• Seine Ex auf dem Volksfest getroffen

    Hallo! Auch wenn man mit 31 Jahren drüber stehen sollte...ist es blöd! :-/ Aber erstmal zu den Rahmenbedingungen: Wir sind seit 10 J zusammen, 8 J verh und haben zwei kleine Kinder. Seine Ex war die einzige Partnerin vor mir und somit seine erste Freundin. Sie waren 2,5J zusammen. 3 wochen nach dem sie sich getrennt haben, angeblich im gegenseitigen…
  • 505 Antworten
    Zitat

    Wenn man seinem Partner was abnimmt, dann ist man seine "Ersatzmutti"?

    nein, wenn man seinem partner was abnimmt, ist man das sicherlich nicht gleich. ich nehme meinem partner auch einmal etwas ab, umgekehrt allerdings genauso! wenn man aber das leben des partners regelt und alles unbequeme von ihm fern hält (und so klingen deine schilderungen für mich), dann wird man schnell zur ersatzmutti. abgesehen davon käme er vermutlich nicht auf die idee, dies ebenso einmal für dich zu tun, oder?

    Zitat

    er würde es trotzdem nicht machen, sondern seine Mutter ( durch unser Familiengeschäft ist sie täglich hir und hätte auch die Möglichkeit dazu). Und DAS muss ich als erwachsene (EheFrau nicht haben, dass seine Mutter derart mitmischt. Da kann ich das besser machen. :)z

    du hast sogar den ehrgeiz, die "bessere mutter" zu sein. mach dir da mal ernsthaft gedanken drum. ich möchte dich damit nicht angreifen, sondern einen denkanstoß geben. wenn du dies nicht willst, auch in ordnung.

    @ satyna

    Hi!


    Also, dass ein Partner den anderen so lieben sollte , wie es ist, sehe ich nicht als "Floskel" an. Es ist doch eigentlich das,was die Basis einer Beziehung ausmacht, dass man "ich-sein" kann und weiss, der Partner liebt einen nicht weniger, dass man sich nicht verstellen muss. Damit meine ich nicht, sich gehen zu lassen! Himmel, nein!


    So habe ich meine Figur /Gewicht trotz zwei Schwangerschaften nahezu gehalten und das nach 10 Jahren. Fakt ist eben, dass ich nie die scharfe Bikinimieze war.


    Das was du sagst, würde ja implizieren, dass er mich nie gemocht hätte...und das würde alles in Frage stellen. Wie ich schon schrieb, warum fragt man jemandem nach wenigen Monaten des Zusammenseins ob man heiraten möchte, wenn der andere einem körperlich so zu wider ist?


    Was meinst du mit "sich selbst ändern"? Wenn du es körperlich meinst, dann finde ich das nur bedingt gut. Mein Wunsch bzw meine Meinung ist ja, dass der andere einen so mag wie man ist und nicht wie man ist mit 10kg weniger, Schönheits-Ops etc.c.


    Wenn du das aber menschlich meinst, also auf die Ansichten bezogen...ja da ist was dran. Da kann man sich ändern und hoffen, dass der Partner ebtsprechend mitmacht.


    LG,


    Ava01

    @ miss freedom

    Naja , wenn der Partner selbst nun mal nicht so recht in der Lage ist, alles in seinem Leben selber zu regeln... er ist so ne Art "Alltags-Leghasteniker". ;-)


    Und warum habe ich den Anspruch, die bessere " Mutter" sein zu wollen....?


    Sind wir doch mal ehrlich, wer will schon dass die SchwMutter die Angelegenheiten des eigenen Mannes regelt?! :-o


    Ich nicht!


    Also, hab ich ja keine Wahl, entweder mache ich es oder sie.


    Denn er ist aufgrund der Familienkonstellation ja von sowas entbunden.


    LG,


    Ava01

    Zitat

    Naja , wenn der Partner selbst nun mal nicht so recht in der Lage ist, alles in seinem Leben selber zu regeln... er ist so ne Art "Alltags-Leghasteniker". ;-)

    das ist er doch nur, weil er es sich leisten kann...sprich, weil er nicht nur eine, sondern inzwischen sogar zwei muttis hat, die ihm diese ach so schweren dinge abnehmen... sei doch mal ehrlich: was ist bitteschön daran schwer, sich seine arzt-, frisör- und sonstwas für termine selbst zu machen? was ist im alltag bitte so schwer, dass ein geistig halbwegs gesunder mensch dies nicht bewältigen könnte. oder ist er geistig behindert?!

    Zitat

    Und warum habe ich den Anspruch, die bessere " Mutter" sein zu wollen....?

    weil du schreibst:

    Zitat

    Da kann ich das besser machen. :)z

    Zitat

    Sind wir doch mal ehrlich, wer will schon dass die SchwMutter die Angelegenheiten des eigenen Mannes regelt?! :-o


    Ich nicht!

    ich auch nicht. deswegen erwarte ich von meinem freund, dass er manns und erwachsen genug ist, seine angelegenheiten selbst zu regeln. wenn es tatsächlich mal einen zeitlichen engpass bei irgend etwas gibt, bin ich natürlich bereit, auch mal auszuhelfen. dasselbe erwarte ich jedoch für mich auch. bei euch sehe ich nur, dass DU dich um SEINEN scheiß kümmerst.

    Zitat

    Also, hab ich ja keine Wahl, entweder mache ich es oder sie.

    man hat immer eine wahl. notfalls lässt du es eben sie machen, sofern es sich tatsächlich nur um seine angelegenheiten handelt, die dich nicht betreffen, kann es dir ja egal sein. so würdest du wenigstens aus dieser bemutternden rolle kommen. versteh mich nicht falsch, ich umsorge meinen freund auch gerne mal und wäre die letzte, die ihn hängen lassen würde, wenn er in irgend einer form tatsächlich hilfe braucht. aber zu etwas selbstverständlichem sollte dies nicht werden, denn das ist es nicht. immerhin ist er ebenso erwachsen wie du und hat die verantwortung für seine angelegenheit zunächst mal selbst zu tragen.

    Zitat

    ich bin eher der typ frau der sich gern zurecht macht, wenn er weggeht.

    aus der Art,wie du es bei jeder Gelegenheit betonst,habe ich eben geschlossen,dass es keine Selbstverständlichkeit ist,die einfach nur aus deinem Stil resultiert,sondern dass eben immer ein Hintergedanke dahintersteckt...

    Zitat

    aber nichts andere ist es ja auch mit dem beruf, da geht man doch auch primär hin, weil man muss.

    bei manchen Berufen merkt man eben durchaus,ob derjenige das gerne tut oder nicht...und bei manchen Berufen macht das durchaus einen großen Unterschied...zumal ich nicht finde,dass man Beruf und Privatleben so ohne weiteres vergleichen kann...

    Zitat

    also kann man "gerne" tun und "zweckhafte motive" nicht immer trennen.

    ich finde es bedenklich,bei manchen Sachen (z.B. Sex) überhaupt irgendwelche hintergründigen Motive zu haben:-/

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    klar, möchte er auch versorgt sein. wer möchte das nicht?

    äh,ich möchte das nicht...und mein Freund möchte das ziemlich sicher auch nicht...zumindest nicht so,wie du es wohl verstehst...ich möchte emotional "versorgt" sein,andere Arten der Versorgung erwarte ich von einer Beziehung eigentlich nicht...

    Zitat

    aber ich hoffe und denke dass es ihm auch ein bisschen um den partnerschaftsgedanken geht.

    dann sehe ich wie gesagt genügend Gründe,warum er nicht zufrieden sein könnte...

    Zitat

    was ist schlimm daran?

    dass du es ihm direkt oder indirekt vorhältst...es gibt Frauen,die gehen in dieser Rolle vollkommen auf,die tun sowas gerne...aber von denen hört man in der Regel nicht "ich tue doch das und das für ihn,also erwarte ich auch das und das von ihm"...:-/ das meinte ich mit "gerne" tun...etwas,das man gerne tut,sollte man nicht aufrechnen,finde ich...und etwas,das man aufrechnet,verliert einiges von seinem Wert...

    Ava, leider habe ich keinen Ahnung wie man hier zittiert|-o


    weisst du was mich nachdenklich gemacht hat? als du dich selbst beschriebst, die Ava vor der Heirat, als Mädchen, Freundin usw.


    die Ava von damals(nur an der kurzen Beschreibung messend) und die Ava von heute empfinde ich als zwei verschiedene Personen!!


    Ich habe das Gefühl, dass du für deinen Mann einfach keine Herausforderung mehr bist, er weisst, dass du beim nächsten Grillfest Rock und hohe Schuhe tragen wirst, weisst du was ich meine?;-)


    Als er dich kennen gelernt hatte, hatte er dich gejagt, jetzt hat er seine Beute erlegt und hat nichts mehr zum Spielen8-) so eine Metapher eben


    nein, mit "sich selbst ändern" meine ich nicht das körperliche, obwohl ich es total albern finde, wenn die Frauen nach der Hochzeit, Kindern usw. sich gehen lassen und dann trotzdem von ihren Männern verlangen sie so zu nehmen, begehren und lieben wie früher:(v


    ich finde das nicht fair!!


    mit "sich selbst ändern" meine ich mein eigenes Verhalten, aber auch nur dann wenn man eben selbst weisst, dass da was nicht i.O. oder wenn es mich selbst stört und mich und meine Beziehung kaputt macht


    oder wenn man eben etwas von dem Partner erwartet und er will nicht so werden, man kann es tatsächlich durch eigenes Verhalten so eiene Veränderung hervorrufen


    in meiner Situation war es z.B. eine Sache:mein Mann ist Selbständig, führt eigene Firma und arbeitet hart; es war immer schwer ihn zu Urlaubmachen und Reisen zu überreden bzw. sich auf Reisetermine fest zu legen, weil die Firma....


    am Anfang nahm ich Rücksicht auf ihn, aber irgendwann merkte ich, dass das gegen mein Wohlbefinden ist, also beschloss ich alleine oder mit Freundin, Eltern, Internetbekanntschaften meine Urlaube zu planen. Er musste mich gehen lassen...


    Auf einmal war er ganz anders!:)^ Mittlerweile ist es so, dass wir im letzten Jahr 8 Mal verreist sind(ja, ich gehe arbeiten;-)) und dieses Jahr waren wir auch schon oft weg


    Mein Mann kam irgendwann zu mir und....er hat sich bedankt bei mir, dass ich ihm ermöglicht habe seine eigene Mauer zu durchbrechen und ihm sowas schönes zu geben wie gemeinsame Abenteuer mit mir:)*

    Auch interessant... wenn Ava mault, dass ihr Mann sie sicherlich unattraktiv und hässlich finden würde und man darauf eingeht und sagt, dass es nicht so sei und sie ihre Gedanken ändern müsse, dann behauptet sie vehement, dass das ja so nicht sein könne, dass es nur an ihrem Mann läge mal etwas liebevoller zu sein, wenn er sie denn wirklich lieben würde.


    Wenn man ihr bestätigt, dass sie dann wohl bestimmt von ihrem Mann nicht geliebt würde, weil er sie vermutlich auch als anstrengend empfindet und eventuell auch die körperlichen Makel sieht und als sexuell unattraktiv bewertet, dann ist es plötzlich ganz anders und ihr Mann hätte sie schließlich nie geheiratet, wenn er sie nicht lieben würde.


    Ava, du liebst es dich in deinen Minderwertigkeitskomplexen zu wälzen, weil du dir dadurch sowohl durch die Abwertung anderer Frauen als auch durch das "Fishing for compliments" immer wieder einen Aufschwung verpasst. Davon kriegst du nicht genug. Es kann gar nicht genug an Komplimenten und positiven Feedbacks sein.


    Wenn man aber auf deine negative Schiene eingeht und dich in deinen Koketterien bestärkt, dann gehst du plötzlich auf Abwehr und versuchst alles möglichst rational zu verteidigen.


    Ja, das ist logisch für jemanden, der kein Ich-Gefühl hat und sich immer nur in anderen sieht. Das nennt man weiblichen Narzissmus. Googel mal.

    Zitat

    Das Beziehungsdilemma


    Mit der narzißtischen Selbstwertstörung hängt eine Beziehungsstörung zusammen, die sich vor allem durch Angst vor wirklicher Nähe und der Unfähigkeit zu echter Bindung auszeichnet. Je intimer die Beziehung wird, um so stärker werden auch die Probleme. Bulimikerinnen haben daher durchaus Freunde und Bekannte, kommen jedoch unter Druck, wenn ihnen ein Mensch sehr nah kommt. Vor allem, wenn es sich um einen Mann handelt. Trotz der großen Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit ist die narzisstische Frau nicht in der Lage, eine erfüllende Liebesbeziehung zu leben. Ihr Partner soll hauptsächlich ein potentieller Bewunderer sein und wird als solcher von ihr geliebt. Sie versucht ihrerseits, für ihn die tollste Frau zu sein, verliert sich jedoch allmählich ganz in der Beziehung zu ihm. Wo sie zu Beginn selbstbewußt erschien, ist sie nun kindlich-abhängig, scheinbar ganz auf ihn angewiesen, weiß nicht mehr, was sie will und paßt sich ihm vollständig an. Subjektiv gibt sie ihre Identität auf und "geht ganz im anderen auf". Alles Fühlen und Denken kreist nur noch um diesen Mann. Solange sie den Partner bewundern kann, geht es ihr gut. Sie fühlt sich durch ihn aufgewertet und erhält in ihm sozusagen ein "Ersatzselbst".


    Die Idealisierung des Partners dauert so lange an, bis er sich entweder als nicht so ideal herausstellt oder er ihr eine wirkliche Beziehung anbietet, die über die Ebene von Bewunderung hinausgeht. In beiden Fällen wird der Partner nun abgewertet, so daß sie nichts Gutes mehr an ihm findet.

    Quelle


    Info zur Quelle: Weiblicher Narzissmus am Beispiel von Bulimikerinnen, kann aber auch ohne die Symptomatik "Eß-Brechsucht" auftauchen. Quasi dasselbe Bild, nur ohne Bulimie.

    Naja, sollte das tatsächlich zutreffen, dann wird Ava es vermutlich von sich weisen und mit sinnentfremdeten Rationalitäten zu rechtfertigen versuchen. Aber ich gestehe der Thematik auch zu, dass es sich um eine Persönlichkeitsstörung handelt, die nicht leichtfertig per Internetforum mal eben einem User angeheftet werden darf. Insofern, liebe Ava, fühle dich nicht in diese Schublade gezwungen. Ich räume ein, dass ich nicht in deinem Alltag lebe und weder dich noch deinen Mann so gut kenne, dass ich wirklich beurteilen könnte, wie eure Beziehung tatsächlich funktioniert. Nur anhand dessen, was du schreibst und wie du es schreibst, vor allem anhand deiner Reaktionen, blieb mir die Assoziation zu dieser Persönlichkeitsstörung nicht fern. Vielleicht sind es für dich gute Anhaltspunkte, um an deinem Problem zu arbeiten. Selbst wenn es nicht zu 100% stimmt, so können die kleinen Konflikte, die auch dieser Störung zu eigen sind, durchaus anhand entsprechender Auseinandersetzungen gelöst werden.

    Und seit ich das über den weiblichen Narzissmus gelesenhabe (also den Ausschnitt den Hessen gepostet hat nd den Link), erkenne ich mich 1000%ig wieder...


    Leute, mir macht das Angst...


    Ich weiß ja, dass es an meinem (fehlenden) Selbstbewusstsein liegt, dass ich zu 99% die einstellung habe wie Ava, aber ich stell mir schon mein ganzes Leben lang eine wichtige Frage:


    WIE bekomme ich mehr Selbstbewusstsein?


    ich meine, jeder definiert sich irgendwie über andere und deren anerkennung. Der eine mehr, der andere weniger.


    Also WIE macht man das, sein"Selbstbewusstsein" aufbauen?