• Seine Ex auf dem Volksfest getroffen

    Hallo! Auch wenn man mit 31 Jahren drüber stehen sollte...ist es blöd! :-/ Aber erstmal zu den Rahmenbedingungen: Wir sind seit 10 J zusammen, 8 J verh und haben zwei kleine Kinder. Seine Ex war die einzige Partnerin vor mir und somit seine erste Freundin. Sie waren 2,5J zusammen. 3 wochen nach dem sie sich getrennt haben, angeblich im gegenseitigen…
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    1. Bin ich persönlich der Meinung, dass dir eine Verhaltenstherapie sehr wohl gut täte. In einer Verhaltenstherapie werden nicht nur gegenwärtige Verhaltensweisen und Abwehrstrategien versucht zu identifizieren und auszubessern oder auszumerzen, es wird dem Hintergrund und der Ursache sehr wohl nachgespürt.

    Dies denke ich auch. Und auch wenn Kuckucksblume der Meinung war, man könne Deine Probleme nicht alleine aufs körperliche reduzieren, dann bin ich nach wie vor sicher, daß auch eine Therapeutin zusätzlich zu den Gesprächen die selben Frage stellen bzw. den selben Rat geben würde wie ich: gezielter Sport, Ernährungsumstellung.


    Leider hast Du, Ava, über diese Ansätze bisher höchst dezent hinweg gelesen.


    Ava,


    ich weiß nicht, was Du Dir von diesem Beitrag hier erhofft hattest. Bestätigung Deiner Meinung, also daß Dein Bauch und Deine Brust hässlich sind und daß Dein Mann Dich deswegen nicht mehr anrührt? Mitleid, daß Du, die ja alles für ihre Familie tut, trotzdem nur so wenig 'Gegenleistung' dafür bekommst?


    DAS ist es, was Hessen/VWR als minderwertiger Dreckhaufen bezeichnet und ich glaube, Du solltest ihre Worte nochmals gründlich lesen. Ich sage Dir, jede Frau, wirklich jede, wird sich ein ganz kleines bißchen in diesen Worten wiederfinden. Sicherlich ist es nicht gerade leicht, sich dies zugestehen, aber auch dies wird Dir in einer Therapie nicht erspart bleiben: Daß auch Du Dir an die eigene Nase fassen musst.


    Hier noch ein Vorschlag von mir: Wenn Du diesen Therapieplatz hast, dann drucke Dir all diese Seiten aus und nimm sie mit. Dann kannst Du vergleichen, ob unsere laienhaften Ausführungen hier wirklich so schlecht waren, daß Du bis jetzt noch keinen einzigen davon ausprobiert hast.

    Zitat

    Soll ich meine Kinder vernachlässigen,sie zu irgendeiner fremden Person geben, arbeiten und den Haushalt vernachlässigen?? Soll ich mich nicht mehr pflegen, soll ich Zoff mit seinen Eltern/Freunden anfangen?

    Wurde dies irgendwo empfohlen ???


    In einem der Beiträge las ich, Du würdest Dir nur einmal im Monat 2 Stunden Zeit für Dich nehmen, um Deine Nägel zu machen. Ist ein bißchen wenig, oder?


    Genau DAS war damit gemeint und genau dies weißt Du tief in Deinem Inneren auch schon. Du solltest dringend damit anfangen, etwas für Dich zu tun, für DICH ganz alleine (das kann man übrigens auch, ohne die Kinder zu vernachlässingen)


    Dir mehr eigene Zeit zugestehen kannst Du bereits im Vorfeld tun, lange bevor die Therapie anfängt, denn auch bei dieser wirst Du selbst etwas tun müssen.

    @ kyra-lee

    guten morgen


    ich habe in der ss fast 20kg zugenommen, meine tochter ist grad 6mon alt und ich habe das meiste schon abgenommen. ich denke, das zeigt dass ich nicht rumsitze, nix mache und nur jammere.


    und das mit dem "minderwertigen dreckhaufen" finde ich nach wie vor daneben u unverständlich.


    wenn man sich mühe gibt, sich um die familie kümmert, dann ist man minderwertig?! tz....


    Soll ich meine Kinder vernachlässigen,sie zu irgendeiner fremden Person geben, arbeiten und den Haushalt vernachlässigen?? Soll ich mich nicht mehr pflegen, soll ich Zoff mit seinen Eltern/Freunden anfangen?


    Wurde dies irgendwo empfohlen


    nein, aber so wie ich bin bzw es mache ist es ja nach hessens aufassung falsch.


    ich habe ein baby, ein kleinkind, einen haushalt, fest vorgegebenen tagesablauf....wo soll ich da gross die möglichkeit finden , alleine was zu machen?


    das hatte ich vor den kindern, da hab ich studiert, haate meine uni-clique , wir haben manchmal was zusammen gemacht...


    aber jetzt hab ich zwei kl kinder und da geht das so einfach nicht mehr.


    hinzu kommt, dass man abends kaputt ist und selbst wenn man nen babysitter hätte, kaum noch lust hat, ne grosse sause zu machen. kinder sind ein 24h job und das hab ich mal 2.;-)


    mein mann u ich gehen ab u zu ins kino o essen, next we fahren wir ins musical, ist also nicht so dass wir nichts unternehmen. aber für mich alleine ist halt schwierig.


    lg,


    ava01

    Ava, Hessens Beitrag trifft den Nagel 100% ig auf den Kopf - ich befürchte nur, dass gerade genau das passiert, was auch bei auch zu hause geschieht: Du liest nur bestimmte Anteile heraus und legst sie anschließend auch noch völlig sinnentfremdet aus.


    Hessen hat es präzise und deutlich erkannt: Du tust daheim alles für deinen Mann, schreibst sogar, dass du die Beine breit machst, wenn er will und offensichtlich ist dies alles aber - kaum verwunderlich - nichts, was dir ein positives Selbstwertgefühl gibt. Aber anstatt dann dein Verhalten zu ändern (was das einfachste wäre), erwartest du von deinem Mann, dass er Opfer bringt, um dich in anderen Bereichen zu befriedigen. Das tut er aber nicht und so verläuft dein komplettes Leben äußerst unglücklich und du beschwerst dich darüber, dass deine Bedürfnisse nicht erkannt werden.


    Hessen schrieb dir nicht, dass du ein "minderwertiger Dreckhaufen" seist, sondern du machst dich zu einem! Du opferst dich auf, lässt dich zum Fußabtreter machen und wunderst dich dann, wenn dir niemand mit Respekt begegnet und dein Mann dich nicht auf Händen trägt. Respekt ist aber die Grundvoraussetzung für Liebe und jemand, der sich respektlos behandeln lässt, den kann man nur schwer lieben und achten.


    Bitte lies doch Hessens Beitrag nochmal möglichst vorurteilsfrei - er ist ein Anruf an dich, Veränderung zuzulassen. Liest du ihn nur als möglichen Angriff, finde ich es schade um den Inhalt des Textes, weil er sehr genau das trifft, was alle dir hier versuchen zu sagen.

    Du hast das mit dem "minderwertigen Dreckhaufen" missverstanden. Ich habe damit nicht gemeint, dass du einer bist, weil du eine rechtschaffende, pflichtbewusste Mutter bist, sondern du machst dich zu einem, weil du weder selbstbewusst bist noch hinter deinen persönlichen Wünschen stehen kannst.


    Auch bezeichnend, dass du diese Kritik sofort abweist und es dir so drehst, dass man dir den Rang einer guten Mutter absprechen wollen würde. Wieder schiebst du es sofort auf äußerliche Umstände, Begebenheiten, Pflichten, denen du perfekt nachkommst. Daraus kann man dir keinen Vorwurf machen, nein. Daraus will dir auch niemand einen Vorwurf machen. Der Vorwurf liegt ganz woanders. Der Vorwurf geht an dich, ganz direkt, ganz persönlich, unabhängig davon, wie du dich kleidest und wie lieb du zu deinen Kindern bist. Es geht nur um dich. Und an dem Punkt wird es für dich schwierig, weil du dich anscheinend über nichts anderes als über dein Aussehen, deine Kinder und deinen Mann zu definieren weißt. ... wer sich nur so identifizieren kann, macht sich zu einem minderwertigen Dreckhaufen. Egal, wie toll er seinen Alltag regelt.

    Zitat

    Ava, Hessens Beitrag trifft den Nagel 100% ig auf den Kopf - ich befürchte nur, dass gerade genau das passiert, was auch bei auch zu hause geschieht: Du liest nur bestimmte Anteile heraus und legst sie anschließend auch noch völlig sinnentfremdet aus.

    sehe ich ganz genauso...ich hab den Beitrag heute Nacht schon gelesen und dachte "wow...hart(da sehr direkt und unverblümt),aber wahrscheinlich mit sehr viel Wahrheit drin"...

    ... es geht eben nicht darum, dass du wieder mehr Freizeit bekommst, Party machen kannst und deine Fingernägel öfter mal lackierst. Es geht um dich in deiner jetzigen Position und wie du in dieser Position der Mensch wirst, der sein Leben und seine Pflichten erfüllt und dennoch ein eigenständiger Mensch bleibt. Es geht darum, dir eine feste Persönlichkeit aufzubauen, die sich nicht aus der Bahn werfen lässt, wenn sie "trotz" aller Fürsorge und Liebe zu den Kindern auch noch der Exfreundin ihres Mannes auf einem Volksfest begegnen muss. Eine liebevolle, 100%ige Hausmutter zu sein, bedeutet eben nicht, dass man jedem alles recht macht und sich aufopfert. Das führt zu Schuldzuweisungen und Vorwürfen an den ganz falschen Ecken. So wirfst du deinem Mann jetzt vor, er würde dich nicht wertschätzen und lieben. So wirst du später deinen Kindern vorwerfen, sie würden dich nicht angemessen wertschätzen und lieben, wo du doch alles für sie getan und so viel aufgegeben hast. So wirst du deiner ganzen Umwelt fortwährend vorwerfen, sie würde dich nicht angemessen wertschätzen und lieben. Versessen schaust du, wie mit dir umgegangen wird und arbeitest hart an der Ausführung einer perfekten Rolle, die doch Anerkennung verdienen sollte... ohne mal den Menschen, der dir am nächsten ist, zu fragen, ob er dich angemessen wertschätzt und liebt: Das bist Du selbst.


    Mach dir einen neuen Begriff vom Dasein als Hausfrau, Mutter und Ehefrau. Es gibt nicht nur "Totale Aufopferung" oder "Totale Vernachlässigung", so wie du es zu begreifen scheinst. Es gibt auch eine gesunde Variante, die allen zugute käme.

    @ Hessen

    Hi!


    Ich möchte aber dann mal ganz konkret zurückfragen, was und wie genau soll ich mich und meinen Alltag ändern?


    weil du dich anscheinend über nichts anderes als über dein Aussehen, deine Kinder und deinen Mann zu definieren weißt.


    Über was soll man sich den definieren, wenn man als Hausfrau und Mutter daheim ist?


    Das ist ja nun mal wie ein Beruf, den übe ich täglich aus. Das sind meine Aufgaben und die mache ich und versuche es gut zu machen. Im Beruf ausserhalb des Hausses würde man das ja auch so machen. Man erkennt seine Aufgaben und erledigt sie möglichst gut.


    LG,


    Ava01

    Ava, ich denke du sollest etwas mehr selbstwertgefühl entwickeln. Es ist so traurig deine Frage zu lesen über was man sich denn schon als Hausfrau definieren soll... DAs leben biete wirklich mehr als das....glaub mir....


    Dein leben kann für dich doch nicht wirklich so oberflächlich sein...da hätte ich auch komplexe.. Schaff dir freiräume für eigene Interessen.... z.B. mach einen Volkshochschulkurs über was was du schon immer mal machen wolltest...oder such dir ein sportliches Hobby. Mach einen Schmikkurs....gönn dir eine neue Frisur....mach mehr mir Freundinnen....Nur wenn du dich selbst bedingungslos lieben kannst dann wirst du die bestätigung bekommen nach der du suchst...


    DIe Verhaltenstherapie würde ich an deiner stelle auch machen...einfach um mehr mich selbst zu finden...


    Guck mal in den Spiegel und frag dich echt obs das den rest deines Lebens so sein soll, dass du in deiner kleinen unglücklichen welt versinkst.....es kommt keiner und holt dich da raus...das kannst du nur selbst machen.


    Ich wünsche dir alles Gute dabei@:)

    ich finde alle beiträge hier einfach super!


    als pädagogin und und psyhchologie-bewanderte (durchs studium) kann ich nur meine bewunderung ausdrücken, wie die beiträge hier alle den nagel auf den knopf treffen :)^


    sind hier etwa nur psychologen ;-)


    und vor allem: riesen-respekt vor der geduld, mit der hier versucht wird, der te zu helfen!


    -die wäre mir schon längst vergangegen, ehrlich gesagt :|N

    Letztendlich formt sich jeder Mensch durch seinen Beruf, seine Familie, bestimmte Kleidung etc. seine Identität. Er fühlt sich etwas zugehörig, nimmt seinen Platz ein und nimmt durch seine Aufgaben wahr, wofür er benötigt wird und was ihn als Menschen ausmacht. Ich denke also nicht, dass dein Problem darin besteht, etwas an deinen familiären Umständen zwangsweise zu ändern. Es wäre wichtig, etwas in dir zu ändern. Diese Veränderung meint einen persönlichen, emotionalen Prozess, den du vollführen solltest, damit du deine Hauptrolle als Hausfrau und Mutter aus einer gefestigteren Position bestreiten kannst. Es klingt so durch, als ob du eigentlich ganz und gar keine Lust hättest, "nur" Hausfrau und Mutter zu sein. Als ob du dich selbst, auf der Suche nach Sicherheit und Geborgenheit, in diese Rolle manövriert hättest, um dir einen stabilen Rahmen zu setzen, der dir deine Ich-Definition vereinfacht. Voller Stolz könntest du nun sagen "Ich bin Hausfrau und Mutter"... aber eigentlich hat man eher den Eindruck, dass du dir eine ganz andere Identität erwünschst. Nein, du könntest von heute auf morgen sicherlich keine Topmanagerin mehr werden. Du wirst auch keine Filialleiterin, nee, nichtmal Blumen könntest du im Laden umme Ecke verkaufen. Du bist voll und ganz auf deine Familie angewiesen, ansonsten bist du nichts. Deswegen versuchst du in Bezug auf deine Familie so perfekt wie möglich zu sein. Wer in so einer kleinen Welt lebt, vielleicht aus Angst, anderweitig zu versagen oder keinen Halt zu finden, kriegt natürlich einen Nervenzusammenbruch, wenn die Speckrollen am Bauch ganz unperfekt über dem Hosenbund baumeln. Du musst deinen Platz in deiner Familie nicht aufgeben. Aber du musst deinen Horizont wieder erweitern, damit du dir andere Bereiche erschließt, in denen du gute Arbeit leistest und Anerkennung erhältst. Ein ehrenamtlicher Job wäre soetwas. Eine Halbtagsstelle. Du musst dir eine eigene Struktur bauen, in der du selbst bestimmen kannst, wer du bist und was du leistest, ohne permanent gezwungen zu sein, dich den Umständen deines Mannes und deiner Kinder anzupassen. Man muss sein Leben nicht auflösen, um für andere da zu sein. Du kannst sehr wohl dein eigenes Leben haben und für andere da sein. Das klappt mitunter sogar viel besser, weil es einen vor unnötigen Verstrickungen und Missverständnissen schützt und Raum zu einer differenzierten Wahrnehmung von Streitereien gibt.


    Dein Baby ist 6 Monate alt und braucht dich natürlich noch. Bis zu einem gewissen Alter ist eben die Identität des Kindes an die Identität der Mutter gekoppelt, bis es anfängt zu erkennen, das es ein eigenständiger Mensch ist. Und du sollst auch für das Kleine da sein. Aber schon bald wird es Krabbelgruppen, Kleinkindgruppen, Kindergärten etc. geben, die dir wieder ein Stück Freiraum geben und spätestens dann solltest du dir deine Freiheit auch nehmen, dein Kind im gesunden Maße ziehen lassen und dich nach Möglichkeiten umsehen, dich selbst zu entfalten. Auch jetzt könntest du durchaus schon abends deine Sportsachen packen und ins Fitnessstudio gehen. Du könntest auch jetzt schon eine Therapie anfangen. Du könntest Gruppen, die irgendwelchen Interessen wie Kino, Kunst oder Politik anhängen, beitreten und dich mindestens einmal pro Woche in so einer Gemeinschaft austauschen... so gründet man sich neue Netzwerke, die die eigene Identität genauso definieren und stützen, wie die Familie. Aber die Familie als einzige Definitionshilfe ist zu wenig.

    Huhu,

    Zitat

    Für mich ist es selbstverständlich, wenn der Partner operiert wird, dass man dabei ist bzw wenn derjenige aufwacht. Ich meine die Brust-OP. Es ist meine erste Vollnarkose. Aber für ihn ist das nicht selbstverständlich! Er hat es damit gerechtfertigt, weil die Kinder dann ja untergebracht sein müssen...

    Wie steht er zu der OP? Unterstützt er das Vorhaben? Lehnt er es ab?

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    Doch, er hätte es bemerken können...denn ersten war meine Laune verändert und zweitens hab ich noch nen bissigen Kommentar gelassen.


    Aber darauf irgendwie beschwichtigend zu reagieren...Fehlanzeige.

    Vielleicht hat er keine Lust, ewig auf solches Gezicke einzugehen? Viele Männer sind so. Letztlich kommst du doch bestimmt irgendwann auch wieder angekrochen, ohne dass er sich ins Zeug legen muss, oder? Außerdem ist es meist nicht hilfreich, wenn man bei solchen unreifen Aktionen noch Öl ins Feuer gießt...


    Und es ist schon irgendwie bezeichnend, dass du dein Ego (eher schlecht als recht, wie man sieht...) darüber aufzupeppen versuchst, dass du seine Ex runtermachst. Ich nehme an, du kennst sie nicht mal. Von daher disqualifizierst du dich mit den Aussagen, die du über sie machst, nur selbst. Von besonderer Intelligenz zeugen die nämlich leider auch nicht, wenn man das so liest... Klar willst du das nicht hören, aber sie wird mehr gehabt haben als schöne Titten und einen straffen Bauch. Auch wenn du meinst, einzig und allein den Durchblick zu haben, was das angeht.


    Männer finden es aber in der Tat meist unattraktiv, wenn Frauen sich selbst nicht leiden können, ständig (für sie nicht nachvollziehbar) rumzicken und dann auch noch aus "Liebe" alles tun und alles mit sich machen lassen. Sowas wird schnell langweilig und die Achtung voreinander leidet. Sieh zu, dass das nicht Überhand nimmt.

    ich habe nicht alles gelesen, mir fiel nur immer wieder ava's einstellung auf. SIE hat den haushalt, SIE hat kinder, SIE hat gar keine zeit, irgendwas zu ändern.... ausserdem werden ja alle gutgemeinten ratschläge ziemlich konsequent ignoriert.


    dazu fällt mir nur ein spruch ein


    "wer etwas will, findet immer einen weg. wer etwas nicht will, findet immer einen grund".


    ava ruht sich auf ihrem standpunkt aus... 10jahre verheiratet, 2 kinder. die körperliche unzufriedenheit wird ganz sicher auch nach aussen projeziert, das ist für keinen mann sexy. kinder sind keine ausrede dafür, dass man keine zeit mehr für sich selbst hat. man kann auch mit kindern sport machen und etwas für sich tun. und sei es, dass man die kleinen in den kinderwagen setzt und sie zum laufen mitnimmt. aber wie gesagt, wer nicht wirklich will, findet immer einen grund..........

    Zitat

    Für mich ist es selbstverständlich, wenn der Partner operiert wird, dass man dabei ist bzw wenn derjenige aufwacht. Ich meine die Brust-OP. Es ist meine erste Vollnarkose. Aber für ihn ist das nicht selbstverständlich! Er hat es damit gerechtfertigt, weil die Kinder dann ja untergebracht sein müssen...

    du rechtfertigst dein nichtstun und deine situation doch auch damit, dass die kinder "im weg wären". merkst du dein eigenes, blödes verhalten nicht? es geht in deinen augen immer nur um DICH, DICH, DICH. hast du deinen mann mal gefragt, wie er sich in der beziehung fühlt? ich wette nicht, weil du angst vor der antwort hast.

    Zitat

    Es ist so traurig deine Frage zu lesen über was man sich denn schon als Hausfrau definieren soll... DAs leben biete wirklich mehr als das

    Es gibt Menschen, die durchaus damit zu frieden sind. Solch ein Hausfrauendasein kann sehr glücklich machen, denn wenn man sieht, was diese so alles leisten, dann ist das doch ein guter Grund, abends stolz auf sich zu sein. Der Haken ist nur: Ava ist es nicht. Und nicht nur das, sie arbeitet mit einer hartnäckigen Verbissenheit daran, alles NOCH besser zu machen.

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    ohne mal den Menschen, der dir am nächsten ist, zu fragen, ob er dich angemessen wertschätzt und liebt: Das bist Du selbst.

    Liebe Ava,


    eben dies war der Grund meiner Frage einige Seiten zuvor: Was hat Dein Mann an DIR? Du hast jede Menge Dinge aufgezählt, die sehr wertvoll und die zudem in der heutigen Zeit durchaus nicht mehr selbstverständlich sind. Leider bist Du die Einzige, die ihre eigene Leistung in keinster Weise zu schätzen weiß und somit kannst Du leider auch DICH nicht wertschätzen.


    Achja... und noch etwas: Du kannst all dies natürlich weiterhin tun, was man Dir 'vorwirft', angefangen vom Beine-breit-machen bis hin zum aufopfern, nur: So lange Du es nur tust, um anschließend etwas dafür etwas zu einzufordern, etwa die bedingungslose Liebe von Deinem Mann, dann wird das gründlich schiefgehen.


    Ich weiß nicht, ob ich jetzt die richtigen Worte finde, aber das Geheimnis liegt im 'gerne-tun' bzw. darin, Gegenleistung (des Mannes) zu verlangen.


    Ob das Problem tatsächlich mit der Annahme einer Halbtagesstelle gelöst ist? Ich habe den Vergleich von früherer Berufstätigkeit und jetzigem Hausfrauen- und Mutterdasein. Auch im Beruf wird die Leistung keinesfalls immer derartig geschätzt, wie man es verdient hätte. Aber das ist ein anderes Thema und eigentlich einen gesonderten Faden wert.

    @ Kyra-Lee

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    dann bin ich nach wie vor sicher, daß auch eine Therapeutin zusätzlich zu den Gesprächen die selben Frage stellen bzw. den selben Rat geben würde wie ich: gezielter Sport, Ernährungsumstellung.

    das glaube ich nicht unbedingt. warum sollte sich Ava anders als jetzt ernähren? sie ist schlank und gesund! Ava ist eine schlanke frau!


    das vergisst man wenn man ihre beiträge liest, weil sie mit dem aussehen ihres bauches unzufrieden ist und diesen aspekt so betont. Ava ist aber nicht dick, nicht einmal etwas mollig. sie ist schlank!


    auch eine schlanke frau kann mit dem aussehen ihres bauches unzufriden sein.


    und zum thema sport, sicher ist bewegung gut für den körper. doch Ava hat vor sechs monaten ein kind geboren. jetzt ist eher die zeit für sanfte stärkung des beckenbodens und langsames wieder-beginnen mit bewegung/sport. ich denke bei Avas pensum (kochen für zwei familien plus teilweise noch für angestellte und noch zwischenmahlzeiten herrichten für angestellte etc) ist eher die gefahr, dass sie sich körperlich über-fordert. ich möchte nicht wissen wie das in den wochen direkt nach der geburt war, ob da jemand anders statt ihr auf und ab gerannt ist und gekocht hat für die leute vom geschäft und die schwiegereltern. :-/


    nur weil jemand den körperlichen aspekt subjektiv sehr schlimm erlebt, heißt das nicht, dass der körper wirklich so ist wie ihn derjenige empfindet.