lebenswerter als in Deutschland (Freunde machen uns das gerade vor).


    Any way, man muss sich diese "Großmütigkeit" natürlich leisten können, aber ich fände es eben unverantwortlich, 20 Jahre für jemanden finanziell zu sorgen, nachdem man sich gemeinsam auf dieses Lebensmodell geeinigt hat, das eigentlich auf Lebenszeit angelegt ist und ihn dann bei einer Trennung einfach fallen zu lassen. Deshalb zahle ich gerne Unterhalt, sie war schließlich meine große Liebe.

    also ich seh mich js nicht als Hausfrau sondern als Mama die gerade in Elternzeit ist. Bei 2 Kindern dann zusammenhängend 5 Jahre und ich bin Gott froh wenn ich nächstes Jahr wieder arbeiten darf, auch wenn es nur 15 Stunden in der Woche sein werden, bis meine Jungs im Prinzip kein Bock mehr auf Mama haben. Nur zuhause womöglich für den Rest meines Lebens? Ne danke. Da verblödet man geistig ja total.


    Meine Mutter, hat mal mindestens 20 Jahre Ihres Lebens garnicht gearbeitet und dann nur immer wenige Stunden auf 450euro Basis. Das könnte ich nicht. Allerdings war sie immer zuhause wenn wir heim kamen, das war schön. Deshalb möchte ich das auch so regeln, dass ich mittags zuhause bin.

    Ob man gefühlt oder tatsächlich verblöden würde, wenn man komplett daheim ist, ist mit Sicherheit auch eine Frage der Persönlichkeit und der Interessen. Jemand von uns aus dem Freundeskreis lebt auf sehr kleinem Fuße von Gelegenheitsjobs, die er dann und wann annimmt - was Bildung, Intellekt und handwerkliches Geschick angeht, würde ich ihn keinesfalls auch nur als ansatzweise verblödet beschreiben.


    Comran schrieb:

    Leg doch mal 200000 Euro auf ein verpfändetes Konto zu ihrer Absicherung im Trennungsfall, schließe eine Risiko-LV über 500000 Euro zu ihren Gunsten ab und richte ihnen einen Dauerauftrag von 1500 Euro als Taschengeld ein. Ich glaube, du würdest plötzlich eine ganze Menge Frauen finden, die das Modell attraktiv finden ;-)

    Dazu dann noch eine Haushaltshilfe, die sich um den unangenehmen Haushaltskram kümmert.. ;-D Denke, da würde viele Frauen UND Männer nicht Nein sagen ;-D

    bambi91 schrieb:

    Nur zuhause womöglich für den Rest meines Lebens? Ne danke. Da verblödet man geistig ja total.

    Jeder von uns wird eines Tages hoffentlich einen langen Ruhestand genießen. Da geht man auch nicht arbeiten. Warum man zuhause aber verblöden sollte, will mir nicht in den Kopf. Das hat jeder selbst in der Hand, egal ob als Hausfrau oder als Rentner.

    Comran schrieb:
    bambi91 schrieb:

    Nur zuhause womöglich für den Rest meines Lebens? Ne danke. Da verblödet man geistig ja total.

    Jeder von uns wird eines Tages hoffentlich einen langen Ruhestand genießen. Da geht man auch nicht arbeiten. Warum man zuhause aber verblöden sollte, will mir nicht in den Kopf. Das hat jeder selbst in der Hand, egal ob als Hausfrau oder als Rentner.

    Falsch ausgedrückt. Ich bin sehr gerne und viel daheim...Aber dann bitte alleine. Mit 2 kleinen Kindern hat man keine Ruhe und da würde es auch nur Stress für mich bedeuten, ständig irgendwo hin gehen zu müssen. Ich hab wenig Freunde und will auch garnicht mehr, ich brauch des auch nicht. Aber immer nur Kinder um mich ist halt nicht meine Erfüllung.


    Auch wenn man mich dafür verurteilt, aber ich freu mich je älter und unabhängiger meine Kinder werden

    Für die meisten hier mag es voll strange klingen, aber als meine Mutter nach der Hochzeit ihren Beruf weiter ausüben wollte, benötigte sie eine Einverständniserklärung meines Vaters, dass dies OK ist und dass der Haushalt und etwaige Kinder nicht vernachlässigt werden.


    Kann man sich heute kaum vorstellen. 1966 war das. 1968 kam ich dann auf die Welt. Meine Mutter ging aber dann relativ schnell wieder arbeiten (als Grundschullehrerin war das eh nur halbtags) und meine Oma kümmerte sich um die Kinder. So konservativ meine Eltern eigentlich waren, für die damalige Zeit war das glatt progressiv ;-D.

    bambi91 schrieb:

    Auch wenn man mich dafür verurteilt, aber ich freu mich je älter und unabhängiger meine Kinder werden

    Warum sollte man dich dafür verurteilen? ":/ Es ist ja alles andere als verwerflich sich für ein für die eigene Familie passendes Modell zu entscheiden. Und sich nicht 18 oder mehr Jahre ausschließlich um die Kinder zu drehen, halte ich sowohl für die Eltern, als auch für die Entwicklung der Kinder für gesund.

    Comran schrieb:

    Für die meisten hier mag es voll strange klingen, aber als meine Mutter nach der Hochzeit ihren Beruf weiter ausüben wollte, benötigte sie eine Einverständniserklärung meines Vaters, dass dies OK ist und dass der Haushalt und etwaige Kinder nicht vernachlässigt werden.


    Kann man sich heute kaum vorstellen. 1966 war das. 1968 kam ich dann auf die Welt. Meine Mutter ging aber dann relativ schnell wieder arbeiten (als Grundschullehrerin war das eh nur halbtags) und meine Oma kümmerte sich um die Kinder. So konservativ meine Eltern eigentlich waren, für die damalige Zeit war das glatt progressiv ;-D.

    Exakt so habe ich es in der Umgebung in der ich aufgewachsen bin auch.


    Und bei der einen Frau, die meine Eltern im Bekanntenkreis hatten, wurde halb bewundernd, halb befremdet gesagt "Und das, obwohl sie zwei Schulkinder hat. Na ja, die war ja auch schon immer so selbstbewusst und hat bei unseren Treffen mit den Männern diskutiert!"


    Grundsätzlich wurden Frauen aber eher bedauert, die arbeiten "mussten, weil ja sonst das Geld nicht gereicht hätte".


    Ich bin so froh, dass die Zeiten vorbei sind.


    Aber andererseits fände ich es schön wenn nicht vorausgesetzt würde, das man ganztags arbeitet.


    Wie gesagt, ich fände es toll wenn bei zwei Elternteilen dann zB beide 30 Stunden arbeiten könnten und das Geld auch reicht.

    Graógramán schrieb:
    bambi91 schrieb:

    Auch wenn man mich dafür verurteilt, aber ich freu mich je älter und unabhängiger meine Kinder werden

    Warum sollte man dich dafür verurteilen? ":/ Es ist ja alles andere als verwerflich sich für ein für die eigene Familie passendes Modell zu entscheiden. Und sich nicht 18 oder mehr Jahre ausschließlich um die Kinder zu drehen, halte ich sowohl für die Eltern, als auch für die Entwicklung der Kinder für gesund.

    :)^


    Ich freue mich auch darüber wenn mein Kind "seine eigenen Pläne" hat. Da wünsche ich mir die Zeit der Kigakindbespassung nicht zurück!!!

    Paritu schrieb:

    Und bei der einen Frau, die meine Eltern im Bekanntenkreis hatten, wurde halb bewundernd, halb befremdet gesagt "Und das, obwohl sie zwei Schulkinder hat. Na ja, die war ja auch schon immer so selbstbewusst und hat bei unseren Treffen mit den Männern diskutiert!"

    Mit den Männern! Obwohl die doch so viel schlauer sind. Das ist ja krass, was die sich so getraut hat! :-o%:|;-D


    Ich hab schon oft gedacht: Wenn ich durch ein Zeitloch fallen würde und in einer Zeit lande, wo das Frauenbild nicht nur von einzelnen Arschkrampofanten und Hirnschmelzidioten so ist, sondern gesellschaftlich in epischer Breite, wäre es durchaus möglich, dass es nicht sehr lange dauert, bis ich Amok laufe.